Sonntag, 20. November 2016

#sonntagsglück: Mittagessen im Hof&Gut in Jesteburg

Es gab was zu feiern, und so nutzte ich die Gelegenheit, wie Ostern geplant, noch mal in Ruhe ins Hof&Gut in Jesteburg einzukehren.

Noch ist es leer in der Kaminstube.
Da wir sehr früh an einem Sonntag Mittag kamen, dachte ich, eine Reservierung wäre unnötig. Es zeigte isch aber schnell, dass es gut war, dass ich trotzdem reserviert hatte, denn das Restaurant füllte sich schnell.

Wunderbares Brot vom Hof Wörme mit Salz und Olivenöl zum Auftakt.
Wir essen mittags nicht so viel, außerdem frühstückten der Gatte und ich gerade erst, also verzichteten wir auf Vorspeise und Dessert - leider, denn das Angebot las sich sehr gut.

Der Itzenburger, benannt nach dem Dorf Itzenbüttel, in dem das Restaurant liegt.
In seltener Einigkeit bestellten wir alle drei den Itzenburger mit Fleisch von den eigenen Rindern und Pommes Frites. Die Portionen waren üppig; es war gut, auf Vorspeise und Dessert verzichtet zu haben.

Dieser Beitrag nimmt teil am #sonntagsglück. 

Donnerstag, 17. November 2016

Himmel un Ääd trifft Bangers and Mash: Bratwurst mit Apfel-Zwiebel-Sauce

Ich kaufe seit längerer Zeit Bratwürste vom Schlachter, aber der Gatte aß sie bislang nur als Bratwurstklößchen, also das herausgedrückte, gegarte Brät (zum Beispiel bei Schmorgurken). Die Würste an sich mag er nicht.

Zumindest dachte er das, bis er dann eines Abends zu den Käse-Lauch-Muffins eine bekam. Ich hatte mir zwei mitgebracht,  die ich beide auch ganz alleine essen wollte, weil der Gatte keinen Hunger mehr hatte nach dem üppigen Essen auf der Firmenfeier.

Zumindest dachte er das, bis der Bratwurstduft in sein Zimmer waberte. Zack! stand der Kerl in der Küche neben dem Herd, setzte seinen Dackelblick auf und wollte auch 'ne Wurst. Nun gut, in einer Ehe wird alles geteilt, auch die Wurst.

Bratwurst mit Apfel-Zwiebel-Sauce.
Der Gatte bekam sich kaum ein, wie gut die Wurst schmeckt. "Die ist ja so toll gewürzt! Da ist Majoran drin, oder?!" Ja, sicher, aber ich lebe nach der Regel, nie zu fragen, was in einer Wurst ist. Ich vertraue dem Schlachter.

Nachdem die Bratwurst vom Schlachter jetzt gattenkompatibel ist, gab's Bratwurst mit Äpfeln aus Mudderns Garten, Senf und Kartoffelbrei - Himmel un Ääd trifft Bangers and Mash, sozusagen.

Bratwurst mit Apfel-Zwiebel-Sauce.
Bratwurst mit Apfel-Zwiebel-Sauce

Zutaten für 4 Portionen

4 - 8 Bratwürste (je nach Größe und Hunger)
1 EL Olivenöl
1 rote Zwiebel, geschält und in Spalten geschnitten
2 - 3 Äpfel (je nach Größe), entkernt, geschält und geachtelt
400 ml Fleischbrühe
1 EL rotes Johannisbeer-Gelee
2 EL Senf
1/2 TL getrockneter Thymian
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Wurst hingeben und von allen Seiten anbraten. Zwiebel dazu geben und glasig dünsten. Äpfel dazu geben und anbraten. Gelee, Senf und Thymian in die Fleischbrühe rühren, damit die Pfanne ablöschen und alles gar ziehen lassen.

Würste, Zwiebeln und Äpfel herausnehmen und warmstellen. Die Sauce reduzieren lassen (bei mir reduzierte sie einen Hauch zu lange ...). Würste, Zwiebeln und Äpfel wieder hingeben und warmziehen lassen.

Mit Kartoffelstampf servieren.

