Sonntag, 30. Dezember 2012

Szenen einer Ehe: Ganz Ohr

Er führt das sonnabendliche Telefonat mit seiner Mutter, um zu klären, was für sie eingekauft werden soll.

Sie schlürft Kaffee und spielt.

Er, nach Beendigung des Telefonats: Wenn wir günstig Gyrosständer sehen, sollen wir's kaufen. Gerne im Sixpack. Und ein paar Kartons Sekt, wenn was im Angebot ist.

Sie, entgeistert: WOZU braucht deine Mutter Gyrosständer? Und dann noch SECHS Stück??? WAS hat sie damit vor?

Nein, meine Schwiegermutter eröffnet kein Dönertier-Imperium. Sie möchte lediglich sechs Flaschen ihrer aktuell bevorzugten Mineralwassermarke - Gerolsteiner.

Ich geh' mir dann mal die Ohren durchspülen.

Freitag, 28. Dezember 2012

Karamellisierter Rotkohl, ein klassisches Rezept

Karamellisierter Rotkohl.
Mit dem Herbst kommt der Kohl in vielen Varianten. Hier ein klassisches Rotkohl-Rezept für die, bei denen, wie bei uns, der Rotkohl immer noch aus dem Glas kommt. Dabei ist Rotkohlkochen eigentlich einfach.

Das Kohlschnippeln ist ein bisschen Arbeit, okay, aber ist das erledigt, gart der Kohl still vor sich hin.

Na gut, vorher muss noch die Brotschneidemaschine aus dem Hochschrank geholt werden. Aber dafür gibt es den Gatten. Also steige ich schnell auf die Leiter, baue das Teil auf der Arbeitsplatte auf, brauche den Gatten, weil ich den Fingerschutz nicht auf den Schlitten bekomme, jage den Rotkohl durch, und schon kann ich loslegen mit dem Kochen.

Okay, ich könnte den Rotkohl auch hobeln oder mit dem Messer in feine Streifen schneiden, aber wozu habe ich eine Brotschneidemaschine? Eben!

Rotkohl lässt sich übrigens prima einfrieren, so dass man sich eigentlich nur einmal in der Saison die Arbeit machen braucht. Einfach einmal ein paar Portionen mehr zubereiten, einfrieren und die ganze Saison über auf Rotkohl aus dem Glas verzichten.

Für mich schon eine komplette Mahlzeit: Kartoffelklöße
mit karamellisiertem Rotkohl und Rouladensauce.
Karamellisierter Rotkohl

Zutaten für 8 Portionen:

250 g Boskop-Äpfel
150 g Zwiebeln
1 kg Rotkohl
125 g Gänseschmalz
150 g Zucker
½ Liter Rotwein
¼ Liter Portwein
200 g Johannisbeergelee
200 ml Rotweinessig
1 Gewürzbeutel mit 2 Lorbeer- oder Zimtblättern, 5 Nelken, 5 Pimentkörnern, 5 Wacholderbeeren (angedrückt), ein Stück Zimtstange und 20 Pfefferkörnern
Salz

Zubereitung

Äpfel und Zwiebeln würfeln, im Gänseschmalz weich dünsten und beiseite stellen.

Rotkohl ohne Strünke in möglichst dünne Streifen schneiden und waschen.

In einem Topf mit großem Durchmesser Zucker karamellisieren. Mit Rotwein und Portwein loskochen (Achtung, es spritzt, wenn die Flüssigkeit auf den Zucker gegeben wird!). Rotkohlstreifen dazugeben, mit Rotweinessig befeuchten, in dem Zucker-Weingemisch wenden, bis der Kohl etwas zusammengefallen ist. Dann etwas Salz und den Gewürzbeutel zugeben.

Den Topf mit dem Deckel verschließen und den Rotkohl leise köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren und evtl. fehlende Flüssigkeit immer wieder mit Rotwein ergänzen. Nach ca. 30 Minuten Kochzeit die Apfel-Zwiebel-Gänseschmalz-Mischung zugeben.
Ab jetzt den Rotkohl häufig wenden und mit Rotweinessig, Johannisbeergelee und Salz abschmecken.

Insgesamt köchelt der Rotkohl circa eine Stunde, je nachdem, welche Konsistenz er halben soll. Sollte zum Ende der Garzeit noch zu viel Flüssigkeit im Rotkohl sein, einfach ohne Deckel einige Minuten weiterköcheln lassen.

Quelle: CK

Update vom 21.12.2014: Dieses Rezept ist gerade mein bester Blogpost.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Marzipan-Spekulatius-Parfait auf Glühweingelee-Spiegel mit gebrannten Mandeln

Dieses Dessert war 2008 Bestandteil unseres Weihnachtsmenüs, bestehend aus Latte Macchiato von der Petersilienwurzel / Jakobsmuschel in Mangold an Vanilleschaum / Rinderfilet an dreierlei Mousse von Gemüse / Marzipan-Spekulatius-Parfait auf einem Spiegel von Glühweingelee mit alternativem Zwischengang Putenpraline in Mangold an Vanilleschaum und alternativem Dessert Vanille-Eis auf einem Spiegel von Glühweingelee.

Das war das letzte Mal, dass Mudderns, Schwiegermutter, Tante und zwei Hunde Heiligabend gemeinsam bei uns aßen. Danach bekamen wir Schwiegermutters großzügige Erlaubnis, den Heiligabend alleine zu zweit zu verbringen - eine Entspannung für alle.

Mudderns mag die Weihnachtsfeierei ohnehin nicht - davon, dass sie meine Schwiegermutter nicht mag, was auf Gegenseitigkeit beruht, ganz zu schweigen. Die wiederum konnte nicht damit umgehen, dass wir sie schlichtweg an die Wand gekocht hatten und dabei auch noch völlig entspannt waren, obwohl sie eine Stunde zu spät kam, wodurch das Rinderfilet zu lange garte ... Seitdem verbringen wir Heiligabend ganz entspannt zu Hause, fahren am Ersten Weihnachtstag zum Brunch zu Mudderns, sind abends bei Schwiegermutter und erholen uns am Zweiten Feiertag von dem ganzen Theater.

Dieses Dessert braucht einen Tag Vorlaufzeit, lässt sich also im Rahmen eines Menüs gut vorbereiten.

Marzipan-Spekulatius-Parfait auf Glühweingelee-Spiegel mit gebrannten Mandeln

Zutaten für 4 bis 6 Portionen Marzipan-Spekulatius-Parfait:
100 g Marzipanrohmasse
50 g Gewürzspekulatius
2 Eier
1 EL Zucker
3 TL Vanillezucker
200 g Schlagsahne

Zutaten für 6 Portionen Glühweingelee-Spiegel mit gebrannten Mandeln:

½ Liter Glühwein
1 Beutel Götterspeise / Wackelpeter Himbeere
4 gehäufte EL Zucker
100 g gebrannte Mandeln

Zubereitung:

Für das Parfait die Marzipanrohmasse in der Moulinette zerkleinern. Spekulatius in der Moulinette oder mit einem Nudelholz zerkleinern. Eier trennen. Eigelb und Vanillezucker ca. 10 Minuten hellcremig rühren. Marzipan unterrühren.

Eiweiß steif schlagen, dabei den Esslöffel Zucker einrieseln lassen. Sahne steif schlagen. Beides mit Marzipan und Spekulatius unter die Eigelbmasse heben. In Portionsförmchen füllen und über Nacht einfrieren.

Für den Spiegel 250 ml Glühwein mit dem Pulver des Wackelpeter ca. 10 Minuten quellen lassen, dann zum Kochen bringen.

Die anderen 250 ml Glühwein mit dem Zucker verrühren. Kocht die Mischung, Topf vom Herd nehmen, das Glühwein-Zucker-Gemisch einrühren und solange rühren, bis sich Pulver und Zucker komplett aufgelöst haben.

Das Gelee auf sechs Teller verteilen. Dabei immer eine Schicht erst etwas antrocknen lassen, bis die nächste Schicht aufgetragen wird. Teller mehrere Stunden / über Nacht kühl stehen lassen, damit die Masse fest wird.

Das Parfait vor dem Servierten ca. 10 Minuten antauen lassen und aus der Form stürzen.

Die Gebrannten Mandeln zerkleinern (zum Beispiel in der Küchenmaschine) und mittig auf dem Gelee verteilen. Parfait auf die Mandeln setzen und servieren (die gebrannten Mandeln verhindern das Rutschen des Parfaits auf dem Geleespiegel).

Ich nahm Himbeer-Wackelpeter, weil ich meinen Glühwein auch immer mit einem Schuss Himbeer-Sirup zubereite. Natürlich kann man auch Gelatine oder Agar-Agar zum Stabilisieren nehmen.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Dicke Faxen und der wohl netteste DHL-Bote, den es gibt

Was mag da wohl drin sein?
Vor gut einem Jahr kaufte ich mir spontan eine Rollei Powerflex 210 HD, nachdem meine kleine Canon Powershot ein Kollateralschaden war.

Dreizehn Monate versuchte ich, mich mit der Rollei anzufreunden. Dreizehn Monate fluchte ich. Dreizehn Monate bangte ich, ob die Fotos was wurden.

