Donnerstag, 29. Dezember 2016

Infused Water: Mandarine mit schwarzem Tee

Diese Mischung ist momentan mein Winterfavorit. Anfangs konnte ich mir nicht vorstellen, dass der Tee nicht total bitter schmeckt, wenn der Beutel zwei bis drei Stunden im Wasser bleibt, aber die Mischung ist wirklich sehr fein und der Mandarinengeschmack überwiegt.

Infused Water: Mandarine mit schwarzem Tee.
Zum Infused Water und seinen vermeintlichen Wirkungen habe ich hier schon mal etwas ausführlicher geschrieben. Der schwarze Tee bekämpft das Mittagstief, Mandarine soll entschlacken und schlank machen ... Nun ja, bei mir wirkt das wohl eher so von innen ... Egal, das fruchtige Wasser schmeckt und hilft mir, genug zu trinken.

Infused Water: Mandarine mit schwarzem Tee.
Infused Water mit Mandarine und schwarzem Tee

Zutaten für 2 Liter:

3 Mandarinen, gepellt und in Scheiben geschnitten
1 Beutel schwarzer Tee, Sorte nach Geschmack

Zubereitung:

Mandarinen mit dem Teebeutel in einen Ein-Liter-Krug oder eine Flasche geben, mit kaltem stillem oder kohlesäurehaltigem Leitungs- oder Mineralwasser auffüllen und zwei bis drei Stunden kalt stellen.

Wenn Du das Wasser lieber süßer magst, kannst Du ein paar Mandarinen zerdrücken.

Den Ansatz kannst Du zwei Mal aufgießen, je nach Geschmack auch noch ein drittes Mal, aber der Geschmack wird immer schwächer.

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Donnerstag, 22. Dezember 2016

Infused Water: Granatapfel und Gurke

Auch im Winter liebe ich Infused Water, weil es mich dazu bringt, tagsüber genug zu trinken. Außerdem sieht es hübsch auf dem Schreibtisch aus und bringt gute Laune.

Infused Water mit Granatapfel und Gurke.
Zum Infused Water habe ich hier schon mal ausführlich geschrieben. Der Granatapfel soll viele Wunder bewirken; belegt ist einzig, dass er viele Mineralstoffe wie Kalium und Spurenelemente wie Eisen enthält. Ansonsten wird ihm nachgesagt, gegen alles vom Altwerden bis zur Zuckerkrankheit zu helfen, aber das ist eher Glaubenssache.

Keine Glaubenssache ist für mich hingegen, dass der Granatapfel der Apfel war, mit dem Eva einst Adam verführte.

Infused Water mit Granatapfel und Gurke

Zutaten für 2 Liter:

1/2 Granatapfel, die Kerne davon
1/4 Gurke, gewaschen und gewürfelt

Zubereitung:

Granatapfelkerne und Gurkenwürfel in eine einen Liter fassende Flasche oder einen passenden Krug geben. Mit kaltem stillem oder kohlesäurehaltigem Leitungs- oder Mineralwasser auffüllen und ein bis zwei Stunden ziehen lassen.

Den Ansatz kannst Du zwei Mal aufgießen, je nach Geschmack auch noch ein drittes Mal, aber der Geschmack wird immer schwächer. Der Granatapfel färbt das Wasser, also nicht erschrecken.

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Montag, 19. Dezember 2016

Kochen ohne Tüte: Nudelauflauf mit Räuchertofu, das dritte #12von12-im-Dezember-2016-Rezept

Schon lange buhlen die Tütenhersteller auch um Vegetarier und Veganer, und so kommt es, dass eine Fix-Tüte für Nudel-Schinken-Gratin für einen veganen Nudelauflauf herhält. Da ich ungern Ersatzprodukte nehme, ersetzte ich nicht nur die Fix-Tüte für Nudel-Schinken-Gratin, sondern auch gleich noch Sojacreme und Käseimitat.

