Donnerstag, 2. Juli 2015

Perfekt für heiße Sommertage: Bananen-Joghurt-Smoothie

Wenn's denn tatsächlich mal Sommer ist, mag ich gerne Smoothies, Kaltschalen und ähnliches im Büro, vor allem, wenn ich Vertretungsdienst habe. Dann nämlich geht mein Büro nach Westen raus, ist es ab mittags sehr heiß. Ansonsten ist mein Büro auf der Ostseite, da ist es kühler. Nur: Da arbeite ich zwischen Juni und September selten.

Bananen-Joghurt-Smoothie vor Bauernrose.
Da ich beim Vertretungsdienst auch oft keine Mittagspause habe (zumindest, wenn ich mit Kollegin II zusammenarbeiten muss), kommen mir flüssige Mahlzeiten auch sehr entgegen: Ich nehme mir das Mittagessen in der Ein-Liter-Weckflasche mit und trinke, wenn's gerade passt.

Und sollte ich wider Erwarten doch eine Mittagspause machen können, weil die Chefin intervenierte (zurzeit hat sie ein Auge darauf, dass auch ich zu meiner Mittagspause komme), nehme ich mir den Smoothie einfach mit auf den Spaziergang.

Bananen-Joghurt-Smoothie vor Bauernrose.
Bananen-Joghurt-Smoothie

Zutaten für ca. 1 Liter:

2 große, sehr reife Bananen
500 g Naturjoghurt
2 Orangen, davon der Saft
1 Spritzer Zitronensaft
evtl. Agavendicksaft oder Honig

Zubereitung:

Bananen schälen. Alles in einen Mixer oder ein hohes Gefäß geben und fein pürieren. Fertig.

Quelle: Penne im Topf

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Dienstag, 30. Juni 2015

Erdbeer-Fliederbeerblüten-Limonade

Für liebe Gäste beschrifte ich Flaschen
auch mal auf Utländisch.
Wenn es so richtig heiß ist, liebe ich selbstgemachte Limonaden. Und wenn sie dann auch noch schön dickflüssig sind, ersetzen sie mir manche Mahlzeit.

Seitdem der Gatte den Kauf eines Standmixers aka Blenders durchsetzte, ist so eine Limonade noch schneller gemacht.

Ich konnte ja der Logik des Gatten nicht folgen, dass es einen Unterschied macht, ob ich etwas von oben mit dem Stabmixer zerschredder oder von unten mit dem Blendermesser, aber als er erstmal da war, machte der Blender auch mir viel Spaß.

Inzwischen nutze ich ihn öfter als der Gatte für die Smoothies, die er ursprünglich damit machen wollte.

Erdbeer-Fliederbeerblüten-Limonade

Zutaten für 1 bis 2 Liter (je nach dem, wie dickflüssig Du die Limonade machst):

500 g Erdbeeren
100 ml Fliederbeerblütensirup (je nach Süße der Erdbeeren auch mehr oder weniger)
Wasser oder Mineralwasser, still oder sprudelnd
Eiswürfel

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, putzen, halbieren oder viertel und mit dem Sirup in einen Blender geben oder mit einem Stabmixer pürieren. Abschmecken, ggf. nachsüßen.

Einen Ein-Liter-Krug zu einem guten Drittel mit Eiswürfeln füllen und das Erdbeerpüree darüber gießen (ggf. durch ein Sieb, wenn Dich die "Kerne" stören).

Den Krug mit Wasser oder Mineralwasser auffüllen und servieren.

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Freitag, 26. Juni 2015

In Hamburg um die Welt: Japan - Zipang

Wir sind kulinarisch sprunghaft: Nach unserer kulinarischen Österreich-Reise ging's im Mai nach Japan, ins Zipang in Eppendorf. Hier wird traditionelle japanische Küche mit westlicher kombiniert. Ergebnis ist feinste Fusion-Küche, die u.a. auch der "Feinschmecker" und der "Gault Millau" auszeichneten. Küchenchef ist der erfahrene Toshiharu Minami.