Dann kam die Vorstellung der neuen Canon EOS M, und mir wurde deutlich, wie sehr ich meine Canon doch vermisste. Die Kamera ließ sich intuitiv bedienen; die Fotos wurden trotz widriger Lichtverhältnisse gut; ich konnte Dinge fotografieren, die sich schneller bewegten als eine deutsche Eiche; die Fotos waren scharf ... Okay, die EOS M hat für 'ne alte Frau wie mich zu viel technischen Schnickschnack, aber in den vier Stunden, die ich die in der Hand hatte, kam ich mit ihr besser zurecht als in den dreizehn Monaten mit der Rollei - ohne einmal die Bedienungsanleitung studieren zu müssen.

Aber ich bin ja vernünftig. Gelegentlich. Bevor ich in den Vorweihnachtsurlaub fuhr, studierte ich nochmal sehr intensiv die Bedienungsanleitung der Rollei. Es muss doch zu schaffen sein, dass ich mit der Kamera warm werde!

Ah, ein Weihnachtsgruß von Canon bzw. der
Agentur Wildcard Communications.
Im Urlaub saß ich dann fünf Tage lang neben einer Frau, die eine Powershot hatte. "Die ist idiotensicher! Die versteht sogar mein Mann!" meinte sie mal. Und klein und handlich ist sie auch - also die Kamera, nicht die Tischnachbarin. Und in der Zeit, die meine Rollei brauchte, um an zu gehen, machte ihre Canon schon Fotos. Dutzende. Warum wollte ich eigentlich so ein Trumm wie die Rollei? Okay, ich wollte mal wieder was in der Hand haben. Aber hätte es nicht gereicht, mal wieder einen Film in meine alte Spiegelreflex (übrigens eine Sigma, die ich am liebsten mit einem Canon-Objektiv nutzte) einzulegen?

Gut, die Rollei ist so schick, dass sie immer die Blicke auf sich zieht. Aber gutes Aussehen ist bekanntlich nicht alles.

Aus dem Urlaub kam ich mit 517 Fotos. Maximal zehn Prozent davon sind brauchbar - und selbst mein altes Mobiltelefon macht teilweise bessere Fotos als die Rollei. Mal ehrlich, das kann es doch nicht sein! Da hatte ich die Faxen dicke! Aber so was von! Noch am Tag der Rückkehr bestellte ich eine Canon Powershot A810. In Rot, klar. Die ist inzwischen da und einsatzbereit - ohne dass ich einmal die Bedienungsanleitung las.

In Zukunft wirst Du hier also Fotos sehen, die mit verschiedenen Kameras gemacht wurden.

Die Kamera bescherte mir zudem vor Weihnachten die Begegnung mit dem wohl nettesten Paketboten, den mensch sich vorstellen kann.
Als ich Freitag an die Packstation kam, war er gerade beim Bestücken derselbigen. Er unterbrach er die Einlieferung, damit ich meine Sendungen abholen kann, obwohl ich meinte, das täte nicht Not - mich hetzte niemand, ich hatte frei.

Der Paketbote fragte, ob ich noch was Großes erwarte, das nicht in die Packstation passt - er habe noch so viel auf dem Wagen. Ich bejahte. Er guckte nach und fand das Geschenk für Schwiegermutter, das er dann mit mir im Schlepptau zur nächsten Filiale fuhr, damit ich es sofort bekomme. Noch lieber hätte er die Packstation ausgetrickst und mir den Weg zur Post samt Warteschlange erspart, aber meine Dusseligkeit sperrte meine Karte für die Packstation, so dass da nichts mehr zu machen war. Er musste ohnehin zur Post, sie lag auf meinem Heimweg, und ich konnte dort gleich das noch benötigte Geschenkpapier kaufen. Nette Gespräche mit den Wartenden gab's obendrein - und einen Parkplatz vor der Tür, so dass ich Schwiegermutters Geschenk nicht so weit schleppen musste. 

Der Paketbote nahm die durch meine Dusseligkeit gesperrte Karte auf seine Kappe, damit ich nicht in der kostenpflichtigen Warteschleife zur Entsperrung hing, und sorgte für eine umgehende Unter-der-Hand-Entsperrung.

Er wollte dann noch nicht mal den Trinkgeldschein.

Und als ich am nächsten Tag wieder bei der Packstation war, um weitere Sendungen zu holen, hatte der Paketbote mir einen Gruß hinterlassen.

Ist das nicht großartig? An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an die vielen Paketboten, die Sonderschichten schoben, Überstunden machten, sich durch sonntäglichen Eisregen quälten, damit wir rechtzeitig unsere Weihnachtsgeschenke bekommen!

Ach ja, und ich hätte jetzt eine Rollei günstig abzugeben ... Sie sieht sehr hübsch aus. Und manchmal macht sie sogar ganz hübsche Fotos. Gelegentlich sind sie sogar scharf.






Montag, 24. Dezember 2012

Würzige Weihnachten - es gibt was zu gewinnen!

Quelle: Just Spices.
Von Just Spices kam eine sehr nette Anfrage, ob ich nicht Lust hätte, ihre Gewürze und Gewürzmischungen zu testen.

Nun bin ich Tests gegenüber ja sehr aufgeschlossen, nur: Mein Gewürzregal quillt über, und viele Mischungen mache ich selbst.

Also schlug ich Just Spices vor, einen Gutschein zu verlosen, so dass Ihr da draußen etwas davon habt. Das Düsseldorfer Unternehmen stellt einen Gutschein im Wert von 10 Euro zur Verfügung. Der Gutscheinwert lässt sich auch auf den Versand anrechnen.

Um den Gutschein zu gewinnen, nenne mir bis zum 26.12.2012, 23.59 Uhr, im Kommentarfeld Dein Lieblingsgewürz. Anonyme Kommentare sind möglich, allerdings brauche ich dann irgendwie Eure eMail-Adresse, um den Gutscheincode im Gewinnfall mailen zu können.

Zwischen Weihnachten und Neujahr lose ich dann den Gewinner bzw. die Gewinnerin aus und maile ihm oder ihr den Gutscheincode. Habe ich keine eMail-Adresse und meldet sich der Gewinner / die Gewinnerin nicht binnen einer Woche, wird jemand neues ausgelost. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.

Ich wünsche Euch frohe Feiertage und einen guten Start in ein gesundes, glückliches neues Jahr!

Sonntag, 23. Dezember 2012

Szenen einer Ehe: Vornehm geht die Welt zu Grunde

Donnerstag Abend. Er ist total überarbeitet.

Sie: Armer Hase! Abba denk' dran: Morgen noch, dann haste Wochenende. Und dann noch fünf Tage, dann haste Urlaub. Und nächste Woche bin ich weg, da haste deine Ruhe. Und Weihnachten machen wir keinen Streß! Ich hab' keine Lust zu kochen. Menü mach' ich nich'. Raclette ist das Höchste der Gefühle. Und Einkaufsstreß mach' ich mir auch nich'. Wir essen einfach das, was da ist.

Er: Würstchen mit Kartoffelsalat reicht mir völlig! Was ganz einfaches!

Sie: Fondue chinoise wäre auch nicht doof. Dann hätten wir am zweiten Feiertag gleich Brühe. Im Tiefkühler sind noch Vinschgauer, könnten wir dazu essen.

Er, aufgeregt: Currywurst! Ich hab' noch nie Weihnachten Currywurst gegessen!

Sie, gedehnt: Na ja, meinetwegen. Currysauce ist noch im Tiefkühler. Wir ham da abba auch noch Eintopf.

Er, noch aufgeregter: Chateaubriand! Mit Pommes! Was ganz einfaches halt!

Samstag, 22. Dezember 2012

Philips Homecooker 1050/30 Test-Fazit: Die andere Dimension des Slow Food

Fassen wir mal zusammen: Der Homecooker, laut Werbung "eine völlig neuartige all-around Küchenmaschine", ein "Multitasking-Gerät", mit dem ich "jeden Tag frisch kochen [kann] – ohne großen Zeitaufwand", ist für ca. 399 Euro im Handel und soll
  • kochen,
  • garen,
  • dämpfen,
  • schmoren,
  • schnibbeln,
  • schneiden
  • und vieles andere
können. Okay, dann schauen wir mal ...

Nach einer Woche war klar: Der Homecooker und wir sind nicht kompatibel. Ich erfüllte also ein paar der selbstgestellten Aufgaben, packte die eierlegende Wollmilchsau wieder ein und bestellte die Abholung.

Wir kochen abends. Das Abendessen ist unsere Hauptmahlzeit. Wir essen gerne zwischen 19 Uhr und 20 Uhr. Mit dem HC wurde sich diese Zeit nach hinten verschieben, oder, wie der Gatte sagte: "Das Teil ist ideal für einen Mitternachtsimbiss." Die Aussage, mensch könne die Zeit, die der HC für Gerichte braucht, doch sinnvoll anders nutzen, wurde bei uns zum Running Gag.

Was mich am Meisten erstaunte, waren die begeisterten Aussagen, dank des HC müsse frau endlich nicht mehr stundenlang in der Küche stehen und rühren. Ich hatte irgendwann das Kopfkino, dass Tausende Hausfrauen angekettet am Herd stehen und rühren. Und mir war mal wieder klar, dass ich eine faule Hausfrau bin. Ich stehe nicht ständig am Herd und rühre. Sicher bin ich deswegen nicht HC-kompatibel.

