Sonntag, 13. Oktober 2013

11. Hamburg kocht!-Treffen - Indien: Dinge, die wir gelernt haben, und ein wenig Drumherum

Es ist völlig unnütz, zu überlegen, wie viele Personen in einer 7 m²-Küche maximal arbeiten können. Im Zweifelsfall sind eh' alle zehn gleichzeitig drin.

Koch-Stoff.
Es ist eine absolut schlechte Idee, sämtliche Mörser gerade während eines Indisch-Treffens in die Spülmaschine zu geben. Es ist eine noch schlechtere Idee, ersatzweise in einer antiken Souffléform zu mörsern.
Duft-Stoff.
Alkoholische Relativitätstheorie: In ein Schnapsglas (40 ml) passt genauso viel wie ein Grappaglas (135 ml). Es sieht nur mehr aus, weil das Grappaglas so einen dicken Boden hat.

Auswahl von Chutneys und Relish.
Schwarzen Sesam gibt es nicht. Zumindest, wenn man grundverpeilten Frettchen wie mir glaubt.

Trink-Stoff.
Viele Köche verderben zwar nicht den Brei, aber die Suppe. Zum Glück hat Heidi es noch ausgebügelt bekommen, dass ich hinter ihrem Rücken einfach noch einen halben Liter Gemüsebrühe in den Topf kippte.

Trink-Stoff.
Chapati schmecken besonders gut, wenn sie per Menschenkette aus dem Esszimmer in die Küche befördert werden.
Chapati im Werden.
Wir brauchen mehr Kochplatten!

Deko.
Saubere Kochtöpfe unbeaufsichtigt zu lassen, ist eine ganz schlechte Idee. Kaum drehst Du Dich um, hat ihn schon jemand in Beschlag belegt.

Ist die Küche zu klein, muss der Esstisch als Arbeitsfläche herhalten. Oder der Couchtisch. 
Bevor Du anfängst, Gewürze in Massen zu rösten, schalte die Rauchmelder aus. Es schadet auch nichts, wenn Du aus Armeezeiten noch eine Gasmaske hast.

Typische Foodblogger-Tätigkeit.
Fritteusen sind faszinierend. Du gibst 3 Liter Öl hinein, entsorgst aber nur zwei. Es muss auch eine Frittier-Relativitätstheorie geben.

Lasse niemals eine braun verfärbte Spülbürste und einen Stahlschwamm in der Gästetoilette liegen, nachdem Du dort wegen Platzmangels in der Küche die Friteuse reinigtest. Das könnte den Gatte zutiefst verwirren.

Hier geht's zu ORsys Bericht mit wunderbaren Fotos.

Natürlich gab es wie üblich bei unseren Treffen nichts zu essen und keinen Spaß. Davon erzähle ich Dir morgen. Die Rezepte folgen in den nächsten Tagen.

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