Nudelauflauf mit Räuchertofu.
Ich verzichte damit auf
bei der Fix-Tüte: Maisstärke, Reismehl, 20% Zwiebeln, Zucker, Meersalz, 4,5% Tomatenpulver, Maiskeimöl, 2,5% Schnittlauch, Paprika, Knoblauch, Selleriesamen, Pfeffer, Kartoffelstärke, Zitronensaftpulver, Muskatnuss, Curcuma, Speisesalz, Lorbeerblätter, Liebstöckelwurzel, Bockshornkleesamen, Spuren von Gluten, Milch, Ei und Senf oder, je nach Hersteller, Stärke, Maltodextrin, Reismehl, Weizenmehl, Palmfett, Jodsalz, Gewürze (5% Zwiebeln, Knoblauch, Pfeffer), Hefeextrakt, Molkenerzeugnis, Kräuter (Schnittlauch, Lorbeer), Röstzwiebelpulver, Zucker, Sonnenblumenöl, Milchzucker, Milcheiweß, Aromen, Emulgator Lecithine, Verdickungsmittel Guarkernmehl, Spuren von Eiern, Soja, Sellerie und Senf;
bei der Sojacreme zum Kochen: Wasser, Sonnenblumenöl 14%, Sojabohnen 8%, Glukosesirup,Verdickungsmittel: Xanthan, Meersalz, Bourbon-Vanilleextrakt oder, je nach Hersteller, Wasser, pflanzliches Öl, geschälte Sojabohnen 4%, Fruktose-Glukose-Sirup, Emulgator (E473, Sojalecithin), Stabilisatoren (Xanthan, Guarkernmehl und Carrageen), Meersalz, Aroma, Antioxidationsmittel (stark tocopherolhaltige Extrakte);
beim veganen Reibekäse: Wasser, Pflanzenfett ungehärtet, Zucker, Dextrose, Glukosesirup getrocknet, Süßungsmittel: Sorbit, Stabilisatoren (Natriumstearoyllactat, Hydroxypropylmetylcellulose), Emulgator (Polysorbat), Säureregulator (Natriumcitrat), Meersalz, Vanille, Zusatzstoffe: E420 Sorbit, E481 Hydroxypropylmetylcellulose, E435 Polysorbat, E331 Natriumcitrat (es gibt auch weniger gruslige Produkte, ich weiß).
Müsste ich Veganer bekochen, kochte ich was anderes. Für den Gatten und mich ersetze ich die Imitate einfach durch die Originale.

Nudelauflauf im Werden.
Ganz klar, diese Zubereitung macht mehr Arbeit, als einen Beutel Nudel-Schinken-Gratin-Fix in Wasser und Sojacreme zu rühren und auf ungekochte Nudeln zu kippen.

Mehr 12von12-Impressionen gibt's hier.

Nudelauflauf mit Räuchertofu

Zutaten für 4 Personen:

500 g Nudeln
1 Zwiebel
2 Paprika
1 Knoblauchzehe
250 g Räuchertofu
1 Lorbeerblatt, getrocknet oder frisch
1 Bund Lauchzwiebeln oder Schnittlauch
Tomatenmark
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
Öl
200 ml Sahne
100 g geriebenen Käse (z.B. Emmentaler)

Zubereitung:

Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten.

Während die Nudeln kochen, die Zwiebeln pellen und fein würfeln. Die Paprika waschen, putzen und fein würfeln. Die Knoblauchzehe pellen und fein würfeln. Den Räuchertofu würfeln.

Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel glasig dünsten, dann Tofu, Paprika, Knoblauch, Lorbeerblatt und Tomatenmark dazu geben und kurz scharf anbraten. Mit einem Schuss Nudelwasser ablöschen, das Lorbeerblatt entfernen, beiseite stellen.

