Dienstag, 31. Dezember 2013

Himmel und Erde gebacken

Himmel und Erde gebacken.
Auch wenn der Gatte gebürtiger Rheinländer ist: Blutwurst (oder auf Hamburgisch Grützwurst) geht bei ihm gar nicht. Dementsprechend gibt es bei uns selten Himmel un Ääd, was ich, obwohl gebürtige Hamburgerin, von Mudderns, die einen Teil ihrer Kindheit u.a. im Rheinland verbrachte, kennenlernte und sehr gerne mag.

Der Name "Himmel und Erde" rührt daher, dass die Kartoffeln in der Erde wachsen und die Äpfel in den Himmel. Als Kind hatte ich meine ganz eigene Erklärung: Kartoffeln und Apfel waren der Himmel, weil sie gelblich sind wie Sonnenlicht, und die rotbraune Grützwurst ist die Erde. Meine Erklärung gefällt mir besser als die landläufige. ´

Dieses Gericht ist wieder mal Resteverwertung: Von der Metro-Backherausforderung war noch violetter Senf übrig, vom provençalischen Rinder-Schmortopf Kartoffel-Sellerie-Stampf und vom herzhaften Bratapfel Grützwurst. Daraus wurde ein perfektes Sonntagsessen.

Himmel und Erde gebacken

Zutaten für 1 Portion:

4 EL Kartoffel-Sellerie-Stampf
1 Boskoop-Apfel
80 g Grützwurst
2 EL violetten Senf

Ab in den Ofen.
Zubereitung:

Kartoffel-Sellerie-Stampf in eine Auflaufform geben.

Apfel waschen und das Kerngehäuse entfernen (wenn Du keine Schale magst, kannst Du den Apfel auch schälen). Apfel halbieren. Beide Hälften auf den Stampf geben.

Grützwurst zerdrücken, mit dem Senf mischen und auf die Apfelhälften geben. Wenn Du nicht möchtest, dass die Grützwurst dunkel und knusprig wird, die Auflaufform mit Alufolie abdecken.

Bei 180°C (Umluft) im Ofen ca. 20 bis 25 Minuten backen.

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