Mittwoch, 3. August 2011

Kalte Schale für heiße Tage: Beeren-Gelee mit Tonkabohnen-Sahne

Bushi und ich flegen einen regen Austausch von Gläsern und Flaschen. Der Deal ist einfach: Ich schicke ihr die Gläser und Flaschen leer an die Isar, und sie schickt sie voll zurück an die Elbe. Ausgesprochen praktisch.

Inzwischen brauche ich zunehmend selber Gläser und Flaschen, weil ich mehr und mehr selbst mache, und kann ihr auch schon mal gefüllte zur freundlichen Verkostung schicken. Und unser ständiger Gläser-und-Flaschen-Bedarf wird inzwischen von Mudderns, ihren Freundinnen und meinen Kolleginnen gedeckt.
In einer dieser Bushi-Lieferungen war Tonkabohnensirup enthalten. "Schmeckt lecker im Kaffee", meinte sie dazu. Stimmt, aber da geht sicher noch mehr. In Sekt ist das Zeugs auch nicht zu verachten. Oder zum Parfümieren von Sahne, Quark oder Joghurt, wie in dieser sommerlichen Kaltschale.

Eine Kaltschale ist übrigens in Norddeutschland mitnichten nur ein Dessert. Sie ist vielmehr eine vollständige Mahlzeit, die gerne auch mit nichts davor und nichts dahinter gegessen wird. Dann reicht die Menge dieses Rezeptes für zwei Personen, nicht für vier.

Beeren-Gelee mit Tonkabohnen-Sahne


Zutaten für 4 Portionen

200 g gemischte Beeren z.B. rote Johannisbeeren, Blaubeeren und Himbeeren
500 ml Wasser
2 EL Zucker
Zitronensaft
4 Blätter Gelatine, weiß
200 ml Sahne
1 TL Tonkabohnensirup

Für die Dekoration:
Beeren
Minze

Zubereitung

Gelatine einweichen und ausdrücken. Wasser mit 1 EL Zucker aufkochen, mit einigen Spritzern Zitronensaft abschmecken und die Beeren dazugeben. Einmal aufkochen lassen, dann unter Rühren die Gelatine in der Flüssigkeit auflösen. Die Masse auf vier Gläser verteilen, abkühlen lassen und kalt stellen.

Sahne mit Tonkabohnensirup und 1 EL Zucker steif schlagen, löffelweise über das Gelee geben, mit Beeren und Minzblättchen dekorieren und servieren.

Als Variation kann man das Wasser mit Holunderblütensirup mischen und den Zucker entsprechend reduzieren. Die Sahne lässt sich auch figurfreundlich durch Joghurt oder Quark ersetzen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.