Sahne mit einem Schuss Nudelwasser glatt rühren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Nudeln abgießen, in eine Auflaufform geben, mit der Tofumischung und der Sahne vermischen. Den Käse darüber streuen und alles bei 160°C (Umluft) im Backofen überbacken, bis der Käse geschmolzen und goldgelb ist.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Das zweite #12von12-im-Dezember-2016-Rezept: Overnight Oats mit Spekulatius, Mandelmilch und Apfelsine

Auch wenn es dank Tabletten meinem Magen inzwischen wieder etwas besser geht und mir eine Magenspiegelung vorerst erspart geblieben ist, esse ich mittags trotzdem noch öfter Overnight Oats als Alternative zu Joghurt oder Salat.

Overnight Oats mit Spekulatius, Mandelmilch und Apfelsine.
Was es sonst noch so am 12. Dezember gab, kannst Du hier nachlesen.

Overnight Oats mit Spekulatius, Mandelmilch und Apfelsine

Zutaten für 1 Portion:

4 Spekulatius (nach Geschmack auch mehr oder weniger)
50 g Getreideflocken, Sorte nach Geschmack
120 ml Mandelmilch
1 Apfelsine
ggf. Vanillezucker

Zubereitung:

Spekulatius zerbröseln und in ein verschließbares Gefäß geben. Getreideflocken darüber geben, mit Mandelmilch übergießen, dann alles über Nacht abgedeckt im Kühlschrank stehen lassen.

Die Apfelsine schälen und filetieren, aber den Saft auffangen. Vor dem Servieren zu den Oats geben, gut durchrühren und genießen.

Vanillezucker passt gut dazu, macht es für mich aber zu süß.

Samstag, 17. Dezember 2016

Das erste #12von12-im-Dezember-2016-Rezept: Infused Water mit rosa Pampelmuse und Rosmarin

Im Winter trinke ich zwar mehr Tee, aber am 12. Dezember gab's auch Infused Water. Mehr zum Infused Water habe ich hier geschrieben, und natürlich soll auch die Pampelmuse ein wahres Detox-Wunder sein: Sie soll Haut und Nieren reinigen, Verdauung anregen, Blähungen beruhigen, Glühwein-Kater vertreiben ... 
Infused Water mit rosa Pampelmuse und Rosmarin.
Was auch immer Detox-Wasser bewirken mag, ich trinke es, weil's mir schmeckt. 

Infused Water mit rosa Pampelmuse und Rosmarin

Zutaten für 2 Liter:

1 rosa Pampelmuse (Grapefruit, je nach Größe / Dicke der Schale reicht auch eine halbe Frucht)
1 Zweig Rosmarin

Zubereitung:

Die Pampelmuse schälen und filetieren, dabei den Saft auffangen. Frucht mit Saft und Rosmarinzweig in eine einen Liter fassende Flasche oder in einen entsprechenden Krug geben. Mit kaltem Wasser übergießen und ein paar Stunden stehen lassen. Nicht erschrecken: Das Wasser bekommt einen zarten Rosaton. Das soll so.

Die Mischung reicht für zwei Aufgüsse, je nach Geschmack auch für mehr, aber der Geschmack wird natürlich mit jedem Aufguss weniger. Wenn Du das Wasser lieber etwas süßer magst, kannst Du etwas Agavendicksaft dazu geben.


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Donnerstag, 15. Dezember 2016

Infused Water: Apfelsine mit Masala Chai-Gewürzen

Aromatisiertes Wasser schmeckt auch im Winter. An trüben Tagen macht diese Mischung zudem auch gute Laune, denn das Orange stimmt fröhlich. Und auch, wenn's ein Kaltgetränk ist, heizen die Gewürze doch 'n büschen ein. Natürlich kannst Du Apfelsine und Gewürze auch mit heißem Wasser aufgießen, dann hast Du quasi einen Früchtetee.

