Mittwoch, 19. Dezember 2018

Spanish Chicken Pie - Hähnchenauflauf spanischer Art

Der nächste Mallorca-Urlaub ist noch 'n büschen hin, also holen wir uns einfach ein bisschen Mallorca-Feeling nach Hause. In diesem Auflauf kannst Du prima gegartes Hähnchenfleisch verwerten, wenn vom Brathähnchen Reste bleiben. Hast Du gerade kein gekochtes Hähnchenfleisch, kannst Du Hähnchen- oder Putenbrust einfach zusammen mit den Kartoffeln kochen.

Spanish Chicken Pie - Hähnchenauflauf spanischer Art.
Spanish Chicken Pie - Hähnchenauflauf spanischer Art

Zutaten für 4 - 6 Portionen:

1kg Kartoffeln, gerne mehligkochend
3 TL Paprika, gerne geräuchert, ansonsten edelsüß
2 TL Olivenöl
2 Zwiebeln, in feine Streifen geschnitten
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
2 x 400 g Dosen gehackte Tomaten
300 g gekochtes Hähnchen, zerpflückt (ggf. auch mehr)
140 g geröstete Paprikaschoten aus dem Glas, in Streifen geschnitten
1 -2  Handvoll Kalamata-Oliven, ggf. halbiert
Salz
Pfeffer
Zucker

Zubereitung:

Die Kartoffeln 15 bis 20 Minuten kochen lassen, bis sie weich sind. Abgießen, zurück in den Topf geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit 2 TL Paprika pürieren.

Während die Kartoffeln kochen, Öl in einer großen Pfanne erhitzen, dann die Zwiebeln und den Knoblauch einige Minuten braten, bis sie weich sind. Den restlichen Paprika unterrühren, etwas Farbe nehmen lassen, dann die Tomaten, die Paprikaschoten und die Oliven dazugeben und zum Kochen bringen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Hähnchenfleisch mit der Sauce in eine Auflaufform geben, den Kartoffelbrei darüber geben und alles bei 180°C (Umluft) etwa 15 Minuten backen, bis der Kartoffelbrei leicht gebräunt ist.

Quelle

Sonntag, 16. Dezember 2018

Das #pmdd29-Rezept: Uborkasaláta magyarosan – Ungarischer Gurkensalat

Von Aufläufen essen wir ja locker zwei Mal, aber bei diesem Auflauf war's am zweiten Tag doch 'n büschen wenig für unseren Appetit. Also gab's vorvorgestern Gurkensalat dazu - nicht saisonal, aber Salate aus saisonalen Zutaten bekomme im im Herbst und Winter nicht in den Gatten.

Ungarischer Gurkensalat.
Uborkasaláta magyarosan – Ungarischer Gurkensalat 

Zutaten für 4 bis 6 Portionen als Beilage:

2 Salatgurken
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
5 TL Zucker
Essigessenz 25%ig
ca. 50-100 ml saure Sahne (nach Geschmack)
1 -2 TL edelsüßes Paprikapulver

Zubereitung:

Die Gurken ggf. schälen und in dünnen Scheiben in eine Schüssel hobeln. Die Knoblauchzehe abziehen und kreuzweise einschneiden, aber nicht durchschneiden. Als ganze Zehe unter den Gurkenscheiben verstecken. Gut salzen und pfeffern.

Für das Dressing in einer großen Tasse, die ca. 250 ml Inhalt fasst, den Zucker geben. Soviel Essigessenz darauf gießen, dass der Zucker die Essenz aufgesaugt hat und sich zähflüssig bewegt. Mit kaltem Wasser auffüllen bis die Tasse voll ist. So lange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zu den Gurkenscheiben gießen.

Mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Danach die Knoblauchzehe herausfischen.

Zum Servieren die saure Sahne mit dem Paprikapulver verrühren und unter den Salat mischen.

Anikó sagt, der Salat passt gut zu Gulasch, Paniertem, anderen Schmorgerichten oder wozu man einen frischen, säuerlichen Salat braucht.

Quelle: Paprika meets Kardamom

Samstag, 15. Dezember 2018

Das #12von12-im-Dezember-Rezept: Rosenkohl und Hackbällchen mit Kartoffellbreikruste

Anikó postete jüngst ein Bild eines Auflaufs mit Rosenkohl, Hackbällchen und Kartoffelbreikruste. Klar, dass wir den nachkochen mussten.

Rosenkohl und Hackbällchen mit Kartoffellkruste.
Rosenkohl und Hackbällchen mit Kartoffellbreikruste

Zutaten für 4 Portionen:

1 kg Kartoffeln, gerne mehligkochend
500 g Rosenkohl
500 g Mischhack
1 kg Kartoffeln
100 g mittelalter Gouda, gerieben
Butterschmalz
Butter
Milch
Muskatnuss, gerieben
Salz
Pfeffer
Paprikapulver, edelsüß

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, vierteln oder achteln, waschen und zum Kochen bringen.

Rosenkohl putzen, den Strunk kreuzweise einschneiden und zum Kochen bringen. Etwa 10 Minuten kochen.

Hack mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gut verkneten und in Bällchen formen. In etwas Butterschmalz von allen Seiten kräftig anbraten und in eine Auflaufform geben.

Rosenkohl abgießen und ebenfalls in die Auflaufform geben.

Kartoffeln abgießen und mit Milch und Butter zu einem flüssigen Brei stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und den Käse unterheben. Auf Rosenkohl und Hack in die Auflaufform geben und bei 180°C (Umluft) etwa 15 Minuten backen, bis der Kartoffelbrei goldgelb ist.

