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Dienstag, 10. Januar 2023

Käse-Gewürz-Cracker als Glücks-Cracker für Silvester und Neujahr

Am letzten Tag des Jahres wurde nach langer Zeit mal wieder gebacken. Wir waren Neujahr bei Schwiegermutter und Tante zu einem Imbiss eingeladen, zu dem ich ein paar herzhafte Cracker mitbrachte, quasi die herzhafte Version der Glücksklee-Kekse aus dem ersten Corona-Jahr.

Käse-Gewürz-Cracker in Form von Glückssymbolen.

Der Teig ist herrlich butterblättrig, fast wie Blätterteig. 

Ommas Ausstecher für Weihnachtsplätzchen kommen wieder zum Einsatz.

Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag, Handmade on Tuesday und Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Gleich geht's in den Backofen.

Käse-Gewürz-Cracker für Silvester und Neujahr

Zutaten für ca. 2 Backbleche

Für den Teig:
100 g weiche Butter 
100 g Sahne
1 Ei
100 g geriebenen Käse (je nach Geschmack würzigen Bergkäse, milden Gouda oder was du magst)
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 1/2 TL Salz

Außerdem:
1 verquirltes Eigelb (Tipps zur Verwendung des Eiweißes findest du hier)
Gewürze und Samen wie Kümmel, Sesam schwarz*/weiß, Schwarzkümmel*, Tomatenflocken*, Hibiskussalz*

Zubereitung:

Butter schaumig schlagen, dann Ei und Sahne unterrühren. Geriebenen Käse, Mehl, Backpulver und Salz dazugeben und alles zu einem Teig verarbeiten. 

Teig etwa für mindestens eine Stunde kühlstellen, dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen Backpapier / Folie eher dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. 

Die Cracker auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und mit dem verquirlten Eigelb bestreichen. Mit Mohn, Sesam o.ä. bestreuen und bei 180°C (Ober- / Unterhitze) ca. 12 Minuten backen, bis die Cracker goldgelb sind.

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Dienstag, 6. Dezember 2022

Schnelle Vanille-Kekse (Traumstücke)

Diese Kekse sind ratzfatz gebacken, zumal der Teig nur eine kurze Ruhezeit hat. Sie sind leicht und locker und verschwinden wie von Zauberhand.

Schnelle Vanille-Kekse, fluffig leicht.

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Schnelle Vanille-Kekse (Traumstücke)

Zutaten für ca. 2 Backbleche:

500 g Mehl
150 g Zucker
4 EL Vanillezucker,
250 g Butter
6 EL Puderzucker

Zubereitung:

Alles Zutaten bis auf den Puderzucker in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank legen.

Vom gekühlten Teig kleine Stücke abnehmen und zu fingerdicken Würsten rollen. Jeweils 1 cm breite Stücke schneiden und auf das Backpapier auf ein Backblech legen. 

Bei 160°C (Umluft) etwa 10 - 15 Minuten im Ofen goldbraun backen.
Lauwarm abkühlen lassen. Puderzucker in eine Schüssel sieben und die Kekse darin wälzen. 

Quelle

Dienstag, 4. Januar 2022

Matcha-Cranberry-Knusper

Mudderns liebt ja Kranbeeren, und so dachte ich, dieses Konfekt wäre etwas für sie. Allerdings überforderte sie der Matcha total, bekam ich das Konfekt wieder zurück. Tante und Schwiegermutter hingegen, die jeweils etwas Konfekt in eine Geschenktüte mit handgestrickten Spültüchern und passendem Gedöns bekamen, mussten davon abgehalten werden, aus dem Konfekt Tee zuzubereiten, denn Matcha ist ja schließlich Grüner Tee. Irgendwas ist ja immer.  

Matcha-Cranberry-Knusper.

Mach' das Konfekt also am Besten für dich selbst! Der herbe Matcha ist ein schöner Kontrast zu den süßen Kranbeeren. Außerdem ist er so gesund, dass er die Inhaltsstoffe der weißen Schokolade neutralisiert. Du musst nur fest genug daran glauben.

Matcha-Cranberry-Knusper inmitten von Keksen am letzten #pmdd des Jahres.

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Konfekt im Detail.

Matcha-Cranberry-Knusper

Zutaten für 12-14 Stück:

50 g Mandelstifte
200 g weiße Schokolade / Kuvertüre
1-2 EL Matcha*
50 g Cornflakes
1-2 EL getrocknete Cranberries

Zubereitung:

Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Schokolade fein hacken und in einer Metallschüssel in einem warmen Wasserbad lang­sam schmelzen lassen, dabei gut rühren. 

Mat­cha­-Teepulver mit einem Quirl gut unter­rühren. Cornflakes, Mandelstifte und die Hälfte der Cranberries gründlich unter die flüssige Scho­kolade mischen, bis alles gut mit Scho­kolade überzogen ist.