Infused Water: Apfelsine mit Masala Chai-Gewürzen.
Falls es Dich beim Trinken stört, wenn Fruchtfleisch und Gewürze im Glas sind, biete sich eine Kanne mit Siebeinsatz an (oder Du gießt das Wasser durch ein Sieb ins Glas). Ich trinke da normalerweise drum rum.

Ich habe bei aromatisiertem Wasser keine bestimmt Ziehzeit. Normalerweise steht das Wasser zwei oder drei Stunden auf meinem Schreibtisch, weil ich morgens erst Kaffee trinke, aber wenn ich schneller Durst habe, greife ich auch schon mal eher zur Flasche.

Infused Water: Apfelsine mit Masala Chai-Gewürzen.
Ach, und natürlich hat auch dieses aromatisierte Wasser jede Menge gesunde Wirkungen - Detox, Du weißt schon. In diesem Falle wird angeblich die Durchblutung gefördert, die Leber gereinigt und die Verdauung verbessert. Bestimmt macht's auch 'n mächtig schlanken Fuß ... Mehr zum Infused Water habe ich hier geschrieben.

Infused Water: Apfelsine mit Masala Chai-Gewürzen

Zutaten für 2 Liter:

1 Apfelsine (Orange)
3 Kardamomkapseln
2 Nelken
3 Pimentkörner
1 Sternanis
1 Zimtstange, ca. 5 cm lang

Zubereitung:

Die Apfelsine heiß abwaschen und abtrocknen. In Viertel oder Achtel schneiden und mit den Gewürzen in eine einen Liter fassende Flasche oder in einen entsprechenden Krug geben. Mit kalten Wasser übergießen und ein paar Stunden stehen lassen. Nicht erschrecken: Das Wasser bekommt einen zarten Orangeton. Das soll so.

Die Mischung reicht für zwei Aufgüsse, je nach Geschmack auch für mehr, aber der Geschmack wird natürlich mit jedem Aufguss weniger. Wenn Du das Wasser lieber etwas süßer magst, kannst Du etwas Orange zerquetschen.

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Dienstag, 13. Dezember 2016

Kandierte, schokolierte Orangenschalen

Jetzt, wo wieder Orangenzeit ist, ist es auch wieder Zeit für kandierte, schokolierte Orangen. Beim Grönhöker unterm Büro gibt es gelegentlich spanische Bio-Flug-Orangen, deren Schale nach der Ernte unbehandelt blieb und die für dieses Rezept ideal sind.

Kandierte, schokolierte Orangenschalen.
Du kannst aber auch konventionelle Orangen nehmen, die vor der Weiterverarbeitung gut heiß abgewaschen und abgetrocknet werden. Das empfiehlt sich ohnehin auch bei den vermeintlich unbehandelten Bio-Orangen, denn normalerweise ist die Schale eben nur nach der Ernte unbehandelt, aber nicht davor.

Orangenschale, hauchdünn in einem Stück abgeschnitten.
Falls Du nicht weißt, was Du mit dem, was unter der Orangenschale ist, anfangen sollst: Hier findest Du Rezepte für Fruchtfleisch und Saft.

Fertig zum Auskochen: Orangenschale, in Stücke geschnitten.
Die kandierten Orangenschalen schmecken bitter-süß und sind ein schönes kulinarisches Geschenk. Zum Schokolieren kannst Du Kuvertüre oder Schokoladenreste nehmen und nach Geschmack würzen. Außerdem sind die Orangenschale eine schöne (wenn auch aufwändige) Kuchen-Deko.

Die Orangenschale trocknet. 
Falls Du Probleme hast, die Schale von den Orangen zu bekommen, ohne dass die weiße Haut mitkommt: Kauf' Dir einen Sparschäler von Fiskars*. Der ist so scharf, dass die Schale hauchdünn abgeschnitten wird - in einem Stück.

Kandierte, schokolierte Orangenschalen.
Dieser Beitrag geht rüber zu "DienstagsDinge", zum "Creadienstag", zur Advent-Linkparty und zum "Weihnachtszauber 2016".