Womit sich der HC messen lassen musste:
  • Tefal VitaCuisine Tischdampfgarer (2.000 Watt und 6,5 Liter Fassungsvermögen statt 1.500 Watt und 3 Liter Fassungsvermögen beim HC, hält warm und gart vitaminschonend, muss aber regelmäßig mit Wasser versorgt werden),
  • Moulinette-Schneideturm,
  • Herd und Backofen samt Töpfen und Pfannen,
  • Schneidbrett und Messer,
  • Mikrowelle.
Was mir beim HC gut gefällt:
  • Mit Mehl gebundene Saucen werden langsam gerührt, brennen nicht an. Damit sie nicht klumpen, muss man aber mit dem Schneebesen nachhelfen.
  • Aufgewärmtes schmeckt besser als aus der Mikrowelle und brennt nicht an (das Aufwärmen dauert aber auch sehr viel länger).
  • Der Schneideturm passt gut an den Topf.
  • Man kann direkt in den Topf schneiden lassen, ohne dass was daneben geht. Unter eine normale Schüssel muss man allerdings etwas stellen, da der Schneideturm sonst zu hoch ist. Ansonsten geht dann viel daneben.
  • Man kann im HC auch anbraten - sofern man nicht zu viel erwartet. Es dauert lange, und das Bratgut wird teilweise eher gekocht.
  • Der Topf lässt sich leicht reinigen. Beim Rührarm und bei den Schneidescheiben sieht es anders aus.
  • Das Gerät arbeitet schön leise.
  • Der Schneideturm ist schön klein und schnell zusammengebaut.
  • Die Teile sind spülmaschinentauglich (bis auf die mit Elektrik, klar).

Was mir beim HC nicht gefällt:
  • Die Temperatur ist nicht stufenlos regulierbar.
  • Die Geschwindigkeit des Rührarms ist nicht veränderbar.
  • Bei kleinen Mengen (z.B. ein Kilo Äpfel) wird nur die Menge am Topfboden gerührt, gleichzeitig wird einiges an den Topfrand nach oben geschoben, kommt aber nicht wieder runter, so dass man einen Kochlöffel einsetzen muss (z.B. beim Apfelkompott).
  • Die Temperatur wird nur am Topfboden erreicht. Beim Garen auf mehreren Ebenen hat man, anders als beim Dampfgarer, immensen Temperaturverlust.
  • Die Garzeit verlängert sich zum Teil exorbitant, ist unberechenbar. Um Wasser für Reis zu erhitzen, brauchte ich einmal 50 Minuten, ein anderes Mal 30 Minuten. Okay, ich muss nicht daneben stehen, kann die Zeit auch anders nutzen. Das könnte ich aber auch, wenn ich beispielsweise Geschnetzeltes konventionell in 30 Minuten zubereite statt in 95 Minuten ... Und: 2,5 Liter Wasser für 250 g Reis sind ... öhm, wie sag' ich es diplomatisch? Ein ganz klein wenig unverhältnismäßig?
  • Das Fehlen von Gartabellen und abwandelbaren Grundrezepten. Ein bisschen wurde auf der Philips-Homepage nachgebessert, aber prinzipiell gibt es nur die Rezepte von Jamie Oliver und Mario Pichler sowie die Methode Versuch und Irrtum. Letzteres ist für mich als Testerin okay, aber nicht als Endkundin. Letztlich übernehmen die Testerinnen die Aufgabe, Garzeittabellen und Rezepte zu erstellen, und das auch noch ohne Honorierung.
  • Beim Schneideturm ist der Abstand zwischen Schneidescheibe und Deckel mit ca. 2 cm zu groß, bleibt schon mal was hängen (Wurzeln zum Beispiel kreiselten fröhlich auf der Scheibe herum, wurden aber nicht geschnitten).
  • Die Schneidescheiben sind nicht eindeutig gekennzeichnet (bzw. ich bin zu blöd, zu erkennen, welche Scheibe wofür ist). Außerdem lassen sie sich wirklich schlecht reinigen. Ich musste ziemlich viel knibbeln und bürsten, nachdem sie aus der Spülmaschine kamen, und die Bürstenstriche blieben auf den Scheiben zu sehen. Außerdem sind nicht nur die Messer scharf, sondern auch die Kanten der Scheiben.
  • Die ursprüngliche Behauptung, die Plastikteile seien stabil, musste ich nach dem Garen der Gefüllten Paprikaschoten revidieren, denn der Dampfkorb wurde schnell instabil. Zudem wurde der Rührer ziemlich schnell blass und angeschrammt.
  • Die Versuche, Fleisch anzubraten, schlugen fehl. Das Fleisch wurde eher gekocht.
  • Der HC kann keine Massen zur Rose abziehen. Okay, technisch gesehen kann er es - in 40 Minuten bei 90 Grad. Praktisch allerdings fehlt die Luft, die bei der herkömmlichen Methode mit dem Schneebesen unter die Masse geschlagen wird und für Fluffigkeit sorgt.
  • Wird im HC auf mehreren Etagen gegart, sammelt sich die Flüssigkeit im Topf - zum Beispiel die von den Gefüllten Paprikaschoten auf dem Reis.
Was ich für Augenwischerei halte:
  • Die Aussage, der HC nähme "die lästige Rührerei" ab, und das ausgerechnet manifestiert an Gerichten wie Chili con carne oder Gulasch. Das sind typische Schmorgerichte, die ganz alleine stundenlang vor sich hin köcheln. Da stehe ich garantiert nicht dabei. Und die Aussage anderer Tester, Dank HC sei das Gulasch "endlich mal nicht zäh", ist auch Blödsinn. Bei drei bis vier Stunden Garzeit und 175 bis 250 Grad Temperatur muss Gulasch weich werden - selbst mit viel weniger Temperatur und auf dem Herd. Dazu brauche ich keinen HC.
    Selbst bei Risotto stehe ich nicht ständig am Herd und rühre, und Milchreis gare ich meistens im Bett. Rosmarinkartoffeln mache ich im Ofen, die müssen nicht gerührt werden. Bratkartoffeln mache ich in der Pfanne, denn die müssen auch nicht ständig gerührt werden, wenn mensch weiß, wie's geht. Lachen musste ich über die im Netz gefundene Aussage, Dank HC könne man endlich Couscous kochen, denn Couscous sei anspruchsvoll, dafür bräuchte man einen Couscous-Topf. Nachdem ich mich vom Lachkrampf erholt hatte, kam ich einmal mehr zu dem Ergebnis, dass ich nicht kochen kann, denn sonst würde ich Couscous nicht ohne Couscoussiere zubereiten können ...
  • Die Aussage, der HC können dampfgaren. Okay, technisch gesehen kann er das. In der Praxis bedeutet es allerdings, dass das dazu notwendige Wasser erstmal auf die entsprechende Temperatur gebracht werden und gehalten werden muss. Bevor Dampf entstand, erhitzte ich beispielsweise für die Paprikaschoten mit Reis 2,5 Liter Wasser bummelig 50 Minuten bei 250 Grad. Im Tischdampfgarer wären die Paprikaschoten samt Reis in der Zeit schon fertig gewesen - bei 100 Grad. Beim Tischdampfgarer sammelt sich das Tropfwasser außerdem in einer extra Schale. Im HC sammelt es sich im Topf , also auf dem, was unter dem Dampfkorb gart - beispielsweise auf dem Reis. Das sieht nur bedingt lecker aus und macht sich auch geschmacklich bemerkbar.
  • Die Aussage, dass der HC Zeit spart. Ähm, sorry, aber wenn ich für Gerichte drei oder vier Mal so lange brauche wie sonst, sehe ich das anders. Oder, in des Gatten klaren, deutlichen Worten: "Volksverdummung!" 
Unter welchen Bedingungen ich den HC kaufte / behielte:
  • Wenn ich gerade meine erste Wohnung bezöge und gerade erst kochen lernte, also noch keine gut ausgestattete Küche und grundlegendes Kochwissen hätte. Dann fällt es sicher leichter, den HC und seine Eigenheiten zu akzeptieren - ich wüsste ja nicht, wie es anders geht.
  • Wenn ich nur zwei Kochplatten hätte.
  • Wenn ich viel Freizeit hätte und nichts damit anzufangen wüsste.
  • Wenn es der HC geschafft hätte, meinen Tischdampfgarer und die altersschwache Moulinette zu ersetzen.
  • Wenn die Zubereitung im HC wenigstens annähernd so schnell gewesen wäre wie mit meinen üblichen Gerätschaften.
  • Wenn die gewählte Temperatur nicht nur am Topfboden erreicht würde.
  • Wenn ich nur von Milchreis, Grießbrei, Gebrannten Mandeln oder Aufgewärmtem lebte - beim Aufwärmen ist der HC wirklich großartig, und rühren kann er auch einigermaßen. Er ist sicher ideal für Menschen, die gerne Parties geben und dabei größere Mengen Suppe oder Chili warmhalten müssen.
  • Wenn der Preis für das, was der HC letztlich ist - nämlich ein Topf, der rühren kann - angemessen wäre. 199 Euro (Testpreis) bzw. 399 Euro (UVP) sind in meinen Augen unangemessen.
Hier alle Testbeiträge im Überblick:
Test I: Auspacken und aufwärmen
Test II: Pudding aus der Tüte
Test III: Tomatensuppe ohne Tüte
Test IV: Senf-Rahm-Geschnetzeltes ohne Tüte mit Reis und Rosenkohl
Test V: Ratatouille
Test VI: Eintopf mit Chinakohl
Test VII: Despinas Apfelkompott
Test VIII: Milchreis
Test IX: Gefüllte Paprikaschoten mit Reis und Tomatensauce
Test X: Gebrannte Mandeln

Freitag, 21. Dezember 2012

Philips Homecooker 1050/30 Test X: Gebrannte Mandeln

Einfach lecker und einfach einfach: Gebrannte Mandeln.
Im Laufe des Testes war ich ziemlich schnell an dem Punkt angelangt, an dem ich mich fragte, wozu ich den Homecooker (HC) überhaupt brauche. Es muss doch irgendetwas geben, das nur der HC kann; etwas, das ich mir mit herkömmlichen Gerätschaften nicht selbst mache. Nur was?