Jeweils etwa 1 EL der ­Masse auf Backpapier geben. Die restlichen Cranberries leicht in die feuchte Schoko­lade drücken. Konfekt vollständig abkühlen und fest werden lassen. Kühl aufbewahrt, hält sich das Konfekt ein bis zwei Wochen. 

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Freitag, 10. Dezember 2021

Hagebutten-Linzer / Hagebutten-Spitzbuben (veganisierbar)

Diese Linzer Plätzchen lassen sich wunderbar vegan zubereiten. Da wir nicht vegan leben, auch gerade kein Veganer beschenkt werden sollte, ersetzte ich die Margarine durch Butter. 

Linzer Plätzchen mit Hagebutten-Marmelade gefüllt.


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Hagebutten-Linzer / Hagebutten-Spitzbuben

Zutaten für 40 Stück

Für den Teig:
1 Apfelsine (Orange)
260 g Mehl plus Mehl zum Ausrollen
60 g gemahlene Mandeln
200 g Butter (für vegane Kekse: Margarine)
100 g Zucker
1 TL kaltes Wasser

Für Füllung & Deko: 
200 g Hagebutten-Konfitüre
30 g Puderzucker

Außerdem: 1 Linzer-Ausstecher*
1 Einwegspritzbeutel* (alternativ 1 Gefrierbeutel mit abgeschnittener Spitze)

Zubereitung: 

Für den Teig die Apfelsine heiß abspülen, trocken tup­fen und die Schale fein abreiben (die Frucht einfach später essen). Apfelsinenschale, Mehl, Man­deln, Butter bzw. Margarine, Zucker und Wasser mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig ver­kneten. Den Teig abgedeckt für mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Teig auf einer leicht mit Mehl bestäubten Arbeits­fläche etwa 3 mm dünn aus­rollen und Plätzchen daraus ausstechen. Dabei jeweils bei der Hälfte jeder Plätz­chenform zusätzlich mittig einen kleinen Kreis, Stern oeder was auch immer ausste­chen. Plätzchen auf mit Back­papier belegte Backbleche legen und bei 150°C (Umluft) im heißen Ofen etwa 12 - 15 Minuten ba­cken. Aus dem Ofen nehmen und ganz abkühlen lassen.

Für die Füllung und Deko Hagebutten-Konfitüre glatt rühren und in einen Einweg­spritzbeutel füllen. Konfitüre auf die Plätzchen ohne ausgestochenen Kreis / Stern spritzen. Die Plätzchen mit ausgesto­chenem Stern auf die Hage­butten-Konfitüre setzen, leicht andrücken und dünn mit Puderzucker bestäuben (ich bestäube die Plätzchen mit Kreis / Stern immer, bevor ich sie auf die andere Hälfte setze, weil die Konfitüre dann klar bleibt).

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Donnerstag, 9. Dezember 2021

Kleine Kalter-Hund-Kekse

Im Original werden diese Kekse mit Chiliflocken, rosa Pfeffer oder Fleur de Sel bestreut, aber das ist nichts für den Gatten, also nahm ich Hagelzucker. Ich überlegte kurz, ein paar für mich mit Fleur de Sel zu machen, aber dann bräuchte ich einen extra Keksteller, und das war mir zu doof.

Kleine Kalter-Hund-Kekse.

Mein diesjähriger Weihnachtsplätzchenbacktag war am ersten Advent, und hier gibt es jede Menge Fotos dazu zu sehen.

Kleine Kalter-Hund-Kekse

Zutaten für 25 Stück:

100 g Bitterschokolade (alternativ Zartbitterkuvertüre)
25 g Kokosöl
3 EL Schlagsahne
1 EL Puderzucker
100 g Mini-Butterkekse
2 EL Chiliflocken, rosa Pfeffer, Hagelzucker, Fleur de Sel oder wonach immer dir ist
Außerdem: 1 Einweg-Spritzbeutel* (alternativ 1 Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke)

Zubereitung:

Schokolade hacken und zusammen mit dem Kokosöl und der Sahne in einer klei­nen Metallschüssel in einem warmen Wasserbad unter Rühren langsam schmelzen lassen. Puderzucker zufügen und rühren, bis er sich auf­gelöst hat und eine spritz­fähige Masse entstanden ist.

Ein Drittel der Kekse auf Back­papier legen. Schokocreme in den Einwegspritzbeutel füllen. Kekse mit etwa 1/3 der Schokocreme bespritzen und je einen Keks darauf ge­ben. Diese Kekse wiederum mit 1/3 der Creme besprit­zen und die restlichen Kekse darauflegen. Restliche Schokocreme auf die Plätz­chen spritzen.

Hagelzucker oder was immer du magst in die noch flüssige Schokocreme streu­en und trocknen lassen.