Kandierte, schokolierte Orangenschalen

Zutaten für 1 - 2 Portionen:

Schale von 2 Orangen
weißer Zucker
Wasser
Schokolade oder Kuvertüre
Backpapier

Zubereitung:

Die Orangenschale mindestens zwei Mal in jeweils frischem Wasser aufkochen - umso öfter die Schale aufgekocht wird, desto mehr Bitterstoffe werden aus der Schale gezogen.

Die Schalen abtropfen lassen und wiegen. Dann entsprechend den Zucker wiegen: Pro Gramm Orangenschale ist 1 Gramm Zucker notwendig (bei 100 g Orangenschale also 100 g Zucker).

Den Zucker mit Wasser in einen Topf geben (pro 100 g Zucker wird 1 EL Wasser gerechnet, aber sooo sehr genau musst Du nicht sein) und zum langsam Kochen bringen.  Dabei anfangs ein wenig rühren, bis sich der Zucker auflöst. Ist der Zucker gelöst, die Hitze reduzieren, die Orangenschalen dazu geben und die Masse dickflüssig einkochen. Dabei gelegentlich umrühren, damit jede Schale mit Zucker überzogen wird.

Etwas Zucker auf ein Backpapier geben. Die kandierten Orangenschalen darauf geben, im Zucker wälzen und abkühlen lassen. Bliebt Sirup über, unbedingt aufbewahren - er schmeckt lecker im Tee oder einfach mit Mineralwasser aufgegossen.

Sind die Orangenschalen abgekühlt, Schokolade im Wasserbad erhitzen und die Schalen einstippen. Wieder auf das Backpapier legen und trocknen lassen.

Vorm Verzehr sollten die Orangenschalen einen Tag durchziehen. Sie halten sich ein paar Tage, müssen auch nicht unbedingt luftdicht verpackt werden. Ich habe sie gerne im Büro auf dem Schreibtisch stehen, ein Knabberei zwischendurch, und wenn ich sie montags hinstelle, sind sie freitags noch gut (sofern die Kollegen sie nicht wegnaschten).

Quelle: Lisbeths

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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Geschenk aus der Küche: Glühweinsirup / Sirup aus Glühwein

Damals, als ich mein Geld noch auf den Straßen dieser Stadt verdiente, setzten wir jedes Jahr einige gefühlte Hektoliter Glühwein um. Da bleibt ab und an mal der eine oder andere Liter über. Für den Ausguss sind die Reste zu schade, und zum Trinken ist es manchmal zu viel (zumal ich eigentlich keinen Glühwein mag und lieber auf Apfelpunsch zurückgreife).

Aber aus Glühwein lässt sich prima Sirup machen. Der schmeckt gefährlich lecker in Sekt oder notfalls auch in Selter, natürlich auch in Tee. Er eignet sich auch zum Verfeinern von Saucen oder Rotkohl und schmeckt zum Vanillepudding. Außerdem ist der Sirup ein leckeres Mitbringsel in der Winterzeit.

Glühweinsirup im Sekt und in Flaschen.
Der Sirup ist sehr süß und intensiv. In sauberen, sterilen Flaschen abgefüllt, hält er sich locker mindestens ein Jahr.

Wer keinen fertigen Glühwein nehmen mag, nimmt Rotwein und würzt den Wein kräftiger. Ich nehme außer den genannten Gewürzen zusätzlich noch Ingwer und ja, echt, ich gebe in meinen Glühwein einen kräftigen Schuss Himbeersirup.

Glühweinsirup, fast schon verschenkfertig.
Dieser Beitrag geht rüber zur Advent-Linkparty und zum "Weihnachtszauber 2016".