Dank einer fleißigen Mittesterin kam ich dann auf Gebrannte Mandeln. Die habe ich noch nie selbst gemacht.

Für Gebrannte Mandeln ist der HC wirklich super! Meine Kollegen waren begeistert von den Mandeln und schlugen sich fast darum.

Hinzu kommt, dass sich der HC leicht reinigen lässt. Einfach in die Spülmaschine geben oder mit etwas Wasser ein paar Stunden stehen lassen oder heißes Wasser in den Topf geben und den Rührarm bei 250 Grad noch ein bisschen kreiseln lassen.

Würde ich eine Gebrannte-Mandeln-Manufaktur starten wollen, wäre ein Homecooker eine gute Investition.

Mit dem Rezept für Gebrannte Mandeln endet meine Testreihe. Morgen gibt es das Fazit.

Mandeln im Homecooker.
Gebrannte Mandeln aus dem Homecooker (Basisrezept)

Zutaten für 1 Portion:
200 ganze Mandeln, blanchiert oder mit Haut)
100 ml Wasser
150 g Zucker, braun oder weiß

Zubereitung:

Homecooker auf 250 Grad stellen, Rührarm einsetzen und einschalten (ohne Deckel, das Wasser soll verdunsten). Das Gerät etwa 20 Minuten arbeiten lassen, bis der Zucker gschmolzen ist und sich um die Mandeln gelegt hat.

Backpapier auslegen und die fertigen Mandeln darauf ausbreiten. Erkalten lassen, in Stücke brechen und servieren.

Hier wieder die Vergleichstabelle:


Donnerstag, 20. Dezember 2012

Philips Homecooker 1050/30 Test IX: Gefüllte Paprikaschoten mit Reis und Tomatensauce

Gefüllte Paprikaschoten mit Reis und Tomatensauce.
Die Füllung war die orientalische Variante (siehe unten).
Normalerweise bereite ich Gefüllte Paprikaschoten mit Reis im Tischdampfgarer zu - natürlich ohne Tüte. Dadurch spare ich mir das Pülverchen aus
Jodsalz, modifizierte Stärke, Aroma, Zwiebeln, Gewürzen (Knoblauch, Pfeffer, Muskat, Piment), Hefeextrakt, Kräuter (Petersilie, Liebstöckel, Oregano, Majoran), Maltodextrin, Paprikapulver (2,4%), Sonnenblumenöl und Spuren von Eiern, Weizen, Milch, Sellerie, Senf (beim gelb-roten Produkt) bzw. 
Tomatenpulver, jodiertes Speisesalz, Stärke, Zucker, Hefeextrakt, Aroma (mit Weizen), Zwiebeln, Reismehl, Knoblauch, pflanzliches Fett, Oregano, Thymian, Gemüsesaftkonzentrate (Sellerie, Karotten, Lauch, Zwiebeln), Pfeffer (die Zutaten des grün-gelben Produkts).
Im Tischdampfgarer dauert die Zubereitung von Reis und Schoten etwa 45 Minuten bei knapp 100 Grad.

Durch den Beitrag einer Mittesterin war ich vorgewarnt, dass die Zubereitung im Homecooker (HC) ein wenig länger dauert - gelinde gesagt ... Aber schon nach nur 110 Minuten hatten wir leckere gefüllte Paprikaschoten mit Reis und Tomatensauce *hüstel* Und wie unser Running Gag besagt: Die Zeit, die es im HC länger dauert, können wir ja gaaaaanz toll anders nutzen, und ich muss ja nicht ständig rührend am Topf stehen. Okay, das muss ich bei der Zubereitung im Tischdampfgarer auch nicht, aber komm' mir jetzt bloß nicht mit Logik.

Wird im HC auf mehreren Etagen gegart, sammelt sich die Flüssigkeit im Topf - in diesem Fall tropften die Paprika auf den Reis. Das gefällt mir nicht und ist bei meinem Tischdampfgarer besser geregelt. Da gibt es für das Abtropfwasser eine eigene Schale.

Gefüllte Paprikaschoten mit Reis aus dem Tischdampfgarer (Tefal VitaCuisine)

Zutaten für vier Portionen
200 g Reis
400 ml Wasser (oder Gemüsebrühe)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Paprikaschoten
750 g Rinderhack
1 TL Tomatenmark
1 TL glatte gehackte Petersilie
Paprika, edelsüß
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Den Reis mit Wasser und etwas Salz oder Gemüsebrühe in einen Garkorb mit Reisbehälter geben, in den Dampfgarraum stellen und 15 Minuten dämpfen.

Währenddessen die Paprika waschen, Deckel von den Paprika schneiden und das Kerngehäuse entfernen. Ggf. den Strunk herausschneiden.

Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. Mit dem Hack, den Gewürzen, der Petersilie und dem Tomatenmark vermengen. Die Paprikaschoten mit der Hackmasse füllen und den Deckel wieder aufsetzen.
Die gefüllten Paprika neben den Reisbehälter in den Dampfgarraum geben und gemeinsam 25 Minuten bis 30 Minuten dämpfen.

Die Tomatensauce bereite ich nach dem unten genannten Rezept im Topf auf dem Herd zu.

Variation:

Wir mögen die Paprikaschoten auch ganz gerne mal orientalisch angehaucht. Das Hack wird dann mit Zimt, Piment und Nelke angeschmeckt. In die Füllung kommen außerdem Rosinen, Schafskäse und gehackte Mandeln oder Pinienkerne.

Die Paprikaschoten im Dampfeinsatz. In einer steckt ein Zahn-
stocher, damit ich weiß, dass die mit Rosinen und Zimt ist,
genau wie die mit dem Stiel im Deckel. Die Unterscheidung
ist wichtig, da zwei Schoten für Mudderns eingefroren
wurden und Orient im Fleisch für sie zu exotisch ist.
Gefüllte Paprikaschoten mit Reis und Tomatensauce dem Homecooker

Zutaten für 8 Schoten:
600 g Rinderhack
1 altbackenes Brötchen oder 2 altbackene Brotscheiben, in Wasser eingeweicht und gut ausgedrückt
1 bis 2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 Eier
Paprikapulver, edelsüß
1 TL Paprikamark, scharf (alternativ Tomatenmark und ein Hauch Cayenne)
Salz
Pfeffer

Zutaten für den Reis:
2,5 l Wasser
250 g Reis
Salz

Der komplette Aufbau. Nachdem die Schoten
etwas weich gegart waren, konnte ich den Deckel
vorsichtig herunterdrücken.
Zutaten für die Tomatensauce:
1 Dose (400 ml) Tomatenstücke
etwas Madeira, Sherry (oder Wasser) 
Thymian, frisch oder gerebelt
Oregano, frisch oder getrocknet
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer
evtl. eine Prise Cayenne oder Chiliflocken

Zubereitung:

Wie beim Schweinegeschnetzelten den Homecooker auf 250 Grad einstellen und den Timer auf 30 Minuten stellen (ohne Rührarm). Wasser in den Topf füllen und abdeckeln. Reis in den Pastaeinsatz geben und beiseite stellen.

Paprika waschen, Deckel von der Paprika schneiden und das Kerngehäuse entfernen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. Mit dem Hack, den Gewürzen, dem Brötchen oder Brot und dem Paprikamark vermengen. Die Paprikaschoten mit der Hackmasse füllen und den Deckel wieder aufsetzen.

Die Schoten in den Dampfkorb geben, diesen dann auf den Topf setzen und abdeckeln. Es passten 6 Paprikaschoten gleichzeitig in den Topf; zwei garte ich später nach - im Topf, auf dem Herd ...

Wird im HC auf mehreren Etagen gegart, sammelt sich die
Flüssigkeit im Topf - in diesem Fall tropften die
Paprika auf den Reis. Das ist bei meinem Tischdampfgarer
besser geregelt. Da gibt es für das Abtropfwasser
eine eigene Schale.
Diesmal dauerte es 50 Minuten, bis das Wasser kochte - vielleicht, weil die Paprikaschoten so groß waren, dass der Deckel nicht schloss. Ich musste den Timer also nochmal auf 20 Minuten nachstellen.

Wenn das Wasser kocht, den Dampfkorb beiseite stellen (am Besten auf ein Handtuch, denn das tropft)

und den Pastakorb mit dem Reis in den Topf setzen, dann den Dampfkorb wieder oben drauf setzen und abdeckeln. Timer auf 30 Minuten stellen.

Wenn der Reis gar ist, den Dampfkorb abnehmen, den Pastaeinsatz herausnehmen und beides beiseite stellen (am Besten auf jeweils ein Handtuch, denn das tropft). Das Wasser aus dem Topf abgießen, den Rührarm einsetzen und einschalten. Temperatur auf 175 Grad stellen. Die Tomatenstücke in den Topf geben, Madeira dazu, mit den Gewürzen abschmecken und etwa 10 Minuten erwärmen bzw. köcheln lassen. Dabei den Dampfkorb auf den Topf setzen und abdeckeln.

Wenn die Sauce warm ist, zusammen mit den Paprikaschoten und dem Reis servieren.

