Sonntag, 17. Juni 2012

Bad Segeberg: Tass' Kaff' bei Tchibo

Der Kaffee in der Reha-Klinik war so, dass ich sehr schnell morgens lieber Tee trank: Dünn, schlecht schmeckend und in meinem Magen-Darm-Trakt rebellierend, auch ohne Noro-Virus. Einen Kaffeeautomaten gab's nicht im Reha-Gebäude, und immer über die Straße in die andere Klinik laufen, um einen kleinen Becher Kaffee zu bekommen, wollte ich auch nicht. Einige schmuggelten einen Wasserkocher in die Klinik, aber das wollte ich auch nicht. Ich wollte 'ne ordentliche Latte, meinswegen auch einen Milchkaffee, und dafür hätte ich neben dem Wasserkocher noch eine French Press, einen Milchschäumer und eine Mikrowelle gebraucht ...

Die netten Menschen von der Tchibo-Pressestelle sandten mir mit dem Weihnachtsgruß eine Coffee Card, die mir kostenlosen Kaffeegenuss bis zum Ende des Jahres garantiert. Ein großartiges Geschenk! Bevor ich nach Segeberg fuhr, überzeugte ich mich, dass es dort auch eine Tchibo-Filiale gibt.

Lütticher Waffel und Latte.
Sie ist ganz am Beginn der Kurhaussstraße, in der Fußgängerzone, einen kleinen Spaziergang von der Klinik entfernt. Schnell wurde es zu einem beinahe täglichen Ritual: Erst bei den freundlichen Buchhändlern von Druckwerk vorbeischauen und Tageszeitung oder Buch holen, dann zu Tchibo, Kaffee trinken, gelegentlich auch ein Stück Kuchen dazu (wobei mir der beim Bäcker lieber ist, aber ich wollte auch nicht immer zum Bäcker), dann durch's Örtchen schlendern und in die Klinik zurück. 

Marmorkuchen, Buch und Milchkaffee.
Gelacht haben wir beim Auspacken eines Tchibo-Päckchens, das der Gatte bei einem Besuch mitbrachte. Was mochte da wohl drin sein? Es war, Du ahnst es nicht, ein Apfel!

Muss man erst mal drauf kommen ...

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