Freitag, 14. Mai 2021

Spargelcremesuppe mit Flädle

"Ich hab's doch gesagt!", triumphierte der Gatte, als ich eingestand, ich hätte letzte Woche vielleicht ein My zu viel Spargel gekauft. Ja, ich habe mich in der Menge irgendwie verschätzt. Zu viel Spargel lässt sich prima in Suppe verwandeln. Hier brachte ich auch noch vier eingefrorene Pfannkuchen unter. Nicht, dass das in meinem verzweifelten Kampf um die Leerung des Tiefkühlers großartig viel brachte ... Dadurch, dass der Gatte wieder an heftiger Appetitlosigkeit leidet, geht wieder mehr in den Tiefkühler hinein als heraus geht. 

Spargelsuppe mit Flädle - und dem gespiegelten Himmel über Hamburg.

Oft werden für Spargelcremesuppe nicht nur die Schalen ausgekocht, sondern auch die holzigen Enden. Das mache ich nicht. Die holzigen Enden schmecken bitter, weswegen sie nicht mitgegessen werden. Kocht man sie mit aus, wird die ganze Suppe bitter. Das mag ich nicht.

Spargelcremesuppe mit Flädle

Zutaten für 4 Portionen:

500g weißer Spargel
750 ml Wasser
40 g Butter
40 g Mehl
125 ml Weißwein
125 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Salz
Zucker
weißer Pfeffer
geriebene Muskatnuss
4 Pfannkuchen vom Vortag, in feine Streifen geschnitten (alternativ Flädle)

Zubereitung:

Spargel waschen und schälen, in 3–4 cm lange Stücke schneiden und die Köpfe beiseite legen.

Spargelschalen mit Wasser sowie 1 Prise Salz und Zucker in einen Topf geben, aufkochen und etwas einköcheln lassen. Abgießen, dabei das Spargelwasser auffangen.

Spargelköpfe 3 - 4 Minuten im Spargelsud kochen, herausnehmen und beiseite stellen. Jetzt die Spargelstücke 10 - 12 Minuten kochen, pürieren und ggf. durch ein Sieb passieren.

Die Butter in einem Topf erhitzen, Mehl dazugeben und unter ständigem Rühren hellgelb anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, aufkochen und bei geringer Temperatur etwas quellen lassen. Mit Gemüsebrühe aufgießen.

Die Spargelköpfe zum Erwärmen in die Suppe geben, mit Zucker, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und die Sahne dazugeben. Mit den Pfannkuchen-Flädle zusammen servieren.

Mittwoch, 12. Mai 2021

Gebackener Spargel mit Schafskäse

Schafskäse geht eigentlich immer. Okay, außer, er wird wie in diesem Rezept mit Käse überbacken. Das ist mir dann einfach zu viel. 

Gebackener Spargel mit Schafskäse.

Aber hier, wo er mit feiner Pecorino-Brösel-Butter-Kruste daher kommt, ist er ausgesprochen lecker. 

Gebackener Spargel mit Schafskäse.

Gebackener Spargel mit Schafskäse

Zutaten für 2 Portionen: 

800 g grüner Spargel
1 Zwiebel
1 EL Olivenöl
80 g Schlagsahne
2 Eier
Salz
Pfeffer
Muskatnuss, frisch gerieben
200 g Schafskäse
2 EL fein geriebener Pecorino
2 EL Semmelbrösel
2 EL geschmolzene Butter

Zubereitung:

Küchengeräte

Spargel waschen, die holzigen Enden abbrechen und ggf. das untere Drittel der Stangen schälen. Spargel in Salzwasser für 2–3 Minuten bei mittlerer Hitze kochen.

Zwiebel schälen und in schmale Streifen schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel darin glasig dünsten. Zwiebeln und Spargel in eine große gebutterte Gratinform oder auf ein kleines Blech legen. Sahne mit den Eiern verquirlen, mit Salz, Pfeffer und mit frisch abgeriebenem Muskat würzen. Über den Spargel gießen.

Schafskäse über das Gratin bröckeln. Den Pecorino mit den Semmelbröseln mischen und die Butter unterrühren. Mit den Fingerspitzen zu Streuseln verkneten und diese auf den Gratin geben. Im Backofen bei 160°C (Umluft) 15 Minuten backen, bis die Brösel goldbraun sind..

