Posts mit dem Label Helena Gouveia werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Helena Gouveia werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 2. September 2023

Wochenplan in KW 35/23: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CLXXXI

Für diese Woche machten wir keinen richtigen Plan, denn es war klar, dass wir immer mal wieder einkaufen würden. So ging's denn Sonnabend nur zum Fischhöker, zu Budni und, auf der Suche nach Cumberland-Sauce, in zwei Supermärkte. Dank einer Verkäuferin wurden wir im zweiten fündig. Der Gatte befürchtete schon, in der lindgrünen Hölle ohne Cumberland-Sauce leben zu müssen ... 

Im Laufe der Woche ging's in den Baumarkt, zum Bäcker, in den riesigen neuen Globus, nochmal zu Budni, mehrfach zur Apotheke, zur Trafik und wieder mal zum Schlachter. Der neue Globus ist uns immer noch zu unübersichtlich. Wir erkennen keine Logik hinter der Sortimentsanordnung. Aber die Auswahl ist schon großartig. 

Wir trafen immer wieder auf leere Regale, bekamen aber alles, was wir brauchten. Für Schnappatmung sorgte der Mehlpreis: Mehr als drei Euro für ein Kilo 0815-Industrie-Mehl ist gediegen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Mehl jemals so teuer war. 

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Insalata Caprese. Der Basilikum kam sogar aus dem Garten. 

Fingerfood-Platte aus Räucherforelle.

Sonntag war Schwiegermutter zu Besuch. Zum ersten Mal kam sie mit dem ÖPNV. Der Zug fiel nicht aus und war sogar pünktlich. Ich trabte zum Bahnhof, um sie abzuholen, und zu Hause wurde sie mit Räucherfisch und Sekt empfangen. Nachmittags ging's in die Heide. Schwiegermutter bestand auf Einkehr, und mit Glück fanden wir noch ein Plätzchen im Schafstall. Hätte ich geahnt, dass sie einkehren möchte, hätte ich reserviert. Abends gab's Bratkartoffeln mit Ei.

Pflaumenkuchen und Himbeersahnetorte im Schafstall.

Montag gab's Schinkennudeln nach Oma Eberhofer.

Seit wir uns kennen, erzählt der Gatte von "Schmand mit Glumse". Das antworteten die älteren Kollegen in dem Tabakkonzern, in der er als Jugendlicher jobbte, immer auf die Frage, was es denn heute in der Kantine gäbe. Nachdem er in der letzten Zeit immer wieder davon sprach, bemühte ich Google und siehe da, "Schmand mit Glumse" ist tatsächlich ein Gericht, ein ostpreußisches. Das gab's Dienstag.

Mittwoch gab's wieder Schinkennudeln nach Oma Eberhofer.

Boquerones fritos, Pulpito-Spieße und Süßkartoffel-Pommes für mich.

Donnerstag ging's anlassbedingt essen, wieder in die Flottbeker Schmiede. Solange wir noch in der Nachbarschaft wohnen, müssen wir das ausnutzen. Es war wieder ein Fest!

Ziegenkäse mit Honig, Lachs mit Zitronen-Butter-Sauce, Ibérico, Batatas, Zucchini-Feta-Gemüse und Süßkartoffel-Pommes für Gatte und Schwiegermutter.

Freitag trabte ich zum Schlachter und holte Rouladentopf (saftiges Rindfleisch mit Speck, Zwiebeln, Gewürzgürkchen in deftiger Sauce), dazu grüne Bohnen und Salzkartoffeln sowie als Dessert Tiramisù.

Gebacken wurde nicht. Zwar war ein Geburtstagskuchen für den Gatten geplant, aber angesichts meines Gesundheitszustands befand der Gatte, ein Kuchen vom Konditor reiche ihm völlig. Über Too good to go wurde nichts geholt, aber im Globus nahmen wir eine "Last Minute-Tüte" mit: Zehn Molkereiprodukte mit kurzem Haltbarkeitsdatum für 3 Euro. Die Tüten sind fast durchsichtig, so dass man zumindest ahnen kann, was man kauft, und es waren nur Dinge, die wir normalerweise auch schon mal kaufen. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 10. Juni 2023

Wochenplan in KW 23/23: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CLXIX

