Sonntag, 21. März 2010

Nachgebacken: Mohn-Käsekuchen mit Äpfeln

Schon seit November stand Küchenlateins Mohn-Käsekuchen mit Äpfeln auf meiner Nachbackliste, aber chaotisch wie ich bin, fehlte immer irgendeine Zutat. An einem der letzten Sonntage aber war alles da: Quark, Äpfel, Schmand … Äh, Schaaahaaatz, wo ist eigentlich der Schmand? Ach, vorgestern im Essen gelandet? Hm, gut, Sahne ist aber da. Und Sahne doch auch irgendwie nur eine flüssige Form von Schmand, oder?! Mit Sahne fällt auch der Magerquark nicht so auf ;o)

Ansonsten veränderte ich nichts an dem Rezept. Doch halt: Ich gab noch ein Tröpfchen Vanilleextrakt dazu.

Übrigens braucht der Kuchen keine vollen vier Stunden auszukühlen, um lecker zu sein. Eine knappe Stunde auf dem winterlichen Balkon reicht auch. Länger wollten wir nicht warten … Aber nachdem der Kuchen einen Tag durchzog, gewinnt er fast noch an Geschmack. Tscha, wie sagte letztens einer meiner Gäste zur Verwirrung der Kellnerin: „The cake was that bad that I need another piece to see how bad it is.“ Trifft auch auf diesen Kuchen voll zu. Es blieb kein Krümelchen übrig.
Aber einen entscheidenden Nachteil hat der Kuchen: Der Gatte verweigert seitdem konsequent jeden anderen und besteht darauf, diesen Kuchen möglichst jeden Sonntag zu bekommen. Passt irgendwie nicht in mein Blog-Konzept, wo doch noch so viel auf der Nachbackliste steht ...

Kommentare:

  1. Die Kombination kannte ich nicht. Sieht leker aus.

    AntwortenLöschen
  2. @ Ulrike, zum Glück kommt jetzt erst mal Ostern, da muss ich Hasen backen ;o)

    @ Tobias, ich konnte mir die Kombi auch nicht vorstellen, dachte, der Quark braucht ein kräftigeres Obst, aber der Kuchen schmeckt wirklich sehr gut!

    AntwortenLöschen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.