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Samstag, 12. September 2026

Wochenplan von KW 31/26 bis KW 37/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXXIII - CCCXXXIX

In den letzten sechs Wochen war ich in einer Reha-Klinik und musste mich meistens nicht ums Essen kümmern. Das war ganz angenehm. Ich konnte mich über die Verpflegung nicht beschweren. Täglich gab es zwei Gerichte zur Wahl, davon immer eines vegetarisch. Der Essensplan wechselt alle sechs Wochen, so dass sich bei mir nichts wiederholte. Die Küche muss mit Minimalstbudget täglich ca. 300 Leute verpflegen.

Sage mir, dass sich Küche und Ernährungsberatung nicht mögen, ohne mir zu sagen, dass sich Küche und Ernährungsberatung nicht mögen. Theorie und Praxis wichen gelegentlich sehr stark voneinander ab. Die Pommes waren übrigens für eine Großküche sehr gut. 

Frühstück im Klinik-Café.

Nachos und Cola im Kino sind ja auch irgendwie Abendessen.

Currywurst und wirklich sehr gute Freibad-Pommes.

Die Essenszeiten waren ungewohnt für mich und kollidierten oft mit dem Therapieplan. Wenn der erste Termin so früh war, dass ich zum Frühstück hätte hetzen müssen, danach aber (stundenlang) Leerlauf war, frühstückte ich im Klinik-Café oder im Erlenhof-Café und sagte dafür das Mittagessen ab. Aus dem Erlenhof kommen übrigens die Torten des Kilinik-Cafés.

Mal ohne Strickzeug im Klinik-Café.

Für den Tag war eigentlich ein richtiges Essen geplant ... 

Immer daran denken: Stricken verbraucht 75 Kalorien pro Stunde ... 

Frühstück mit Buch im Klinik-Café.

Frühstück im Erlenhof-Café.

Auch an den Wochenenden war ich meistens zum Mittagessen abgemeldet. Da war ich entweder auf dem Swutsch oder hielt mich zwischen Frühstück und Abendessen mit Zwieback, Knäckebrot und Obst über Wasser. Das Klinik-Café war an den Wochenenden keine Alternative, öffnete es doch erst nachmittags und bot dann nur Kuchen an. 

Ich war ewig nicht mehr im Steak-House und genoss das Essen sehr.

Fish 'n' Chips in den Rendsburger Brückenterrassen.

Der vergebliche Versuch, Kaffee und Kuchen ohne Strick-Sprechstunde zu genießen. Gleich wird jemand kommen und mir sein Strickzeug hinhalten mit Bitte um Hilfestellung ... 

Abschiedskaffee mit einer Mit-Insassin, fast ganz ohne Strickfragen ...

An den Wochenenden war auch oft eine große Schüssel Kauf-Salat eine beliebte Alternative zum Abendbrot, wenn ich in der Klinik aß. 

Strick-Sprechstunde bei Torte und Kaffee.

Waffeln auf die Hand während des Handwerkermarkts in Dat ole Hus.

Wieder mal Strick-Sprechstunde.

Roastbeef mit Bratkartoffeln, Abschiedsessen im Restaurant Am Boxberg.

Auf dem Rückweg von der Klinik nach Hause hielt ich am Dorf-Supermarkt und besorgte Bier von der Wittorfer Brauerei und Brot. Zu Hause hielt ich dann kurz bei Edeka, um Eier, Milch und Salätchen zu besorgen.

Dementsprechend gab's Mittwoch klassisches Abendbrot.

Donnerstag war das monatliche Stricktreffen, fiel das Abendessen aus.

Freitag gab's Matjes mit Kartoffelsalat.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 25. Juli 2026

Wochenplan in KW 30/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXXII

In dieser Woche gab's keinen Wochenplan, und der Wocheneinkauf fiel auch aus, denn ich gehe ja kommende Woche in die Reha. Da ist Leben aus dem Vorrat angesagt.

So wurde denn auch nur einmal gekocht: Nudeln mit Ofen-Ratatouille. Davon aß ich drei Mal. Ansonsten gab's entweder klassisches Abendbrot oder Gerichte aus dem Tiefkühler. Oft bleiben ja ein bis zwei Portionen übrig, die ich einfriere. Das ist sehr praktisch. 

Nicht das ideale Begleitessen zum Wein, aber uns war nun mal total nach Pommes frites. 

An einem Tag traf ich mich mit den Sandkasten-Freundinnen auf dem hiesigen Winzerfest. Wir begannen am frühen Nachmittag mit alkoholfreiem Wein vom Weingut Werner, bevor wir zu Dornfelder bzw. Riesling übergingen und Grundlage mit Pommes frites und Kochbananen schafften. 

Der fröhliche Nachmittag wurde etwas getrübt von der Abzocke des Stands von "Arturs Gourmet". Eine Verkäuferin ging mit einem Korb voller Probierhäppchen von "Honigkäse" und Hirsch-Salami durch die Reihen, und ich nahm mir ein bisschen von dem Honigkäse mitnehmen. Das Preisschild war sehr versteckt, und so war der Käse schon in meiner Tasche, als es ans Bezahlen ging - 100 g kosten geschmeidige 15 Euro! Ganz schön happig für einen mittelalten Gouda ohne Goldauflage. Im Webshop der Käserei koste das Kilo keine 30 Euro. Ein bisschen Recherche zeigte mir, dass diese Abzocke bei "Gourmetständen" auf Messen und Festivals üblich ist. Nun, ich bin jetzt gewahrschaut. 

Der Wochenrückblick wird für die Zeit der Reha pausieren. Gelegentlich melde ich mich mal im Gedöns-Blog zu Wort.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.



Samstag, 18. Juli 2026

Wochenplan in KW 29/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXXI

Dieser Wochenplan wurde aus unterschiedlichen Gründen durcheinandergewirbelt. Den Wocheneinkauf erledigte ich mit dem Auto, weil ich ohnehin ins Gewerbegebiet musste. So ließ ich mich dann von Angebotsware verführen. Hätte ich nur das gekauft, was ich brauchte, hätte der Hackenporsche gereicht. 

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Schmorgurken mit Lachs.

Sonntag sollte es Nudeln mit dicken Bohnen und Erbsen geben, aber das Glas dicke Bohnen im Vorrat entpuppte sich als Glas Pflaumen. Also stelle ich den Wochenplan um. Es gab Spinatknödel mit Schnittlauchbutter.