Quelle: The English Kitchen

Dienstag, 15. November 2016

Overnight Oats mit Granatapfel und Schokolade

Overnight Oats sind auch so'n Trend, der erst mal an mir vorbei ging. Ich versuchte vor drei, vier Jahren, als sie aufkamen, mal kurz, sie dem Gatten schmackhaft zu machen, weil er frühstücken soll, aber morgens nichts essen kann. Haferflocken mag er, aber selbst die konnten seine morgendliche Esssperre nicht aufheben.

Als ich vor einigen Tagen höllische Magenschmerzen hatte und überlegte, was ich essen kann, um meinen Magen zu schonen, fielen mir Haferflocken ein. Praktischerweise war von einem Foodbloggerevent auch noch eine Packung von Kölln im Vorrat. Zuerst wollte ich mir in der Mittagspause in der Büroküche welche kochen, aber dann dachte ich an die Overnight Oats.

Overnight Oats mit Granatapfel und Schokolade.
Nun mag ich Haferflocken, aber über Nacht gequollene Haferflocken sind sicher total schleimig und matschig, und genau so mag ich Haferflocken nicht. Andererseits: Was hatte ich zu verlieren? Notfalls hatte ich noch Naturjoghurt im Büro-Kühlschrank.

Doch, es kostete mich Überwindung, die Overnight Oats zu essen. Sie sind total schleimig und matschig. Ich war froh, dass ich die Granatapfelkerne nicht über Nacht mitquellen ließ, wie im Originalrezept, denn roter matschiger Schleim wäre zu viel Kopfkino für mich gewesen. Im Großen und Ganzen war's aber lecker, so dass ich Overnight Oats als Alternative zu Couscous und Bulgur in die Mittagspausenverpflegung aufnehme.

Overnight Oats mit Granatapfel und Schokolade.
Overnight Oats mit Granatapfel und Schokolade

Zutaten für 1 Portion:

50 g kernige Haferflocken
100 ml Milch
100 g Joghurt
1/2 Granatapfel, die Kerne davon
1 TL Schokoladenraspel

Zubereitung:

Haferflocken mit Milch übergießen, dann den Jogurt dazu geben und alles über Nacht abgedeckt im Kühlschrank stehen lassen.

Vor dem Servieren durchrühren und mit Granatapfelkernen und Schokoladenraspel bestreuen. 

Quelle: Overnight Oats

Affiliate links:

Sonntag, 13. November 2016

Nachgebacken: Gedeckter Apfelmuskuchen

Um der diesjährigen Apfelflut von Mudderns Baum Herr zu werden, muss ein Kuchen her, für den ganz viele Äpfel benötigt werden. Da bietet sich dieser Apfelmuskuchen an.

Ich habe beim Apfelmus die Äpfel küchenfertig gewogen, denn Mudderns Äpfel sind Fallobst, haben Stellen, manchmal auch einen Wurm. Wenn ich da 750 g Äpfel abwiege, weiß ich nicht, wie viel am Ende übrig bleibt.

Gedeckter Apfelmuskuchen.
Außerdem habe ich die Zuckermenge im Teig um 100 g auf 150 g reduziert. Das reichte uns. Schlussendlich brauchte ich drei statt zwei Eier - gut möglich, dass meine Mehlmischung nicht stimmte (ich mische immer 1 kg Vollkorn-Dinkelmehl mit 1 kg Weizenmehl) oder dass wir versehentlich Eier in Größe S kauften.

Apfelmuskuchen.
Beim nächsten Mal backe ich außerdem im Backrahmen*, denn mir war der Teig in der größten Auflaufform, die wir haben, zu dick. Mit dieser Meinung stand ich aber alleine da.

Gedeckter Apfelmuskuchen

Für das Apfelmus:

750 g Äpfel, geschält und geputzt gewogen
2 EL brauner Zucker

Für den Kuchen:

2 - 3 Eier
150 g brauner Zucker
250 g Butter
500 g Mehl
1 Prise Salz
1 Pkg. Backpulver
1 EL Vanillezucker

Außerdem:

Mehl zum Arbeiten
200 g Puderzucker
1 TL Zimt
etwas Wasser

Zubereitung:

Für das Apfelmus die Äpfel mit dem Zucker in einen Topf geben und ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Je nach gewünschter Konsistenz evtl. pürieren oder stampfen.

Während die Äpfel garen, Mehl, Zucker, Salz, Vanillezucker, Backpulver und Eier zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten. Halbieren und in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank oder auf den kalten Balkon legen.

