Donnerstag, 27. August 2015

Blogger für Flüchtlinge oder: Patriotische Esser Gegen die Islamisierung Der Alimente*

Blogger für Flüchtlinge freut sich über Unterstützung!
Ich bin gegen zwei Dinge allergisch: Haselnüsse und Nazis. Dass beides braun ist, ist sicher Zufall.

Haselnüsse kann ich mir notfalls mit Zucker verträglich machen. Nazis sind ungenießbar.

Als Foodblogger fallen mir natürlich die Äußerungen der Pegidioten, Rassisten und Nazis zum Essen besonders auf.

Es gab eine Zeit, da lebte eine gewisse Dresdner Schrei-Else noch in Hamburg, versuchte sich an einer Kochseite und stellte beispielsweise ein Rezept für Crêpes online. Genau: Crêpes. Keine troidoitschen Pfannekuchen, sondern die utländische Variante. Oder Gurkensuppe mit Lachs. Gurken kommen aus Indien, aber vielleicht werden sie durch deutschen Lachs patrioditisiert.

Hähnchenkeulen mit buntem Gemüse, Kartoffeln, Olivenöl und Martini bereitete die Schrei-Else auch gerne zu. Das Huhn stammt aus Südostasien, die Kartoffel aus Südamerika, die Olive ist im Mittelmeerraum, im Nahen Osten und in Südafrika heimisch. Sicher reißt es der Martini raus, denn der ist aus Wermut. Der Name ist germanischen Ursprungs. Das Kraut allerdings kommt aus Eurasien und Nordafrika.

Hm, so wirklich deutsch ist das alles nicht.

Das ging wohl irgendwann der Schrei-Else auf, denn Ende Mai propagierte sie die Besinnung "auf die klassischen, deutschen Rezepte [...], [denn] sonst verschwindet unsere Esskultur und wird vollständig durch Döner, Pizza und Cheeseburger übernommen. Zur bodenständigen, regionalen Küche gehört die gute, alte Bratwurst ebenso wie ein Schweineschnitzel mit Leipziger Allerlei!"** Bis dahin trafen sich die Pegidioten schon mal bei McDonalds ...

Schweinefleischverzehr ist für Pegidioten und Co. ausgesprochen wichtig. Mit dem Schwein wollen sie anscheinend das Abendland retten. Ich hoffe nur, sie essen dann auch Meißner Gebrauchsschwein, denn schon dem Deutschen Edelschwein können sie nicht mehr trauen: es suhlt sich zwischen Mitteleuropa und dem Balkan. Die Schweine der Deutschen Landrasse können sie auch nicht guten Gewissens essen, denn die erwiesen sich in der Zucht als zu stressanfällig und mussten mit ausländischen Rassen gekreuzt werden, um zu überleben.

Hm, so gesehen wird der Schweinefleischverzehr auch nicht das Abendland retten. Aber Leipziger Allerlei schmeckt ja auch ohne Schwein, denn das klassische Leipziger Allerlei besteht aus Erbsen, Karotten, Spargel und Morcheln.

Okay, schauen wir uns die Zutaten mal an: Die Erbse ist erstmals nachgewiesen in Aswad in Syrien. Ausgerechnet! Die Erbse ist islamisch! Dass die den Pegidioten noch nicht im Halse stecken blieb! Bei der Karotte ist es nicht viel besser: Die gelben und rotvioletten Formen, die sich gegen die mediterranen weißen durchsetzten, kamen aus Afghanistan. Der Spargel hat seinen Ursprung in China und verbreitete sich über Ägypten gen Westen.

Die Pegidioten haben Recht: Wir werden islamisiert! Schon seit Jahrtausenden! Ich geh' gleich mal meinen Aluhut suchen.

Gut, die Morcheln reißen es raus: Der Name ist immerhin fränkisch, das dürfte wohl als Deutsch durchgehen. Der Ursprung des Pilzes ist ansonsten aber unbekannt, und in der chinesischen Küche wird er wesentlich öfter verwendet als in der deutschen.