So leer blieb das Zipang nicht lange. Das Restaurant ist edel in Grau- und Goldtönen gestaltet. 
Blick auf den Tisch.
Wir entschieden uns für das Sechs-Gänge-Menü und das Wagyu-Menü mit Weinbegleitung. Die Menüs begannen mit dem traditionellen "
oshibori おしぼり", dem erfrischenden warmen (im Sommer auch mal kalten) Handtuch.
Wenn ich groß bin, werde ich ein Handtuch-
Das kleine Handtuch wird ausgewickelt. 
Erfrischen Sie sich jetzt!
Dann gab es einige Kleinigkeiten zur Einstimmung.

Saubohnen als Amuse.
Leber als Amuse.
Nun starteten die eigentlichen Menüs.

Sechs-Gänge-Menü
Japanischer karamellisierter Aal / Winter Trüffel 鰻とトリュフ
Japanischer karamellisierter Aal / Winter Trüffel 
Miso-Suppe mit Gemüse 野菜の味噌汁
Miso-Suppe mit Gemüse 
Geschmortes Schweinefleisch 豚の角煮
Geschmortes Schweinefleisch
Sushi 鮨
Sushi. Im Vergleich zu den anderen, sehr filigranen Gängen wirkt es ein wenig derb. 
Lachs / Tofusauce / Grüner Tee-Couscous 鮭の豆腐ソース 抹茶クスクス
Lachs / Tofusauce / Grüner Tee-Couscous
Charolais Entrecote シャロレー牛 リブロース
Charolais mit Wildspargel, weißem Spargel, Wurzel und Reisbällchen
Wagyu-Menü
Wagyu Original aus Japan / Winter Trüffel / Mais / Japanischer karamellisierter Aal 日本産和牛 トリュフ 鰻
Wagyu / Winter Trüffel / Mais / Japanischer karamellisierter Aal 
Edamame Cremesuppe 枝豆のポタージュ
Edamame Cremesuppe 
Entenbrust / Entenstopfleber / Schokoladenpulver 
鴨ロース煮 鴨フォアグラ チョコレートパウダー 
Entenbrust / Entenstopfleber / Schokoladenpulver
Steinbutt / Grüner Tee-Couscous / Yuzu-Chili Sauce 
テュルボ 抹茶クスクス 柚子胡椒
Steinbutt / Grüner Tee-Couscous / Yuzu-Chili Sauce
Hirsch / Salat 鹿 サラダ
Hirsch / Salat
Wagyu-Filet 和牛フィレ 
Wagyu mit Wildspargel, weißem Spargel, Wurzel und Reisbällchen
Das Dessert war dann wieder bei beiden Menüs das gleiche: Crème Brûlée vom Grünen Tee デザート

Crème Brûlée vom Grünen Tee mit Sesamkrokant.


Zu den beiden Menüs wählten wir die Sake-Begleitung. Für mich war's die erste Begegnung mit dem Reiswein. Ich habe gelernt, Sake liebt oder hasst man. Ich habe mich allerdings noch nicht entschieden. Der eine oder andere Sake schmeckte ziemlich terpentinig, dann gab es wieder welche, die sehr weinig schmeckten. Mein Liebling war allerdings ein Yuzu-Sake-Cocktail - davon hätte ich noch einiges mehr trinken können.

Essen gehen als Foodblogger ist harte Arbeit. G. hält die Edamame-Cremesuppe fest.
Eine Reservierung im Zipang ist dringend empfohlen, auch, weil das Lokal sehr klein ist. Übrigens ist das Zipang auch im "Taste Twelve"-Restaurantführer enthalten, was heißt, dass ein Hauptgang kostenlos ist, wenn zwei Personen mit dem Restaurantführer essen gehen.

Wir sagen „Itadakimasu“ und kommen gerne wieder, auch, damit G. ihre Japanischkenntnisse auffrischen kann.

Unsere Weltkarte füllt sich langsam. Nächste Woche geht's nach Peking.
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Donnerstag, 25. Juni 2015

Klackerklieben mit Erdbeeren

Klackerklieben mit Erdbeeren.
Elterns sind reichlich rum gekommen in Deutschland (und in ehemaligen deutschen Gebieten) - meine Urgroßeltern väterlicherseits hatten erst spät das Geld, in Hamburg sesshaft zu werden und einen Bürgerbrief zu erhalten.

