Freitag, 2. November 2012

Kein Spinat, kein Salat, aber gerne mit Tomat': Lecker Bri-Bro-Bratbrot

Bratbrot mit reichlich Knoblauch und frischem Thymian.
Der Rosmarin im Garten ist leider schon abgerntet,
deswegen gab's den nur getrocknet.
In einem anderen Leben, als ich bei einer Wochenzeitung in der Nordheide arbeitete, bekam ich die Anfänge von Stefan Gwildis' Karriere als Soulsänger mit. Das war Zufall: Ich war, obwohl die Jüngste, die Einzige in der Redaktion, die mit dem Namen was anfangen konnte und durfte deswegen das Interview führen, obwohl er nicht in meinem "Beritt" wohnte.

Ähnlich wie bei Michy Reincke, den ich ein knappes Jahr vorher für ein anderes Magazin interviewte, versetzte mich das anstehende Gespräch in milde Panik. Beider Stimmen lösen in mir unwillkürlich den Reflex aus, mich auf den Boden zu werfen, alle Viere von mir zu strecken und willig zu winseln. *hüstel* Zum Glück liest der Gatte hier nicht mit. *räusper*

Und zum Glück wurden beide Interviews telefonisch geführt. Da fiel's dann nicht weiter auf, dass ich während des Gesprächs Notfalltropfen intravenös zu mir nehmen musste. Das Gwildis-Interview musste ich im Redaktions-Großraumbüro führen, also saß ich brav und äußerlich ruhig auf meinem Schreibtischstuhl. Beim Reincke-Interview war's anders. Das führte ich im Besprechungsraum, mit einem Kollegen, der Händchenhalten musste, weil ich vor Hyperventilation kaum in der Lage war, meine Fragen abzulesen. Ja, ich schreibe mir Interviewfragen auf. Ich schreibe mir sogar meinen Namen auf. Besser is' dat. Nicht nur bei Interviews mit Männern wie Gwildis und Reincke.

Ähm, wo will ich eigentlich hin? Ach ja, klar, zum Bratbrot. Dem setzt Gwildis auf der CD "Heut' ist der Tag" ein Denkmal. 'Ne Konserve gibt's dazu nicht nicht. Willst Du das Lied hören, musst Du die CD kaufen. Einmal unterwegs, kannst Du auch gleich beim Bäcker Schwarzbrot besorgen, denn das ist optimal für das Bratbrot. Ich hab' die CD schon, also nehme ich das Brot, das gerade da ist. Es geht auch Grau- oder Vollkornbrot. Einzig Weißbrot oder Toast würde ich nicht nehmen, aber das ist Geschmackssache, klar.

Bratbrot ist mein zweiter Beitrag zu Heikes Brotevent.
Butterbrot Event

Bratbrot

Bratbrot im Werden, mit selbstgemachter Knoblauchbutter.
Zutaten für 1 Portion:
2 Knoblauchzehen
Olivenöl, gerne kräftig, oder Knoblauchbutter (selbstgemachte, keine mit fiesen Kunstaromen)
1 Scheibe Schwarzbrot (oder was gerade da ist)
Italienische Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Oregano, gerne frisch und aus dem Garten
1 Tomate, gerne frisch aus dem Garten
nach Geschmack Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Olivenöl oder Knoblauchbutter in einer Pfanne erhitzen. Die Hälfte der Kräuter und des Knoblauchs dazu geben. Das Brot in die Pfanne legen und rösten lassen. Wenn die Unterseite geröstet ist, das Brot wenden und Kräuter und Knoblauch aus der Pfanne entfernen (beidews wird sonst nur braun und bitter). Die andere Hälfte von Kräutern und Knoblauch dazu geben und die zweite Brotseite rösten.

Die Tomate waschen und in dünne Scheiben schneiden.

Das Brot mit dem Öl, Knoblauch und Kräutern auf einen Teller geben und die Tomaten dazu oder auf das Brot legen. 

Kommentare:

  1. Welch ein Tanz ums Brot *g*
    Bratbrot, das merk ich mir!

    AntwortenLöschen
  2. Was für eine tolle Gesichte - ich liebe es, wenn man über Umwegen zum Rezept kommt :-)

    AntwortenLöschen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.