Glühweinsirup

Zutaten für ca. 4 Liter Sirup:

2 Liter Glühwein (inkl. Saft einer halben Orange, einem TL Honig und einem kräftigen Schuss Himbeersirup)
2 kg weißer Zucker
1 unbehandelte Orange
1 Zimtstange (ca. 7 cm)
10 Gewürznelken
5 Kardamomkapseln
5 Pimentkörner
5 Sternanis

Zubereitung:

Die Orange abwaschen, abtrocknen, die Schale abreiben und die Frucht auspressen.

Kardamom und Piment leicht mörsern.

Glühwein, Zucker, Gewürze, Orangenabrieb und Orangensaft in einen Topf geben und erwärmen, bis sich der Zucker löst. Anschließend sirupratig einkochen lassen, durch ein Haarsieb geben, nochmals aufkochen lassen und heiß in sterile Flaschen abfüllen.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Mandarinen-Gewürz-Sirup, das 2. Sieben Sachen Sonntag 48/16-Rezept

Während der Gatte sich vornahm, ganz viele Orangen zu essen oder auszupressen und zu trinken, tat ich gleiches mit Mandarinen, und so machte ich mich vorgestern daran, diejenigen, die noch übrig waren, zu Sirup zu verarbeiten.

Die wichtigste Zutat für Mandarinensirup.
Dusseliger weise war ich so damit beschäftigt, dem Wahlausgang in Österreich zu folgen, dass ich das Umrühren vergaß. Der Zucker karamellisierte, aber zum Glück noch nicht so stark, dass er brandig schmeckte. Dennoch ist die schöne orange Farbe leider dahin.

Da war der Sirup nach hübsch orange. 
Der Sirup schmeckt lecker in Tee, Glühwein, Sekt oder Wasser.

Dieser Beitrag geht rüber zum "Weihnachtszauber", zur "Advent-Linkparty", zu "Creadienstag" und "DienstagsDinge".  

Mandarinen-Gewürz-Sirup

Zutaten für ca. 1,5 Liter Sirup:

800 ml Mandarinensaft
800 g weißer Zucker
20 g Zitronensäure
1 Vanillestange
1 Sternanis
1 Zimtstange (ca. 5 cm)
2 Pimentkörner, zerstoßen
1 grüne Kardamomkapsel, zerstoßen
2 Nelken

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Topf geben und den Zucker unter Rühren bei geringer Hitze zum Schmelzen bringen.

Eine Nacht zum Durchziehen kühl stellen (bei diesem Wetter bietet sich der Balkon an). Am nächsten Tag durch ein Haarsieb abgießen, nochmals aufkochen und noch heiß in sterilisierte Flaschen abfüllen.

Montag, 5. Dezember 2016

Das 1. Sieben Sachen Sonntag 48/16-Rezept: Adventlicher Streusel-Apfelkuchen

Noch immer liegen ein paar Äpfel aus Mudderns Garten auf dem Balkon (und bei ihr auf der Terrasse), obwohl ich schon netto 10 Kilo zu Apfelkompott, Apfelmuskuchen und Apfelsaft verarbeitete.

Adventlicher Streusel-Apfelkuchen.
Klar also, dass es gestern wieder Apfelkuchen gab, diesmal mit Lebkuchengewürz* in den Streuseln.

Wie so oft, hätte es für mich weniger Zucker sein können, aber ich esse den Kuchen ja nicht alleine. Den Puderzucker auf den Streuseln sparte ich mir allerdings.

Streusel-Apfelkuchen mit Sahne.
Dieser Beitrag nimmt teil an den Linkpartys "Advent" und "Weihnachtszauber".

Adventlicher Streusel-Apfelkuchen

Zutaten für eine Springform (Ø 26 cm):

Für den Streuselteig:
500 g Mehl
2 ½ gestr. TL Backpulver
150 g brauner Zucker
1 EL Vanillezucker
2 Eier
200 g weiche Butter

Für die Füllung:
1 kg Äpfel (das erscheint erst zu viel zu sein, aber der Kuchen wird dann schön saftig)
1 Zitrone, der Saft davon
50 g Zucker

Außerdem:
etwas Butter für die Backform oder rundes Backpapier*
1 EL Lebkuchengewürz*
ggf. Puderzucker

Zubereitung:

Springform mit Backpapier auslegen oder einfetten.

Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit dem Handrührgerät zu Streuseln verarbeiten.

2/3 der Streusel auf dem Springformboden verteilen und andrücken, dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen.

Das restliche Drittel mit 1 EL Lebkuchengewürz mischen und beiseite stellen.

Äpfel schälen, in Spalten schneiden, mit Zitronensaft und Zucker mischen und auf dem Boden der Springform verteilen. Übrige Streusel darauf verteilen.

Form auf dem Rost in den Backofen schieben und bei 150°C (Umluft) etwa 50 Minuten backen.

Kuchen in der Form auf einem Kuchenrost erkalten lassen. Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

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Sonntag, 4. Dezember 2016

Szenen einer Ehe: Zimtsterne

Weihnachten naht mit großen Schritten. Also ran an den Ofen, Plätzchen backen. Zimtsterne will der Gatte auf jeden Fall haben, mindestens eine Fuhre. Und am Liebsten noch eine für seine Chefin. Der hat er nämlich vor Jahrenden mal erzählt, sein Frau backe jedes Jahr so gerne Zimtsterne. Und die seien so lecker.

Zimtsterne.
Ich weiß nicht, wie er darauf kam.

Ich weiß nur, dass er bis dahin schon acht Jahre lang jedes Jahr mit mir zusammen Zimtsterne kaufte und wir jedes Mal überlegten, welche Marke uns im Jahr davor schmeckte.

Okay, jetzt soll ich also Zimtsterne backen. Eine Premiere wäre es nicht. Ich habe das schon einmal versucht. Nach einen idiotensicheren Rezept aus einem Wochenblatt, von einer leibhaftigen Bäckerin/Konditorin, die damit angeblich ihre Prüfung bestand. Mir ist bis heute ein Rätsel, wie sie das schaffte. Der Teig klebte überall, ergab aber keine Zimtsterne. Mich konnte ich ja einfach unter die Dusche stellen, aber bis ich die Küche sauber hatte ... Ergo: Zimtsterne wurden fürderhin gekauft.

Zimtsterne im Werden.
Bis zu dem Tag, an dem der Gatte seiner Chefin selbstgebackene versprach. Also machte ich mich notgedrungen auf die Suche nach einen Rezept und fand dieses. So viele begeisterte Nachbäckerinnen können nicht irren, dachte ich, und machte mich ans Nachbacken. Und siehe da, es klappte mit mir und den Zimtsternen!

Ich könnte es jetzt so machen wie eine Kochzeitschrift und meine Klicks steigern, indem ich lauthals verkünde, ich hätte _endlich_ ein Rezept für glutenfreie und vegane Zimtsterne gefunden. Lasst Euch nicht für blöd verkaufen: Zimtsterne waren quasi schon immer glutenfrei, Rezepte mit Mehl sind eine Ausnahme.

Für eine vegane Variante kannst Du das Eiweiß durch Wasser ersetzen - theoretisch. Für den praktischen Erfolg kann ich nicht garantieren, ich habe es noch nie probiert.

Dieses Rezept geht rüber zur Advent-Linkparty, zum #sonntagsglück und zum "Weihnachtszauber 2016".

Zimtsterne

Zutaten für ca. 30 Stück:

2 Eiweiß
100 g Puderzucker
100 g braunen Zucker
1 Zitrone, abgeriebene Schale davon
1 gehäufter TL Zimtpulver plus 1 Prise für den Guss
etwas Nelkenpulver
300 g gemahlene Mandeln
150 g Marzipanrohmasse
Braunen Zucker, Mehl oder Backpapier zum Ausrollen

Zubereitung:

Eiweiß sehr steif schlagen, dabei nach und nach Puderzucker und Zucker zufügen und so lange schlagen bis die Masse glänzt. Zitronenschale hinzugeben.