Beim Wocheneinkauf am Montag wollte ich eigentlich dicke Bohnen kaufen, stellte aber fest, dass der kleine Edeka keine hat. Da ich auch beim Bäcker war, gab's klassisches Abendbrot statt Nudeln mit dicken Bohnen und Erbsen.

Dienstag war ich mit Schmorgurken mit Lachs wieder im Plan.

Auch Mittwoch war ich im Plan. Es gab Tapas.

Kleien Tapas-Auswahl: Stockfisch-Kroketten, Kartoffel-Spinat-Kroketten und, nicht im Bild, gegrillter Oktopus.

Die für Donnerstag geplanten Nudeln mit dicken Bohnen und Erbsen fielen mangels dicker Bohnen wieder aus. Da mir inzwischen aufging, dass ich bald in die Reha starte und daher Frisch-Vorräte aufbrauchen sollte, gab's Ofenkartoffeln mit geschmorten Tomaten.

Freitag sollte es Schmorgurken mit Fleischklößchen geben, aber der Tag entwickelte sich anders als geplant. Es gab Knoblauchbrot mit Oliven und Tomaten

Gebacken wurde nicht, und über Too good to go holte ich auch nichts. Im Büro gab's Wassermelonensalat mit Feta.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 11. Juli 2026

Wochenplan in KW 28/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXX

In unserem Vorgarten wachsen 
jetzt Erdbeeren.
Da ich einmal mehr aus dem Vorrat lebe, wenig Lust zum Kochen und kaum Appetit habe, konnte ich den Wocheneinkauf ganz kommod mit dem Hackenporsche erledigen.

Ansonsten ging's zum Bäcker, zum Erdbeer-Büdchen und noch einmal zum Discounter. Durch diverse Schniepel- und Rabatt-Aktionen sparte ich fast sechs Euro - praktisch, denn ich tobte mich in Woll- und Schuhgeschäft aus. 

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's die verschobene Spargel-Quiche mit Ziegenfrischkäse aus der Vorwoche.

Sonntag wärmte ich Zitronen-Ricotta-Nudeln aus der Vorwoche auf.

Montag wollte ich zum Blutspenden bei einem der örtlichen Sportvereine, musste den Termin aber absagen. Sonst hätte ich dort Abendbrot gegessen, denn die belegten Brötchen sind sehr gut. Stattdessen gab's nochmal Spargel-Quiche. Zwei Stücke wanderten in den Tiefkühler.

Dienstag gab's Couscous mit viel Gemüse.

Mittwoch war mir nach Burger und Fritten. Da die Qualität der Schiebetür seit einem Inhaberwechsel stark schwankt, ich beim letzten Mal zudem ein Haar im Essen fand, das nicht von mir war, bestellte ich bei den Hamburger Jungs. Das war eine gute Entscheidung! Das Essen war frisch, der Bun fluffig, die Fritten heiß und knusprig. 

Donnerstag blieb die Küche kalt; ich war beim monatlichen Stricktreffen.

Freitag gab's nochmal Couscous mit viel Gemüse

Gebacken wurde nicht, und über Too good to go holte ich auch nichts. Da ich aufgrund von Handwerkern die ganze Woche über im Heimbüro arbeitete, musste ich nichts für die Mittagspausen zubereiten.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 4. Juli 2026

Wochenplan in KW 27/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXIX

Den Wocheneinkauf erledigte ich vor Tau und Tag mit dem Hackenporsche in der Innenstadt bei Discounter-Erdbeer-Büdchen und Bäcker. Montag war ich dann nochmal mit dem Auto unterwegs. Ich kam von einem Hamburg-Termin, für den ich ausnahmsweise dann Auto brauchte, und da Gewerbegebiet, kleiner Edeka und kleiner Aldi auf dem Weg liegen, nutzte ich die Chance und hielt dort kurz an. 

Die Woche war ziemlich stressig; ich hatte drei Hamburg-Tage. Das Pendeln strengt mich ziemlich an. Daher gab's viel aus dem Tiefkühler.

Mein Plan für die letzte Juni-Woche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's angesichts der tropischen Hitze Joghurt-Buttermilch-Kaltschale mit Obst. Die sollte es eigentlich auch Sonntag geben, aber ich hatte abends Appetit auf Kohlenhydrate und schob eine Pizza in den Backofen.

Montag wärmte ich Spinat-Bärlauch-Lasagne auf.

Dienstag wärmte ich rotes Thai-Curry mit Hähnchen auf.

Mittwoch hatte ich angesichts zweier riesiger Kugeln Baklava- und Stracciatella-Eis samt Waffel als Mittagessen abends eigentlich keinen Hunger mehr, dachte aber, ich müsse noch etwas Ordentliches essen, und da war ja noch das letzte Stück Spinat-Bärlauch-Lasagne im Kühlschrank.

Donnerstag wollte ich wieder kochen, sollte es Spargel-Ziegenkäse-Quiche geben. Allerdings war ich zu erschöpft, registrierte zu spät, wie lange der Teig ruhen muss, hatte auch keine Kraft, etwas anderes zu kochen. Im Tiefkühler war noch ein Industrie-Vollkornbrot. Also gab's klassisches Abendbrot mit ein paar Tomaten dazu.

Freitag wurde dann wirklich gekocht: Zitronen-Ricotta-Nudeln.

Gebacken wurde nicht. Über Too Good to go holte ich auch nichts. Für's Büro bereitete ich kein Mittagessen vor. An einem Tag kam ich überhaupt erst um 14 Uhr zum Frühstücken, an einem Tag holte ich mich neben einem belegten Brötchen für's Frühstück einen Becher Paprika-Bulgur vom Bäcker und am dritten Tag gab's das oben erwähnte üppige Eis.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 27. Juni 2026

Wochenplan in KW 26/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXVIII

Einen Teil des Einkaufs erledigte ich Montag Vormittag in einer vorgezogenen Mittagspause mit dem Auto, denn ich musste ins Gewerbegebiet zum Möbel-Dänen und zum Sonderpostenmarkt. Die Hitze machte mir morgens um 10 Uhr schon so zu schaffen, dass ich Mühe hatte, alles zu finden, und aufgab, als ich das Wichtigste hatte. 

Den Rest erledigte ich Freitag Vormittag in einer vorgezogenen Mittagspause mit dem Hackenporsche. 

Ich war diese Woche tatsächlich weitgehend im Plan. Der schaffte es nicht an die Tafel im Flur. Er wurde auch vor dem Einkaufen mehrfach umgeworfen bzw. dem Wetter angepasst. Ich habe bei den aktuellen Temperaturen keine Lust zum Kochen. 

