Montag, 20. August 2012

Tchibo-Blogparade: Steak, Burger & Co. - Produkte im Test

Gemüse- und Backblech mit gefüllten Paprika und Zucchini.
In dieser Woche gibt es bei Tchibo zahlreiche Utensilien rund um Steak, Burger & Co. zu kaufen. Das Unternehmen fragte an, ob ich, gemeinsam mit anderen Bloggern, wie im März bei den Cupcakes, Lust hätte, im Rahmen einer Blogparade ein paar Produkte vorab zu testen. Wie hier erwähnt, fragt Tchibo immer sehr höflich und individuell an, so dass ich sehr aufgeschlossen bin, wenn's passt. Hier geht es zur Abstimmung über die Beiträge zur aktuellen Blogparade inkl. Verlosung.

Tchibo stattete mich mit einer Grillpfanne, einen Gemüse- und Backblech, einer Burgerpresse, einem Fingerschutz und einem Chefmesser aus. Dafür vielen Dank! Alles wurde in der vorletzten Woche getestet.

Fingerschutz und Chefmesser kamen beim Nasi Goreng zum Einsatz. Normalerweise nutze ich keinen Fingerschutz, wie unschwer an meinen Fingernägeln zu erkennen ist - die trifft es, wenn der Klauengriff nicht richtig war. Der Fingerschutz ist sicher eine gute Idee, allerdings müsste ich mich so auf den richtigen Sitz konzentrieren, dass ich mich nicht mehr aufs Schneiden konzentrieren kann. Für mich ist er überflüssig.

Oben das Chefmesser von Tchibo, unten das aus unserem
Haushalt. Die Griffe sind gleich lang, aber bei dem von
Tchibo ist die Klinge länger und der Griff hohl. Dadurch
kippt es vorne über, liegt nicht gut in der Hand.
Das Chefmesser ist für meine kleinen Hände zu groß und zu schwer, aber ich konnte damit in Rekordzeit Julienne schneiden. So was gelingt mir auch nicht oft. Außerdem ist das Messer höllisch scharf. Trotzdem finden wir es irgendwie merkwürdig. Weder beim großhändigen Gatten noch bei mir liegt es gut in der Hand. Das Verhältnis von Klinge zu Griff ist nicht stimmig. Der Griff ist schwerer als die Klinge. Der Schwerpunkt stimmt nicht. Das Messer hätten wir nicht gekauft.

Hähnchenbrustfilets in der Grillpfanne.
Begeistert war ich von der Grillpfanne. Die liegt gut in der Hand, und der Kunststoffgriff ist bis 180°C backofenfest, so dass Fleisch nach dem Anbraten im Ofen zu Ende gegart werden kann. Das Jerk Chicken wurde tadellos und schön saftig (was vermutlich nicht nur an der Pfanne lag, sondern auch daran, dass ich es briet, und ich mag, im Gegensatz zum Gatten, mein Fleisch nicht doppelt tot), und die Cajun Burger konnte ich ohne zusätzliches Fett braten. Nichts blieb kleben, wirklich klasse!

Ich habe mich bislang immer gegen den Kauf einer Grillpfanne gewehrt, auch, weil wir genug Pfannen und einen Grill haben, aber jetzt freue ich mich, dass wir sie haben. Die Grillpfanne ist seit Erhalt öfter im Einsatz. Sie ist spülmaschinengeeignet, aber auch ratzfatz mit der Hand abgewaschen, so dass sie noch nicht in der Maschine war.

Burger-Patties in der Steakpfanne.
Falls Du einen Kauf erwägst: Sie ist nicht für Induktion geeignet. Das verblüffte mich schon, denn Induktion ist ja inzwischen sehr weit verbreitet, dass ich gar nicht mehr auf die Idee kam, Kochgeschirr könne nicht induktionstauglich sein. Für uns ist es egal, wir haben Ceran. Die Pfanne ist übrigens relativ leicht, was ich gut finde, da ich ein Gym-Abo habe und deswegen auf Kraftübungen in der Küche gerne verzichte. Ich weiß aber, dass es auch Menschen gibt, die auf schwere Pfannen schwören ... Wir haben selbst so ein Trumm, das komischerweise ganz unten hinten im Topfschrank steht und noch nicht zum Einsatz kam, selbst dann nicht, als es die letzte saubere Pfanne war ...

Beim Gemüse- und Backblech erwartete ich etwas ganz anderes, nämlich so ein Lochblech für den Grill. Stattdessen kam eine Art Muffinblech mit quadratischen Mulden, in dem gefülltes Gemüse gebacken werden kann. Okay, das hätte ich mir sicher nicht gekauft, denn gefülltes Gemüse mache ich in Auflaufformen oder im Tischdampfgarer. Wenn man aber öfter kleine Kuchen oder Brote backt oder keine Auflaufform oder viel Platz in der Küche hat, ist das Blech sicher eine gute Investion. Leider ist es nicht spülmaschinengeeignet (was leider bei den meisten Blechen oder Formen mit Antihaftversiegelung der Fall ist - keine Ahnung, warum Pfannen in die Spülmaschine können, Backbleche aber nicht).

Patty und Burgerpresse.
Die Burgerpresse war ein Gadget, das der Gatte schon länger mal haben wollte, bislang aber nicht kaufte. Als er sie nun bekam, fand er sie einfach nur niedlich. Seine handgemachten Patties sind nämlich um einiges größer als die der Presse. Ich fand sie nicht so klein, denn ich mache die Patties mit Anrichteringen, die etwa den gleichen Durchmesser haben wie die Presse. Ich finde die Presse überflüssig und bin gespannt, ob der Gatte sie öfter nutzen wird. Gut finde ich, dass sie auseinandergenommen und in die Spülmaschine gegeben werden kann, allerdings vermute ich, dass die Schraube, die alles zusammenhält und abgedreht werden muss, um die Einzelteile in die Maschine zu geben, eher über kurz als lang verschwinden wird. Ich bin aber auch sicher, dass dem heimwerkenden Gatten dann dazu was einfällt.

Unser Fazit: Die Grillpfanne werden wir bestimmt oft nutzen. Bei den anderen Küchenhelfern bin ich mir noch nicht so sicher. Das Messer hätten wir nicht gekauft.

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