Die erste Hälfte des Teigs auf bemehltem Backpapier ausrollen und in ein tiefes, rechteckiges Backblech oder eine Auflaufform heben (meine misst ca. 24 x 32 cm). Das Apfelmus gleichmäßig drauf verteilen. Die zweite Hälfte ausrollen und auf dem Apfelmus blechfüllend verteilen.

Mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 160°C (Umluft) für 20 bis 30 Minuten backen (Stäbchenprobe). Herausnehmen und abkühlen lassen.

Nach dem Abkühlen den Puderzucker mit Zimt und soviel Wasser verrühren, dass ein nicht zu flüssiger Zuckerguss entsteht. Auf dem Kuchen verteilen und am besten über Nacht in den Kühlschrank oder auf den Balkon stellen zum Durchziehen (das fällt schwer, denn der Kuchen riecht schon sehr lecker).

Quelle: Lanis Leckerecke / Dieser Beitrag nimmt teil am #sonntagsglück. / *Affiliate link

Freitag, 11. November 2016

Ein Essen bei Ewald Hupp auf Schloss Saaleck

"Wann keman Sie denn an?" wurde der Gatte bei der Reservierung eines Zimmers auf Schloss Saaleck gefragt. "Wann wir ankommen?", wiederholte er und guckte mich hilfesuchend an. Öhm, weiß ich, wie lange man von Inzell nach Hammelburg fährt?! "So bummelig 18 Uhr", mutmaßte ich, und der Gatte gab das brav weiter. Nach dem Auflegen teilt er mit: "Die Dame hat gesagt, das Restaurant hat Ruhetag, aber 'Wenn Sie so fria keman, macht Ihna da Chef no a Gloaigkeit zua essn. A Schnitzl oda so wos.'"

Mostschaumsüppchen vom Silvaner. 
Dass jemand an seinem Ruhetag für uns kocht, war mir erst unangenehm, denn die Arbeit als Koch ist so stressig, dass die wenigen Ruhetage mehr als verdient sind, aber ich gewann schnell den Eindruck, Ewald Hupp, seit 26 Jahren Pächter und Küchenchef auf Schloss Saaleck, kann gar nicht anders: Hupp brennt für seinen Beruf.

Gemischter Salat, knackfrisch und schön nappiert. 
Wir aßen in der Weinstube, dem Herzstück des Hauses, denn hier steht auch die Schank, der Tresen. Dass uns nicht nur a Gloaigkeit serviert wird, ahnten wir, als wir das Besteck erblickten. Die "Gloaigkeit" waren schlanke vier Gänge: Mostschaumsüppchen, Salat, Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Wirsing-Stampf, Erdbeertiramisù.

Wiener Schnitzel. Die Beilagen kamen extra. 
Hupp kocht echt, schnörkellos, unverfälscht, überwiegend fränkisch, ehrlich - genau so, wie ich Essen liebe. Die Atmosphäre ist unprätentiös, entspannt - auf Sterne, Punkte oder sonstiges Gedöns wird keinen Wert gelegt. Hier verbiegt sich niemand. Hier wird gute Arbeit geleistet - ohne viel Aufhebens darum zu machen. Dazu passt auch Hupps langjähriges Engagement für die Hammelburger Tafel.

Erdbeertiramisù mit Petit four. 
Gekocht wird mit Produkten aus der Region. Darauf legt Hupp großen Wert, ebenso wie auf die Verwertung des ganzen Tieres - auf der Speisekarte stehen normalerweise auch Innereien. An diesem Abend mussten wir uns aber mit keiner Speisekarte aufhalten. Gegessen wurde, was auf den Tisch kam (und das war ausgesprochen wohlschmeckend).

Blick auf einen Teil des Frühstücksbüfett.
Nach dem Essen kam Hupp in die Weinstube, um zu gucken, für wen er an seinem freien Tag kochte (außer uns waren noch fünf Gäste da, die den Hause schon lange verbunden zu sein schienen) und um sich zu überzeugen, dass es allen schmeckte. "Da Chef mog gern oan Schnaps mid Ihna dringa", verkündet die Bedienung und serviert eine gut geschenkte Mirabelle.

Spiegelei.
Wir fallen relativ schnell ins breite, bequeme Bett und wachen am nächsten Morgen früh auf. Das Frühstück wird im Turmzimmer serviert und ist sehr guter Standard mit gutem Kafee und individuell zubereiteten Eiern. So nahm unser verkorkster Urlaub dann doch noch ein sehr schönes Ende.