Mein Plan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's pragmatisch Joghurt-Buttermilch-Kaltschale mit Obst.

Sonntag aß ich mittags bei Schwiegermutter. Abends musste es dennoch eine Kleinigkeit sein in Form von Spargel-Lachs-Törtchen mit Gurken-Pimpinellen-Salat.

Montag gab's Ofen-Spargel mit Joghurt-Kräuter-Sauce und Ofen-Kartoffeln. Ich habe zwar in diesem Jahr kein richtiges Kräuterbeet, bekam aber ein paar Tage vorher von einer der beiden Sandkasten-Freundinnen Kräutertöpfe geschenkt, und im Hochbeet ist ja viel Pimpinelle.

Dienstag verarbeitete ich Rauke, Blutampfer, etwas Basilikum und Pimpinelle zu einem Pesto. Einen Teil des Olivenöls ersetzte ich mit Gemüsebrühe. Das werde ich öfter machen, denn Pestos sind mir inzwischen oft zu fettig. Es gab also Nudeln mit Kräuter-Pesto.

Mittwoch wärmte ich den Ofen-Spargel und die Ofen-Kartoffeln auf. Dazu gab's kalte Joghurt-Kräuter-Sauce.

Donnerstag wärmte ich Nudeln mit Kräuter-Pesto auf.

Freitag sollte es hitzebedingt Joghurt-Buttermilch-Kaltschale geben. Ich hatte abends aber solche Lust auf Kohlenhydrate in Form von Pizza, dass eine in den Backofen wanderte.

Gebacken wurde nichts, und über Too good to go holte ich auch nichts. Im Büro gab's Wassermelonen-Kräuter-Salat mit Feta. Wieder Wassermelone zu kaufen und zu essen, war schwierig. In seinen letzten Lebensmonaten bestand der Gatte darauf, mindestens einmal am Tag eine große Portion Wassermelone zu bekommen. Er bestand auf eine bestimmte spanische Sorte. Als die Wassermelonen-Saison vorbei war, kaufet ich tatsächlich brasilianische, was ich unter normalen Umständen nie gemacht hätte, aber ich wollte dem Gatten bis zum Schluss jeden Wunsch erfüllen. Als er nicht mehr kauen konnte, bekam er die Wassermelone als Saft, wurden ihm die Lippen damit benetzt. Gleiches galt für die Himbeerbrause, die er liebte.   

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 20. Juni 2026

Wochenplan in KW 25/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXVII

In diese Woche startete ich total motiviert, hatte viel Obst und Gemüse gekauft, das gegessen werden sollte. Dann aber hatte ich zwei Termine wegen des verstorbenen Gatten, die mir jegliche Kraft raubten. Zum Kochen langte es dann einfach nicht mehr.

Den Wocheneinkauf erledigte ich am Freitag Vormittag im Nachbardorf bei Aldi, Budni und Edeka. Einen Teil hätte ich auch gerne am Vortag schon bei Netto eingekauft, aber die App hakte, so dass ich da nur Milch mitnahm. Außerdem war ich noch beim Spargel- und beim Erdbeerbüdchen. 

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Für Sonnabend war gebackener Rhabarber mit Schafskäse auf Spinat geplant. Stattdessen wärmte ich Nudeln mit Tomaten-Mozzarella-Sauce auf. Die waren eigentlich für Sonntag gedacht. Da gab's stattdessen eine TK-Spargel-Pizza. Den Rhabarber verarbeitete ich zusammen mit den Wurzeln, die ebenfalls in den Salat sollten, zu einem herzhaften Ofenkompott und fror ihn ein. Im Tiefkühler landete auch der Spinat, der für den Salat gedacht war.

Für Montag war nochmal gebackener Rhabarber mit Schafskäse auf Spinat geplant. Stattdessen gab's nochmal Ofen-Spargel mit Parmesan-Sauce. Den sollte es eigentlich Dienstag geben. Dienstag gab's klassisches Abendbrot, gefolgt von Erdbeeren.

Mittwoch war ich ausnahmsweise mal im Plan. Es gab Spinatknödel mit Schnittlauchbutter.

Donnerstag wollte ich ein Stück Butter Chicken Lasagne aufwärmen, hatte aber inzwischen den Rhabarber im Ofen zu Kompott gekocht und aß etwas davon mit einem Ofenpfannkuchen. Das gab's Freitag nochmal. Da waren eigentlich nochmal Spinatknödel mit Schnittlauchbutter.

Gebacken wurde nicht, jedenfalls kein Kuchen. Für's Büro war ein Rhabarber-Rauke-Ziegenkäse geplant, aber dafür fehlte die Kraft. Den Rhabarber gab's als Kompott, die Rauke kam in einen gewässerten Ziplock-Beutel. Da hält sie sich normalerweise eine Zeitlang. In den beiden Mittagspausen im Echtbüro gab's stattdessen Sandwiches über Too good to go. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 13. Juni 2026

Wochenplan in KW 23/26 und KW 24/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXV und CCCXXVI

Sechs Tage war ich an der Ostsee, so dass es für die letzten beiden Wochen eigentlich keinen Wocheneinkauf gebraucht hätte. Aber ich musste Muffins für unseren Betriebsausflug backen, brauchte ein paar Sachen aus dem Baumarkt, die Selter war alle ... So war ich dann doch bei zwei Discountern und in einem Supermarkt.

Mein Plan für die letzten beiden Wochen in Theorie und Praxis:

Sonnabend kochte ich rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Sonntag gab's Polenta-Spargel-Auflauf.

Montag wärmte ich Saganaki mit Spargel-Tomaten-Salat aus dem Ofen auf. Ganz langsam in einer Pfanne klappte das ganz wunderbar. 

Dienstag wärmte ich rotes Thai-Curry mit Hähnchen auf.

Mittwoch aß ich nochmal Polenta-Spargel-Auflauf.

Für Donnerstag hatte ich keinen Plan. Spontan nahm ich mir Fertigfutter in Form von Gyoza mit, als ich im Laufe der Woche einholen war. 

Erdbeer-Schoko-Muffin und Kaffee mit Ostseeblick kurz nach der Ankunft.

