Samstag, 26. Juli 2014

Rückblick mit Sponsored Video: Wochenplan KW 30

Erdbeertorte, vom Gatten im Kühlschrank
gebacken.
Bei der Wochenplanung am Sonnabend konnten wir uns nicht entscheiden, was wir wann essen wollen. Lust zum Einkaufen hatten wir auch nicht.

Eigentlich sollte ich ohnehin die ganze Woche mit Mudderns am Bodensee sein. Die jährliche Mutter-Tochter-Geburtstagsreise wurde allerdings kurzfristig storniert, da Mudderns Keller wieder mal geflutet wurde.

Also verbrachte ich die Woche mit einem Bausachverständigen, einem Bautrockenleger (oder wie auch immer der Beruf von einem heißt, der Bauten trocken legt), einem Rechtsanwalt und der psychosozialen Betreuung einer aufgelösten Mutter. Der Gatte meinte Mitte der Woche, ich sähe nach zwei freien Tagen gestresster aus als nach vier Wochen Vertretungsdienst.

Jetzt ist alles auf den Weg gebracht, und wenn der Herr nicht noch unerwartet viel Hirn wirft, sehen sich Mudderns und ihre Nachbarn vor Gericht wieder - wenn man über 50 Jahre nebeneinander wohnt, hat man viel Zeit, Feindbilder aufzubauen anstatt sich darum zu kümmern, wie die Häuser wieder trocken werden.

Da wir nicht wussten, wie sich die Woche entwickelt, und keine Lust zum Planen hatten, gab es eine unsortierte Folge von Gerichten: Fischpäckchen mit Senfkartoffeln / Rote Grütze / Cheeseburger / Frikadellen mit Kartoffelstampf und Gemüse / Erdbeer-Melonen-Kaltschale / Bickbeersuppe. Und Ravioli wollte ich auch noch machen, hatte ich doch beim Kaffeeröster zwei Gebisspressen* gekauft ...

Baustellen-Piña Colada mit passend
gekleidetem Gatten.
In der Praxis sah unsere Woche dann so aus:

Sonnabend machte der Gatte wie geplant Fischpäckchen mit Senfkartoffeln. Die Reste wollte ich Sonntag essen, aber bei der Hitze reichten mir Rohkostsäfte und die Torte, die der Gatte buk.

Montag gab's Cheeseburger.

Dienstag hatte ich Zeit, die Gebisspressen* auszuprobieren und machte mit Tomaten und Scamorza gefüllte Ravioli mit Estragon-Butter.

Mittwoch gab's ebenfalls Nudeln, diesmal aber wieder gekaufte, mit Tomaten-Mozzarella-Sauce - ein schnelles Resteessen.

Donnerstag befand der Gatte, es sei kühl genug für Rostbratwürstchen, Kartoffeln und Sauerkraut. Ich hatte schon mit einem seiner Spontaneinkäufe gerechnet, allerdings eher damit, dass er seinen geliebten Kauf-Kartoffelsalat anschleppt. Ja, doch, in diesem Haushalt gibt es Fertigsalate, allerdings selten zum Abendbrot wie in der aktuellen Kampagne von Popp**, sondern zum Wochenendfrühstück.

Freitag gab's wieder Resteverwertung: Von vorgestern blieben Kartoffeln übrig, von Montag ein Eisbergsalat, und im Tiefkühler waren noch Würstchen. Daraus wurden Bratwürstchen mit Bratkartoffeln und geschmortem Eisbergsalat.

In der kommenden Woche werde ich wohl oder übel im Büro Mittagspause machen müssen und bin auf der Suche nach Rezepten mit Bulgur, Couscous, Melone und Beeren - Bulgur und Couscous kann ich schnell frisch brühen, das Obst fertig geschnibbelt von Zuhause mitnehmen. Wenn Du also Ideen für mich hast, freue ich mich über einen Kommentar.

Ansonsten werde ich mal wieder schauen, was sich eigentlich alles im Tiefkühler und im Vorratsschrank verbirgt. Und der Gatte will einiges aus dem aktuellen Diabetes-Ratgeber kochen. Vielleicht schaffen wir es auch heute noch auf den Markt.

Sponsored Video


* Affiliate links
** Sponsored links. Dieser Artikel wurde gesponsert von Popp (zur Facebook-Seite** und zu noch mehr Videos**)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.