Samstag, 15. Januar 2011

VHS-Kurs Molekulare Küche: Fingerfood, Happy Spoons und Desserts

Zu den Vorteilen, die die Tätigkeit als Tippse und Aktenbergbezwingerin  im Haus, das Irre macht, bietet, zählen geregelter Feierabend und freie Wochenenden. Ein Resultat wiedergewonnener Freizeit ist der Entschluss, mehr Kochkompetenz zu erlangen und Kochkurse zu besuchen. Und hey, während ich dies tippsle, geht mir auf, dass dieser Beitrag auch hervorragend zum Gute-Vorsätze-Blog-Event passt. 

Terschies schloss sich spontan an, als ich beim letzten Hamburg kocht!-Treffen erwähnte, ich hätte einen Mok-Kurs gebucht. Der war nun gestern Abend in der VHS in der Waitzstraße. Mir ist klar, dass Mok und der Verzicht auf Zusatzstoffe in der Nahrung nicht zusammenpassen, aber berechenbar bin ich selten ;o) Dafür neugierig. Viele Mok-Elemente lassen sich ohne viel Aufwand auch in konventionelle Menüs einbauen wie Kapseln, Kaviar, Espumas oder Gelees. Und darum ging’s in dem Kurs im Wesentlich. Das Stickstoff-Gedöns mit Wabernebel als großes Kinos gab’s aber natürlich auch. Die Ausstattung der Kochschule ist übrigens ein Traum – ich kannte die Küche ja schon von Fotos, als ich auf der Suche nach einem Ort für unsere Kochtreffen war. Leider weigert sich die VHS beharrlich, uns die Küche zu vermieten, woran auch der Umstand, dass ich als VHS-Dozentin tätig bin, nichts ändert. Ich doziere halt nur Historie, nicht Kulinarie …

Der Mok-Abend begann mit Olivenölgrieß, der sich meinem Kamera-Makro beharrlich verweigerte. Dann ging’s mit Rezepten bewaffnet in die Küche. In Zweiergrüppchen entstanden:

Molekulare Caprese

 

Currysahne mit gebratenen Scampi

Sanbitter-Kapseln

Flüssige grüne Olive mit Olivenöl mit Parmaschinken


Krabbencocktail à la Johannes King




Birne Helene-Shooter



Warmer Nougatschaum mit Thai-Mango-Salsa


Gefüllte Orange mit Minzgelee


Kalt gegrillter Pina Colada-Dragon


Matcha-Eis, über Stickstoff geschlagen


Und zum guten Schluss das große Stickstoff-Kino


Wenn generell Interesse an ein bisschen Mok besteht, können terschies und ich das mit Hilfe zweier (Hobby-)Köche aus unserem Bekanntenkreis auch für unser Hamburg kocht!-Grüppchen organisieren.

Hier geht's zu terschies Bericht.

Blog-Event LXIII - Gute Vorsätze für das Neue Jahr (Einsendeschluss 15. Januar 2011)

Kommentare:

  1. Interessant, aber eine Erfahrung auf die ich gerne verzichte

    AntwortenLöschen
  2. Wow, super! Das finde ich total interessant! (Auf solch einen VHS-Kurs warte ich bei uns noch - HH hat schon Vorteile...)

    AntwortenLöschen
  3. @ Ulrike,
    alles andere hätte mich bei Dir auch gewundert ;o)

    @ Barbara,
    ja, das Angebot von VHS-Kochkursen ist hier ziemlich umfangreich (wenngleich Jamie Oliver ziemlich breiten Raum einnimmt, und den muss ich erstaunlicherweise nicht als Kochkursthema haben *g*)

    AntwortenLöschen
  4. Vielen Dank für Deinen Beitrag zum Event "Gute Vorsätze"!

    Wow, also von einem VHS-Kurs zum Thema Molekulare Küche kann ich hier in der Gegend ja nur träumen. Hier gibt´s noch nicht mal Jamie Oliver-Kochkurse, obwohl ich da jetzt auch nicht scharf drauf bin (höhö)!

    Super interessant, danke dass Du uns daran teilhaben lässt.

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

    AntwortenLöschen
  5. Vielleicht solltest Du auch Kochkurse geben? :)

    AntwortenLöschen
  6. @ Juliane,
    danke für's Organisieren des Events!

    @ Hesting,
    wäre 'ne Idee, aber ein weiterer Vorsatz ist, mehr Ruhe in mein Leben zu bringen ;o)

    AntwortenLöschen
  7. Interessant, aber ich glaub ich lass as mit der MOK-Küche. ;-)

    AntwortenLöschen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.