Samstag, 28. Juli 2012

Rückblick: Wochenplan und Kühlschrank KW 30

Ein proppevoller Kühlschrank. Der Gatte aß
im Büro Fertig-Kartoffelsalat und brachte
Freitag den Rest mit nach Hause. Darunter
steht ein Topf mit Gestovten Bohnen und
Karbonade, davor taut Currysauce.  Dann
die obligatorischen Milchprodukte und mein
Eisensaft und ganz unten Fleisch, mein
Lieblingsblubberlutsch sowie eine
eingetupperte Zitrone. Im Gemüsefach sind
Wurzeln, Champignons, Stangen- und
Knollensellerie, Aprikosen und Tomaten. 
Manchmal gibt es Wichtigeres als Kochen. In der Nacht von Freitag auf Sonnabend gab's einen freundschaftlichen Notfall, der den Gatten und mich erst aufweckte, dann wach hielt. Während der Gatte, der vor mir auf das Alarm klingelnde Funkruftelefon reagierte, obwohl er normalerweise sehr viel tiefer schläft als ich, mich mit koffeinhaltigen Kaltgetränken versorgte, schon mal prophylaktisch das Gästebett frei räumte und den Großen Dicken Fetten Müffelhasen als Seelentröster für einen eventuellen Gast parat setzte, hielt ich am Telefon die Stellung.

Dementsprechend übermüdet, mit vergessenem Einkaufszettel und planlos machten wir den Wocheneinkauf,  kauften viel zu viel, auch, weil wir nicht wussten, ob wir Gäste haben oder nicht und wenn ja, wie viele und wie lange. Wir schafften es weder zum Markt noch zum Schlachter, sondern nur zu real und zur Metro, was schade war, denn auf dem Markt gibt es doch die leckeren Platttomaten ... Egal, die werden heute hoffentlich auch noch da sein.

Sonnabend Abend, nachdem der Notfall weitergereicht und versorgt war, nahm ich erstmal meine Migräne und pflegte sie bis Montag früh. Ans Essen war für mich zu nicht denken; es musste tatsächlich welches entsorgt werden, weil eingeplanten Reste aus der Vorwoche verdarben, denn der Gatte hatte keinen Appetit darauf. Aber hey, ich war rechtzeitig zur Arbeit am Montag wieder fit und konnte sogar abends auf den Swutsch - ich nahm das mal als Fortschritt und entsorgte die Reste.

Der Kühlschrank quoll nach dem planlosen Einkauf über, das Wetter war heiß, dementsprechend simpel gestaltete sich der Wochenplan. Montag aß ich auswärts, während sich der Gatte seine geliebte Paprika-Hack-Pfanne machte und nebenbei Bolognese auf Vorrat köchelte. Vom Auswärtsessen gibt's keine Fotos, die Gespräche waren zu intensiv. Manchmal gibt es Wichtigeres als Bloggen.

Dienstag grillten wir Hähnchen-Zitronen-Artischocken-Spieße. Dazu gab's einen Salat aus den Resten der Spieß-Zutaten, Knoblauchbrot und für den nimmersatten Gatten Würstchen. Mittwoch gab's Spaghetti-Salbei-Muffins zu Steak, Knoblauchbrot und für den nimmersatten Gatten Würstchen. Donnerstag konnte ich kein Fleisch mehr sehen und wollte Wurzel-Spinat-Curry machen, aber der Gatte bestand aufs Grillen. Für mich gab's Aprikosen-Halloumi-Spieße. Für den Gatten musste es Fleisch sein. Er hatte - genau: Steak und Würstchen. Für uns beide gab's Knoblauchbrot und gefüllte Champignons. Gestern schnippelte ich das Gemüse, das noch im Kühlfach war, Knollen- und Stangensellerie sowie Wurzeln, der Gatte bereitete es lecker zu und grillte dazu Lachs und Garnelen.

Heute kaufen wir auf dem Markt Hähnchenschenkel und -flügel Der Gatte will freiwillig Hühnerteile essen - er, der sonst nur Filet isst. Was so'n Weber alles bewirkt! Die Hühnerteile gibt es in Jerk-Marinade, und dazu das Gemüse von gestern und die restlichen gefüllten Champignons.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.