Hier wieder die Vergleichstabelle:

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Philips Homecooker 1050/30 Test VIII: Milchreis - nach Jamie Oliver und nach mir

Milchreis, konventionell zubereitet: Der Topf kommt ins
Bett unter die Decke, und das Schlafschaf passt gut
darauf auf.
Ja, ich weiß, Milchreis ist eines der schwierigsten Gerichte, das es gibt. Die Milch kann anbrennen oder überkochen, weswegen mensch am Herd stehenbleiben und ständig rühren muss.

Aber hey, ich bin eine bekennende faule Hausfrau. Ich mache um Milchreis nicht viel Aufhebens. Ich gebe einen Liter Milch in einen ausreichend großen Topf, dazu eine Prise Salz sowie Vanillezucker oder Puderzucker nach Geschmack, lasse alles einmal aufkochen, gebe dann 250 g Milchreis dazu, rühre 'n büschen, bis alles einmal hoch blubbert, ziehe den Topf von der Herdplatte, setze einen Deckel drauf und verfrachte den Topf ins Bett.

Das Plümo, vulgo die Bettdecke, gut um den Topf wickeln, das Schlafschaf obendrauf setzen, damit ich später weiß, wo der Topf ist, und den Topf vergessen. Spätestens beim nächsten Bettenausschütteln finde ich ihn wieder ;o) Nein, im Ernst, nach ca. 40 Minuten bis 60 Minuten ist der Reis gar - ohne Rühren, ohne Anbrennen.

Milchreis aus dem Homecooker. Darunter verborgen
ist Despinas Apfelkompott.
Milchreis ist auch eines der Gerichte, bei denen sich die begeisterten Kommentare der Homecooker-Testerinnen überschlagen - weil nichts anbrennt, weil frau nicht rühren muss.

Klar, dass ich Milchreis aus dem Kochtrumm auch probierte. Der HC rührte auch brav vor sich hin, nichts brannte an, und nach ca. 40 Minuten  piepste es, war der Milchreis gar.

Wenn ich permanent größere Mengen an Milchreis machte, wäre der HC durchaus eine lohnende Investition - zumindest für den Testpreis von 199 Euro.

Würziger Milchreis nach Jamie Oliver aus dem Homecooker

Zutaten für 4 bis 6 Portionen:

Konventionell gekochter Milchreis mit Himbeeren.
800 ml Milch
200 ml Sahne (oder insgesamt 1 l Milch)
250 g Milchreis
1 Prise Salz
1/2 Zimtstange
1 Vanilleschote
1 Prise gemahlene Muskatnuss
2 EL Weißer Zucker oder Puderzucker
Zubereitung:

Den HC auf 130 Grad stellen. Vanilleschote halbieren und das Mark heraus kratzen.

Sobald der Topf heiß ist, Reis, Zucker, Milch, Sahne, etwas Muskat, Vanillemark und -schote und die Zimtstange hinzu geben. Aufkochen lassen und dann die Temperatur auf 110 °C reduzieren. Das dauert ca. 10 bis 15 Minuten. Den Zeitschalter auf 30 Minuten stellen.

Nach Ablauf der Zeit sollte der Milchreis schön cremig sein - ansonsten noch etwas Zeit und Milch oder Sahne dazu geben. Vanilleschote und die Zimtstange heraus nehmen  und den Milchreis portionsweise servieren.

Hier wieder der Vergleich zwischen meiner Methode und dem HC:

Quelle: Philips

Dienstag, 18. Dezember 2012

Philips Homecooker 1050/30 Test VII: Despinas Apfelkompott

Die Äpfel aus Mudderns Garten - und meine Kamera und ich
sind mal wieder unterschieldlicher Meinung über den
Weißabgleich gewesen.
Wie bei der Bratapfelmarmelade beschrieben, wollten viele Äpfel aus Mudderns Garten verarbeitet werden. Bei Susa fand ich das Rezept für Despinas Apfelkompott, das ich im Homecooker zubereitete - der HC stand ja gerade in der Küche rum ... Okay, auf dem Herd hätte ich das schneller und bei weniger Temperatur geschafft, aber sei's drum. Dieses Kochtrumm wollte ja getestet werden.

Ich habe Susa versprochen, dass ich weder ihr noch dem Rezept die Schuld gebe, wenn's in dem Kochtrumm nicht klappt, am Ende womöglich nicht schmeckt, aber sie kann unbesorgt sein: Es klappte und schmeckte.

Despinas Apfelkompott aus dem Homecooker

Zutaten für 2 bis 3 Portionen:

1,5 kg säuerliche Äpfel, Fallobst aus Mudderns Garten (dementsprechend hatte ich viel Verschnitt)
50 g Butter
50 g Brauner Zucker
1 Stange Zimmt
1 Prise Kardamom, gemahlen
ggf. etwas Wasser
Die Äpfel werden in den Topf geraspelt.
Zubereitung:

HC auf 250 Grad einstellen und den Rührarm einschalten. Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen, dann mit dem Scheideturm direkt in den Topf raspeln.

Butter, Zucker, Zimt und Kardamom zu den Äpfeln geben.
Alles ist im Topf und darf fröhlich kreiseln.
Den HC etwa 30 Minuten arbeiten lassen, bis das Apfelmus die gewünschte Konsistenz hat. Zwischendurch evtl. etwas Wasser in den Topf geben, falls das Mus zu dick ist, und mit dem Kochlöffel nachhelfen, weil sich die Apfelstückchen am Topfrand absetzen (der Rührarm schiebt sie hoch ...).
Lecker: Despinas Apfelkompott.
Zimtstange entfernen und das Apfelmus portionsweise servieren. Schmeckt übrigens auch lecker zu Milchreis!

Hier wieder die Tabelle zum Vergleich:

Montag, 17. Dezember 2012

Philips Homecooker 1050/30 Test VI: Eintopf mit (unsichtbarem) Chinakohl

Eintopf mit unsichtbarem Chinakohl.
Durch die Einladung ins Sheraton Frankfurt Airport und verschiedene andere, nicht blogrelevante, Ereignisse hänge ich mit dem Homecooker-Test hinterher. Eigentlich sollte schon bis zum 14.12.12 alles verbloggt und der Test abgeschlossen sein ... Egal. Diese Woche kommen also die restlichen HC-Rezepte und mein Fazit.

Der Gatte liebt Kohleintöpfe. Chinakohl hingegen mag er gar nicht, weswegen ich ziemlich erstaunt war, als er mit einem Kopf davon ankam. Seine Begründung: "Dann schmeckt's nicht so nach Kohl!" Nun gut ...

Vorgewarnt durch das Gulasch-Rezept, das für den Homecooker (HC) entwickelt wurde, und durch einige Testbeiträge, die von zwei bis drei Stunden Garzeit sprachen, plante ich sicherheitshalber ausreichend Zeit ein, zumal das Fleisch auch im Topf schon locker zwei Stunden braucht, um gar zu werden.

Das Ablöschen mit Rinderfond klappt natürlich nur, wenn
mensch den selbstgemachten Rinderfond vorher aus dem
TK nahm und auftauen ließ ...

Außderm gab ich die Kartoffeln zu früh zu, weil ich die Garzeit unterschätzte. Damit die nicht völlig verkochten, fischte ich sie aus dem Topf, als sie gar waren, und gabe sie ganz am Schluss zum Aufwärmen noch mal dazu.

Generell finde ich Chinakohl nicht für Eintöpfe geeignet, weil er sehr schnell durchgart. Da ich ihn im Schneideturm auch noch fein raspelte, verkochte er quasi völlig.

Eintopf mit Chinakohl aus dem Philips Homecooker

Zutaten für 4 bis 6 Portionen:

Butterschmalz (Menge nach Geschmack)
1 Zwiebel
500 g Rindergulasch
Fein geraspelter Chinakohl.
Mehl
400 ml Rinderfond
500 g Kartoffeln
2 Kabanossi
1 Chinakohl
Kümmel
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Butterschmalz in den HC geben. Das Gerät auf 175 Grad schalten, Rührarm einschalten und das Butterschmalz schmelzen lassen. Zeitschaltuhr auf 20 Minuten stellen.

Währenddessen die Zwiebel schälen und würfel (grob oder fein, wie du willst). Zwiebel in den Topf geben und etwas Farbe nehmen lassen. Dann das Gulasch dazu geben, ebenfalls Farbe nehmen lassen und mit etwas Mehl bestäuben, um eine Bindung zu erhalten (ich nehme die Mehlmenge nach Gefühl - so etwa eine Hand voll ...). Mit dem Rinderfond ablöschen und den Zeitschalter auf  90 Minuten stellen.

Der geraspelte Chinakol im Topf.
Die Kartoffeln schälen, würfeln und in den Topf geben, wenn das Gerät piept. Den Zeitschalter auf 20 Minuten stellen. Kabanossi in Scheiben schneiden und ebenfalls in den Topf geben.

Den Chinakohl grob teilen, in den Schneidturm geben und in einer Schüssel auffangen, dann waschen (wer auf das Waschen verzichtet, kann den Kohl natürlich auch direkt in den Topf raspeln ...). Wenn das Gerät piept, Zeitschalter erneut auf 20 Minuten stellen. Den Kohl portionsweise in den Topf geben, also immer warten, bis eine Lage zusammenfiel, dann die nächste darauf geben.

Mit Kümmel, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Portionsweise servieren, evtl. mit einem Klecks Schmand oder Kräuterquark.

Und hier wieder die Zubereitungsarten im Überblick:

Sonntag, 16. Dezember 2012

Szenen einer Ehe: Prost! zum Zweiten

Sie kommt in sein Zimmer, um ihm was zu sagen. Dabei fällt ihr Blick auf die Bierflasche, aus der er gerade trinkt.

