Samstag, 30. Juni 2012

Rückblick: Wochenplan und Kühlschrank KW 26

Befragt, was der Gatte in dieser Woche gerne mal wieder essen möchte, kam wie aus der Pistole geschossen: "Frikadellen! Und Möhrenstampf!" Er muss zwar mit Wochenbeginn nicht mehr zahnfreundlich essen, mag beides aber wirklich gerne (und ich habe auch nichts dagegen). So waren dann die ersten beiden Tage dieser Woche schnell geplant, und der Rest auch:

Zwei Tage gab's Klopse mit Möhrenstampf. Das Sauerampferpesto ersetzten wir durch Spargel. Das Hühnerfrikassee war noch von der Vorvorwoche im Tiefkühler, blieb darin und wurde durch Spargelsuppe ersetzt, denn 1 kg Spargel pro Person war doch ein bisschen ambitioniert. Die Steaks blieben vom Grillen übrig und kamen ebenfalls aus dem Tiefkühler, wo sie zwischengelagert waren.  Heute Abend gibt es Salat aus dem, was in der Gemüseschublade ist (Tomate, Gurke, Lauchzwiebel) mit gegrilltem Lachs.
Der Wocheneinkauf wäre prinzipiell schnell erledigt gewesen: Hack hatten wir noch im Tiefkühler, ebenso das Hühnerfrikassee und das Grillfleisch. Sauerampfer für das Pesto wächst im Garten, Nudeln dazu sind im Vorrat.

Also brauchten wir neben einigem, was aufgefüllt werden musste, nur Brot, Butter, Milch, Kartoffeln und Wurzeln. Und da fingen die Probleme an, denn ich kam nicht auf den Markt oder zu Nuttelmann, sondern nur zu Rewe bzw. Edeka. Bei den Wurzeln fand ich noch deutsche, bei den Kartoffeln war das ziemlich unmöglich, jedenfalls bei mehligkochenden. Bei Rewe gab's welche aus Malta. Malta! Ich wusste gar nicht, dass die Insel groß genug ist, um Kartoffeln anzubauen, und dann auch noch für den Export. Dann gab's noch Bio-Kartoffeln aus Ägypten. Aus Deutschland gab's nur festkochende. Bei Edeka war's das gleiche Bild, mit dem Unterschied, dass die mehligkochenden aus Portugal kamen. Also kaufte ich resignierend festkochende, die der Gatte dann zu Stampf verarbeitete - geht ja auch. Der Gatte meint jetzt, ich hätte ein Multikulti-Problem, und vermutlich haben die Import-Kartoffeln eine bessere Umweltbilanz als die deutschen, nachdem ich ihretwegen etliche Kilometer fuhr.

Und so sah der Kühlschrank aus:

Oben der Aufschnitt für des Gatten Bürobrote, darunter Marmeladen und Chutneys sowie das Hack für die Klopse, dann unser Sahnevorrat und andere Milchprodukte und zu guter Letzt ein paar Getränke, weil der Kühlschrank sonst so leer wäre. Im Gemüsefach sind Gurke und Radieschen. Außerdem gab's in dieser Woche reichlich Erdbeeren.
Zurzeit gestaltet sich mein Tagesablauf so, dass ich jeden Tag bei einem Edeka-Struve vorbei komme. Ich kaufe sehr gerne in den größeren Edeka-Märkten ein (bei den kleineren auch, außer bei dem, der in unmittelbarer Nähe zum Acker ist, denn der ist sehr ungepflegt, aber bei den kleineren kann ich meistens nicht gut parken, und wie Du weißt, kann ich generell nicht parken), weil ich dort Produkte kleinerer, regionaler Erzeuger bekommen kann. Wir änderten Mittwoch und Donnerstag spontan den Wochenplan, als ich sah, dass es bei Edeka noch frischen (deutschen) Spargel gab. Durch meine Reha war die Spargelsaison für uns dieses Jahr zu kurz, da freuten wir uns über eine Verlängerung.

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