Aber gestehen wir den Pegidioten wenigstens die Morcheln als Nahrung zu, denn auch sonst sieht's mit der sächsischen Küche schlecht aus für sie: Die Zutaten für den klassischen Dresdner Stollen aus der Zeit des starken Augusts beispielsweise bestehen aus Eiern (wir erinnern uns: Hühner kommen aus Südostasien), Milch (Rinder kommen ursprünglich aus Anatolien und dem Nahen Osten), Butter (ein Milchprodukt vom undeutschen Rind und somit für Pegidioten ungenießbar), Mehl und Hefe.

Die Hefe hat ihren Ursprung in der Bierhefe, und Bier wiederum hat, so leid es mir für die biertrunkenen besoffenen besorgten Bürger Rassisten tut, seinen Ursprung in Ägypten.

Jetzt klauen uns die Asylanten sogar schon den Alkohol!

Apropos Alkohol: Das Wort ist eines der deutschen Wörter, die arabischen Ursprungs sind. Und die Trauben für den sächsischen Wein, auf den manche stolz sind, auch wenn das Land eher eine Bierkultur hat, kommt übrigens ursprünglich aus Vorderasien. Wein ist also auch keine Alternative für Bier.

Ich fürchte, Pegidioten bleibt nur Wasser.

Tscha, liebe Pegidioten, das mit der deutschen Ess- und Trinkkultur wird schwierig. Selbst das so beliebte Brot gibt es für Euch nicht, außer, Ihr backt Fladen aus Mehl, Wasser und Salz über offenem Feuer auf Steinen, denn nicht nur die Hefe ist ägyptischen Ursprungs, sondern auch die Backöfen. In der Antike galten die Ägypter als Brotesser, nicht die Teutonen.

Halten wir fest: Das Schweineschnitzel mit Leipziger Allerlei, das Ihr laut Eurer Anführerin essen sollt, besteht für Euch aus Morcheln, und der Dresdner Stollen hat sich für Euch ganz erledigt. Statt Bier und anderen Alkohol gibt es für Euch künftig Wasser.

Vielleicht führen Abstinenz und Diät Euch ja zur Vernunft.

Bei Jochen gibt es einen tollen Beitrag zum "Essen mit Migrationshintergrund" - lesen! Mit diesem Artikel unterstütze ich außerdem die Aktion "Blogger für Flüchtlinge". Mehr dazu habe ich schon gestern im kleinen Blog geschrieben.

P.S. Auf die Tauglichkeit von Mehl als troidoitsche Zutat würde ich mich auch nicht verlassen wollen. Erstmals belegt ist der Getreideanbau für den Fruchtbaren Halbmond, also die Region zwischen Syrien und dem Persischen Golf. Ich fürchte, Mehl ist für Pegidioten auch Tabu.

Bleibt am Besten nur bei Morcheln und Wasser. Da seid Ihr auf der sicheren Seite.

* "Alimente" wurden früher Lebensmittel genannt.
**Quelle des Zitats

Dienstag, 18. August 2015

#twitterkocht wieder mit 3Glocken: Nudeln mit Lachs und Kohlrabi-Sahne-Sauce

Ein Jahr nach der #twitterkocht-Premiere konnte ich endlich mal wieder dabei sein. So viel Spaß die Aktion mir macht, so anstrengend ist sie auch für mich, denn ich merke zurzeit wieder immer öfter, dass ich nicht voll einsatzfähig bin.  Aber vorgestern hatte ich Urlaub und lieben Besuch, so dass einer Teilnahme an #twitterkocht nichts im Wege stand.

Nudeln mit Lachs und Kohlrabi-Sahne-Sauce.
Der Ablauf der Aktion ist einfach: Ein paar Tage vor der Veranstaltung trifft ein Paket von 3Glocken ein mit Nudeln, Einkaufsliste, Liste der benötigten Küchenhelfer, Rewe-Gutschein und Give Away ein. Am #twitterkocht-Abend wird dann häppchenweise das Rezept getwittert und nachgekocht.

Diesmal gab's Nudeln mit Lachs und Kohlrabi-Sahne-Sauce. Das Rezept stammt von den Kitchen Girls.