Sie, empört: Ey, du trinkst ja das Elderberry Black Ale, das ich für mich kaufte!

Er: Ja, ist lecker. Hätte dir sicher nicht geschmeckt. Viel zu bitter für dich!

Sie hätte das gerne selbst entschieden: Gib' mal 'nen Schluck [trinkt]. Lecker!

Er: Mist!

Freitag, 14. Dezember 2012

"Kompass Ernährung" zum Thema Fertigfutter

Gelegentlich bin ich eine gute Hausfrau. Bevor ich die neue Fernsehzeitung auf den Couchtisch unter die Fernbedienung lege, damit der Gatte zum Feierabend beides griffbereit hat, zupfe ich die Werbebeilagen 'raus und übergebe sie dem Altpapier.

Diesmal war ein "Kompass Ernährung" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) beigeheftet, Ausgabe 3/2012 mit dem Titel "Das Beste aus der bequemen Küche". "Och, blätter' doch mal schnell durch", denke ich so bei mir. "Vielleicht sind ja Rezepte drin." Mit Rezepten kann man mich fast so gut ködern wie mit Arak. Oder Schokolade.

Ich hätte es bleiben lassen sollen, das Blättern.

Zuerst begrüßt mich Ilse Aigner mit der Information, dass jeder Deutsche jährlich 40 kg Fertigprodukte isst, weil "die Zeiten, in denen meist 'Sie' den Haushalt und das Essen machte, während 'Er' draußen das Geld verdiente" vorbei seien. Ja, die Steinzeit hatte unbestreitbar ihre Vorteile. Aber selbst Frau Aigner befindet, es sei gut, dass diese Zeiten vorbei sind.

Und weil diese Zeiten vorbei sind, leben wir von Fertigfutter, neudeutsch "Convenience". Dank Frau Aigner lernen wir: "'Convenience' bedeutet bequem, einfach, verbraucherfreundlich." Die Ministerin schließt mit den Worten: "Ich hoffe, diese Ausgabe kann Ihnen eine gute Hilfe sein, gesundes und schmackhaftes Essen zuzubereiten. Dabei wünsche ich Ihnen einen guten Appetit!"

Der verging mir gründlich, als ich weiterblätterte.

Auf Seite 4 und 5 werden unter dem Aspekt "Fertigprodukte" die Vor- und Nachteile von frischem Schnibbelobst aus dem Kühlregal und Schnibbelsalat im Beutel abgewogen - beides eigentlich überflüssig, aber doch recht praktisch und für Faule wie mich gelegentlich eine Alternative für das Mittagessen, wenn ich weder Brot noch Joghurt mag. Über TK-Obst und -Gemüse wird dann der Bogen zu den TK-Fertiggerichten geschlagen: "Manche Gerichte sind sehr fettreich und überwürzt", weiß der "Kompass" und rät: "Bevorzugen Sie Fertiggerichte aus natürlichen Zutaten mit wenig Fett, Salz und Zucker."

Okay, bis dahin war mit meinem Appetit noch alles so weit in Ordnung.

Auf der nächsten Seite werden Dosen, Gläser und Tüten behandelt. Bei Obst in Gläsern wird vor zu viel Zucker, bei Tütensuppen vor zu viel Salz und Zusatzstoffen wie Aromen, Antioxidantien und Geschmacksverstärkern gewarnt. Eine Seite weiter wird dem Verbraucher dann erklärt, wie er erkennt, was in welcher Menge im Fertigprodukt enthalten ist: "Was an erster Stelle auf dem Etikett steht, bildet auch gewichtsmäßig den höchsten Anteil des Produktes."

Gut, da musste ich auch noch nicht schnapptamen.

Die Schnappatmung setzte aber massiv ein, als ich das Interview mit Ulrike Arens-Azevedo las, die an der HAW als Professorin für Ernährungswissenschaften / Gemeinschaftsverpflegung arbeitet. Ihre Statements zum Fertigfutter und seinen Inhalten lauten u.a.: "Diese Stoffe [also Zusatzstoffe, A.d.V.] sind geprüft und europaweit zugelassen. Sie sind nach allem, was man weiß, und unter Berücksichtigung teilweise festgelegter Höchstmengen gesundheitlich unbedenklich." Und: "Glutamat ist aus wissenschaftlicher Sicht in den üblicherweise verzehrten Mengen unbedenklich. [...] Hefeextrakt und auch Glutamat lassen es zudem zu, mit weniger Salz zu kochen. Das ist gut. Zu viel Salz kann Bluthochdruck begünstigen." Als ich das dem Gatten vorlas, zeigte er mir einen Vogel.

Na also! Ist doch ganz gesund, das Fertigzeugs. Und so praktisch! Was stellen wir uns eigentlich so an?!

Weiterhin erfahre ich von der Professorin, dass für Bio-Fertiggerichte 50 Zusatzstoffe zugelassen sind und für konventionelle Produkte 300. Gesünder seien Bio-Lebensmittel aber nicht, klar. Umso erstaunlicher, dass die Dame angibt, kein Lieblings-Fertiggericht zu haben, sondern lieber selbst zu kochen. Knapper Kommentar des Gatten dazu : "Ach was! Und da packt sie dann Glutamat rein?!"

Wäre es mir nicht schon vergangen, hätte ich auf der nächsten Seite laut lachen müssen. Unter der Überschrift "Schnell was Gesundes auf den Tisch: Sechs Ideen aus der Minutenküche" heißt es unter Punkt 1: "Das Aufpeppen von Fertiggerichten dauert nur Sekunden. Einer Tiefkühlpizza oder einer Fertigsuppe geben Sie mit einer Handvoll frischem oder tiefgefrorenem Gemüse und Kräutern aus der Tiefkühltruhe nicht nur einen Vitamin-Kick. Es schmeckt auch gleich viel besser."

Soso.

Die Punke 2 bis 5 sind dagegen ganz hilfreich: Mensch erfährt, dass sich Reis portionsweise einfrieren lässt (echt guter Tipp!), wie eine schnelle Nudelsauce gemacht wird (ich überlese das mit dem Öffnen eines Glases Fertigpestos mal ...), wie eine schnelle Salatsauce ohne Tüte gemacht und dass mensch sich einen Vorrat von selbstgekochten Suppen und Eintöpfen im Eisfach zulegen sollte.

Und zwei weitere lesenwerte Seiten hat die Broschüre dann tatsächlich: Ernährungswissenschaftlerin Maria Flothkötter weist darauf hin, dass angeblich besonders für Kinder geeignete Lebensmittel wahre Bomben an Fett und Zucker sind, und die Biathletin Kati Wilhelm gibt Tipps, wie sie es schafft, sich schnell und frisch ohne Fertigfutter zu ernähren. Davon hätte ich mir mehr gewünscht.

Der Rest hingegen ist für die Tonne.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Kochen mit Nelson Müller und Canon

Fingerfood zum Einstieg: Kürbissuppe mit Zitronengras.
"Und? Ist der wirklich so nett, wie er im Fernsehen rüber kommt?" fragt Frau K., als ich beim Wurzel-Spinat-Curry mit ohne Würzreis vom Kochen mit Nelson Müller erzähle.

Doch, ja, ist er. Hätte mich aber auch gewundert, wenn nicht, denn bislang habe ich von denen, die schon mal mit ihm kochten, nur Positives gehört. 

Hintergrund des Kochvergnügens in der Private Kitchen des Hamburger East Hotels ist die Präsentation der neuen Canon EOS M-Systemkamera.

Ich habe mich sehr über die Einladung der Agentur Wildcard Communications gefreut, denn meine im September letzten Jahres verschiedene Canon PowerShot vermisse ich noch immer sehr. Vielen Dank für die Gelegenheit, die neue Kamera kennenzulernen.

Noch mehr Fingerfood wird serviert.
Es machte Spaß, mal wieder eine Canon in der Hand zu haben, und die Bildqualität gefällt mir sehr gut. Die folgenden Fotos habe ich nicht bearbeitet und überwiegend ohne Blitz oder Stativ aufgenommen - und ohne Weißabgleich ...

Jeder von uns bekam eine Kamera gestellt, konnte zwischen verschiedenen Objektiven wählen und durfte nach Herzenslust knipsen. Die Kamera blieb natürlich da, aber die Speicherkarte konnten wir mitnehmen. So kam ich mit über 100 Fotos nach Hause - und ich war an dem Abend fotofaul.

Neben dem Kennenlernen der Kamera gab's die Möglichkeit, die Fotos gleich auszudrucken, und natürlich konnten wir die angerichteten Teller auch in einer Hohlkehle mit professioneller Ausleuchtung fotografieren.

Hier ein paar Impressionen von den Vorbereitungen des Menüs, bei denen wir helfen durften, sofern wir wollten.

Das Rind für den Hauptgang wird filetiert.

Der Lachs für die Vorspeise wird filetiert.

Der Lachs für die Vorspeise wird zubereitet.
Die haben Spaß beim Kochen.
Was vom Lachs übrig blieb ...
 Und das gab's zu essen:

Variationen vom Wildlachs mit Yuzu-Gel und Kefir-Espuma.
Dreimal Rind mit Wurzelgemüse und Zwiebelconfit. Und guck mal links in der Ecke! Siehst Du die Wurzel? Das ist ein kleiner Quader mit einem beweglichen Kügelchen aus Wurzel. Ist das nicht genial?! Ich bekomme beim Betrachten des Fotos schon wieder Schnappatmung.
Potpurri von der Cru-Virunga-Schokolade und exotischen Früchten.
Das Essen war wunderbar! Die Weinbegleitung sicher auch, aber auf die verzichtete ich. Ich war mit dem Auto unterwegs (und hoffe, der Mensch, der die Bilder der Überwachungskamera betrachtete, hat sich vom Lachkrampf angesichts meiner Einparkversuche schon wieder erholt).