Diese Woche kochte der Gatte, was sehr schön war. Und wo er schon mal dabei war, Tacchina tonnata zu machen, bekam Schwiegermutter auch welches. Einmal im Schwunge, beschied der Gatte, der könne auch gleich noch Insalata tricolore machen. Der besteht bei uns aus gebratener Zucchini, Tomate und Mozzarella. Auch davon bekam Schwiegermutter eine üppige Portion, was zu diesem Dialog führte: Schwiegermutter: "Wie machst du die Zucchini? Die sind so lecker!" - Gatte: "Die brate ich in Olivenöl in der Pfanne und lege sie dann auf Krepp." - "Igitt, das viele Fett! Ich mache meine ohne Öl im Ofen." Ja, nun ...

Den Wocheneinkauf erledigten wir am späten Sonnabendnachmittag in Discounter und Supermarkt - ganz pragmatisch. Zu mehr habe ich aktuell keine Kraft. Es gab wieder reichlich leere Regale, vieles aus dem Angebotsprospekt wurde gar nicht erst geliefert. 

Im Laufe der Woche ging's in einen Klamottenladen, in den Drogeriemarkt, in die Trafik, in den Baumarkt, zum Bäcker und zum Juwelier. In der lindgrünen Hölle gibt es zwei, den Kindheitsjuwelier, inzwischen elitär und abgehoben, der Kunden nach dem Äußeren beurteilt und uns in unserem üblichen Räuberzivil nicht bedienen wollte, und den anderen, bei denen "man" nichts kauft, wenn "man" etwas auf sich hält. Dort kaufte der Gatte eine neue Uhr, guckte verdächtigt lange die Perlenketten an, bei deren Preisen ich im Gegensatz zum Gatten Schnappatmung bekam, und ich bringe da die Tage die geerbte Wanduhr zu Durchsicht und Reparatur hin. Der andere Juwelier befand im Februar, er habe das ganze Jahr über keine Zeit für meine Uhr. Dann halt nicht. Um die Auskunft zu bekommen, musste ich erst durchsetzen, dass mich eine Verkäuferin zur Kenntnis nimmt. Blöd halt, wenn man Menschen nach ihrem Äußerem beurteilt, aber das kennen wir. In einer großen Parfümeriekette kaufen wir nicht mehr ein, nachdem uns auffiel, dass wir grundsätzlich, egal, in welcher Filiale wir waren, einen Ladendetektiv hinter uns hatten, die Verkäuferinnen uns ignorierten. In Hamburg macht seitdem eine kleine Drogerie das Geschäft mit uns. Wie's in der alt-neuen Heimat sein wird, wird sich zeigen. Die einzige Alternative zur Parfümeriekette wurde noch nicht ausprobiert.    

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend wurde auf der Baustelle gegrillt. Das ist immer einfach.

Sonntag aßen wir wie oft getrennt. Ich machte mir Rhabarber-Auflauf. Drei Portionen blieben für die Bürotage.

Montag aßen wir wieder zusammen. Der Gatte war zu kaputt zum Kochen, also bereitete ich Wurzel-Kartoffel-Stampf mit Hähnchenbrustfilet und Kräutersauce zu. 

Dienstag war der Gatte wieder fit. Er bereitete Tacchina tonnata und Insalata tricolore zu. Ich besorgte unterwegs Ciabatta.

Mittwoch gab's wieder Wurzel-Kartoffel-Stampf mit Hähnchenbrustfilet und Kräutersauce.

Donnerstag ging's anlassbedingt Essen. Ursprünglich wollte ich zum Schnitzelwirt einladen, weil das Lokal für alle kommod zu Fuß erreichbar ist, aber beim letzten Besuch waren Küche und Service mehr als überfordert, und das änderte sich anscheinend nicht. Dafür gingen die Preise in die Höhe und toppen sogar Lokale mit Elbblick. Für einen Dorf-Gasthof an einer Hauptverkehrsstraße finde ich das dreist. Daher lud ich in die Flottbeker Schmiede. Dort kocht das Team um Helena Gouveia seit vielen Jahren auf gleichbleibendem Niveau, stimmt der Service. 