Quelle

Montag, 10. Mai 2021

Kochen ohne Tüte: Karamellisierter Spargel mit Entenbrust und Apfelsinensauce

Ente gehört für mich eher in den Herbst und in den Winter, aber vom ausgefallenen Weihnachtsessen schlummern noch drei Entenbrüste im Tiefkühler. Eine fand hier Verwendung.

Karamellisierter Spargel mit Entenbrust und Apfelsinensauce.

Da ich auf Kartoffeln verzichtete (bis auf die Alibi-Kartoffel für den Gatten), rechnete ich tatsächlich 500 g Spargel pro Person, was gut passte. Werden Beilagen wie Kartoffeln oder Baguette serviert, reicht ein Kilo Spargel auch für vier Portionen. 

Bei diesem Rezept verzichtete ich auf eine Tüte für eine fettarme Hollandaise und eine Gewürzmischung für pikantes Geflügel mit folgenden Zutaten:

Weizenmehl, 22,8 % Erbsenstärke, Milchzucker, 14% Eigelb, Jodsalz, Aromen (mit Milch), Hefeextrakt, Milcheiweißerzeugniss, Magermilchpulver, Kurkuma, Weißweinextrakt, Zucker, Säuerungsmittel Citronensäure
bzw.

Jodsalz, 29,2% Paprikapulver, Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat, Weizenmehl, Palmfett, Aromen (mit Weizen, Sellerie), Gewürze, Kräuter, Zwiebelpulver, Hefeextrakt. 

Das meiste davon braucht es nicht. Meine Sauce wurde dadurch fettarm, dass ich auf die Bindung mit kalter Butter verzichtete.  

Schneller geht's mit Tüte auch nicht: Laut Original-Rezept dauert die Zubereitung 50 Minuten. Ich brauchte 45 Minuten.

Karamellisierter Spargel mit Entenbrust und Apfelsinensauce

Zutaten für 2 Portionen

1 kg weißer Spargel
400 g Entenbrustfilet (entspricht bei unserem Schlachter einem Filet)
1 EL Rohrzucker
1/2 TL Zimt
1/2 TL Koriander, gemahlen
Salz
Pfeffer

Für die Sauce:
3 Apfelsinen (Orangen, ggf. mehr, es sollten 250 ml Saft werden)
1 EL Rohrzucker
3 Gewürznelken
1 guter Schuss Sherry
1 TL Stärke

Zubereitung:

Entenbrustfilets waschen, trockentupfen und die Hautseite gitterförmig einschneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Entenbrustfilets mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne geben und ca. 7 Minuten braten, wenden und in ca. 10-12 Minuten bei mittlerer Wärmezufuhr fertig garen. Gelegentlich wenden. Anschließend in Aluminiumfolie wickeln oder in eine Auflaufform geben und bis zum Servieren ruhen lassen (ggf. bei 50°C im Backofen).

Spargel schälen und ggf. schräg halbieren, je nach Länge der Stangen. Je nachdem, wie knackig du den Spargel magst, kannst du ihn etwa 5 Minuten vorkochen.

Apfelsinen heiß abwaschen und abtrocken. Von einer Frucht die Schale abreiben. Von allen Früchten den Saft auspressen. Es sollten 250 ml Saft sein - falls nicht, weitere Apfelsinen auspressen. Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, mit dem Saft ablöschen, warten, bis sich der Zucker löste, Nelken, Sherry und Apfelsinenschale dazu geben und alles einköcheln lassen. Nelken entfernen. Die Sauce je nach Konsistenz mit etwas Stärke binden und bis zum Servieren warmhalten.

In der Pfanne, in der die Entenbrust garte, den Spargel bei mittlerer Wärmezufuhr ca. 10 Minuten braten (die Entenbrust sollte so viel Fett abgegeben haben, dass du kein Öl o.ä. brauchst). Rohrzucker zugeben und karamellisieren lassen. Mit Zimt und Koriander würzen.

Entenbrust in Scheiben schneiden. Mit Spargel und Sauce anrichten. 

Sollte Sauce übrigbleiben, lässt sie sich prima einfrieren. Kochst du Alibikartoffeln dazu, kannst du sie kurz mit dem Spargel karamellisieren lassen.