Für Freitag hatte ich abends einen Tisch im Hotel-Restaurant reserviert. Ich wusste nicht, wie anstrengend die Anreise werden würde und wollte vermeiden, noch in ein Restaurant laufen zu müssen, und ich hatte. anders bei den Reisen mit dem Gatten, keine Halbpension gebucht. Den Preis esse ich einfach nicht ab, á la Carte ist günstiger und reicht mir. In mich geht weniger rein als in den Gatten rein ging, auch, wenn es immer anders aussah. 

Die Reservierung war eine gute Entscheidung, denn das Hotel war komplett ausgebucht. Das Hotel-Restaurant hat ganz neu Weine aus Schleswig-Holstein, vom Ingenhof auf der Karte. Freitag gab's zum Pannfisch mit Bratkartoffeln, Dijon-Senfsauce und Gurkensalat ein Glas Sauvitage. Ich weiß nicht, woran es lag, aber der Wein überzeugte mich nicht, schmeckte mir zu flach und leicht wässrig. 

Pannfisch mit Bratkartoffeln, Dijon-Senfsauce und Gurkensalat.

Auch Sonnabend reservierte ich einen Tisch im Hotel-Restaurant. Zum Rumpsteak mit buntem Pfannengemüse, Kräuterbutter und Pommes frites gab's ein Glas Cabernet Cantor. Wieder weiß ich nicht, woran es lag, aber auch diesmal überzeugte mich der Wein nicht, empfand ich ihn wieder als zu flach und leicht wässrig.  

Rumpsteak mit buntem Pfannengemüse, Kräuterbutter und Pommes frites. 

Sonntag aß ich im American Diner der Anlage. Angesichts der Buchungslage hatte ich die Befürchtung, das Lokal wäre überfüllt, aber dem war nicht so. 

Crunchy Honey Chicken Burger mit Süßkartoffel-Fritten und Guacamole.

Es gab einen Crunchy Honey Chicken Burger mit Süßkartoffel-Fritten und Guacamole, die ich mir hätte sparen können. Ich war zwar so satt, dass ich nicht mehr Miff sagen konnte, aber für den anschließenden Strandspaziergang zurück ins Hotel musste es unbedingt noch ein Eis sein - inklusiver einer Kugel quietschbuntem Marshmallow-Eis, dem ich einfach nicht widerstehen konnte. Es schmeckte besser als erwartet.  

Zwei Kugeln Eis: Salted Caramell und Marshmellow.

Montag gab's anlassbedingt nachmittags eine Kuchenschlacht. Zusammen mit dem üppigen Frühstück, das ich mir jeden Tag gönnte, reichte das. Abends knabberte ich aus Appetit noch ein paar Oliven und Cracker.

Dienstag holte ich mir nach einem Strandspaziergang ein Fischbrötchen und Pommes frites und aß mit allerschönstem Ostseeblick auf dem Balkon. 

Ich wollte noch so viel Ostsee-Blick wie möglich genießen und entschied mich deswegen am letzten Abend für ein Abendessen auf dem Balkon. Belohnt wurde ich mit einem traumhaften Sonnenuntergang.

Mittwoch fuhr ich wieder nach Hause. Nach einem Blick in den Kühlschrank gab's abends Nudeln mit Tomaten-Mozzarella-Sauce.

Donnerstag war ich beim Stricktreffen, fiel das Abendessen aus.

Freitag gab's Ofen-Spargel mit Parmesan-Sauce.

Backen durften diesmal andere bzw. ich aß zur Tee-Zeit von den Muffins, die vom Betriebsausflug übrig blieben. Für das Picknick war wie üblich viel zu viel da, weil jeder für 12 Personen kochte / buk, es natürlich auch nicht abgezählt aussehen sollte ... Ich überlegte, auf der Rückreise etwas über Too Good To Go von einem der Supermärkte in Wangels bzw. Oldenburg zu holen, verpeilte da aber die Uhrzeiten, zu denen eine Reservierung möglich gewesen wäre. Als ich daran dachte, war's zu spät. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 30. Mai 2026

Wochenplan in KW 22/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXIV

Den Wocheneinkauf erledigte ich zu Fuß beim Discounter, bei Spargel- und Erdbeerbuden, beim Grönhöker und beim Bäcker. Ich brauchte nicht viel, hatte außerdem Zeit, öfter loszugehen, da Urlaub. So ging's denn auch mehrfach ins Kaufhaus. Es ist so praktisch, das mitten im Ort zu haben. So brauchte ich für Sitzauflagen für die Terrassenbank und Plastikboxen für die Stellage neben / unter dem Grill weder in den Baumarkt noch zum Möbelhaus.

Da ich Trauer und Maladien pflegte, entwickelte sich die Urlaubswoche etwas anders als geplant, was sich auch am Wochenplan widerspiegelt. 

Mein Plan für die letzte Mai-Woche.

Der Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend wollte ich eigentlich wie schon am Vortag ins Kino, aber die Kraft reichte nicht. Sie reichte auch nicht für's Kochen, wobei es den geplanten Ofen-Spargel mit Tahina-Sauce ja eh am Vortag gab. Ich hatte aber gerade mal wieder ein leckeres Bauernbrot und verarbeitete Rauke, Oliven und Tomaten zu einem Brotaufstrich.

Sonntag gab's Butter Chicken Lasagne. Das Huhn war eine der drei eingefrorenen Portionen vom Dreieinhalb-Kilo-Huhn

Montag entwickelte sich eine Aktion, die nur "ein paar Minuten" dauern sollte, zu einer größeren Sache. Als ich endlich wieder zu Hause war, fehlte die Kraft zum Kochen, so dass ich eine Portion Butter Chicken Lasagne aufwärmte, statt die Spinatknödel auf Linsenragout zuzubereiten. Eine Portion Lasagne kam in den Tiefkühler. 

Die Spinatknödel auf Linsenragout gab's dann am Dienstag - die Zubereitung war ideal für die 31°C, die's an dem Tag hatte ... Ich hätte den Spinat einfrieren können, aber auch dafür hätte ich ihn blanchieren müssen, also zog ich die Zubereitung kurzerhand durch. 

Mittwoch gab's nochmal Ofen-Spargel mit Tahina-Sauce.

Donnerstag wärmte ich Spinatknödel auf Linsenragout auf. Außerdem kamen vier Knödel in den Tiefkühler. 

Freitag gab's Saganaki mit Spargel-Tomaten-Salat - so lecker, dass ich glatt beide Portionen hätte verdrücken können. 