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Mittwoch, 8. Dezember 2021

Schoko-Ingwer-Kekse / Bunte Streusel-Kekse / Himbeer-Salzstangen-Kekse

Zufällig war ich am 28. Oktober einkaufen und erwischte die diesjährige Plätzchen-Ausgabe einer Frauenzeitschrift. Normalerweise komme ich da zu spät, denn vor Mitte November mache ich mir selten Gedanken über's Plätzchenbacken. Dieses Jahr wollte ich eigentlich gar nicht backen, aber der Gatte sah's anders und brachte jede Menge Zutaten mit. 

Schoko-Ingwer-Kekse.

Gebacken wurde am 28. November im Akkord, denn meine Advents-Wochenenden waren zu dem Zeitpunkt noch minutiös verplant (inzwischen ist es etwas besser).

Wenn man den Gedanken beiseite schiebt, dass sie aussehen wie vergammelte Mettbällchen, schmecken die Himbeer-Salzstangen-Kekse gut.


Dieses Rezept ist effektiv, denn du machst einmal Teig und hast drei Sorten Kekse. Ich verdoppelte die Teigmenge, denn mal ehrlich: Was soll ich mit 7 Keksen von jeder Sorte?! 

Bunte Streusel-Kekse.

Schoko-Ingwer-Kekse / Bunte Streusel-Kekse / Himbeer-Salzstangen-Kekse

Zutaten für 21 Stück (= 7 Kekse pro Sorte):

Für den Grundteig
90 g weiche Butter 
35 g Zucker
1 Prise Salz
1 EL Öl
1 Eigelb (das Eiweiß kannst du einfrieren - hier gibt es Rezepte dafür)
80 g Mehl
¼ TL Backpulver
35 g zarte Haferflocken

Für die Ingwer-Schoko-Kekse:
20 g kandierte Ingwerstücke
20 g Schokotropfen (backstabil)
Grundteig (1/3)

Für die Himbeer-Salzstangen-Kekse:
15 g Himbeeren (gefriergetrocknet)*
etwa 15 g Salzstangen

Für die Bunte Streusel-Kekse
15 g bunte Streusel

Zubereitung: 

Für den Grundteig Butter, Zucker, Salz und Öl cremig schlagen. Eigelb unterrühren. Mehl, Backpulver und Haferflocken mischen und unter den Teig rühren. Den Teig in 3 Portionen teilen.

Für die Ingwer-Schoko-Kekse den Ingwer in etwa 3 mm gro­ße Würfel schneiden. Ing­werwürfel, Schokotröpf­chen und eine Portion vom Grundteig miteinan­der verrühren. Den Teig mit zwei Teelöffeln als etwa 7 walnussgroße Teighäufchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Häuf­chen etwas flach drücken.

Für die Himbeer-Salzstangen-Kekse die Himbeeren unter eine Portion vom Grundteig rühren. Teig mit zwei Tee­löffeln als etwa 7 walnuss­große Teighäufchen mit etwas Abstand auf das Backblech setzen und etwas flach drücken. Salzstangen in etwa 2 cm lange Stücke brechen. Jeweils 3 Salzstangen-Stü­cke auf jedes Häufchen legen, etwas andrücken.

Für die Streusel-Kekse die Streusel, bis auf etwas zum Bestreuen, mit der letzten Portion vom Grundteig verrühren. Den Teig mit zwei Teelöf­feln als etwa 7 walnuss­große Teighäufchen mit etwas Abstand auf das Backblech setzen und etwas flach drücken. Mit den restlichen Streu­seln bestreuen.

Alle Kekse auf dem Blech bei 140°C  (Umluft) etwa 15 Mi­nuten backen. Heraus­nehmen und ganz abkühlen lassen.

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Dienstag, 7. Dezember 2021

Schoko-Haselnuss-Kekse

Da der Gatte viele Haselnüsse kaufte, bekam er noch eine Sorte Kekse nur für sich (ich bin gegen Haselnüsse allergisch). Einen Teil der Haselnüsse habe ich eingefroren. Wenn sich der Gatte mühe gibt beim Verzehr der Kekse, kann ich also nochmal backen, denn es ist ja schon alles da.

Schoko-Haselnuss-Kekse.

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Schoko-Haselnuss-Kekse

Zutaten für ca. 24 Kekse:

200 g Mehl
150 g weiche Butter
100 g brauner Zucker
50 g gemahlene Haselnüsse
30 g Kakao
1 Ei
1 EL Vanillezucker
½ Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100 g gehackte Haselnüsse

Zubereitung:

Mehl, gemahlene Haselnüsse, Kakao und Backpulver in eine Schüssel geben und verrühren, bis alle Zutaten gleichmäßig vermischt sind.

Butter, Zucker, Ei, Vanillezucker und die Prise Salz in eine zweite Rührschüssel geben und cremig rühren.

Anschließend die trockenen Zutaten löffelweise zur cremigen Buttermischung geben und vermischen, bis alle trockenen Zutaten komplett eingearbeitet wurden und der Teig deutlich fester, aber noch leicht klebrig ist.

Die gehackten Haselnüsse gleichmäßig auf einem Teller verteilen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und ca. 24 gleichgroße Kugeln aus dem Teig formen. Die Teigkugeln in Teller mit den gehackten Haselnüssen drücken und mit etwas Abstand zueinander auf das vorbereitete Backblech legen.

Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 12 – 15 Minuten backen, anschließend aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und servieren. 

Montag, 6. Dezember 2021

Schnelle Haselnusskekse

Der Gatte beschloss, dass ich dieses Jahr Weihnachtsplätzchen backen möchte, und kaufte alles an Zutaten dafür ein, was gerade im Angebot war, darunter auch jede Menge Haselnüsse. Die kaufe ich aufgrund meiner Haselnussallergie eher selten. Dafür hat er jetzt eine Keksdose nur für sich.  

Schnelle Haselnusskekse.

Diese Kekse mag ich, weil sie sich schnell backen lassen, ohne Teigruhe. Zudem schmecken sie nach Aussage des Gatten wirklich gut. Wichtig ist, dass sie völlig abkühlen, bevor sie vom Blech genommen werden, denn sie brechen sonst leicht.

Schnelle Haselnusskekse

Zutaten für ca. 24 Stück:

300 g Butter, zimmerwarm / weich
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
300 g Mehl
150 g Zucker
1 EL Vanillezucker

Zubereitung:

Zuerst Butter und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Dann die gemahlenen Haselnüsse und Mandeln zugeben. Zuletzt das Mehl unterkneten.

Aus dem Teig Rollen formen (jeweils ca. 3 cm Durchmesser), davon 1 cm dicke Scheiben abschneiden und mit der Gabel etwas flachdrücken. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Im Backofen bei 160°C (Umluft) 10 - 15 Minuten backen.

Dienstag, 30. November 2021

Kokosmakronen mit Schokolade nach Kaltmamsell und David Lebovitz

Von den Spaghetti mit Salbei und Erbsen waren sechs Eiweiß übrig, und da der Gatte gerade einen üppigen Frankfurter Kranz gebacken hatte, wollte ich weder einen Eiklar-Kuchen, Russisch Brot oder eine Pavlova machen. Da kamen mir diese Makronen gerade recht.

Kokosmakronen mit Schokolade.
Wichtig ist, dass Du die Mischung wirklich abkühlen lässt, bevor Du sie auf's Backblech gibst. Sie verläuft sonst. Das Ergebnis siehst Du hier. Übrigens kannst Du auch einen Teil der Kokosflocken durch gemahlene Mandeln ersetzen, falls Du mitten im Backen feststellst, dass die Unmengen von Kokosflocken doch begrenzt sind. 

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Kokosmakronen mit Schokolade

Für die Makronen:
7 - 8 Eiweiß
500 g weißer Zucker
1/2 TL Salz
40 g Honig
350 g Kokosflocken
70 g Mehl
1 TL Vanilleextrakt

Außerdem:
120 g Kuvertüre, möglichst Zartbitter oder dunkler (es sei denn, Du magst es süß)

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Kuvertüre in einem großen Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis die Mischung etwas getrocknet ist. Wenn sie am Topfboden anfängt zu bräunen und zu etwas zu zischen, vom Herd ziehen und abkühlen lassen.

Ofen auf 175 Grad Heißluft vorheizen.

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Mit einem Teelöffel Teighäufchen aufs Backpapier setzen; die Makronen laufen nicht auseinander, sie können also dicht stehen (wie gesagt: Vorausgesetzt, Du lässt die Masse auch wirklich richtig erkalten). Mit nassen Fingern rund oder in Pyramiden formen.

20 Minuten bei 175°C (Umluft) backen. Auf dem Blech völlig abkühlen lassen.

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die Unterseite der Makronen damit bepinseln, auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

Quelle: Kaltmamsell

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Freitag, 19. November 2021

Apfelkekse

Diese Apfelkekse sind sehr weich und bleiben recht lange saftig - wobei sie sich bei Mudderns, für die ich sie backe, nie lange halten, da sie eine Süßschnute ist.

Apfelkekse vor Äpfeln.
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Apfelkekse

Zutaten für 1 Backblech:

100 g weiche Butter
70 g brauner Zucker
2 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
70 g Mandeln, gestiftelt oder gehackt
2 mittelgroße, säuerliche Äpfel
1 Vanilleschotte, das Mark davon
1/2 TL Zimt

Zubereitung:

Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Vanillemark mit Mehl, Backpulver, Mandeln und Zimt vermischen und unter die Eimasse heben.

Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und unter den Teig heben.

Den Teig esslöffelweise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 200°C (Umluft) circa 10 Minuten backen.

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Montag, 4. Januar 2021

Glücksklee-Kekse zu Neujahr

Zu Neujahr wollte ich Tante einen kleinen gebackenen Gruß schicken, und natürlich werden auch Schwiegermutter und Mudderns bedacht (letzteres hätte ich mir allerdings schenken können). 
Ein Glas voller Glück. 

Natürlich wurde auch ein gehäkeltes Glücksklee mit verschenkt.

