Samstag, 29. September 2012

Rückblick: Wochenplan und Kühlschrank KW 38 und 39

Wir sind wieder im Plan.
Durch den Einbruch zu Beginn der letzten Woche kamen wir in Bezug auf's Kochen etwas in Schleudern. Die Spuren des Einbruchs und der polizeilichen Ermittlungen erst mal notdürftig zu tilgen, damit die betroffene Person nicht so viel davon sieht, kostete Zeit und Kraft, genauso wie sich einen Überblick über den Schaden zu verschaffen. Damit sind wir noch immer beschäftigt. Gleichzeitig ist es in der Firma des Gatten gerade sehr stressig, und ich hatte kaum Kraft, ihm viel zur Seite zu stehen. Ich brauche noch immer viel Ruhe und meinen Tagesschlaf. Bekomme ich den nicht, kippe ich irgendwann schlichtweg um. Die letzte Woche zeigte mir also sehr deutlich meine Grenzen. Mein Wunsch, dass das neue Jahr besser beginnt als das alte, erfüllte sich nicht. Na ja, das Jahr 5773 ist ja noch jung und kann sich noch entwickeln - bislang läuft es allerdings eher mäßig an ...

Gekocht wurde also in der letzten Woche wenig. Sonnabend machte der Gatte Gegrilltes Schweinefilet mit Kürbisroulade. Von letzterer war so viel da, dass es sie Sonntag als vegetarisches Abendessen gab. Montag setzte der Gatte einen großen Topf Bohnensuppe an, der uns mehr oder weniger über die Woche brachte. Dienstag und Donnerstag waren wir wieder mal beim Griechen umme Ecke. Das Essen ist lecker und reichlich - die miesen Qype-Bewertungen sind Tinnef. Mittwoch gab's Suppe und Brot. Ich entdeckte nämlich vor "Vino" am Rugenbarg einen kleinen Verkaufsstand mit Brot, Käse und Obst in Demeter-Qualität, der montags und dienstags da ist und kaufte neben sehr leckerem Brot auch ebenso leckeren Käse. Da muss ich unbedingt wieder hin!

Freitag wollten wir eigentlich in die Alte Mühle, zum Oktoberfestauftakt, aber nachdem wir in dieser Woche so selten zu Hause waren, waren wir heilfroh über einen gemütlichen Abend daheim. Der Gatte ließ mich zwischen Physiotherapie und Abendessen schlafen und zauberte Riesen-Burger mit nichts dazu - die Burger waren so reichlich und sättigend, das Fritten nur gestört hätten.

Der Kühlschrank ist gut gefüllt.
Für diese Woche machten wir endlich wieder einen Speiseplan, nachdem der Gatte die beiden Tiefkühler inspizierte. Einen wollen wir den Winter über stilllegen, und dafür muss er leer werden (wobei er eh' nur noch halbvoll ist). Sonnabend gab's Krakauer vom Grill, dazu einen Kürbis-Reste-Salat aus dem, was noch im Gemüsefach war. Sonntag aß ich Germknödel, die eingefroren waren - nicht gerade ideal für die Hefe, aber die Klöße blieben irgendwann mal übrig und kamen dann in den Tiefkühler.

Montag gab's Steaks mit Kartoffelwürfeln - die Steaks kamen natürlich vom Grill. Der Gatte denkt gar nicht daran, den Grill Weber langsam einzumotten, im Gegenteil: Sonnabend kündigte er an, sich auf das Wintergrillen zu freuen. Außerdem beauftragte er mich, ein Mützchen für die Gasflasche zu stricken, damit die im Winter nicht (ein-)friert. Jaaa, neee, is' klaaaa.

Dienstag machte ich Milchreis mit Beeren, die ebenfalls im Tiefkühler waren. Normalerweise isst der Gatte keine süßen Hauptmahlzeiten, so dass ich freudig überrascht war, als er das vorschlug. Ich machte dann gleich so viel, dass wir für den nächsten Tag Büro-Mahlzeiten hatten. Mittwoch nahm ich den Kampf mit der Hefe auf und machte Zwiebelkuchen, der für zwei Tage und Büro-Mahlzeiten reichte - allerdings nicht wie geplant vorgestern, denn da wollte der Gatte lieber Wurst und Pommes, während ich keinen Hunger hatte. Den restlichen Zwiebelkuchen gab es also gestern, und heute gibt es Hühnerfrikassee - Brühe, Filets und Erbsen waren eingefroren.

Mal schauen, was nächste Woche is(s)t. Der Gatte kündigte am Montag an, er wolle Bohnen, Birnen und Speck nach einem WDR-Rezept machen. Ich bin gespannt.

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