Gebacken wurden Rhabarber-Muffins mit Marzipan-Streuseln und Spargel-Lachs-Törtchen, denn es kam Besuch. Außerdem war Bayram, verwöhnte mich unsere Putzfrau mit Baklava, Erdbeerkuchen und Himbeer-Roulade. Das Baklava war das Beste, was ich je aß - und ich aß einiges an Baklava!  Der Gatte war ein Krümelmonster, ich bin es auch. Also schlug ich zu, als es jetzt über Too good to go ein Riesen-Paket Kekse gab. Jetzt bin ich optimal auf Massen an Spontan-Besuch vorbereitet. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 23. Mai 2026

Wochenplan in KW 21/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXIII

Da ich ein paar Lebensmittel brauchte, für die ich zu Fuß durch einige Läden hätte gehen müssen, fuhr ich mit dem Auto zur beliebten Budni-Lidl-Aldi-Edeka-Kombi ins Nachbardorf. Außerdem ging's zum Grönhöker, zum Spargelstand, zum Erdbeerstand und zum Bäcker. 

Mein Plan für die vorletzte Mai-Woche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis: 

Sonnabend machte ich Rhabarber-Auflauf, ein Klassiker, den ich sehr gerne mag. Die Butter- und Zuckermenge habe ich inzwischen aber sehr reduziert. 

Sonntag bereitete ich zum wohl letzten Mal Spaghetti mit Möppelchen zu. Für mich alleine koche ich ja anders als für uns zwei. Ich bezweifle, dass in meinen Tiefkühler wieder ein Beutel mit Garnelen einziehen wird, aber wer weiß. 

Montag taute ich Torta pasqualina auf.

Dienstag und Mittwoch bewährte es sich, dass ich die Taktik, an Echtbüro-Tagen möglichst nicht kochen zu müssen, beibehielt. Die gewöhnte ich mir an, als immer deutlicher war, dass der Gatte keinen Küchendienst mehr schafft, nicht mehr kochen kann, Betreuungs- bzw. Pflegebedarf hatte. Diesmal waren an beiden Tagen bannig Überstunden angesagt. Dienstag gab's wieder Rhabarber-Auflauf.

Mittwoch wärmte ich Spaghetti mit Möppelchen auf.

Donnerstag wärmte ich Torta pasqualina auf. 

Freitag wollte ich eigentlich ins Kino und plante deswegen Nachos mit Käsesauce ein. Der Tag entwickelte sich aber anders als geplant. Ich stornierte die Kino-Karte und aß Ofen-Spargel mit Tahin-Sauce. Das Gericht war eigentlich erst für heute geplant. 

Gebacken wurde nichts. Ich taute zwei Stücke vom veganen Rhabarberkuchen auf, als mir tatsächlich mal nach Kuchen war. Über Too good to go holte ich nichts. Im Büro gab's Buttermilch-Grieß mit Erdbeeren. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 16. Mai 2026

Wochenplan in KW 20/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXII

Da ich Montag meinen Deckchair aus dem Gewerbegebiet abholen musste, drehte ich die große Einkaufsrunde mit dem Auto, war außer beim Möbel-Dänen im Getränkemarkt, im Sonderpostenmarkt, bei Aldi und bei Edeka. Klüger wäre es übrigens gewesen, ich wäre mit dem Auto des Gatten gefahren, das ja noch nicht verkauft ist, denn der Deckchair war zu groß für's Karlchen. Ein Verkäufer war so nett, ihn mir auszupacken und beim Verladen zu helfen. Dann passte es gerade so.

Ansonsten hätte ich den Einkauf locker zu Fuß per Hackenporsche erledigen können, lebte ich doch weitgehend aus dem Vorrat. Das, was ich an frischen Lebensmitteln brauchte - Grillgut, Rhabarber, Spargel, Brot - bekam ich bei Schlachter, Bäcker und Grönhöker. Dahin ging's natürlich zu Fuß, zumal ich auch noch beim Uhrmacher und beim Schuster vorbei musste. 

Mein Plan für die zweite Mai-Woche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend nahm ich "Asia scharf mit Reis" aus dem Tiefkühler, Schweinegeschnetzeltes mit allerlei Asia-Gemüse, Ananas, süß-scharfer Sauce und Reis.

Teezeit auf der Terrasse mit Æbleskiver und Erdbeeren.

Sonntag kam lieber Besuch. Eigentlich wollten wir gucken, ob wir es schaffen, mit dem Gasgrill umzugehen, aber abends war's einfach zu kalt. So blieb's bei der Teezeit auf der Terrasse, und das Grillgut kam kurzerhand in die Pfanne.

Ein Teil des Abendessens. Der Besuch buk Fladenbrot.

Montag und Dienstag tauschte ich kurzerhand, denn die Reste, die für Dienstag geplant waren, mussten nicht einfach nur aufgewärmt werden. Zu mehr als Aufwärmen bin ich an einem Echtbüro-Tag aber nicht in der Lage. Es gab gebratenen Spargel mit Zitrone und Parmesan sowie Schaschlik, das vom Grillen übrig blieb.

Dienstag gab's nochmal "Asia scharf mit Reis". 

Mittwoch holte ich Auberginen-Masala mit Reis aus dem Tiefkühler.

Donnerstag gab's Ofen-Spargel in Zitronenbutter mit Ofen-Kartoffeln.

Freitag wärmte ich nochmal das Auberginen-Masala mit Reis auf.

Gebacken wurden Æbleskiver. Ansonsten ist mir aktuell eher nach Obst oder Eis als nach Kuchen, weswegen ich wenig backe. Über Too good to go wurde nichts geholt. Im Büro gab's Erdbeer-Rhabarber-Rauke-Salat.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 9. Mai 2026

Wochenplan in KW 19/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXI

Ich hatte sogar keine Idee, was ich in dieser Woche essen möchte. Außer Schokolade schmeckt nichts so wirklich. Also lebte ich quasi komplett aus dem Tiefkühler. Das hat den Vorteil, dass ich den Wochenplan schnell ändern kann, wenn ich doch auf etwas anderes Appetit haben sollte. 

Der Wocheneinkauf war entsprechend schnell erledigt. Montag trabte ich mit dem Hackenporsche zu Discounter, Kaffeeröster und Schuster. Es war eine schlechte Idee, am frühen Montag Nachmittag zum Discounter zu gehen, denn die Angebotsware war entweder schon vergriffen, noch nicht ausgepackt oder den Mitarbeitenden unbekannt. Ich bekam also nicht alles, was ich auf dem Zettel hatte, aber alles, was ich brauchte.

