Montag, 1. Juli 2013

Wiederbesuch: Quán đό

Keine vier Wochen nach dem ersten Besuch war ich wieder im Quán đό.

Diesmal war's eine Zitterpartie, ob wir einen Platz bekommen, denn es war voller als voll. Die Kellnerinnen und Kellner mussten Schwerstarbeit leisten, legten locker Marathonstrecken zurück und sortierten derweil auch noch die Wartenden, damit sich keiner vordrängelte. Chapeau!

Zum Glück war ich vor meiner Begleitung da und konnte einen Platz für uns ergattern.

Zum Versüßen der Wartezeit auf meine Begleitung: Grüner Eistee mit Himbeeren.

Zum Auftakt gab's Frühlingsrollen, sehr heiß und sehr knusprig - und schärfer, als ich gedacht hätte.

Frühlingsrollen mit süß-saurer Sauce.
Diesmal essen wir beide vegetarisch. Meine Begleitung entscheidet sich für Phở Đậu và rau - klare Brühe mit Tofu und Gemüse. Ich entschied mich für Bún Đậu, Nudeln mit Zitronengras-Tofu. Außerdem musste ich Bánh Quẩy probieren, das Hefegebäck, das es zur Suppe gibt, das man sich aber auch, so wie ich, extra bestellen kann (dann ist das Gebäck anscheinend größer als das Stück, das es zur Suppe gibt).

Blick auf den Tisch mit allen Köstlichkeiten: Phở Đậu và rau (hinten), Bún Đậu (links, abgeschnitten) und Bánh Quẩy.
Bún Đậu. Zu den Tofuwürfeln gab's viele Erdnüsse.
Bún Đậu, vermengt.
Was soll ich sagen? Das Essen war wieder sehr gut! Erstaunt war ich darüber, dass Bánh Quẩy süßlich ist - hätte ich nicht erwartet.

Ich freue mich auf den nächsten Besuch. Und dann muss ich unbedingt auch den vietnamesischen Kaffee probieren.

Kommentare:

  1. Scheint ein echtes Juwel zu sein. Ich hatte in JH-Nähe ein ähnliches Restaurant, auch ein Vietnamese mit Holzhockerchen. Leider hab ich auch nur zweimal dort gegessen. Besonders begeistert hat mich ja der offenbar frisch gemachte Tofu.

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    1. Ja, das ist echt ein Juwel, zumal es auch so günstig leigt, dass man beim Stadtbummel vorbeispringen kann.

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