Samstag, 8. Mai 2021

Wochenplan in KW 18/21: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten LVIII

Aufgrund der vielen Arzttermine, die wir haben, wird hier immer noch pragmatisch eingekauft, sprich, in Supermärkten und Discountern, die auf dem Weg liegen, und bei denen wir möglichst alles vom Einkaufszettel auf einmal bekommen. So kam es, dass der Spargel, den es diese Woche reichlich gab, aus dem Supermarkt und nicht von einer der vielen Spargelbuden kam (aber er war immerhin regional). Einzig beim Fleisch blieben wir konsequent: Es kam von Schlachter.

So fand denn dieser Wocheneinkauf im riesigen Supermarkt in der Nähe der Augenklinik, in die der Gatte monatlich muss, statt. Diesmal ging es sich zeitlich nicht anders aus, als den Gatten nach seiner Behandlung mitzunehmen. Während seiner Behandlung hatte ich einen Parallel-Termin, so dass ich nicht auf ihn warten und in der Zeit einkaufen, sondern ihn nur abholen konnte. 

Wir machten vorher aus, dass er sich ins Auto setzt und wartet, wenn's ihm zu viel wird, aber er kauft ja im Gegensatz zu mir gerne ein und hielt deswegen tapfer durch. Einzig die Anordnung der Waren machte ihn kirre - ich habe die durch die vierzehntägigen Einkäufe dort im letzten Jahr schon so verinnerlicht, dass sie mich nicht mehr stört. Aber auch ich hätte einiges suchen müssen, wozu ich keine Lust hatte, weswegen wir erstmal ohne Ginger Ale, Kokos-Öl und Flüssigsüße nach Hause fuhren. 

Im Laufe der Woche drehte der Gatte seine üblichen Discounter- und Supermarktrunden und war beim Schlachter. Ich war in der Apotheke, im Einkaufszentrum, mehrfach beim Bäcker, beim Änderungsschneider und in der Trafik zwecks Verschicken des Geburtstagspakets an Tante.

Die Woche war etwas spargellastig, aber ich hatte so viele Spargel-Rezepte, die ich ausprobieren wollte.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's karamellisierten Spargel mit Entenbrust und Orangensauce. Ich hatte mal wieder richtig Lust, mit mehr als drei Zutaten und mehr als einem Topf zu kochen, und das musste ausgenutzt werden.

Sonntag wollte ich küchenfrei haben, weswegen es ursprünglich eine Suppe aus dem Tiefkühler geben sollte. Dann stellte sich aber heraus, dass der Gatte bei seiner Mutter nicht den sonntäglichen Kuchen bekommt, sondern Fleischbällchen in Tomatensauce. Also machte er abends Tomatenbrote für uns (ich muss nicht jeden Tag warm essen).

Montag gab's gebackenen grünen Spargel mit Schafskäse.

Dienstag sollte es die so oft verschobenen Eier in Senfsauce geben, aber da es letzten Freitag keinen klassischen Spargel gab, hatten wir ein Kilo übrig. Daraus wurde eine Spargelsuppe mit Flädle - nebenbei auch eine perfekte Verwertung der Pfannkuchen, die noch im Tiefkühler waren. Dafür wanderten die restlichen Portionen Spargelsuppe in den Tiefkühler.

Mittwoch gab's Zitronenhähnchen mit grünem Spargel - endlich konnte ich mal den in diesem Jahr erstmals gepflanzten Zitronenthymian verwenden.

Donnerstag hatte ich einen anstrengenden Tag und wollte abends nicht kochen. Im Tiefkühler waren noch zwei Portionen Wirsingstrudel. Der Gatte wollte dazu Salat machen. Da er aber wieder mal keinen Hunger hatte, langten mir zwei belegte Besprechungsbrötchen, die vom Vormittagstermin übrig waren. 

Freitag war ein Geburtstagsessen angesagt: Filetsteaks vom Grill mit Bratkartoffeln - ohne weiteres Gedöns, so, wie es das Geburtstagskind mag.

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Donnerstag, 6. Mai 2021

Das #WMDEDGT 5/21-Rezept: Grüner Spargel mit Zitronenhähnchen

Zwar muss ich mich nicht mehr ketogen ernähren (das hielt ich ja eh nur zwei Wochen durch, weil mein Körper nicht mit den Mengen an Fett und Eiweiß zurecht kam), aber wenn es sich anbieten, verzichte ich beim Abendessen dennoch auf Kohlenhydrate. Hier zum Beispiel fehlen keine Kartoffeln. 