Glückskekse mag ich nicht. Die Sprüche darin finde ich zwar witzig, aber der Keks schmeckt mir nicht. Außerdem ist der Teig so fragil, dass die Kekse den Versand quer durch die Republik zu Tante kaum überstünden. 

Eine Schale voller Glück bleibt bei uns.

Aber da ist ja noch der alte Glücksklee-Ausstecher von Omma, und grüne Lebensmittelfarbe ist auch noch da. Damit müsste sich doch was anfangen lassen? Klar!

Die Kekse im Werden.

Glücksklee-Kekse zu Neujahr

Zutaten für ca. 50 Kekse:

200 g kalte Butter
100 g Marzipan-Rohmasse
300 g Mehl
50 g Puderzucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei

Für die Glasur:
250 g Puderzucker
1 Flasche grüne Lebensmittelfarbe
evtl. etwas Wasser 

Zubereitung:

Kalte Butter und Marzipan würfeln, mit dem Mehl, Puderzucker, Vanille-Zucker, Salz und Ei zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Folie gewickelt eine Stunde kalt stellen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen, Kleeblätter ausstechen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Umluft) für 10 bis 12 Minuten hellgold ausbacken. Auskühlen lassen.

Puderzucker mit Lebensmittelfarbe glatt rühren (je nachdem, wie intensiv der Farbton werden soll, ggf. noch etwas Wasser dazu geben). Kleeblätter damit bestreichen, gut trocknen lassen und dann verpacken.

Quelle

Dienstag, 8. Dezember 2020

Pebernødder / Peppernøtter / Pepparnötter: Pfeffernüsse auf skandinavische Art

Der Gatte wünschte sich schon ewig Pfeffernüsse zu Weihnachten, weswegen auch schon ewig ganz viel Zuckerrübensirup im Vorratsschrank stand. Jetzt bekam er endlich welche - auf skandinavische Art. 

Pfeffernüsse (mit hartnäckigen Mehlresten). 

Die Gewürzmenge ist vergleichsweise hoch - oder um den Gatten zu zitieren: "Die haben's in sich!"

Dieser Beitrag geht rüber zu den Linkparties Dings vom Dienstag, Creadienstag und Handmade on Tuesday. Danke an alle für's Sammeln!

Pfeffernüsse auf skandinavische Art

Zutaten für ca. 100 Stück:

125 g Butter
80 g Zucker
100 g Zuckerrübensirup
2 TL Zimt
2 TL gemahlener Ingwer
2 TL gemahlene Nelken
2 TL gemahlener Kardamom
2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Natron
250 g Weizenmehl
1 Prise Salz

Zubereitung:

Butter und Zucker schaumig schlagen. Sirup dazu geben und gründlich einrühren. Die Trockenzutaten dazu geben (perfekt wird's, wenn sie eingesiebt werden) und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank oder auf dem kalten Balkon ruhen lassen.

Den Teig zu etwa haselnussgroßen Kugeln formen und mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 160°C (Umluft) etwa 10 Minuten goldgelb backen. Auskühlen lassen und luftdicht verpackt aufbewahren.

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Sonntag, 6. Dezember 2020

Mini-Stollen im Glas

Bis zum Beginn der Corona-Pandemie fand ich Kuchen im Glas ja ziemlich überflüssig, aber inzwischen weiß ich, sie sind ziemlich praktisch zum Verschicken an Tante oder Mudderns. So kam in das Adventspaket an Tante auch ein Glas mit Stollen. Ein weiteres bekam Schwiegermutter, als wir uns am Ersten Advent endlich mal wieder persönlich sehen konnten. 

Stollenkonfekt auf Stollen im Glas.

Den restlichen Teig buk ich in einer 20er Springform für uns und schnitt daraus Konfekt.

Stollen in Kuchenform.

Mini-Stollen im Glas

Zutaten für ca. 12 Sturz-Form-Gläser mit etwa 160 ml Inhalt bzw. zwei Sturz-Form-Gläser à 270 ml Inhalt und eine 20er Springform:

60 g Korinthen
Rum
250 g Mehl
2 ½ gestr. TL Backpulver
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Pck. Dr. Oetker Finesse Weihnachts-Aroma (alternativ Lebkuchen-Gewürz)
3 Eier
150 g weiche Butter plus Butter zum Ausfetten der Gläser
125 g Speisequark (40% Fett i.Tr.)
50 g Orangeat
50 g Zitronat
100 g gehackte Mandeln

Außerdem: 
Hagelzucker zum Bestreuen:

Zubereitung:

Korinthen knapp mit Rum bedecken und einige Stunden / über Nacht ziehen lassen.

Mehl mit Backpulver mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles zu einem Teig verarbeiten. Gläser gleichmäßig ausfetten. Teig gleichmäßig mit Hilfe von 2 Teelöffeln in den Gläsern verteilen (max. zu 2/3 befüllen) und bei 160°C (Umluft) etwa 28 Minuten backen.