Mehr Impressionen vom 12. Dezember gibt's hier.

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Endiviensalat mit Kirschtomaten

Salate im Winter sind bei uns schwierig, weniger für mich, ich finde da immer was mit saisonalen Zutaten, aber für den Gatten, denn für den besteht ein Salat nun mal aus Tomate, Gurke, Paprika und Eisberg.

Endiviensalat mit Kirschtomaten.
Für diesen Salat werden Kirschtomaten aus der Dose verwendet - bislang wusste ich gar nicht, dass es so etwas gibt. Ich hätte auf dieses Wissen auch weiterhin verzichten können. Die Dosentomaten waren so gar nicht meins. Ich hatte die ganze Zeit über den Eindruck, ich esse Ketchup.

Ich mag kein Ketchup.

Endiviensalat mit Kirschtomaten

Zutaten für 4 Portionen:

1 Kopf Endiviensalat
400 g Kirschtomaten aus der Dose, mit Saft
2 EL Wasser
2 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer
1 TL Agavendicksaft*
4 El Olivenöl

Zubereitung:

Salat putzen, längs halbieren, den harten Strunk keilförmig herausschneiden und den Salat in Streifen schneiden. Waschen und trockenschleudern.

Tomaten abgießen, den Saft dabei auffangen. 5 EL vom Saft, Essig, Wasser, etwas Salz, Pfeffer 
und Agavendicksaft verrühren, das Öl unterschlagen. Salatstreifen und Tomaten auf
 Tellern anrichten. Die Sauce darüber verteilen.

Quelle: Für jeden Tag 2/2015 / *Affiliate link

Dienstag, 11. Dezember 2018

Überbackene Polenta mit Rosenkohl

Zurzeit verarbeite ich die Polenta, die sich unkontrolliert im Vorratsschrank vermehrte. Mir würde dieses Gericht auch vegetarisch, also ohne Schinkenwürfel, schmecken, aber dann würde der Gatte protestieren.

Überbackene Polenta mit Rosenkohl.
Der Rosenkohl-Polenta-Fladen auf dem Backblech.
Überbackene Polenta mit Rosenkohl

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Rosenkohl
ggf. 100 g gewürfelter Schinkenspeck
2 TL Butter
Salz
Pfeffer
100 ml Wasser
300 ml Milch
300 ml Gemüsebrühe
150 g Polenta
Muskatnuss, gerieben
100 g mittelalten Gouda, gerieben

Zubereitung:

Rosenkohl putzen, den Strunk kreuzweise einschneiden. 
Schinkenwürfel in einer Pfanne ohne Fett kross ausbraten, herausnehmen. Rosenkohl
 und Butter in die Pfanne geben, andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen. 100 ml Wasser zugeben, aufkochen und zugedeckt 15 Minuten garen.

Milch und Gemüsebrühe aufkochen. Polenta zugeben und bei milder Hitze unter Rühren 8 bis 10 Minuten quellen lassen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Zu einem ca. 20 x 15 cm großen Fladen ca. 1 1⁄2 cm dick auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen.

Rosenkohl gut abtropfen lassen. Mit den Schinkenwürfeln auf der Polenta verteilen. Gouda grob raspeln und darüberstreuen. Im Ofen bis 180°C (Umluft) etwa 15 Minuten überbacken.

Quelle: Für jeden Tag 2/2015

Sonntag, 9. Dezember 2018

Szenen einer Ehe: Applaus! Applaus!

Sie: "Dienstag Vormittag bin ich zum Weihnachtsmärchen im Theater. Da nehme ich die Hasen, die am Kühlschrank hängen, mit."

Er hat schon wieder vergessen, dass sie zwei Tage vorher darüber sprachen, dass die Plüschhasen ein neues Zuhause bei einer Theater-Kollegin, die Hasen sammelt, bekommen und fragt irritiert: "Was machst du im Theater mit den Hasen? Statt Applaus 'Mazel tov!' rufen und sie auf die Bühne werfen?!"

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Gebackenes Kürbis-Kartoffel-Gemüse

Der Gatte kochte irgendwas mit Nudeln und Kürbis, und ein halber kleiner Hokkaido blieb übrig. Gerade genug für ein kleines feines Sonntagsessen für mich.

Gebackenes Kürbis-Kartoffel-Gemüse.
Gebackenes Kürbis-Kartoffel-Gemüse

Zutaten für 1 Portion:

1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis
3 - 4 Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
frischer Thymian (getrockneter geht auch, wenn kein frischer da ist)
frischer Majoran (getrockneter geht auch, wenn kein frischer da ist)
1 Knoblauchzehen
1 TL Paprika edelsüß
5 - 6 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
200 g Saure Sahne (ist 'n büschen viel, aber ich wollte keine Reste haben)
1 Schuss Milch
frische glatte Petersilie, gehackt
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Kürbis waschen, entkernen und in Spalten schneiden (die Schale kann mit gegessen werden und wird nach dem Schmoren schön weich).

Kartoffeln waschen, nicht schälen und in Zentimeter-dicke Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in ähnlich dicke Ringe schneiden.

Alles auf ein Blech oder in eine Auflaufform geben.

Das Gemüse salzen und pfeffern. Olivenöl, Thymian, Majoran, Knoblauch und Paprika vermischen und über das Gemüse geben.

Alles für ca. 40 Minuten bei 180°C (Umluft) in den Backofen geben.

In der Zwischenzeit die saure Sahne mit der Milch verrühren. Die Petersilie untermengen. Nach Gusto mit Zitronensaft eine frische Note zufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Quelle