Mit der Veranstaltung einher ging auch ein Bloggertreffen. Es wär schön, bekannte Gesichter wiederzusehen und neue Menschen zu treffen, darunter auch Alice. Am Ende ihres Berichtes gibt es eine Übersicht über alle Foodblogs, die dabei waren. 

Montag, 10. Dezember 2012

Bratapfelmarmelade mit karamellisierten Walnüssen

Bratapfelmarmelade auf Brötchen mit Ziegenfrischkäse.
Mudderns Apfelbaum trug dieses Jahr mal wieder reichlich Früchte. Pflücken ist schwierig, denn Mudderns wagt sich nicht auf die Leiter, und ich schaffte es nicht zu ihr, um den Baum abzuernten.

Zudem wachsen die schönsten Früchte zur Seite der Nachbarin, und die ist ... öhm ... sagen wir es mal vorsichtig ... speziell *hüstel*

Mudderns würde den Baum auf der Seite der Nachbarin gerne beschneiden lassen, den Baum insgesamt kürzen, aber dazu müsste ihr Gärtner in den Nachbarsgarten. Den darf er aber nicht betreten, weil er den Grünen angehört, einer Partei, die die Nachbarin nicht schätzt.

Solange also der Gärtner nicht fliegen lernt, wächst der Baum auf einer Seite, wie er will, und die Nachbarin hat ihren Gärtner angewiesen, die Früchte in Mudderns Garten zu werfen. Natürlich könnte auch der Gärtner der Nachbarin Mudderns Baum beschneiden, aber das will die Nachbarin nicht. Die Situation ist also ein wenig verfahren. 

Ein wenig verfahren ist auch die Frage, was mit den Massen an Äpfeln passiert. Mudderns Nachbarn werden reichlich bedacht, aber in guten Jahren wie in diesem schaffen die auch nicht alles. Die Äpfel haben eine kräftige schale, lassen sich also am Besten geschält essen und prima saften, verbacken oder verkochen.

Dieses Jahr wollte ich sie an "Das Geld hängt an den Bäumen" stiften, aber wie gesagt: Ich kam nicht zum Pflücken. Die Idee, sie zu einer Mosterei zu fahren, ließ ich schnell fallen, denn die nächste ist bummelig 80 km von Mudderns entfernt - einfache Strecke. Ich hoffe, dass sich im nächsten Jahr über Foodsharing Interessenten finden.

Mudderns versucht natürlich auch, die Äpfel loszuwerden. Dieses Jahr bot sie sie einem örtlichen Ponyhof an. Der lehnte ab. Die Ponys sollen nichts fressen, was schon auf der Erde lag, und selbst pflücken wollte man nicht ...

Bratapfelmarmelade mit karamellisierten Walnüssen

Zutaten:

50 g Rosinen
Calvados
1 kg Äpfel, gerne säuerlich, geschält und geputzt gewogen, was den Vorteil hat, dass ich das Fallobst aus Mudderns Garten verarbeiten kann
50 g Walnüsse
2 TL Brauner Zucker
50 g Marzipanrohmasse
1 TL Zimt
1 Zitrone, der Saft davon
1 kg Gelierzucker 1:1, gerne Bio-Qualität mit Braunem Zucker (der hat dann auch den Vorteil, dass er ohne Gelatine und damit vegetarisch / vegan ist und keine Palmöle enthält)

Zubereitung:

Rosinen in ein Schüsselchen geben, mit Calvados bedecken und mindestens über Nacht stehen lassen (sie 24 Stunden stehen zu lassen, schadet auch nichts).

Walnüsse hacken (ob grob oder fein, bleibt Dir überlassen, fein gehackt essen sie sich aber leichter) und mit dem Brauen Zucker in einer Pfanne ohne Fett karamellisieren.

Marzipan hacken (ob grob oder fein, bleibt Dir überlassen) und mit den Äpfel, den Rosinen (samt evtl. übrigem Calvados), dem Zimt, den Walnüssen und dem Zitronensaft in einen ausreichend großen Topf geben (daran denken, dass da später auch noch der Gelierzucker 'rein muss!), etwas Wasser dazu geben und so lange köcheln, bis das Marzipan sich aufgelöst hat. Dann sollten auch die Äpfel zerfallen sein - falls nicht, mit einem Kochlöffel oder Kartoffelstampfer etwas nachhelfen. 

Den Gelierzucker dazu geben und ca. 4 Minuten sprudeln kochen lassen. Gelierprobe machen, ggf. noch etwas weiter kochen.

Die heiße Marmelade in heiße, sterilisierte Gläser abfüllen. Mit Schraubdeckeln fest verschließen, auf den Kopf drehen und abkühlen lassen (das Auf-den-Kopf-stellen ist zwar eigentlich überflüssig, aber ich mache es gerne, um zu wissen, ob die Gläser richtig fest verschlossen sind).

Die Gläser sterilisiere ich im Backofen bei 130 Grad Umluft für mindestens 30 Minuten.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Szenen einer Ehe: Zickenkrieg

Er: Meine Mutter ist der Meinung, Tante braucht eine Digitalkamera zu Weihnachten.

Sie: Ah ja. Gibt's auch Seniorenkameras? So wie Seniorenhandys? Wäre angebracht ... Eigentlich könnte man doch 'ne Plattenkamera mit Rollator versehen, das wäre für Tante ideal. Ah, übrigens, da fällt mir ein: Ich gehe am 3. zu 'nem Fotokurs bei Canon.

Er: Ach! Und ich? Was ist mit mir? Warum weiß ich nichts davon?

Sie: Ähm, seit wann muss ich dich fragen? Seit wann interessierst du dich dafür, was ich im Blog mache?

Er: Man kann sich doch mal darüber unterhalten! Vielleicht interessiert mich so was ja auch?!

Sie: Das ist nachmittags um vier. Da kannste eh' nicht.

Er: Na und? Wir können uns doch trotzdem austauschen. Das macht man in einer Ehe so. Das nennt sich Kommunikation.

Sie: Ich wollte Dich nicht mit unnützen Informationen belasten, wo Männer doch nur einen täglichen Wortschatz von 2.000 Worten haben.

Er: Ja, dann ist die Festplatte voll. Und 1.989 Worte brauche ich ja schon in der Firma.

Sie: Siehste. Ach, eh' ich's vergesse: Ich habe heute den Tisch für's Brunch mit E. am nächsten Sonntag reserviert.

Er: Muss ich da mit?

Sie: Du MUSST nicht. Aber du WOLLTEST. FREIWIILIG.

Er: Wo issen das?

Sie: Im Louisiana.

Er: Ach ja, ich erinnere mich, da war was. Deswegen wollte ich da mit. Kommt A. auch mit?

Sie: War mir schon klar, dass du nicht wegen meiner und E.s Gesellschaft mitkommst. Nee, A. bleibt zu Hause. Einer muss ja auf  Tick, Trick und Track aufpassen.

Er: Ah, du willst mir also sagen, dass ich störe. IIIICH MUSS nicht mit. IIIICH kann auch zu Hause bleiben, wenn DUUUU lieber alleine mit E. frühstücken willst.

Sie: Nee, ist schon okay, hab' E. gefragt, sie hat nichts dagegen, wenn du mitkommst.

Er: Jaaaa, klaaaaa. Und dann sagste irgendwann, ich soll mal auffen Spielplatz rutschen gehen, damit Ihr in Ruhe Frauengespräche führen könnt.

Sie: Nee, da ist kein Spielplatz. Aber du könntest dich bei Staufenbiel umschauen. Der Laden ist jetzt fertig.

Er: Ja, Staufenbiel ist eine gute Idee! [Nach kurzer Bedenkzeit, empört] Moment mal, das ist doch auf 'nem Sonntag! Da ham die doch zu!

Sie denkt sich: Mist! Erwischt!

Samstag, 8. Dezember 2012

Rückblick ohne Kühlschrank und Plan: KW 49

Diese Woche war aus mehreren Gründen sehr turbulent. Das dusselige Burn Out macht mir zu schaffen, aber ich habe es immerhin geschafft, eine Fünf-Tage-Woche durchzuhalten, auch wenn ich abends zu müde war, um selbst zu kochen und gestern sogar das Abendessen ausfallen ließ, um sofort nach Feierabend ins Bett zu gehen.

Montag war ich zu einer Veranstaltung mit Nelson Müller, über die ich hier am Mittwoch berichten werde. Als ich nach Hause kam, war der Gatte gerade mit dem Abendessen fertig. Er machte sich handgeriebene Kartoffelpuffer mit einer Auflage von Hack, Paprika und Schafskäse.

Dienstag kochte der Gatte Möhrenstampf und Frikadellen, die auch noch für Mittwoch reichten. Dazu gab's Tzaziki, das sich noch im Kühlschrank fand.

Donnerstag gab's in der Mensa das traditionelle jährliche Gänsekeulenessen. Da konnte ich nicht widerstehen. Lecker war's!  Abends gab's Chili bei Schwiegermutter - für mich nur eine kleine Höflichkeitsportion, denn ich aß ja mittags schon üppig.