Währenddessen die Gummiringe in kaltem Wasser einweichen. 

Nach dem Backen sofort etwa 1 EL Hagelzucker auf jeden Stollen streuen. Gummiringe auf die Innenseite eines Glasdeckels legen. Gläser verschließen und mit den Klammern fixieren. Die Stollen erkalten lassen.

Die Stollen schmecken am Besten, wenn sie ein paar Tage durchziehen konnten und halten sich ca. 4 Wochen im verschlossenen Glas.

Quelle

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Freitag, 4. Dezember 2020

Erdnussbutter-Bananen-Kekse

Der Gatte frühstückt seit der letzten Diabetes-Schulung sehr diszipliniert Hafenflocken oder Müsli mit Banane. Dementsprechend haben wir aktuell wieder viele reife Bananen, die irgendwie verwertet werden müssen. Im Vorrat fanden sich zudem noch Erdnussbutter und Schokotröpfchen.

Erdnussbutter-Bananen-Kekse.

Normalerweise habe ich ja nichts gegen viel Schokolade, aber als ich die ersten 100 g Schokotröpfen in den Teig gegeben hatte, befand ich, weitere 100 g wären zu viel des Guten.

Erdnussbutter-Bananen-Kekse

Zutaten für ca. 20 Kekse:

125 g weiche Butter
80 g Erdnussbutter
90 g brauner Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Ei
1 Banane (reif)
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Schokotröpfchen, zartbitter

Zubereitung:

Butter, Erdnussbutter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Ei dazugeben und unterrühren. Die Banane mit der Gabel zerdrücken und unterrühren. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und portionsweise dazugeben. Die Schokotröpfchen unterheben. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine halbe Stunde kühlen.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen und mit 5 cm Abstand auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Bei 160°C (Umluft) ca. 10 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. Kurz abkühlen lassen und vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Nachdem die Cookies vollständig ausgekühlt sind, bis zum Verzehr luftdicht verpacken.

Quelle

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Marzipan-Spritzgebäck (also, im Prinzip)

Kekse mit Marzipan mag der Gatte sehr gerne, und so setzte ich natürlich auch Marzipan-Spritzgebäck auf den diesjährigen Weihnachtsplätzchenbackplan. In diesem Jahr fragte ich aber sicherheitshalber nach, ob der Gatte schon wieder Marzipan mag, denn im letzten Urlaub auf Thy hatte er eine Überdosis davon.

Marzipan-Spritzgebäck.

Wie bei den Haselnuss-Plätzchen konnte ich den Teig nicht spritzen, sondern stach Nocken ab. Ursprünglich wollte ich ohnehin den Fleischwolf nutzen, aber so mitten im Backen hatte ich keine Lust, die Küchenmaschine umzurüsten ...

Marzipan-Spritzgebäck

200 g Marzipan-Rohmasse
125 g weiche Butter
75 g Zucker
2 Eier
150 g Weizenmehl
25 g Speisestärke
1 gestr. TL Backpulver
100 g Kuvertüre oder fertige Glasur mit Zimt o.ä. weihnachtlichen Aromen

Zubereitung:

Marzipan klein schneiden, mit der weichen Butter in eine Rührschüssel geben und zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Nach und nach Zucker unter Rühren hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht. 

Die Eier nach und nach jeweils etwa ½ Min. auf höchster Stufe unterrühren. Mehl, Stärkemehl und Backpulver mischen und auf mittlerer Stufe unter den Teig rühren. 

Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle (Ø 8 mm) füllen und zu Bögen oder Stäbchen auf das mit Backpapier belegte Backblech spritzen. Das Backblech in den Backofen schieben. Bei 160°C (Umluft) etwa 10 Minuten backen.

Die Plätzchen mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen.

Zum Verzieren Kuvertüre im Wasserbad schmelzen oder fertige Glasur nach Packungsanweisung zubereiten. Kuvertüre oder Glasur über die Plätzchen sprenkeln. Glasur fest werden lassen.

Quelle

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Haselnussplätzchen

Haselnuss-Plätzchen buk Schwiegermutter jedes Jahr für den Gatten. In diesem Jahr war unklar, ob sie backen würde, denn in der Seniorenwohnanlage hat sie nur eine winzige Küche - man soll schließlich Vollverpflegung buchen und nicht selbst kochen. Also buk ich die Plätzchen für den Gatten.

Haselnuss-Plätzchen.

Inzwischen kaufte sich Schwiegermutter ein neues Rührgerät (das alte blieb ja im Haus, weil sie in ihrer damaligen Verwirrung der Meinung war, die Käufer bräuchten eine vollausgestatteten Küche) und wird für Nachschub sorgen, denn das sind auch Lieblingsplätzchen des Gatten. 

Ich habe es übrigens nicht geschafft, den Teig auf's Backblech zu spritzen, sondern stach Nocken ab. 

