Samstag, 19. Juli 2014

Rückblick: Wochenplan KW 29

Ikarimi-Rücken-Loin im Wasabi-Nori-Mantel.
"Also, zuerst klären wir mal, an welchen Tagen du nicht da bist", leitete der Gatte die Wochenplanung ein.

"Ich bin an allen Tagen da, habe nichts vor", antwortete ich.

"Wie? Das geht doch nicht!"

Doch, doch, ich muss nicht jede Wochen fremdessen, auch wenn der Gatte das manchmal denkt.

Diese Woche hatte ich Spätdienst, gleichzeitig aber Kochlust. Also musste es Gerichte geben, die schnell gehen oder gut vorzubereiten waren. In der Theorie klappte es besser als in der Praxis.

Übrigens: In meinem achtwöchigen Vertretungsdienst ist Halbzeit *tschakka* Bald ist es geschafft, und ich habe wieder normalen Dienst.

Diese Woche waren zumindest in meinem Arbeitsbereich die Ferien auch deutlich spürbar - bei Kollegin II am Schreibtisch gegenüber geht's hingegen unvermindert stressig weiter. Sie muss aber nur noch eine Woche durchhalten, dann hat sie Urlaub (und ich habe das Vergnügen, sie zu vertreten).


Der Abendbrottisch vom
Sonnabend, noch weitgehend leer.

Hier jetzt aber unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend kamen liebe Gäste, darunter einer, der gerade in Hamburg urlaubt, weil es hier kühler ist als in seiner derzeitigen Heimat Abu Dhabi - das war zumindest der Plan. Inzwischen ist es ein runnig gag.

Es gab Ikarimi-Lachs / Edamame / Mango-Edamame-Salat / Tomatensalat mit Garnelen / Matcha-Eis mit Himbeeren und viele, viele bunte, fruchtige Sommerdrinks mit und ohne Alkohol.

Sonntag wollte ich Salatreste mit Reststeak essen, hatte aber keinen richtigen Hunger mehr, nachdem wir spät frühstückten und der Gatte Mango-Himbeer-Törtchen machte. Salat- und Steakreste wurden Montag Büro-Mittagessen.

Montag gab's Zucchinisalat mit Grillwürstchen - und einen maladen Gatten.

Dienstag sollte es Rumfort-Pizza geben, und der Gatte wollte den Pizzateig zubereiten - er war ja zu Hause und hatte Zeit. Allerdings las er das Rezept nicht zu Ende.

Als ich abends nach Hause kam, fand ich nur ein Mehl-Salz-Gemisch mit einer Kuhle für die Hefe vor - der Gatte dachte, 25 Minuten reichen, um den Teig gehen zu lassen und befand, es wäre doch kein Problem, erst gegen halb acht mit dem Teig anzufangen. Dusseliger weise sollte der Teig 70 Minuten gehen - mindestens.

Tischdeko von letzten Sonnabend.
Ich hatte Hunger und war entsprechend schlecht gelaunt, also zauberte der Gatte Würstchengulasch mit Nudeln - die eigentlich für Freitag geplanten Rumfort-Nudeln.

Mittwoch sollte es Gnocchi-Salat mit Birnen geben. Der Gatte war allerdings schon wieder malad und zu Hause. Diesmal las er das Pizzateigrezept bis zu Ende, und als ich abends heim kam, erwartete mich ein wunderbar gegangener Teig.

Donnerstag war Schnitzel mit Kartoffelsalat Berliner Art geplant, aber es war noch Pizza da.

Da es die für Freitag geplanten Rumfort-Nudeln schon am Dienstag gab, machte ich gestern das Mittwochsgericht: Gnocchi-Salat mit Birnen und Pecorino.

Heute will der Gatte Fischpäckchen mit Senfkartoffeln und Gemüse zubereiten - er kennt da trotz der Hitze keine Gnade. Für die kommende Woche wünscht er sich Frikadellen, Cheeseburger und Würstchen mit Sauerkraut und Kartoffelstampf. Ich wünsche mir Kaltschalen und Rote Grütze.

Mal schauen, wer sich durchsetzt.

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