Sonnabend trabte ich zum Spargelstand, zum Gewürz- und Blumenhöker auf dem Wochenmarkt und ins Kaufhaus - leider ohne Hackenporsche, denn ich dachte nicht daran, dass Sitzkissen Platz brauchen, so dass die Einkaufstasche nicht ausreichte (und dann war da noch die große Solar-Hängelampe für den Balkon als Beifang ...). 

Mein Wochenplan schaffte es wieder nicht auf die Tafel. Hier ist er in Theorie und Praxis:

Sonnabend taute ich Kichererbsen-Kabanossi-Eintopf auf.

Sonntag gab's Ofen-Spargel mit Ofen-Kartoffeln.

Montag wärmte ich die Reste vom Brathähnchen nach Jamie Oliver mit Zitronen-Rosmarin-Kartoffeln und Apfelsinen-Wurzeln auf. Drei TK-Beutel mit Hähnchenfleisch wanderten zudem in den Tiefkühler. 

Dienstag gab's wieder Kichererbsen-Kabanossi-Eintopf.

Mittwoch wärmte ich Lasagne Bolognese auf und dachte daran, wie ich sie Mitte Oktober zubereitete, als letztes Abendessen, das der Gatte in seinem Leben essen sollte. Er schaffte nur ein paar Bissen, konnte nicht mehr richtig schlucken, aber etwas Vanille-Eis mit Amarenasauce konnte er danach noch essen. 

Drei Bananen-Karamell-Muffins kamen vom Stricktreffen wieder mit nach Hause.

Donnerstag war das monatliche Stricktreffen. Aufgrund des Feiertags in der kommenden Woche wurde es vorgezogen. Das Abendessen fiel also aus. Stattdessen buk ich Bananen-Karamell-Muffins.

Freitag gab's nochmal Lasagne Bolognese, vermutlich zum letzten Mal, denn ohne den Gatten sehe ich keinen Sinn darin, welche zuzubereiten. Die Menge ist zu groß für mich.

Ich buk Bananen-Karamell-Muffins und holte nichts über Too good to go. Im Büro gab's Hafermilch-Milchreis mit Erdbeeren.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 2. Mai 2026

Wochenplan in KW 18/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXX

In dieser Woche lag ich ausnahmsweise total im Plan. In der letzten Woche brachte ich ein paar Kleidungsstücke des verstorbenen Gatten zu einer Kleidersammlung, was am Besten mit dem Auto ging. Auf dem Hinweg erledigte ich den Wocheneinkauf. Sonnabend war ich dann noch auf dem Wochenmarkt, im Buchladen, im Drogeriemarkt und beim Spargelstand, Beifang waren die ersten hiesigen Erdbeeren. 

Viel brauchte ich nicht. Ich war aber so unvernünftig, Pflanzen zu kaufen - unvernünftig, weil sie während der zwei Monate, die ich in der Reha bin, verdorren werden. Aber momentan brauche ich ein paar bunte Farbtupfer im verwilderten Garten. 

Mein Plan für die letzte April-Woche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend erntete ich zum letzten Mal in dieser Saison Bärlauch, diesmal für eine Bärlauch-Tomaten-Tortilla.

Sonntag gab's eine Rhabarber-Ziegenkäse-Galette.

Montag bereitete ich Spargel-Ofen-Gemüse zu.

Dienstag wärmte ich mir Bärlauch-Tomaten-Tortilla auf.

Mittwoch wärmte ich eine weitere Rhabarber-Ziegenkäse-Galette auf.

Donnerstag gab's nochmal das Spargel-Ofen-Gemüse.

Nach 24 Stunden war das Drei-Kilo-Huhn so weit aufgetaut, dass es in den Ofen wandern konnte.

Freitag traute ich mich endlich an das Drei-Kilo-Huhn heran, das seit einem Jahr den Tiefkühler blockiert. Eigentlich sollte es spätestens am 28. September 2025 für die Sandkasten-Freundinnen zubereitet werden, aber da war der Gatte bereits seit fünf Tagen in der palliativen Versorgung, war seit zwei Tagen jeglicher Besuch zu viel für ihn. Er sollte noch drei Wochen bei mir sein dürfen. 

Das Huhn wog sogar 3,5 Kilo und wurde zu einem Brathähnchen nach Jamie Oliver mit Zitronen-Rosmarin-Kartoffeln und Apfelsinen-Wurzeln. Natürlich esse ich von dem Huhn öfter als einmal. In der kommenden Woche kommt es nochmals auf den Tisch, aber der Großteil des Fleisches wanderte in den Tiefkühler. Der ist endlich ein gutes Stück leerer - Platz für Eis! 

Gebacken wurde ein veganer Rhabarber-Kuchen. Für's Büro gab's Hafermilch-Couscous mit Rhabarber. Über Too good to go holte ich nichts.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 25. April 2026

Wochenplan in KW 17/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXIX

In der letzten Woche musste ich ins Gewerbegebiet. Das geht theoretisch zwar auch mit dem Bus, aber ich nutzte die Gelegenheit für Besorgungen im Baumarkt, also nahm ich das Karlchen. Das freut sich, wenn es mal die Tiefgarage verlassen kann. Den Wocheneinkauf erledigte ich auf dem Rückweg.

Außer den Sachen aus dem Baumarkt und Selter aus dem Sonderangebot des Getränkemarkts brauchte ich nur wenig - so wenig, dass ich mich später bei Edeka kurz fragte, was ich dort eigentlich wollte ... Ich ging dann trotzdem rein, weil es dort einen meiner Lieblings-Espressos gibt. Beifang waren die ersten niederländischen Erdbeeren, so dass ich direkt die Erdbeersaison eröffnete. 

Ich hatte Urlaub, und ein bisschen war's mir egal, was es zum Abendessen gab. Einen Wochenplan machte ich dennoch. Auf die Tafel schaffte er es nicht.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend kamen Tomaten-Mozzarella-Plätzli in die Pfanne, Geplant war Spinat-Bärlauch-Lasagne, aber ich war zu schlapp zum Kochen.

Sonntag taute ich Apfelsinen-Tofu-Pfanne mit Edamame auf. Die sollte eigentlich für zwei Mal reichen, reichte aber nur für einmal.

Montag gab's die mehrfach verschobene Spinat-Bärlauch-Lasagne.

Dienstag wollte ich eigentlich ins Kino, aber der Tag war anstrengend, so dass ich zu Hause blieb und Auberginen-Masala kochte. 