Haselnuss-Plätzchen

Zutaten für ca. 40 Stück:

2 Eier
150 g weißer Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Msp. gemahlener Zimt
200 g gemahlene, geröstete Haselnüsse
75 g Mehl
etwa 150 g Haselnüsse

Zubereitung:

Eier mit Zucker, Vanillezucker und Zimt in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer (Rührstäbe) auf höchster Stufe 3 Minuten aufschlagen. Nüsse und Mehl auf die Eimasse geben und kurz unterrühren. Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (Ø 10 mm) füllen, kleine Portionen auf das Backblech spritzen und eine Haselnuss aufsetzen. Die Plätzchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 130°C (Umluft) etwa 20 Minuten backen.

Die Haselnuss-Plätzchen mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen.

Dienstag, 1. Dezember 2020

Levisons kleine Kekse

Bei historischen Rezepten kann ich selten widerstehen, und so kamen diese Kekse natürlich auf meine Nachkoch-, äh, Nachbackliste, als ich den Tweet der Initiative 9. November Bünde sah. Das Rezept stammt von der Familie Levison aus Bünde, einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt war einst das Zentrum der Zigarrenindustrie und wird noch heute als Zigarrenstadt bezeichnet. 

Juden leben seit dem späten 17. Jahrhundert in Bünde. Ihre Blütezeit erreicht die Gemeinde um 1835. Die meisten jüdischen Bündener gelangen durch die Zigarrenindustrie zu Wohlstand und leben assimiliert, haben eigene Geschäfte oder arbeiten als Angestellte. 1932 sind 1 Prozent der Bündener Bürger Juden.

Seit Ende der 1920er Jahre erheben Antisemiten zunehmend die Stimmen. Schon 1929 verteilten NSDAP-Mitglieder Flugblätter mit Boykott-Aufrufen vor Geschäften jüdischer Inhaber. Unmittelbar nach der Machtübernahme im Januar 1933 werden die jüdischen Bündener systematisch diskriminiert und verfolgt. 

Sind gar nicht so klein: Levinsons kleine Kekse.

Familie Levison gehört zu den alteingesessenen jüdischen Familien in Bünde. Sie ist wohlhabend, unterstützt die Synagogengemeinde, aber auch den Bau eines konfessionsunabhängigen Krankenhauses, ist sozial und gesellschaftlich engagiert. 

Carl Levinson, seine Frau Auguste und ihr ältester Sohn Alfred gehören zu den letzten jüdischen Familien in der Stadt. Am 31. Juli 1942 werden sie nach Theresienstadt deportiert, wo sie im Frühjahr 1944 bzw. Anfang 1945 infolge der unmenschlichen Aufenthaltsbedingungen und der schlechten Ernährungslage sterben. Sohn Paul arbeitet als Kinderarzt in Hamburg und kann von hier in die USA emigrieren. Tochter Johanna heiratet Albert Schiff, zieht nach Herford und wird von dort gemeinsam mit ihrem Mann in das Warschauer Ghetto deportiert. Beide werden am 4. November 1943 bei der "Aktion Erntefest" im SS-Zwangsarbeiterlager Poniatowa (Lublin) erschossen. Ihre Tochter Thekla können sie als Neunjährige im Juni 1939 in Schweden in Sicherheit bringen. 

Vor der einstigen Villa Levison in der Hindenburgstarße 1 in Bünde erinnern heute Stolpersteine an Carl, Auguste und Alfred Levinson. Außerdem ist eine Straße nach der Familie benannt. Für Johanna und Albert Schiff liegen Stolpersteine vor dem Wohnhaus Lübbertorwall 18 in Herford.

Zurück zum Rezept für Levisons kleine Kekse: ich war anfangs sehr skeptisch, ob es funktioniert, denn so einen merkwürdigen Teig habe ich noch nicht zusammengerührt. Vor allem das Fehlen von Zucker machte mich stutzig. Ein bisschen brauchte ich, um den Teig besser aus der Schüssel zu bekommen und später, um ihn besser ausrollen zu können. Der Teig läuft sehr auseinander. Gebacken ist er fein, ein bisschen wie Blätterteig.

Links:
Über die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Bünde
Briefe von Johanna und Albert Schiff aus dem Warschauer Ghetto u.a. an ihre Tochter Thekla
Oral History-Interview mit Thekla Kahn (Enkeltochter der Levisons)
Zeitungsartikel über Familie Levison
Quellenverzeichnis zur NS-Geschichte der Stadt vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Bünde

Dieser Beitrag geht rüber zu den Linkparties Dings vom Dienstag, Creadienstag und Handmade on Tuesday. Danke an alle für's Sammeln!

Die Kekse im Werden.

Levisons kleine Kekse

Zutaten für ca. 30 Kekse:

250 g Butter
250 g Mehl
140 ml Sahne
ggf. etwas Zucker / Puderzucker zum Ausrollen
Marmelade / Konfitüre zum Füllen

Zubereitung:

Butter, Mehl und Sahne zu einem Teig mischen und über Nacht kalt stellen. 

