Samstag, 9. Juni 2012

Rückblick: Wochenplan und Kühlschrank KW 23

Anfangs nutzte der Gatte noch die Tafel im Flur für die
Wochenplanung, später nahm er dann Zettel.
Zeit, dass hier mal wieder ein wenig Zucht und Ordnung eingekehrt. Im März beschloss ich ja, Dir regelmäßig rückblickend unseren Wochenplan vorzustellen, was durch meinen mehrwöchigen Reha-Aufenthalt pausieren musste. Aber jetzt kann es wieder frisch ans Werk gehen.

Der Gatte kochte während meiner Abwesenheit für sich selbst und gelegentlich für Gäste, lebte hauptsächlich aus dem Vorrat, ab und an auch mal von Fertigfutter und Fremdessen. Gelegentlich schmiss er alles, was er an Gemüse fand, in einen Topf oder eine Auflaufform, und so erwarteten mich beim Blick in den Kühlschrank nach der Rückkehr ein Topf Gemüsesuppe, aufgetautes Fertig-Kebab und ein Gemüseauflauf, von dem der Gatte nicht mehr wusste, wann genau er den eigentlich gemacht hat. Ich habe ihn (also den Auflauf, nicht den Gatten) lieber entsorgt, denn das war mir nicht geheuer ... Der Gatte hätte ihn nach der Zubereitung prima in der Schale einfrieren können *grumpfel*.

Die Inspektion ergab weiterhin: Im Gemüsefach lagen ein Rest Gartenbohnen, Kräuter und ein wenig Romana-Salat, im Kühlschrank fand sich noch 'ne halbe Ananas, auf der Fensterbank schrumpelten Tomaten und in einer Schüssel Zitronen. Das reichte für ein paar Tage, zumal der Tiefkühler auch gut gefüllt war. Der Kühlschrank zeigte sich also ziemlich leer.

Ende der Woche: So leer ist der Kühlschrank selten. In der weißen Dose taut die Bolognese. In der Glasschüssel oben ist ein Rest Quinoa, den es (mit einigen anderen Zutaten) heute Abend als Salat zum Grillen gibt. Darunter ruht der Mürbeteig für meine Geburtstagstorte, und dahinter steht eine Glasschüssel mit einem Rest Ananas, der mit einer Banane zu einem Smoothie wurde. Und ich habe keine Ahnung, wie ich die Plastiksahne wieder los werde ... Der Gatte kaufte sie, weil er dachte, sie sei besser als eine mit Carrageen, und carrageenfreie war gerade nicht zu bekommen.
Und das machten wir aus dem, was im Kühlschrank bzw. im Vorrat war:

Dienstag gab's nach der Suppe Zitronen-Buttermilch, um ein paar der Zitronen loszuwerden. Mittwoch waren noch zwei Wraps übrig, aus denen ich Pizza mit selbstgekochter Tomatensauce (aus den schrumpeligen Tomaten) machte.
Der Einkauf für diese Woche fiel knapp aus. Neben Brot und Aufschnitt für des Gatten Frühstück brauchten wir nur die Zutaten für die Geburtstagstorte. Der Spargel wurde durch Steaks und Ofenkartoffeln aus dem Vorrat ersetzt. Da ich Mittwoch Morgen noch nicht wusste, dass noch zwei Wraps da sind, kaufte ich noch zwei Brötchen zum Bohnensalat, die ich dann in den folgenden beiden Tagen zum Frühstück aß. Und heute müssen wir natürlich für das abendliche Grillen und die kommende Woche einkaufen. Da ist der Kühlschrank dann ganz schnell wieder gut gefüllt.

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