Für den Gatten gab's Entrecôte und Spargel mit Parmesan. Ich hätte gerne Süßkartoffel-Pommes, Stockfischkroketten und wilde Gambas gegessen, aber letzte und ein Großteil der Pommes landeten bei Schwiegermutter, die mit Ensaladilla mit Pulpo und Thunfisch-Tatar mit Reis-Knusper-Riegel unglücklich war. So viel zu den berühmten Worten: "Ich hätte gerne das, was die Frau am Nebentisch hat."

Ein Tisch voller Tapas.

Zumindest konnte Schwiegermutter maulen. Insofern war es auch für sie ein perfekter Abend. Beim nächsten Mal möchte sie ein Tellergericht statt Tapas und eine Speisekarte mit Bildern, weil sie sich die Gerichte sonst nicht vorstellen kann. Yeah. Oder so.

Stressed spelled backwards is desserts: Gebrannte Milchcreme. Für den Gatten gab's wie üblich Schokoladen-Soufflé.

Freitag kamen Tacchina tonnata und Insalata tricolore mit auf die Baustelle. Ein Baguette kauften wir beim Bäcker vor Ort.

Gebacken wurde nicht, und über Too good to go wurde auch nichts geholt. Dabei könnte der Vorrat an Backwaren im Tiefkühler mal wieder aufgefüllt werden, aber dafür habe ich gerade keinen Kopf.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Samstag, 22. November 2014

Rückblick: Wochenplan KW 47

Diese Woche war ein wenig wirr.

Sonnabend gab's wie geplant Feijoada nach Nelson Müller.

Sonntag war der Gatte ausnahmsweise mal zum Essen daheim. Er kochte einen großen Topf Bolognese, und natürlich gab's dann auch gleich Spaghetti Bolognese zum Abendessen. Der Rest wurde eingefroren - unser Tiefkühler ist wieder gut gefüllt, und für Mudderns zweigte ich auch eine Portion ab.

Montag gab's nochmal Feijoada.

Dienstag machte ich Szegediner Gulasch nach Nelson Müller.

Mittwoch sollte es Reste und Brote geben, aber dem Gatten gelüstete es nach Gulasch, denn: "Das war das Beste, was du in den letzten Wochen gekocht hast." Na, vielen Dank auch! Ich hatte im Büro ein üppiges Mittagessen und verzichtete entsprechend auf das Gulasch. Den Rest fror ich für Mudderns ein.

Donnerstag sollte es eigentlich nochmal das Gulasch geben, aber das war ja nun gegessen. Der Gatte, der früher Feierabend hatte als ich, rief mich im Büro an, um zu beratschlagen, was es stattdessen geben sollte. Wir entschieden uns für das für Freitag geplante Hühnerfrikassee.

Freitag waren wir fremdessen, wie so oft in der letzten Zeit in der Flottbecker Schmiede. Vorweg gab's Gratinierten Ziegenkäse mit Thymianhonig, dann für den Gatten und die Schwiegermutter Hirschrücken - Rosenkohl - Maronen - Cranberries - Klößchen und für mich Gefüllte Calamaris - Pak Choi - Stockfisch-Kartoffelpüree.

Gefüllte Calamaris - Pak Choi - Stockfisch-Kartoffelpüree
(Foto-Copyright: Zur Flottbeker Schmiede)
Hirschrücken - Rosenkohl - Maronen - Cranberries - Klößchen
(Foto-Copyright: Zur Flottbeker Schmiede)
Dazu gab's reichlich Dona Ermelinda und keinen Nachtisch, denn der passte einfach nicht mehr. Es war wie immer ein Fest!

Samstag, 13. September 2014

Rückblick: Wochenplan KW 37: Im Kohlrabi war der Wurm

In dieser Woche war in unserem Wochenplan der Wurm drin.

Aber im Einzelnen:

Sonnabend gab es Biksemad, ein dänisches Resteessen.

Sonntag waren wir fremdessen - wie in der Flottbeker Schmiede üblich höchst köstlich. Für mich gab's Confierte Sardinen auf Röstbrot mit Parmesansegeln und thunfischgefüllten Oliven / Rinderfilet mit Steinpilzkruste, Grießstrudel und Sommergemüse / jede Menge Dona Ermelinda / Pansenlähmung.