Mudders wuchs in Pommern, Bayern und im Ruhrpott auf, ehe sie als Backfisch nach Hamburg kam. Dementsprechend war meine Kindheitsküche mit Gerichten aus vielen Himmelsrichtungen gespickt.

"Klackerklieben" kommen aus Pommern, wo sie früher zum Frühstück gegessen wurden. Die Zutaten sind noch einfacher als die der Klütersuppe: Du brauchst nur Mehl, Milch, Eier, Zucker und Salz.

Als Kind reichte mir das auch, aber inzwischen mag ich gerne ein paar Früchte dazu - Erdbeeren, Bickbeeren, Kirschen, was halt gerade Saison hat. Wenn Du magst und hast, kannst Du auch ein bisschen geriebene Zitronenschale dazu geben. Das gibt einen kleinen Frischekick.

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch Von Apfelkartoffeln bis Zwiebelkuchen*, das 1984 im VEB Fachbuchverlag Leipzig erschien. Autoren sind der Fernsehkoch Kurt Drummer, über den ich bei diesem Rezept schon etwas schrieb, und Käthe Muskewitz, über die sich bei Google nichts finden lässt (falls Du über sie etwas weißt, freue ich mich über einen Kommentar).

Ich bekam das Buch wie viele DDR-Kochbücher geschenkt, als ich meine erste Wohnung bezog, und mag es noch immer sehr. Die Rezepte sind leicht verständlich und gelingsicher, oft einfach, gelegentlich raffiniert.

Klackerklieben mit Erdbeeren

Klackerklieben mit Erdbeeren.
Zutaten für 4 Portionen:

500 g Erdbeeren
150 g Mehl
3 Eier
1 EL Zucker (plus braunen Zucker für die Erdbeeren)
1 Prise Salz
1,5 l Milch

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, putzen und vierteln oder achteln. Wenn die Früchte nicht sehr süß sind, etwas zuckern und stehen lassen (ansonsten erst zuckern, wenn die Früchte über die Klackerklieben gegeben werden).

Mehl, Eier, Zucker, Salz und etwas Wasser zu einem dicklichen Teig verrühren.

Die Milch zum Kochen bringen, den Teig in Fäden einlaufen lassen und bei mäßiger Hitze weiterkochen, bis die Mehlklieben zur Oberfläche aufsteigen.

Die Suppe auf Teller verteilen, mit Erdbeeren und etwas Zucker ganieren und heiß servieren ("heiß" ist hier durchaus wörtlich gemeint, denn umso kälter die Suppe wird, umso mehr schmeckt sie irgendwann nur noch nach Mehlpampe).

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Dienstag, 23. Juni 2015

Perfekt für heiße Sommertage: Matcha-Limetten-Limonade

Matcha-Limetten-Limonade.
Wenn's so richtig heiß ist, habe ich die Kauf-Brausen irgendwann über.

Und seitdem ich tagsüber meistens selbstgemachten Sirup in gaaaaanz viel Wasser trinke, sind mir Kaufbrausen eh' zu süß. Die verdünne ich meistens mit Wasser.

Also mache ich mir selbst Limonade. Da kann ich fröhlich mit Zutaten experimentieren und selbst bestimmen, wie viel Zucker ich nehme (und welchen).

Seitdem G. im letzten Jahr Matcha*mitbrachte, weil wir damit Eis machen wollten, und den Rest hier ließ, bin ich geradezu süchtig nach dem herben Grünteepulver.

Es ist vielseitig einsetzbar und enthält viel Eisen, ist also auch noch prima für meinen chronischen Eisenmangel.

Matcha-Limetten-Limonade.
Matcha-Limetten-Limonade

Zutaten für 1 Liter
100 ml Limettensaft
100 ml Agavendicksaft oder Honig
1 gehäuften EL Matcha*
Wasser oder Mineralwasser, still oder sprudelnd

Zubereitung:

Limettensaft, Agavendicksaft und Matcha in einen Blender geben und gründlich vermischen.

Die Mischung in einen Krug geben und mit Wasser auffüllen.

Eisgekühlt genießen.

