Samstag, 27. Dezember 2014

Rückblick: Wochenplan KW 52

Ganze vier Wochen gab's keinen Wochenplan mehr. Der Dezember war ziemlich hart, wir improvisierten oft. Der Gatte war malad, was mitten im Weihnachtsgeschäft doof ist. Nach einer Woche Krankschreibung schleppte er sich dann durch die Tage - seit Mittwoch hat er endlich Urlaub.

Bei mir gibt es zwar kein Weihnachtsgeschäft, aber in der Position, in der ich arbeite, machen sich beginnende Ferien immer durch erhöhtes Arbeitsaufkommen bemerkbar. Dank Kollegin I habe ich aber zwei Wochen Urlaub - erst sah es so aus, als müsste ich alleine Stallwache halten.

Im Haus, das Irre macht, hätte ich am letzten Tag vorm Urlaub Punkt vierzehn Uhr den Stift aus der Hand fallen lassen und wäre gegangen. Jetzt kann ich das nicht mehr, schon gar nicht, wenn Urlaubsbeginn und Ferien zusammenfallen. Dann sind am letzten Arbeitstag Überstunden angesagt. Als ich um halb sechs ging, war ich eine der ersten in der Abteilung. Zu Hause angekommen, fiel ich nur noch ins Bett. Da es dem Gatten nicht anders ging, wurde Pizza bestellt.

Urlaub sei Dank, waren wir diese Woche wieder im Plan. Und dank Kollegin I, die für mich zum Schlachter trabte, um in letzter Minute Wild aus Schleswig-Holstein zu bestellen, weil ich nicht vom Schreibtisch wegkam, gab's sogar einen Weihnachtsbraten. Als ich Montag zum Schlachter fuhr, machte ich gleich den Weihnachtsgroßeinkauf mit.

War's zwei Tage vor Weihnachten bei Euch auch so voll auf den Straßen und in den Geschäften? Ich beschloss spontan, bis Heilige Drei Könige nicht mehr das Haus zu verlassen, nachdem ich Montag endlich wieder zu Hause war.

Die Planung für diese Woche musste ich ohne den Gatten machen - wir konnten uns irgendwie nicht synchronisieren, und am Sonnabend, dem Tag, an dem wir normalerweise planen und einkaufen, war genau dafür keine Zeit. Zum Glück war der Gatte mit meiner Planung einverstanden.

Sonnabend waren wir in geselliger Runde zum Julbord.

Sonntag gab's für mich wie üblich "Was da ist". Es waren Pellkartoffeln mit Ei, Butter, Milch und Fleur de sel. Hört sich krude an, schmeckt aber.

Montag gab's Wurzel-Spinat-Curry mit Würzreis, diesmal mit Mango verfeinert, denn wir hatten noch eine, die weg müsste.

Für Dienstag nahm ich sicherheitshalber ein Pfund Rinderhack vom Schlachter mit. Es hätte ein Fleischkloß-Guiness-Stew werden können, füllte dann aber eine Papaya - die Inspektion des vom Gatten gekauften Obstes ergab, dass noch eine verzehrbare da war.

Mittwoch gab's Wildschweinkeule in Orangensauce mit Kartoffelpüree und Wurzeln. Da der Gatte und ich uns nicht abstimmen konnten, kaufte ich sicherheitshalber auch noch Rotkohl und Rosenkohl nach dem Motto "Eins wird wird ihm schon zusagen". Kürbis wäre auch noch da gewesen. Eine Portion Wildschwein wurde zudem für Mudderns beiseite gelegt, damit sie weniger Fertigfutter isst (sie kocht nicht gerne).

Donnerstag waren wir fremdessen - erst brunchen bei Mudderns, dann zum Abendessen bei Schwiegermutter. Es gab u.a. Roastbeef.

Freitag gab's dementsprechend die Reste: Roastbeef für den Gatten, Wildschwein für mich.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.