Am nächsten Tag den Teig dünn ausrollen (ggf. auf etwas Puderzucker), in Quadrate mit 5 bis 7 cm Kantenlänge schneiden (das geht super mit einem Pizzaroller), ein TL Marmeladen in die Mitte setzen, die Ecken zur Mitte ziehen und andrücken.

Kekse mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und bei 160°C (Umluft) etwa 15 bis 20 Minuten goldbraun backen. Auf ein Kuchengitter ziehen und abkühlen lassen.

Quelle

Montag, 30. November 2020

Schwarz-Weiß-Gebäck

Schwarz-Weiß-Gebäck backt normalerweise Tante, und zwar im klassischen Schachbrettmuster. In diesem Jahr kann sie über Weihnachten und Silvester nicht zu uns kommen, also buk ich. Da ich letztes Wochenende insgesamt acht Sorten Kekse und Stollen buk, entschied ich mich für das Schneckenmuster. Das geht schneller. 

Schwarz-Weiß-Gebäck im Schneckenmuster.

Schwarz-Weiß-Gebäck

Zutaten für etwa 60 Stück:

250 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
150 g Zucker
1 EL Vanille-Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
125 g weiche Butter 

Außerdem:

15 g Kakao
15 g brauner Zucker
1 EL Rum (alternativ Milch)

Zum Bestreichen:

1 Eiweiß 

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles zu einem Teig verarbeiten. Für den dunklen Teig Kakao sieben, mit Zucker und Rum verrühren und unter die Hälfte des hellen Teiges kneten. Hellen und dunklen Teig jeweils zu einer Kugel formen und getrennt in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten kalt stellen.

Für das Schneckenmuster den hellen und dunklen Teig jeweils zu einem gleichmäßig großen Rechteck ausrollen. Ein Rechteck dünn mit Eiweiß bestreichen, das zweite darauf legen und ebenfalls bestreichen. Von der längeren Seite aus fest aufrollen.

Teigrollen eine Zeit lang kalt stellen, damit sie sich besser schneiden lassen. Inzwischen das Backblech mit Backpapier belegen.

Die Teigrollen in gleichmäßige, knapp 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf das Backblech legen. Das Backblech in den Backofen schieben und bei 160°C (Umluft) etwa 12 Minuten backen.

Das Gebäck mit dem Backpapier vom Backblech ziehen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Quelle

Sonntag, 29. November 2020

Spitzbuben oder Linzer Plätzchen

Diese Plätzchen gehören einfach zu Weihnachten - wobei ich natürlich auch passende Ausstecher mit Hasen und Ei habe, um sie auch Ostern backen zu können ...

Spitzbuben oder Linzer Plätzchen.

Spitzbuben oder Linzer Plätzchen

Zutaten für ca. 40 Stück:

300 g Weizenmehl
160 g weißer Zucker
1 EL Vanille-Zucker
1 Prise Salz
200 g weiche Butter
100 g gemahlene Mandeln
2 EL Milch

Außerdem:

etwa 25 g Puderzucker
etwa 150 g Johannisbeergelee

Zubereitung:

Mehl mit den übrigen Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche dünn ausrollen. Plätzchen ausstechen, dabei die Hälfte der Taler mit Motiv ausstechen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 160°C (Umluft) etwa 9 Minuten backen.

Die Spitzbuben mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen.

Die mit Motiv ausgestochenen Plätzchen mit Puderzucker bestreuen. Gelee gut verrühren, evtl. durch ein Sieb streichen und die Kekse ohne Motiv damit bestreichen. Ausgestochene Plätzchen auflegen und vorsichtig andrücken.

Quelle

Freitag, 6. November 2020

Apfel-Hafer­flo­cken-Kekse mit Kranbeeren

Die Äpfel von Mudderns Baum können ja nicht nur versaftet werden. Da sie sich gut lagern lassen, gibt es einige auch als Fast-schon-Weihnachtskekse.

Apfel-Hafer­flo­cken-Kekse mit Kranbeeren.

Dieser Beitrag geht rüber zum Freutag. Vielen Dank für's Sammeln!

Apfel-Hafer­flo­cken-Kekse mit Kranbeeren

Zutaten für ca. 30 Kekse:

200 g Haferflocken (kernig)
3 - 4 kleine Äpfel
3 EL Quittensaft (alternativ Apfelsaft)
2 EL getrocknete Cranberrys (Kranbeeren)
2 EL Vanillezucker
3 Prisen Nelken
1 TL Zimt
1 TL Agavendicksaft
3 Eier
Salz

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Äpfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Früchte  mit der Schale fein raspeln. Eier trennen.

Äpfel mit Haferflocken, Quittensaft, Cranberrys, Eigelb, Vanillezucker, Agavendicksaft, Nelken und Zimt verkneten.

Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Apfel-Haferflocken-Masse heben.

Aus der Apfel-Haferflocken-Masse mithilfe von zwei Esslöffeln Kekse formen formen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Bei 160°C (Umluft) etwa 20 Minuten backen.