Mittwoch war ich im Plan und aß nochmal die Spinat-Bärlauch-Lasagne. Zwei Portionen wanderten in den Tiefkühler. 

Für Donnerstag war Apfelsinen-Tofu-Pfanne mit Edamame geplant, aber das war ja nun schon alle. Ich hatte noch eine Portion Gyros im Tiefkühler und ohnehin für das Auberginen-Masala zu viel Reis gekocht, so dass es Gyros mit Reis zum Abendessen gab.

Freitag sollte es nochmal Auberginen-Masala geben, aber der Tag war emotional sehr anstrengend. Ich brauchte abends schlichtweg Seelenfutter und bestellte eine Pizza. Das Auberginen-Masala wanderte in den Tiefkühler. 

Gebacken wurde diese Woche gleich zwei Mal: Sonnabend buk ich Apfelsinen-Muffins, und Freitag sollte ich zu einer Verabredung einen Marmorkuchen mitbringen. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 18. April 2026

Wochenplan in KW 16/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXVIII

Den Wocheneinkauf erledigte ich per Hackenporsche, denn ich brauchte nicht fiel, kochte aus dem Vorrat. So gab's keinen Grund, das Karlchen aus der Tiefgarage zu holen, wenngleich ich das Autofahren doch tatsächlich manchmal vermisse. Es ging also nur zum Innenstadt-Discounter und zum Grönhöker. Außerdem ging's zwei Mal in die Eisdiele und einmal zum Bäcker.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Der Plan für die dritte April-Woche.

Sonnabend war ich noch im Plan. Es gab so etwas wie Schweinefleisch süß-sauer aus einem der Schweineschnitzel aus dem Hofschlachtungsvorrat, zwei Gläsern mit Gemüse und Sprossen aus dem Vorrat, den der Gatte noch anlegte, süß-scharfer Sauce und Zuckerschoten, dazu Reis.

Auch Sonntag war ich mit Bangers and mash noch im Plan. 

Montag schaffte ich es gerade noch, einen Paprika-Wurzel-Salat für's Büro zu machen, bevor ich stürzte und jegliche Kraft weg war. Ich bin seit einigen Wochen sehr taumelig, konnte aber bis Montag einen Sturz vermeiden. Ich hatte keine Kraft mehr für die Zubereitung einer Spinat-Bärlauch-Lasagne und holte stattdessen gefüllte Kartoffeltaschen aus dem Tiefkühler. 

Dienstag entdeckte ich, dass einer der hiesigen mediterranen Feinkost- und Döner-Läden neu bei Too good to go ist, und holte auf dem Heimweg eine Überraschungstüte. Die reichte mit Oliven, zwei Aufstrichen, Pide und zwei Mal Döner-Fleisch locker für vier! Ich holte mir ein Fladenbrot dazu und schmauselte ein Stück davon mit Aufstrichen und Oliven. Das Pide war leider zu scharf für mich. Das Döner-Fleisch kam erstmal in den Kühlschrank. 

Mittwoch wärmte ich mir das Schweinefleisch süß-sauer auf. Eine Portion kam zudem in den Tiefkühler. 

Der Donnerstag war so anstrengend, dass die Kraft wieder nicht zum Kochen reichte. Ich nahm eine Portion Döner-Fleisch aus dem Kühlschrank und kochte Reis dazu. Tsatsiki war zum Glück da. Die zweite Portion Döner-Fleisch fror ich ein. Das Döner-Fleisch war gut, so dass ich mir bestimmt öfter mal an einem der Echtbüro-Tage auf dem Heimweg einen Döner hole. 

Freitag ging ich spontan ins Kino und ließ die Torta pasqualina im Tiefkühler. 

Gebacken wurde nichts, aber ich machte Knitter-Chips

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 11. April 2026

Wochenplan in KW 15/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXVII

Der Wocheneinkauf fiel aus, denn ich kaufte ja schon in der Vorwoche üppig ein. Der Wochenplan schaffte es auch nicht an die Tafel. Als ich mich Ostermontag dazu aufraffte, den Plan an die Tafel zu schreiben, klingelte gerade eine der beiden Sandkastenfreundinnen, um mich zum Trauerbesuch bei der anderen abzuholen, und danach fehlte mir jegliche Kraft. Oft fehlten mich auch Appetit (Schokolade geht allerdings immer) und Kraft zum Kochen.

Ichhab's versucht, aber der Plan für die zweite April-Woche schaffte es nicht ganz auf die Tafel.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend buk ich eine Torta pasqualina. Ich arbeitete das Rezept für eine 20 cm-Form um und blogge es demnächst mal.

Sonntag war ich zum Ostermenü in Schwiegermutters posher Seniorenresidenz eingeladen. Im letzten Jahr war noch der Gatte dabei und schwärmte vom Spargelsalat mit Kräutervinaigrette. In diesem Jahr gab's Currysuppe, gratinierten Lammrücken und Eierlikör-Eis. Abends machte ich mir noch ein Butterbrot.

Montag wärmte ich das Bärlauch-Spargel-Risotto von Karfreitag auf.

Dienstag wollte ich nochmal Torta pasqualina essen, hatte aber keinen Appetit und machte mir ein Butterbrot.

Für Mittwoch war Apfelsinen-Tofu-Pfanne mit Edamame geplant, aber mir war nach Kohlenhydraten. Es gab Kartoffeltaschen. Praktischerweise hatte ich ohnehin vergessen, das Tofu-Gericht aus dem Tiefkühler zu nehmen. 

Donnerstag traf sich die Strickgruppe. Ich wollte herzhafte Muffins mitbringen, hatte aber keine Kraft zum Backen, und dann gab's praktischerweise nachmittags die Frage in der WhatsApp-Gruppe, ob wir Essen bestellen wollten ... Für mich gab's Edamame und Gyoza.

Für Freitag war Spinat-Bärlauch-Lasagne geplant. Dann sah ich, dass im Kino ein Film lief, den ich schon Karfreitag sehen wollte, und plante um. Ich schaffte es tatsächlich ins Kino, wo's Nachos mit Käsesauce gab. Da ich sowas ewig nicht mehr aß, freute ich mich richtig darauf, schmeckte es lecker.