Grüner Spargel mit Zitronenhähnchen.

Für den Gatten wollte ich die Alibikartoffel kochen, vergaß das dann aber. Siehe es: Es schmeckte auch so.

Grüner Spargel mit Zitronenhähnchen

Zutaten für 2 Portionen:

2 Zitronen
7 Zweige Zitronenthymian
Olivenöl
Salz
Pfeffer
2 Hähnchenbrustfilets (= 1 Doppelfilet, ca. 500 g)
800 g grüner Spargel

Zubereitung:

Zitronen heiß abwaschen und trockentupfen. 1 Zitrone halbieren. Die andere heiß abwaschen, abtrocken, die Schale abreiben und Saft auspressen. Thymian waschen und trockenschütteln; von 4 Zweigen die Blättchen abzupfen.

Für die Marinade Zitronenschale und 4 EL Zitronensaft, Öl und Thymianblättchen mischen, salzen und pfeffern. Hähnchenbrustfilets unter kaltem Wasser abspülen, trockentupfen und mit Marinade bestreichen. Zugedeckt für 1 Stunde kalt stellen.

In der Zwischenzeit Spargel waschen, die holzigen Enden abbrechen, Stangen ggf. schälen, in kochendem Salzwasser 7 Minuten garen und abtropfen lassen.

Für die Vinaigrette restliches Olivenöl und 2 EL Zitronensaft mischen.

Nach der Marinierzeit die Hähnchenbrustfilets auf den heißen Grill legen und von jeder Seite 5 – 8 Minuten grillen. Die halbierten Zitronen mit der Schnittfläche nach unten auf den Grill legen und anrösten.

Spargel auf Teller verteilen. Mit der Vinaigrette beträufeln, leicht salzen und pfeffern und je 1 Hähnchenbrust darauf anrichten. Mit je 1/2 gegrillten Zitrone und Thymianzweigen angerichtet servieren.

Quelle

Mittwoch, 5. Mai 2021

Ofenkartoffel, gefüllt mit Spargel und Bolognese

Diese Gericht ist eine schöne Resteverwertung für Spargel und Bolognese. Bei uns kam's nicht so gut an: Zu mampfig. 

Ofenkartoffel, gefüllt mit Spargel und Bolognese. 

Der Gatte kocht regelmäßig Bolognese in rauhen Mengen und friert sie portionsweise ein. So musste ich hierfür keine Bolognese kochen. Zum Fast Food wird dieses Gericht, wenn du schon vorgekochten Kartoffeln und vorgekochten Spargel vom Vortag übrig hast. Dann muss alles nur noch zusammengebastelt und überbacken werden.

Ofenkartoffel, gefüllt mit Spargel und Bolognese 

Zutaten für 2 Portionen:

2 große Kartoffeln
500 g Bolognese
250 g weißer und / oder grüner Spargel  
125 g Mozzarella, in Scheiben geschnitten
Öl

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und in reichlich Salzwasser ca. 20 Minuten vorkochen, abgießen und abschrecken.

Spargel waschen, putzen, schräg halbieren oder dritteln und in Salzwasser 4 bis 6 Minuten kochen, abgießen und abschrecken. Du kannst auch auf das Vorkochen verzichten, wenn du den Spargel knackig magst.

Eine Auflaufform mit Öl auspinseln. Die Kartoffeln aufd er Oberseite einschneiden, vorsichtig auseinanderdrücken und in die Auflaufform setzen (die beiden Hälften ggf. mit einem Schaschlikspieß fixieren). 

Bolognese und Spargel auf die Kartoffeln verteilen, dann die Mozzarellascheiben darüber geben. Bei 200°C (Umluft) ca. 10 Minuten im Ofen backen, bis der Mozzarella zerlaufen ist.

Quelle: Meine Familie & Ich, Heft 5/2021

Dienstag, 4. Mai 2021

Eiweißkuchen mit Mandeln und Schokolade

Eiweiß bleibt bei uns regelmäßig übrig. Ich friere es ein, und dann landet es meistens in einem Kuchen. Zum Wegwerfen finde ich es nämlich einfach zu schade. Perfekte Resteverwertung wird der Kuchen, wenn die Schokolade von übriggebliebenen Osterhasen oder Weihnachtsmännern stammt.