Spannende Frage bei mir, ob der Gatte es schafft, das Inter-Netz in die Küche zu bringen oder ob ich zwischen Küche und Schreibtisch hin und her laufen müsste. Wir haben nämlich kein wlan, und mein Smartphone zickt bei Twitter (deswegen twitterte ich auch keine Fotos).

Da mein Smartphone noch immer zickt, wurde das Netbook in der Küche installiert.
Das Netbook wird in der rumpeligsten Küchenecke positioniert, denn da stört es am Wenigsten.
Gemeinsam haben wir es dann geschafft, das Netbook ins Netz zu bringen.

Die Verbindung blieb den Abend über stabil.
Frau K., befragt, ob sie Lust zu #twitterkocht hätte, befand, die Aktion höre sich spaßig an, traf rechtzeitig ein, und gemeinsam stellten wir uns der Herausforderung.

Frau K. ist multitaskingfähig: Mit links rührt sie die Nudeln, mit rechts hält sie den Lachs zum Fotografieren fest.
Auch kleine Pannen warfen uns nicht aus der Bahn.

Merke: Das nächste Mal den Besuch vorwarnen, dass die Pfeffermühle elektrisch ist und nicht gedreht werden muss, weil die Pfefferkörner dann herausfallen.
Wir haben eine Pfeffer-Sahne-Orangensauce zu den Nudeln ... 
Zum Glück passierte der Pfefferunfall, bevor Sahne und Brühe im Topf waren, so dass wir die meisten Pfefferkörner mit einem Sieb herausbekamen.

Während Nudeln und Kohlrabi auf dem Herd kochten, garte der Lachs im Ofen. Am Schluss kam dann bei uns alles zusammen in einer großen Schüssel auf den Tisch.

#twitterkocht hat wieder viel Spaß gemacht! Danke an 3Glocken für Idee und Organisation!

Donnerstag, 13. August 2015

Zum Saisonende nochmal in Erdbeeren schwelgen: Erdbeer-Pavlova

Von den Spaghetti mit Erbsen und Salbei hatte ich sechs Eiweiß übrig und keine Lust, sie einzufrieren. Erdbeeren waren auch reichlich da. Was liegt da näher als eine Pavlova?

Erdbeer-Pavlova von oben.
Für uns beide war's zu viel zum Sonntagstee, also gab ich die Reste in eine Schüssel und hatte am nächsten Tag für die Kollegen im Büro noch eine nette Süßigkeit zum zweiten Frühstück.

Erdbeer-Pavlova aus der Nähe betrachtet.
Erdbeer-Pavlova

Zutaten für eine Pavlova mit ca. 32 cm Durchmesser:

Für den Baiser:
6 Eiweiß
375 g weißen Zucker
2 TL Essig
1 gehäuften TL Maismehl (Speisestärke)
1 TL gemahlene Vanille (oder das Mark einer Vanilleschote)

Für den Belag:
500 g Erdbeeren
4 - 5 EL Erdbeermarmelade
400 ml Sahne
3 EL Puderzucker

Zubereitung:

Edbeer-Pavlova auf dem Teller. Kann man sicher auch
irgendwie hübsch anrichten ...
Eiweiß zu Schnee schlagen, dann den Zucker esslöffelweise dazu geben, dabei weiter schlagen, bis das Baiser glänzend ist. Essig, Maismehl bzw. Speisestärke und Vanille unterheben.

Die Baisermasse kreisförmig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Dabei darauf achten, dass die Seiten etwas höher sind als die Mitte (Du kannst auch einen Tortenring auf das Backpapier stellen, dann besteht keine Gefahr, dass das Baiser verläuft).

Das Baiser für ca. 60 Minuten bei 150°C (Umluft) backen, dabei kontrollieren, dass es nicht braun wird und ggf. abdecken. Nach einer guten Stunde den Ofen ausschalten und das Baiser im Ofen auskühlen lassen.

Während das Baiser backt und auskühlt, die Erdbeeren waschen, putzen und vierteln oder achteln.

Wenn das Baiser abgekühlt ist, die Erdbeermarmelade darauf verteilen. Die Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen und auf das Baiser geben. Die Früchte auf die Sahne geben und sofort servieren.