Frühstückstisch.
Hier geht's zum kulinarischen Veranstaltungskalender von Schloss Saaleck. Impressionen vom Hotel gibt's im kleinen Blog. Dieser Beitrag geht zu Nähfroschs Urlaubslinkparty und zum Freutag.

Dienstag, 8. November 2016

Infused Water: Apfel und Zimt

Mudderns Apfelbaum trägt trotz Rückschnitts wie wahnsinnig. Der Gatte setzt darauf, dass ich die Äpfel entsafte, verbacke oder zu Mus einwecke. Ich setze mehr auf Foodsharing, denn die Massen kann ich neben dem Brotjob kaum verarbeiten.

Ein paar Äpfel kommen zum Aromatisieren in Wasser, denn ich trinke mal wieder viel zu wenig. Zum Hype um das Infused Water habe ich ja hier schon was geschrieben. Auch diese Kombi soll voller Wunderwirkungen stecken: Apfel und Zimt sollen entzündungshemmend und stoffwechselanregend wirken. Äpfel sind außerdem reich an Antioxidantien und Vitamin C. Zimt soll die Blutzuckerwerte und den Cholesterinspiegel senken, ist außerdem reich an Eisen.

Wie immer frage ich mich, wie viel Hektoliter Infused Water ich wohl trinken muss, um diese Wirkungen zu erzielen, und trinke es, weil's mir schmeckt.

Infused Water mit Apfel und Zimt.
Infused Water mit Apfel und Zimt

Zutaten für 2 Liter:

1 Apfel
1 Zimtstange

Zubereitung:

Apfel waschen, vierteln oder achteln und das Kerngehäuse entfernen (das tut eigentlich nicht not, das Kerngehäuse ist essbar, aber ich mag's lieber so).

Obst in einen Ein-Liter-Krug oder eine Weithals-Flasche geben, mit kaltem stillem oder kohlesäurehaltigem Leitungs- oder Mineralwasser auffüllen und ein bis zwei Stunden kalt stellen.

Den Ansatz kannst Du zwei Mal aufgießen, je nach Geschmack auch noch ein drittes Mal, aber der Geschmack wird immer schwächer.

Je nach Sorte färbt der Apfel das Wasser - das soll so.

Affiliate links:

Donnerstag, 3. November 2016

Amerika trifft Hessen: Bourbon-Ebbelwoi-Cocktail

Jetzt im Herbst ist dies ein schöner leichter Cocktail (und für mich eine Gelegenheit, Bourbon zu trinken, denn normalerweise mag ich lieber Scotch).

Bourbon-Ebbelwoi-Cocktail.
Bourbon-Ebbelwoi-Cocktail

Zutaten für 1 Portion:

60 ml gekühlten Ebbelwoi oder Cider (hier bevorzugt: Elbler, wenn gerade kein Ebbelwoi zur Hand ist)
30 ml Bourbon (hier: Jack Daniels)
60 ml Ginger Ale (hier: Thomas Henry)
Apfelscheiben zum Garnieren
Eiswürfel / Crushed Ice

Zubereitung:

Ebbelwoi und Bourbon in einen mit Eis gefüllten Cocktailshaker geben und schütteln, bis die Mischung gut gekühlt ist. Die Mischung in ein mit Eis gefülltes Glas geben und mit Ginger Ale auffüllen. Vorsichtig umrühren. Mit einer Apfelscheibe garnieren.

Für die Zubereitung mehrerer Portionen Ebbelwoi und Bourbon in einen Krug geben und vor dem Shaken mindestens eine Stunde kühl stellen.

Quelle: Creative Culinary

Dienstag, 1. November 2016

Kochen ohne Tüte (und ohne Sahne-Imitat): Ofen-Frikadellen in Champignon-Lauchzwiebel-Sauce

Wenn mir langweilig ist, stöbere ich gerne mal in virtuellen Kochgruppen und gucke, was da gerade so gekocht wird. Meistens ist das recht gruselig, weil sich dort meistens die tummeln, die sich nicht vorstellen können, dass mensch ohne Fertigfutter leben kann. Manchmal ist es ganz inspirierend, wie in diesem Fall.