Gestern, bevor ich ins Bett fiel, machte ich dem Gatten Spinat-Wurzel-Curry, zur Abwechslung mal mit etwas kandiertem Ingwer und einer Banane. Er befand es für lecker.

Mal schauen, was es heute Abend gibt. Ich schwanke zwischen Resten vom gestrigen Curry, einem Huhn oder Mansaf. Der liebe Besuch, den wir erwarten, ist zum Glück pflegeleicht.

Freitag, 7. Dezember 2012

Blogger-Event im Sheraton Frankfurt Airport: Blick in die Küche

"Guck nicht hin, aber da sind ganz komische Leute, die
jubeln, weil du gerade Gemüse schnibbelst" -
oder: Ein Schnappschuss von Profiköchen in ihrer
natürlichen Umgebung.
"Okay, wir haben gelernt: Beim nächsten Event planen wir einen halben Tag in der Küche ein!" stellt Sascha Konter, Generaldirektor des Sheraton Frankfurt Airport beim Abschlussgespräch im SkyLoft fest. Er ist noch immer irritiert, dass meterlange Regale mit Töpfen und Schüsseln spitze Begeisterungsschreie und Blitzlichtgewitter auslösen können. Lena grinst: "Foodblogger sind halt einfach zu begeistern!"

Küchenchef Klaus Böhler versteht spätestens jetzt, warum ich am Vortag sagte, Foodblogger müsse man aus der Küche bomben. Torsten ist nachhaltig beeindruckt vom Gewicht eines Schneebesens und einer Sauteuse, und ich ziehe wieder mal still meinen Hut vor den Profis.

Kochen ist Hochleistungssport!

Kurzfristig verlassene Töpfe.
"Sind das die leeren Thunfischdosen von gestern Abend? Hamse die über Nacht gespült und die Etiketten abgeknibbelt?" Küchenchef Klaus Böhler beweist angesichts meiner Frage Humor und antwortet mit einer Gegenfrage: "Welche Drogen nehmen Sie? Kann ich was davon ab haben?"
Fotostudio in einer der Sheraton-Küchen.
Die Agenda des Blogger-Events im Frankfurter Sheraton sah zwar 75 Minuten in der Hotelküche vor, aber ich habe den leisen Verdacht, dass die Veranstalter damit rechneten, dass wir in der Zeit brav unsere vorbereiteten Lebkuchenhäuschen verzieren.

Nur: Mit Foodbloggern klappt das nicht - oder die Sheratonies hätten uns Scheuklappen aufsetzen müssen. Da die fehlen, können wir uns rechts und links umschauen und bleiben an allem hängen, was da im Weg steht. 

Böhler führt uns mit schnellen Schritten durch die Küche - oder anders: Er geht schnellen Schrittes voran, und wir erliegen der Reizüberflutung, bleiben an jedem Regal kleben. Nur ein Rest Sitte und Anstand hält uns davon ab, den Köchen vollends auf den Leib zu rücken, jede Tür zu öffnen, jeden Deckel zu lüpfen.

Erster geplanter Halt ist die Fotostation der Küche. Im Frankfurter Sheraton nutzt man die sozialen Medien, und so postet regelmäßig auch die Küche regelmäßig Fotos auf Facebook und Co.

Die Fotostation von vorne.
Das "Fotostudio" besteht aus ein paar Latten, einer Tageslichtlampe und schwarzem Samt - so könnte es auch in der einen oder anderen Foodblogger-Küche aussehen, wären da nicht die Dimensionen von Küchen und Gerätschaften drumherum. 

Klaus Böhler an einem der PC im Küchenbüro, von wo aus die Fotos online gestellt werden.
Kularb Surin ist die Gemüseschnitzerin
im Sheraton Frankfurt Airport.
Das Sheraton Frankfurt Airport ist auch an diesem Wochenende gut belegt. In der Küche wird quasi rund um die Uhr unter Volldampf gearbeitet. Die 43 Köchinnen und Köche, 10 Auszubildende, zahlreiche Spüler und andere fleißige Helfer kümmern sich um das Essen für etwa 600 Tagungsteilnehmer, ca. 200 Mitarbeiter verschiedener Fluggesellschaften, zahlreiche Einzelreisende sowie gut 350 Mitarbeiter - und um sechs verrückte Blogger, denen das Gefühl vermittelt wird, dass sich in Wahrheit alles nur um sie dreht. Jeder steht für uns parat, niemand läßt uns spüren, wenn wir ihn gerade aufhalten, zusätzliche Arbeit bescheren. Einige opfern sogar ihre kostbare Freizeit für uns, wie Kularb Surin.

Konzentriert und hoheitsvoll sitzt die Thailänderin abseits des Küchenrummels an einem Tisch und schnitzt Rosen in eine Melone. Ihre Arbeit begeisterte uns schon am Vortag, als wir zahlreiche Social Media-Logos in den Melonen des Light Lunch-Büfetts entdeckten. Küchenchef Böhler ist sehr stolz auf seine "thailändische Prinzessin", denn gute Gemüseschnitzer sind auch in Asien sehr gefragt und gehen kaum ins Ausland. Das Sheraton Frankfurt Airport ist eines der wenigen europäischen Hotels, das sich diesen Luxus gönnt.  

Für einen kurzen Moment widmen wir uns ganz brav dem eigentlichen Programmpunkt, werden zu kleinen Kindern und verzieren Lebkuchenhäuser. Dann aber dürfen wir endlich wieder weitere Blicke in die Küche werfen. Klaus Böhler versucht, uns mitzuziehen, aber wieder stoppen uns lange Regale mit Koch- und Essgeschirr. Es gibt so viel zu sehen!


Klaus Böhler in seinem Element: In der offenen Küche
des Restaurant Flavors.
Endlich hat uns Böhler da, wo er uns haben möchte: Im Flavors, einem der Hotel-Restaurants. Hier können die Gäste schon seit 6.30 Uhr frühstücken, aber im Moment herrscht die Ruhe vor dem Mittagssturm. Es wird geputzt, gewischt, gekocht und versucht, den sechs verrückten Bloggern, die durch die Küche springen, nicht im Weg zu stehen.

Der Küchenchef ist in seinem Element. Er springt umher, reißt hier eine Schublade auf, lüpft dort einen Deckel, erklärt die Wichtigkeit des mise en place, guckt nebenbei seiner Brigade auf die Finger und gibt in ruhigem Ton Anweisungen, wenn es nötig ist.

Aber hier sitzt jeder Handgriff, kennt jeder seinen Platz und weiß, was zu tun ist, und so reichen meistens ein kleiner Wink oder ein kurzer Blickkontakt.

Vorbereitung auf das Mittagsgeschäft.
Das liegt sicher auch an Böhlers Erfahrung. Er arbeitete in Küchen auf der ganzen Welt, bevor er nach Frankfurt kam. "Klaus Böhler ist so jung im Kopf, dass ich oft vergesse, dass er 58 Jahre alt ist", sagte Generaldirektor Konter am Vortag zu mir. Kontor selbst ist erst 39 Jahre alt, und ich alte Frau wünschte, mehr Arbeitgeber dächten wie er.

Böhler achtet darauf, dass seine Brigade international zusammengesetzt ist. Er achtet auch darauf, dass sich seine Mitarbeiter optimal entwickeln können, fördert sie und schickt sie hinaus in die Welt, wenn sich die Gelegenheit bietet. So schafft er sich gleichzeitig ein Netzwerk, von dem er profitieren kann. "Sie wissen schon, dass ein Mitarbeiter mit diesen Fähigkeiten ein Geschenk ist?" frage ich Sascha Konter, als er mir die Arbeits- und Ausbildungsweise seines Küchenchefs beschreibt. Konter nickt glücklich lächelnd. 

Ein ausgesprochen wichtiges Utensil des Küchenchefs ist das Telefon, das Böhler nutzt wie ein Dirigent seinen Taktstock. Damit ruft er die Leckereien für unseren nächsten Programmpunkt ab oder schickt Mitarbeiter nach Hause, in den mehr als verdienten Feierabend, denn für unser schönes Wochenende mussten einige Überstunden gemacht werden.

Klaus Böhler erläutert die Wichtigkeit von mep.
US-Beef, für das Sheraton von einem lokalen Metzger zerlegt und vakuumiert.
Antonio Gentili, Restaurant Manager im Flavors, eilt herbei, um mich außerhalb des Programms
mit einem Champagner-Cocktail zu verwöhnen.
Als wir das Flavors verlassen, fällt mein Blick auf einen Tisch mit Champagnerflaschen und einem Glas Kürbispüree. "Das ist unser aktueller Aperitif: Champagner mit Kürbis", erklärt Sascha Konter. "Hört sich gut an. Muss ich zu Hause mal probieren", antworte ich.  "Wollen Sie ein Glas mitnehmen? Der Weg zum SkyLoft ist lang!" "Och, wenn Sie mich so fragen ..." Und schon springt Restaurant Manager Gentili, der eben noch damit beschäftigt war, Tische und Stühle auf ihre Akkuratesse zu prüfen, herbei und mixt mir einen Drink. Sagte ich schon, dass wir an diesem Wochenende nach Strich und Faden verwöhnt werden?

Alle Berichte über das Blogger-Event im Sheraton Frankfurt Airport:

Blick in die Küche
Pâtisserie und Hexenhaus
Cocktail-Kurs / Blick in die Bar
Kochen im Restaurant Taverne
Social Hour mit dem Weingut Allendorf
Blick auf verschiedene Büfetts
Workshop zum Thema "Blogger und Marken"