Gebacken wurden Rüeblikuchen und Eierlikör-Muffins. Über Too good to go holte ich nichts, obwohl diesmal tatsächlich einiges verlockend war. In den Mittagspausen gab's einen Spargel-Mango-Salat, denn ich hatte vom Risotto noch Spargel übrig.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 4. April 2026

Wochenplan in KW 14/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXVI

Obwohl ich erst Freitagmittag einkaufte, bekam ich bis auf die Angebotsbutter alles an Angebotsware - sogar den Lieblingskaffee des Gatten, den ich aus Gewohnheit noch immer kaufe, auch wenn ich aktuell gerade lieber Espresso trinke - dank Lifestyle-Teilzeit habe ich morgens die Ruhe, auf die Bialetti zu warten. 

Da ich keine Lust hatte, Gründonnerstag oder Karsamstag einzukaufen, der Gründonnerstag auch voll mit Terminen war, kaufte ich gleich für zwei Wochen ein. So musste ich Gründonnerstag nur noch Gemüse und Kräuter beim Grönhöker und ein Osterbrot vom Bäcker holen. Am Montag holte ich zudem auf dem Rückweg von einem Termin ein bisschen Angebotsware, bekam auch noch einen Rest der Angebotsbutter. Der Vorratskeller fühlt sich langsam mit Lebensmitteln, die ich gerne esse. Seit dem Tod des Gatten muss ich da ja keine Kompromisse mehr machen.

Ich nutzte diverse Apps, Gratis-Zugaben und "Schniepel", wie der Gatte Coupons nannte, und sparte dadurch etwa zehn Euro. 

Mein Plan für die erste April-Woche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend machte ich Pesto-Nudeln. Ich war überrascht, dass nur drei Gläser Pesto im Vorrat waren. Tage später, als ich im Vorratskeller etwas anderes suchte, fand ich drei weitere ...

Sonntag kochte ich einen Kichererbsen-Cabanossi-Eintopf. Somit sind die letzten Cabanossi aus dem Vorrat verwendet worden.

Montag gab's Kartoffelstampf mit Scamorza und Paprika.

Dienstag gab's Pesto-Nudeln, auch wenn auf dem Plan etwas anderes steht.

Mittwoch wärmte ich den Kichererbsen-Cabanossi-Eintopf auf. Ein bis zwei Portionen kamen in den Tiefkühler. 

Donnerstag gab's nochmal Kartoffelstampf mit Scamorza und Paprika.

Freitag kochte ich ein Bärlauch-Spargel-Risotto. Eigentlich wollte ich Muscheln essen, aber es waren keine zu bekommen. 

Im Büro gab's Chia-Joghurt mit Himbeeren. Gebacken wurde nicht, ich war stattdessen beim Bäcker. Über Too good to go holte ich auch nichts.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 28. März 2026

Wochenplan in KW 13/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXV

Verpeilt, wie ich bin, dachte ich, für diese Woche bräuchte ich nur zwei Stangen Porree neben dem Üblichen wie Milch, Eier, Butter und Brot. Dabei hätte ich auch eine Paprika gebraucht. Ich überlegte, ob ich Sonnabend nochmal los möchte, um die Paprika zu holen, was bedeutet hätte, dass ich auch frische Brötchen bekommen hätte, weil der Bäcker direkt neben dem Grönhöker ist, aber ich wollte nicht nochmal unter Menschen. Und da mir das mit der fehlenden Paprika erst Freitagabend auffiel, konnte ich sie auch nicht auf dem Rückweg von Schwiegermutter Freitagnachmittag besorgen ... Da ich partout nicht nochmal unter Menschen wollte, baute ich den Wochenplan kurzerhand um - Leben aus dem Vorrat ist schon immens praktisch. 

Wie gut der Gatte für uns sorgte, fiel mir wieder mal auf, als unsere Putzfrau sagte, sie müsse noch für Bayram einkaufen, denn ihr Mann kaufe immer zu wenig ein, frage jedes Mal, ob sie das wirklich alles brauche. Das machte der Gatte nie. Er kam eher nach dem Einkauf nach Hause und sagte: "Uns fehlten letztens Kichererbsen. Hier sind zehn Dosen. Ist das genug?!" Auch wenn ich gelegentlich darüber spottete, davon genervt war, dass der Gatte hamsterte, wusste ich es doch zu schätzen, fehlt es mir jetzt. 

Den Wocheneinkauf erledigte ich Donnerstagmittag zuerst bei Netto, dann in der üblichen Aldi-Edeka-Kombination im Nachbardorf. Ich hatte erst überlegt, am Freitag auf dem Rückweg von Schwiegermutter in Hamburg im Supermarkt des Grauens (so nannten wir den riesigen Globus, der den Gatten und mich total überforderte) einzukaufen, realisierte aber rechtzeitig, dass mir das zu viel würde. Ich brauchte auch nichts, was ich nur dort bekommen hätte. Der Gatte schätzte die Tortenauswahl, aber was soll ich alleine mit einer Torte?! Und den Wein, den ich nur dort bekomme, brauche ich auch gerade nicht, trinke ich doch kaum Alkohol.  

Im Laufe der Woche war ich beim Bäcker und in Drogeriemärkten, außerdem beim Schlachter, beim Kaffeeröster und im Eiscafé. Die Kugel Eis kostet aktuell 2 Euro bis 2,50 Euro - da fehlt nicht mehr viel zu den ca. 3,50 Euro, die eine Kugel Eis in Dänemark kostet. Da ist der Preis allerdings seit längerem ziemlich stabil. Ansonsten fiel mir bei diesem Einkauf auf, dass Butter teurer wurde und Kaffee billiger - und ich war sehr froh, als ich feststellte, dass ich das große schwarze Auto im Dezember, als ich zuletzt damit fuhr, volltankte. Selbst das Karlchen ist fast vollgetankt.

Mein Plan für die letzte März-Woche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend holte ich eine der großen Dosen weiße Bohnen aus dem Vorrat, um Loubia, einen Bohneneintopf aus dem Maghreb, zu kochen.

Sonntag kochte ich ein Porree-Risotto mit Lachsschinken

Montag holte ich zwei Stücke Linsen-Lasagne mit Wintergemüse aus dem Tiefkühler.

Dienstag gab's wieder Loubia.

Mittwoch wärmte ich das Porree-Risotto mit Lachsschinken auf.

Donnerstag schob ich das letzte Stück Linsen-Lasagne mit Wintergemüse in die Mikrowelle.

Freitag trabte ich zum Schlachter, um Rinderbäckchen mit Rotkohl und Salzkartoffeln zu holen. Als Dessert gab's Raffaello-Creme.

Gebacken wurden Russische Zupfkuchen-Muffins. Über Too good to go holte ich nichts. Am Echtbüro-Tag gab's Shermins* Granola. 

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