Montag machte der Gatte Klopse. Dazu gab's Kartoffeln und Würzwurzeln.

Dienstag sollte es Kohlrabi mit Hack und Apfel gefüllt geben. Als ich die Kohlrabi schälte, legte der Gatte sein liebendes Haupt auf meine Schulter und fragte: "Womit füllen wir die Kohlrabi eigentlich?" - "Mit dem Hack, das gestern übrig blieb. Hab' doch extra mehr gekauft." - "Das habe ich eingefroren." Ungünstig. Der Gatte bekam TK-Pizza, ich aß Brote und kochte die Kohlrabi schon mal vor - dachte ich zumindest.

Mittwoch sollte es eigentlich Reste geben, aber der Kohlrabi harrte ja noch der Füllung. Als ich ihn aushöhlte, dachte ich, dass er ja noch ziemlich knackig ist - trotz 20 Minuten Kochzeit und Nachgarzeit in der Brühe, in der das Gemüse bis zum nächsten Tag lag. Aber, dachte ich so bei mir, kommt ja noch alles in den Ofen, der wird's schon richten.

Während ich so vor mich hin aushöhlte, legte der Gatte wieder mal sein immer noch liebendes Haupt auf meine Schulter und fragte: "Was gibt es denn zum Kohlrabi dazu?" - "Hm, Sauce. Ich wollte keine Beilage machen. Nimm es als Trennkost." - "Ich wünsch' mir 'ne bröselige Kruste. Ist bestimmt lecker!" Okay, soll sein.

Als ich zur Kruste kam, fand ich es äußerst praktisch, dass noch Semmelbrösel in einer Tüte im Brotkorb lagen. Zu spät ging mir auf, dass das die Reste von einem Butterkeksboden für einen Kuchen, den der Gatte letztens mache, waren ... Falls Du immer schon wissen wolltest, wie neue Rezepte erfunden werden: Jetzt weißt Du es.

Ich gab die gefüllten Kohlrabi in den vorgeheizten Ofen und fragte mich, ob die im Rezept angegebene Garzeit von 20 Minuten bei 180°C wohl für das Hack ausreichen wird. Nach 45 Minuten (der Gatte wollte partout noch vor dem Essen "kurz" was erledigen ...) holte ich die Kohlrabi raus und stellte fest, dass das Gemüse immer noch zu hart und das Hack innen noch reichlich roh war.

Unser Essen durfte noch ein paar Runden in der Mikrowelle drehen. Der Kohlrabi war zwar immer noch stellenweise sehr hart, aber das Hack war essbar.

Donnerstag sollte es Avocado-Salat mit Hähnchenbrust geben. Für den war nichts eingekauft außer den roten Zwiebeln. Da wir uns jetzt am Kohlrabi festgebissen hatten, sollte der noch mal eine Chance bekommen. Zusammen mit reichlich Brühe kam er bei 200°C eine Stunde in den Ofen. Jetzt war alles essbar, aber bevor ich das Rezept blogge, koche ich das Gericht besser noch mal.

Für Freitag stand "Wird noch ausdiskutiert" auf dem Plan. Auf weitere Experimente hatten weder der Gatte noch ich Lust, also beschlossen wir Freitag Früh, Nudeln mit Paprikasauce zu kochen. Dafür war alles da. Abends litt der Gatte unter Appetitlosigkeit. Ich brauchte nach zwei heftigen Tagen im Büro Seelenfutter und bestellte mir kurzerhand meine Lieblingspizza.

Mal schauen, ob wir nächste Woche wieder in die Spur kommen und mehr Küchenglück haben.

Samstag, 17. Mai 2014

Rückblick: Wochenplan KW 20

Der Gatte war einkaufen, der
Kühlschrank ist übervoll. Und
wir schafften es Sonnabend
weder auf den Markt noch
zum Schlachter, deswegen
kam das Fleisch aus dem
Supermarkt.
Sonnabend war wieder fremdessen angesagt, diesmal in der Flottbeker Schmiede - mein Lieblings-Portugiese in Hamburg und jedes Mal ein Fest! Für mich gab's wieder mal Tapas (Süße Inwer-Honig Karotten, Schwarze Bohnen á Brasileira mit Speck und Chouriço, Geröstete Blutwurst mit Birne und Zwiebeln, Lammkoteletts vom Grill und Marinierte Kartoffeln). Der Gatte wählte Gratinierten Ziegenkäse mit Thymianhonig sowie Seeteufel und Steinbutt mit Kartoffel-Selerie-Püree, Pancetta, Limetten und Parmesanschaum. Absolute Seligkeit!