Eiweißkuchen mit Mandeln und Schokolade.

Dieser Beitrag geht rüber zur Linkparty Dings vom Dienstag. Vielen Dank für's Sammeln!

Eiweißkuchen mit Mandeln und Schokolade

Zutaten für eine 26er Springform:

85 g Butter
200 g gemahlene Mandeln
100 g Schokolade, Sorte nach Geschmack (ggf. Zuckermenge reduzieren)
5 Eiweiß (mit 6 oder 7 passt es auch)
1 Prise Salz
100 g Zucker
5 g Vanillezucker
50 g Mehl
ggf. ein paar Tropfen Bittermandelaroma

Zubereitung:

Butter zerlassen. Vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen.

Springform mit Backpapier auslegen, Wände mit Butter ausstreichen.

Schokolade in kleine Würfel schneiden

Eiweiß mit Prise Salz und der Hälfte des Zuckers mit dem Handrührgerät zu einer weißen, glänzenden Masse aufschlagen.

Mehl, Mandeln, Schokoladewürfelchen und restlichen Zucker unter das aufgeschlagene Eiweiß mischen. Zum Schluss die etwas ausgekühlte Butter und Bittermandelaroma vorsichtig und den Teig mischen und sofort in die Springform füllen.

40 Minuten bei 165°C (Umluft) backen. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form stehen lassen. Dann sorgfältig dem Rand entlang lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Quelle

Samstag, 1. Mai 2021

Wochenplan in KW 17/21: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten LVII

Diese Woche stand Resteküche auf dem Plan. Der Gatte brachte Freitag zwei Kilo Spargel mit. Er vergisst gerne, dass wir in einer Mahlzeit noch nicht mal ein Kilo schaffen. Also gab's erstmal Spargel satt bzw. Gerichte, in die kleine Spargelportionen passen..

Sonnabend gab's Ofenkartoffel, gefüllt mit Spargel und Bolognese. Das war ... öhm ... gewöhungsbedürftig ...

Sonntag habe ich gerne küchenfrei. Der Gatte machte belegte Brote.

Montag gab's Pfannkuchen gefüllt mit Spargel und Bolognese. Das war ... siehe Sonnabend. 

Dienstag sollte es Spinat-Feta-Pastete geben, aber dem Gatten war nach Salade Niçoise. Wieder küchenfrei, wie schön!

Vorbereitungen für's Abendessen am Mittwoch.

Mittwoch sollte es Eier in Senfsauce geben. Es gab Spinat-Feta-Pastete. Die sollte es auch am Donnerstag geben, aber da hatten wir beide einen anstrengenden Tag und wollten abends nur noch Kohlenhydrate in Form von Burgern und French Fries. Die übrige Pastete wurde eingefroren.

Freitag sollte es Spargel, klassisch zubereitet, geben. Der Gatte hatte allerdings wie so oft weder Hunger noch Appetit. Zum Glück sagte er es, bevor das Abendessen fertig war. Für mich gab's dann Brötchen, übriggeblieben vom Frühstück. 

Den Wocheneinkauf erledigten wir am Sonnabend und begannen mit dem Getränkemarkt, in den der Gatte am Vortag nicht kam, da zu voll. Danach ging's zur Apotheke und in Drogeriemärkte, bevor wir den Rest im Supermarkt kauften. Der Gatte drehte im Laufe der Woche seine üblichen Discounterrunden, was am Donnerstag schwierig wurde, denn wegen des heutigen Feiertages war vor Aldi nicht nur ein Sicherheitsdienst postiert, sondern auch eine lange Schlange. Natürlich war der Gatte auch wiederholt bei diversen Bäckern.

Gebacken wurde diese Woche auch: Eiweißkuchen mit Mandeln und Schokolade.

Diese Woche brachte auch die erste Ernährungsberatung im Rahmen des klinischen Abnehmprogramms, in dem ich durch Zufall landete. Die Ernährungsberaterin ist dem ersten Eindruck nach ganz nett und vor allem lehnt sie ketogene Ernährung ab. Den Blödsinn bin ich also vorerst los! Ich darf mich weiter so ernähren wie in den letzten 35 Jahren, und mit der Kalorienzufuhr ist sie auch einverstanden. Mal schauen, wie sich das entwickelt. 

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.