Als ich die ersten Fotos von in Sahne schwimmenden Klopsen in Auflaufformen sah, dachte ich nur "wtf?!" Dann las ich die Kommentare (wie gesagt, mir war langweilig) und fragte mich, warum man Klopse erst in einer Pfanne gar brät, dann Dosenchampignons in die gleiche Pfanne gibt und schließlich alles in Sahne ertränkt, um es 20 Minuten im Ofen zu überbacken. Da stirbt doch alles doppelt und dreifach.

Schließlich lernte ich, dass dieses Gericht am Besten mit einem Sahne-Imitat der Geschmacksrichtung "Pilze mit weißem Balsamico" schmeckt. Ist das nicht zur Hand, löse man einen Beutel Zwiebelsuppe in Sahne auf, lautet ein Rat. Vermutlich macht es auch keinen Unterschied, wenn man das Zwiebelsuppen-Fix im Sahne-Imitat auflöst. Nur die Klopse gelingen ohne Hackfleisch-Fix, was ich ein bisschen inkonsequent finde - wenn schon Fix, dann auch richtig.

Ofen-Frikadellen in Champignon-Lauchzwiebel-Sauce.
Von der Grundidee würde dieses Gericht dem Gatten schmecken, das wusste ich. Also kochte ich es nach - ohne Fixe und Imitate. Damit verzichtete ich leichten Herzens auf einen Großteil dieser Zutaten:
Buttermilch, Trinkwasser, Magermilch, pflanzliches Fett, pflanzliches Öl, 4,5% Pilze (Champignon, Maronenröhrling, Sommersteinpilz, Espenrotkappe, Butterpilz, Steinpilz), modifizierte Stärke, Speisesalz, Aroma, Stabilisatoren (Pektin, Methylcellulose, Xanthan), Zucker, Zwiebeln, Emulgator (E435), Hefeextrakt, Farbstoffe (E150a, E150d), Säuerungsmittel (Milchsäure), weisser Balsamico-Essig (Traubenmost, Weinessig), Pfeffer, Rosmarin
und
44% Zwiebeln (aus nachhaltigem Anbau), Kartoffelstärke, Palmöl, jodiertes Speisesalz, Hefeextrakt, Weizenmehl, Aromen, Fruktose, Speisesalz, Gemüsesaftkonzentrate (Sellerie, Karotten, Lauch, Zwiebeln), Gewürze (Knoblauch, Pfeffer, Curcuma, Kümmel), Weißweinextrakt, Karamellzuckersirup, Säuerungsmittel Citronensäure, Maltodextrin, Sonnenblumenöl,Spuren von Milch, Ei und Senf.
Das Sahne-Imitat wird übrigens u.a. durch Methylcellulose, also Tapetenkleister, zusammengehalten. Lecker, nich?

Wenn Du keine ofenfeste Pfanne (Schmorkasserolle* oder Servierpfanne*) hast, schichtest Du alles nach dem Anbraten in eine Auflaufform um. Das Steinpilzpulver* kannst Du auch weglassen. Ich nehme es gerne, um Champignons etwas mehr Wumms zu geben. 

Ofen-Frikadellen in Champignon-Lauchzwiebel-Sauce.
Ofen-Frikadellen in Champignon-Lauchzwiebel-Sauce

Zutaten für 4 Portionen
500 g braune Champignons
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
500 g gemischtes Hackfleisch
4 EL Semmelbrösel
1 TL Senf, mittelscharf
1 TL Steinpilzpulver*
Salz
Pfeffer
Öl
200 g Schlagsahne (nach Geschmack auch mehr)


Zubereitung:

Die Champignons putzen und halbieren oder vierteln. Die Lauchzwiebeln putzen, abspülen und in Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Das Hackfleisch mit den Zwiebel- und den Knoblauchwürfeln, Semmelbrösel und Senf verkneten . Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Frikadellen formen.

Öl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen und die Frikadellen von beiden Seiten kurz scharf anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.

Die Champignons im heißen Bratfett kurz scharf anbraten. Mit der Schlagsahne ablöschen und leicht salzen. Die Frikadellen wieder in die Pfanne geben und mit den Lauchzwiebeln bestreuen (ein paar Lauchzwiebeln als Deko aufheben). Im Backofen bei 180°C (Umluft) in etwa 12 Minuten zu Ende garen.

Dazu passen frisches Baguette, Reis, Nudeln oder Kartoffeln. Sollte etwas übrig bleiben, die Sauce mit etwas Milch strecken und alles langsam erwärmen.