Quelle: BBC Good Food

Dienstag, 11. August 2015

Kochen ohne Tüte: Maispuffer nach Haya Molcho

Maispuffer mit Labane.
Kennst Du noch das Fix für Gemüsepuffer, das es in den 1990er Jahren mal gab? Ich habe damit immer Maispuffer gemacht und war geradezu süchtig danach. Dafür brauchte man eben diese fixe Tüte, Wasser, Ei und Dosenmais.

Ich liebe Dosenmais.

Ich dachte jahrzehntelang, Mais muss aus der Dose kommen. Ich dachte, er wächst quasi in der Dose, in irgendwelchen fernen Ländern, denn wenn wir mal an Maisfeldern vorbei fuhren, sagte Vadderns immer, da wüchse Futtermais, den könnten Menschen nicht essen.

Egal. Wo war ich? Ach ja, die Maispuffer.

Irgendwann ging mir auf, dass auch Maispuffer ja eigentlich nur mit Mehl gemacht werden, dass in der fixen Tüte nicht viel anderes drin sein kann. Ich versuchte es ohne Tüte. Es klappte nicht. Fürderhin beschied ich, Maispuffer sind doof. Wer braucht schon Maispuffer?!

Dann flatterte mir das Kochbuch "Balagan" von Haya Molcho ins Haus, und darin gab es ein Rezept für Asiatische Maispuffer. Klar, dass ich das sofort probieren musste! Und was soll ich sagen? Die Maispuffer gelangen und schmeckten so wie in meiner Erinnerung!

Natürlich kannst Du auch frischen oder TK-Mais nehmen, musst ihn dann aber vor der Weiterverarbeitung kurz garen.

Maispuffer mit Labane.
Maispuffer nach Haya Molcho

570 g Mais aus der Dose, abgetropft (2 Dosen Mais mit einem Abtropfgewicht von je 285 g)
1/2 Bund Koriander oder glatte Petersilie
6 EL Reismehl
1 TL Currypaste (gelbe oder welche Du gerade magst / zur Hand hast)
1 EL Soja- oder Fischsauce (wenn's nicht vegan zu sein braucht)
Maismehl zum Panieren
Öl zum Braten

Maispuffer in der Pfanne, bereit zum Wenden.
Zubereitung:

2/3 der Maiskörner pürieren.

Koriander bzw. Petersilie waschen, trockenschwenken und fein hacken.

Pürierten Mais, die restlichen Maiskörner, Reismehl, Currypaste, Soja- und Fischsuace und die Kräuter miteinander vermischen. Den Teig etwa 30 Minuten quellen lassen.

Der Teig wird auch nach dem quellen noch ziemlich flüssig sein, aber es sollten sich trotzdem Puffer formen und in Maismehl wenden lassen. Falls nicht, verzichte auf das Formen der Puffer und gib den Teig portionsweise in eine Pfanne mit heißem Öl.

Die Puffer von beiden Seiten goldbraun braten, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Sweet-Chili-Sauce, Labane oder einem Dip und Salat servieren.

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Donnerstag, 6. August 2015

Projekt: Kartoffel-Feta-Burger wie vom Schlachter, nur in Lecker

Was die Mittagspausenversorgung betrifft, so bleibt bei meinem derzeitigen Arbeitsplatz eigentlich kein Wunsch offen: Im Einkaufszentrum, in dem mein Büro ist, gibt es eine große Fressmeile, es gibt Supermärkte, Feinkostgeschäfte, Grönhöker mit Mitnahme-Salaten, Schlachter mit Imbiss und für den absoluten Notfall eine Kantine.

Meistens bringe ich mir ohnehin das Essen selber mit - im Gegensatz zu Kollegin I und Kollegin II, die sich jeden Tag etwas zu Essen holen. Besonders beliebt ist bei ihnen der "Kartoffel-Feta-Burger" vom Schlachter. Ich rieche immer schon auf dem Weg vom Parkplatz ins Büro, wenn's den mal wieder beim Schlachter gibt, denn da ist jede Menge Glutamat drin. Viele Imbissgerichte macht der Schlachter selbst, das die "Kartoffel-Feta-Burger" sind vermutlich zugekauft, ein Zugeständnis an Vegetarier.