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Freitag, 19. Juni 2015

Nespresso im Mercier und Camier: Kaffee zwischen Konsum und Lebenseinstellung

Die Zeit von Kaffeekännchen und Kaffeesahne ist schon lange vorbei. Wir können heute zwischen einer Vielzahl von Kaffeesorten und ihrer Zubereitungen wählen, legen Wert auf Produktionsbedingungen (zumindest hoffe ich das), Sortenreinheit und vieles andere mehr.

Elegantes Ambiente im "Mercier und Camier".
Unsere Kaffeekultur hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Nespresso untersuchte diesen Umstand und präsentierte die daraus resultierende Studie in feierlichem Rahmen im Restaurant "Mercier und Camier" im Hamburger Literaturhaus.

Zum Restaurant gehört auch der Gartensaal aus dem späten 19. Jahrhundert.
Inhaber Vijay Sapre ist eines der drei neuen Gesichter der "#coffeeme"-Kampagne, bei der Genießer ihre Lieblingssorte vorstellen, und so ist es nur konsequent, dass die Studie in seinem Restaurant vorgestellt wird. Sapre ist aber nicht nur Gastronom, sondern entwickelte das Food-Magazin "Effilee", dessen Herausgeber und Chefredakteur er auch heute noch ist. In der aktuellen Kampagne erzählt der passionierte Genießer seine Geschichte zum Thema "Qualitätsanspruch und Genuss".

Bald gibt es etwas zu essen.
Heidi und ihr Mann Jouban nahmen an der Präsentation teil und ließen sich kulinarisch verwöhnen. Alle Gerichte wurden mit Nespresso-Sorten zubereitet. Die korrespondierenden Weine kamen vom Weingut Wechsler - Winzerin Katharina Wechsler ist ebenfalls eines der #coffeeme-Gesichter.

Im Glas: Der Aperitif "Fräulein Hu rosé" und ein 2013er Westhofener Riesling, beide von Wechsler. 
Als Amuse gab's Rinder-Tatar mit Kaffee-Trüffel, geräucherte Kartoffel mit Kaffee-Espuma und hausgebeizten Lachs mit Kaffeebrot.

Vorspeise: Ravioli von der Powerade (Artischocke) mit Perigord-Trüffel und Vollutoschaum.
Brust und Keule vom Perlhuhn, Blumenkohl, Kräuterseitling und Selleriepüree mit Arpeggio. 
Nespresso-Törtchen mit weißem Rosabaya-Eis.
Entzückend: Die Törtchen in Kaffeekapsel-Form.
Jeder Gang des Menüs griff das Thema "Kaffee" auf und wurde mit verschiedenen Kaffee-Aromen verfeinert. Höhepunkt war das variantenreiche Dessert: Hier hatte jede Komponente Kaffee-Aromen.

Schließlich wurde die Studie zum Kaffeekonsum vorgestellt. Durch das Programm leitete charmant Felicitas Thien, die Siegerin der Fernsehshow „The Taste“ von 2013 (die seit Monatsbeginn auch einen Kochkanal auf YouTube präsentiert). Dimitrios Sarakinis, Coffee Expert, den wir schon vom letzten Event kennen, erklärte den Factsheet von Kaffeetrinkern und eine Umfrage aus Hamburg, München und Berlin.

Von links nach rechts: Kaffeeexperte Dimitrios Sarakinis, Katharina Wechsler, Felicitas Thien und Vijay Sapre.
Für Hamburg ergibt sich u.a., dass Kaffee am Liebsten mit dem Partner getrunken wird, dass schlechter Kaffee aber auch ein Trennungsgrund sein kann. Außerdem liebt der Hamburger an sich, sofern er unter 50 ist, Kaffeekränzchen. Der Hamburger über 50 hingegen legt auf eine gesellige Runde beim Kaffeetrinken nicht so viel Wert (ob die nach dem Motto "Nur mein Kaffee schmeckt mir!" alle schon Single sind?!).

Wie beim letzten Nespresso-Event auch, spielte die Kompatibilität von Kaffee und Wein eine große Rolle. Katharina Wechsler vom Weingut Wechsler, ebenfalls ein neues Gesicht der aktuellen Nespresso-Kampagne, erklärte, wieso Wein und Kaffee gut zusammenpassen können.

Nach der Präsentation klang der Abend an der Kaffeebar aus.

Danke an Nespresso und Häberlein & Mauerer für den Abend!