1/3 der Masse mit 1 Prise Zimt vermischen und zum Bestreichen auf die Seite stellen.

Die Mandeln mit dem restlichen Zimtpulver, dem Nelkenpulver und mit der Marzipanrohmasse verkneten und den Eischnee vorsichtig unterheben.

Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen (je nach Witterung in den Kühlschrank oder auf den Balkon). Der Teig sollte nicht mehr kleben, wenn er weiterverarbeitet wird.

Den Teig auf ein mit Zucker oder Mehl bestreute Arbeitsfläche geben oder zwischen zwei Lagen Backpapier legen und vorsichtig ca. einen halben Zentimeter dick ausrollen.

Sterne ausstechen. Damit der Teig nicht in der Form hängen bleibt, die Ausstecher immer wieder in kaltes Wasser tauchen. Wenn der Teig wieder klebt, ist er zu warm und wird nochmals kaltgestellt.

Die Zimtsterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit einem Pinsel die Eischneemasse auftragen und im vorgeheizten Ofen bei 130°C (Umluft) für 20 bis 25 Minuten trocknen lassen.

Die Zimtsterne schmecken besonders gut, wenn sie vor dem Verzehr ein paar Tage liegen können. 

Quelle: CK

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Orangen-Marmorkuchen, das 4. Sieben Sachen Sonntag 47/16-Rezept

Der Gatte kaufte ein Netz Orangen, weil er jeden Tag frisch gepressten Saft trinken wollte, um seine Abwehrkräfte zu stärken. Es blieb beim Vorsatz, und so nutze ich das letzte Wochenende, um den Orangen zu Leibe zu rücken.

Orangen-Marmorkuchen.
Orangen bewahre ich seit einiger Zeit zwar wie alle Zitrusfrüchte im Gemüsefach des Kühlschranks auf, was ihre Haltbarkeit sehr verlängert, aber irgendwann ist auch das Gemüsefach mal voll.

Mir war der Kuchen etwas zu süß. Den Puderzuckerguss hätt's meinswegen nicht gebraucht, aber dem Gatten kann es ja selten süß genug sein.

Orangen-Marmorkuchen

Zutaten für eine 20 cm-Kastenform:

2 Orangen
50 g Zartbitterschokolade
250 g Mehl (ich brauchte etwas mehr)
2 TL Backpulver
125 g Butter
125 g brauner Zucker
Salz
3 Eier
2 EL Kakaopulver
100 g Puderzucker

Zubereitung:

Die Orangen heiß abwaschen, Schale abreiben und Saft auspressen. Schokolade hacken. Mehl und Backpulver mischen.

Butter und Zucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers mindestens 8 Minuten schaumig schlagen. Eier nacheinander je 30 Sekunden unterrühren. Mehlmischung und 5 EL Orangensaft abwechselnd unterrühren. Soviel Mehl verwenden, dass der Teig schwer reißend vom Löffel fällt, also ggf. etwas mehr.

Den Teig in 2 Hälften teilen. Unter die eine Hälfte 2 TL Orangenschale rühren. Unter die zweite Teighälfte Kakaopulver, Schokostückchen und 5 EL Orangensaft rühren.

Die beiden Teige abwechselnd in eine gefettete Kastenform geben. Eine Gabel spiralförmig durch die Teigschichten ziehen. Im Ofen bei 160 Grad (Umluft) etwa 50 bis 55 Minuten backen (Stäbchenprobe). Nach 10 Minuten der Länge nach mit einem Messer einschneiden.

Den Kuchen erst 10 Minuten in der Form, dann herausgestürzt auf einem Gitter abkühlen lassen. Puderzucker mit 2-3 EL Orangensaft verrühren und über dem Kuchen verteilen.

Quelle: Für jeden Tag 1/2009