Das Gericht riecht so intensiv, dass die ganze Etage was davon hat, wenn die beiden am Schreibtisch essen, und Blaumann I jedes Mal feststellt, es rieche nach Maggi. Ich habe diese Burger einmal probiert, weil die beiden Kolleginnen so davon schwärmten, und festgestellt, dass sie im Prinzip ganz lecker sind, dass mein Körper aber Stunden damit beschäftigt ist, sie zu verarbeiten, denn außer dem enthaltenen Glutamat sind sie auch noch sehr fett.

Nach diesem Rezept schmecken mir die "Kartoffel-Feta-Burger" allerdings sehr gut. Sie liegen mir nicht zentnerschwer im Magen und sie sind nicht fettig, weil sie im Backofen gegart werden. Wer mag, kann sie natürlich auch in der Pfanne braten. Und da ich nicht weiß, wieso die Taler "Kartoffel-Feta-Burger" heißen, wo sie doch gar nichts von einem Burger haben, nenne ich dieses Gericht "Kartoffel-Schafskäse-Taler".

Kartoffel-Schafskäse-Salat mit Tomaten-Rauke-Salat und essbaren Blüten aus dem Neudorff-Wildgärtner-Projekt.
Kartoffel-Schafskäse-Taler

Zutaten für 4 - 6 Portionen:

750 g Kartoffeln, möglichst mehlig kochend
300 g Schafskäse (200 g reichen auch, aber ich hatte noch eine halbe Packung von diesem Salat übrig)
1 EL Polenta (Maisgrieß)
1 Ei
1/2 Handvoll glatte Petersilie, fein geschnitten
1/2 Handvoll Minzeblättchen, fein geschnitten
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Kartoffeln garen, pellen und stampfen.

Schafskäse zerbröseln und zusammen mit Polenta, Ei und Kräutern sowie Salz und Pfeffer vermengen. Anschließend unter die zerstampften Kartoffeln mischen, ggf. alles noch mal stampfen, falls die Masse noch zu grob ist.

Backofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auskleiden und mit etwas Olivenöl einstreichen. Aus dem Kartoffelteig zwölf Taler formen und auf das Blech legen. Restliches Olivenöl mit einem Küchenpinsel auf die Taler streichen. Auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen, die Taler sollten leicht gebräunt sein.

Dazu schmeckt ein Tomatensalat und Tsatsiki oder Kräuterquark.

Quelle: Edeka

Dienstag, 4. August 2015

Nachgekocht: Edamame-Salat mit Schafskäse und Minze

Zu einem wunderbaren, selbstgemachtem Gravad Lax wollte ich eine Beilage. Rösti bieten sich zwar an, waren mir aber zu fett.

Edamame-Salat mit Schafskäse und Minze.
Salat wäre schön, aber darauf war der Wochenplan nicht ausgerichtet.

Da kam mir dieses Rezept gerade Recht, denn Edamame gehen zurzeit bei mir immer und sich gerade ausreichend im Tiefkühler. Schafskäse ist außerdem immer im Kühlschrank.

Gravad Lax, Edamame-Salat und ein Glas Vinum Benedictum.
Edamame-Salat mit Schafskäse und Minze

Zutaten für 1 bis 2 Portionen:

400 g TK-Edamame (ohne Schote, also nur die Kerne)
1 Handvoll Basilikumblätter
einige Blätter Minze
2 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
100 g Schafskäse
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Edamame in kochendem Wasser etwa 5 Minuten garen.

Basilikum und Minze fein hacken.

Zitronensaft und Olivenöl zu einem Dressing verkleppern und über die Edamame-Bohnen geben. Schafskäse zerbröseln und zusammen mit den Kräutern untermischen.

Den Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Quelle / Affiliate link: Küchenchaotin, die jüngst ihr erstes Kochbuch veröffentlichte und nicht nur süß, sondern auch herzhaft kann.