Sonntag kochte der Gatte Putenschnitzel in Kressesauce - die Kresse hatte er am Freitag beim Kabeljau vergessen ...

Da wir in der Vorwoche mehr Tomaten gekauft hatten als wir brauchten, machte ich Montag Nudeln mit Tomatensauce.

Dienstag kam der Plan erstmals durcheinander. Ich wollte eigentlich fremdessen, war aber malad und blieb zu Hause. Der Gatte hatte Hack mit Paprika geplant. Das Gemüsefach war voll, also schnibbelte er mehr Gemüse, so dass es für uns beide reichte.

Mittwoch kamen wir kurz ins Schleudern. Es sollte Reste geben. Nur: Wir hatten keine. In meiner Lieblingskochgruppe hatte ich grünen Spargel mit Radieschen-Vinaigrette gesehen, und beim Grönhöker gibt es inzwischen auch deutschen Spargel. Dazu gab's gebratenen Ziegenkäse.

Donnerstag machte der Gatte russisch inspirierte Klopse. Dazu gab's Rote Bete.

Freitag gab's Fischfrikadellen aus der Hand - wir waren ausnahmsweise mal beide auf dem Swutsch.

Heute wird gegrillt - das Wetter ist endlich mal wieder danach.

Samstag, 22. Februar 2014

Rückblick: Wochenplan KW 7 und KW 8

Durch die Rezeptflut für das Korea-Kochtreffen kam ich nicht zu den Wochenplänen, deswegen hier ein Sammelrückblick mit Fotos:

In der vergangenen Woche plante der Gatte. Montag gab's Blumenkohl, Kartoffeln und Puten-Medaillons mit Marsala-Sauce.

Dienstag wurde ein großer Topf Bohnensuppe angesetzt, der auch noch für Mittwoch reichte (und für Büroessen und den Tiefkühler - diesen Donnerstag gab's sie noch mal).

Donnerstag gab's Paprika-Hack-Pfanne - mögen wir beide sehr, ist echtes Fast Food.

Freitag waren wir im Lambert - wunderbares Essen, süffiger Wein und das Beste: Wir können zu Fuß nach Hause gehen. Der Gatte hatte rechtzeitig vorher reserviert - im Gegensatz zu meinem Chef, der nachmittags vergeblich ein Lokal mit einem freien Zweiertisch suchte. Ich empfahl ihm eine Reihe von Lokalen, in denen ich gerne essen gehe - in der Flottbeker Schmiede bekam er dann den letzten freien Zweiertisch.

Sonnabend hatte der Gatte keine Lust, zu kochen. Ich hätte den Schmorbraten zwar auch zubereiten können, aber er möchte ihn unbedingt selbst machen. Also gab's was für die Reihe "Kochen ohne Tüte".

Blick in unseren Kühlschrank
am Anfang der letzten Woche.
KW 8 - Theorie und Praxis:
Sonnabend: Hähnchen in Honig-Sesam-Sauce
Sonntag: Mal schauen, ob ich Lust zum Kochen habe - musste ich nicht haben, es gab die Reste vom Vortag.
Mo: Erbsen-Porree-Tarte, diesmal mit Erbsen, und Wintersalat - Wintersalat entfiel, und die Tarte rettete mich durch die Mittagspausen der Woche.
Di: Irgendwas aus Hack - Frikadellen und Kartoffel-Möhren-Stampf
Mi: Panierter Leberkäse und Wintersalat - entfiel, da Fremdessen.
Do: Bohnensuppe (TK) für den Gatten, Fremdessen für mich - Irrtum: Es gab auch Bohnensuppe für mich.
Fr: Cambert-Pie
Sonnabend: Den für letzten Sonnabend geplanten Schmorbraten mit Rotkohl und Knödeln - so ist es zumindest geplant.

Mal schauen, was die nächste Woche so bringt. Bislang weiß ich nur, dass ich einmal fremdessen werde.