Samstag, 25. August 2012

Rückblick: Kühlschrank und Wochenplan KW 34

Speiseplan der letzten Tage. An den ersten beiden
Tagen versuchten wir noch, der Masse von
Nudelsalat Herr zu werden.
In den letzten Tagen hatte ich nur wenig Lust zu kochen, und da ich ausnahmsweise nur für mich sorgen musste, war's auch gar nicht notwendig. Der Gatte isst gerne zwei Mal am Tag warm, worauf ich total verzichten kann, vor allem bei (hoch-)sommerlichen Temperaturen. So konnte ich abends Käse und Chutneys essen, was für den Gatten keine vollständige Mahlzeit ist.

Die Abwesenheit des Gatten ist außerdem eine schöne Möglichkeit, kalte Suppe oder Innereien zuzubereiten, denn beides mag er nicht. Kalte Suppen haben zudem den Vorteil, dass sie sich ohne großen Aufwand in der Mittagspause essen bzw. trinken lassen.

Der Wocheneinkauf war ziemlich schnell erledigt, denn neben diversen Non Food-Artikeln brauchte ich nur Milch und Butter sowie Fladenbrot und Fleisch für das Grillen am Sonnabend. Der Sonnabendbesuch brachte wie in der Vorwoche koschere Knabbereien mit, diesmal eine andere Chipssorte und wieder das leckere Popcorn. Da wir neben dem Nudelsalat nicht alles schafften, hatte ich noch Knabberzeugs für die Woche, sehr praktisch. Die koscheren Chips von Terra gibt es hier übrigens bei so ziemlich jedem Edeka im Sortiment, falls Du sie selbst mal ausprobieren möchtest.

Außerdem wurde in dieser Woche viel von dem verbraucht, was in der Gemüseschublade war bzw. was ich bekam, weil ich gerade eine Wohnung einhüte und die Lebensmittel dort während des Urlaubs sonst verdorben wären: Tomaten, Spitzpaprika, Wurzeln, Nektarinen, Birnen, Lauchzwiebeln, Eisberg- und Romanasalat, eine Gurke ... Im Vorratswägelchen waren außerdem reichlich Kartoffeln, Zitronen, Zwiebeln und Knoblauch.

Der Kühlschrank am Montag. Heute ist er
ziemlich leer, weil ich systematisch aus
dem Vorrat lebte.
Aus der Gurke wurde kalte Gurkensuppe, einmal als Abendessen, einmal als Mittagessen (sehr zu Freude der knobophoben Kollegen *hüstel*). Spitzpaprika und ein Teil der Tomaten wurden zu Lescó nach Anikó. Dazu gab's ein Rindswürstchen, das vom Grillen übrig und eingefroren war, und Kartoffeln, die ebenfalls weg mussten. Aus den Nektarinen wurde Kompott, das ich mittags mit Quark bzw. Joghurt aß.

Donnerstag gab's Bohnen, Birnen und Speck aus dem Tiefkühler, von Mudderns zubereitet, und Freitag wurden die Wurzeln mit Minz-Couscous gegessen. Den gibt es heute noch mal - ich hatte gestern keinen richtigen Hunger. Außerdem buk ich Birnen-Schokoladen-Crumble für's Wochenende.

Im Laufe der Woche war ich wieder mal bei Edeka, diesmal bei Wiedner und Mölgaard. Eigentlich brauchte ich nicht viel, aber wenn mich bei Edeka von der Leine lässt ... Die haben ein noch umfangreicheres Pferdewurst-Angebot als Struve, also wanderte eine Salami in den Korb. Außerdem ist ja die Erdbeersaison bald zu ende, da gab's dann noch welche als Spontan-Mittagessen, und eine Hershey's-Schokolade, lustige Brausen, Servietten mit Hamburg-Wappen sowie der aktuelle Feinschmecker mussten auch mit. Rote und Kochbananen sowie anderes exotisches Obst ließ ich aber liegen, weil ich spontan nicht wusste, was ich damit anfangen kann.

Heute könnte ich zum Markt fahren, aber ich bin noch unentschlossen, denn eigentlich könnte ich die nächste Woche wieder relativ locker aus dem Vorrat bestreiten, brauche nur Milch, Aufschnitt, Brot und Joghurt, vielleicht etwas Fleisch. Im Gemüsefach sind noch Tomaten, zu denen mir was einfallen muss (vermutlich werden sie zu Chutney), und wir haben ziemlich viele Kartoffeln und Eier.

Kommentare:

  1. Kartoffeln und Eier würde ich zu einer chilenischen Tortilla: http://paprikameetskardamom.wordpress.com/2009/01/16/chilenische-tortilla/
    Kann man auch wunderbarst noch andere Gemüsereste unterbasteln und am nächsten Tag mit ins Büro nehmen. Perfekt finde ich :-) Und hoffe das Lecsó hat geschmeckt :-)

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  2. Ja, das Lescó war lecker! Die Tortilla gibt es sicher, mit Tomaten. Habe nämlich keine Lust, Chutney zu kochen.

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