Mittwoch, 30. September 2020

Spaghetti in Salbeibutter mit Knoblauch und Parmesan

Nach den beiden fleischlastigen Dänemarkwochen versuche ich hartnäckig, wieder vegetarische Rezepte in unserem Wochenplan unterzubringen. Das ist gar nicht so einfach, weil der Gatte öfter kocht, da er kurzarbeitsbedingt mehr Zeit hat. 

Spaghetti in Salbeibutter mit Knoblauch und Parmesan.

Im Garten sprießt der Salbei und will in die Küche. Da kam dieses Rezept gerade recht. Ich habe eine Knoblauchzehe mehr genommen und den Salbei vor dem Servieren aus der Butter gezupft, da der Gatte kein Blattwerk auf dem Teller goutiert.

Spaghetti in Salbeibutter mit Knoblauch und Parmesan

Zutaten für 4 Portionen:

400 g Spaghetti
100 g Butter
25-30 frische Salbeiblätter
2 Knoblauchzehen, gepresst
geriebener Parmesan zum Bestreuen
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser kochen. 

Butter schmelzen lassen, Salbeiblätter und Knoblauchzehen hineingeben und auf kleinster Stufe etwa 5 Minuten ziehen lassen. Die Butter sollte nicht braun werden.

Die Nudeln abgießen und zur Salbeibutter geben (ggf. die Salbeiblätter vorher entfernen). Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und Parmesan darüber streuen.

Quelle

Samstag, 26. September 2020

Wochenplan in KW 38/20 und 39/20: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten XXVI

Donuts für den Gatten.
Bedingt durch die Maladie, die mich letzte Woche komplett lahmlegte, übernahm der Gatte den Küchendienst. Ich konnte mich erst ab Freitag wieder einigermaßen bewegen. Folglich fiel ich sowohl beim Einkaufen als auch bei der Wochenplanung aus und überließ dem Gatten komplett den Küchendienst. 

Essen ist für mich weiterhin kompliziert. Ich muss auf wenig Östrogen und viel Eisen achten, und das kollidiert meistens mit den Ernährungsvorgaben des Gatten, zumal keiner von uns Lust hat, jeweils für sich selbst zu kochen.

In dieser Woche haben wir es übrigens zum ersten Mal geschafft, dass keine kleinen Teller (Kuchenteller) und keine Kuchengabeln mehr da waren. Gut, wir haben eh nur acht Kuchengabeln, dafür aber 18 kleine Teller - und wir sind nur zu zweit ... Die Spülmaschine läuft auch weiterhin mehr oder weniger täglich.

Sonnabend kamen wir ja aus dem Urlaub zurück und hatten keine Lust, zu kochen. Es gab Pizza

Sonntag war ein Geburtstagsessen nachzuholen. Es ging zum Chinesen

Montag machte der Gatte Spaghetti Carbonara

Dienstag arbeitete der Gatte ein paar Stunden im Garten (ich half, soweit es eben sitzend ging) und hatte abends keine Lust zum Kochen. Wir bestellten Döner

Mittwoch kochte der Gatte Pellkartoffeln mit Krabben in Riesling-Sahne-Sauce - Resteverwertung aus dem Urlaub. 

Donnerstag war der Gatte unterwegs und brachte Pizza mit.

Freitag machte der Gatte Paprika-Hack-Pfanne.

Sonnabend gab's "Wir können doch nicht schon wieder Pizza essen"-Pizza.

Sonntag machte ich mir wie meistens "Was da ist", also Ofenkartoffeln mit Tomaten aus dem Garten und Ei.

In dieser Woche konnten wir uns den Küchendienst wieder teilen. 

Montag gab's Spaghetti in Salbeibutter mit Knoblauch und Parmesan - der Salbei im Garten wächst sehr, sehr üppig.

Dienstag gab's den Kohleintopf aus dem Dänemark-Urlaub. Wir hatten dort einen Tiefkühler, froren den Rest ein und nahmen ihn mit. 

Mittwoch sollte es Kartoffel-Borretsch-Tarte geben, aber irgendwie hatte keiner wirklich Hunger - es gab erst sehr spät Tee und Kuchen, und der Gatte aß mittags mit seiner Mutter sehr üppig im schwedischen Möbelhaus. Für den Gatten gab's einen Rest Kohleintopf, für mich Knäckebrot.

Donnerstag war der Gatte beim Lieblingsbäcker und beschloss, dass es abends das gute deutsche Abendbrot gibt. Er weiß, dass das für mich okay ist, weil ich ohne ihn ohnehin kaum warme Mahlzeiten essen würde. Außerdem frühstückte ich sehr üppig, als ich zwischen zwei Terminen unerwartet zwei Stunden überbrücken musste, gab's nachmittags Torte. Auf dem Plan standen Reste oder etwas aus dem Tiefkühler. 

Freitag wollte mich der Gatte von der Arbeit abholen, und wir wollten in der Stadt essen gehen, aber angesichts des Klimastreiks blieb er zu Hause, weil viele Menschen, Verkehrschaos und überhaupt. Er kochte abends eine Hack-Gemüse-Pfanne mit Nudeln. Außerdem brachte ich dem Gatten Donuts mit, die ich in weiser Voraussicht schon morgens besorgte, denn wenn die Demo erst mal läuft, ist erfahrungsgemäß schnell alles abgegrast.

Gebacken wurde auch: Grønakaka, eine Variante des Chokolade drømmekage

Die Einkäufe unternahm meist der Gatte: Supermarkt, Discounter, Bäcker, Schlachter ... Zum Wochenmarkt schaffen wir es zurzeit nicht. Das war leichter, als ich im Heimbüro war. Ich machte ein paar Besorgungen in Ottensen wie Bastel- und Gartenkrams und neue Hausschuhe, als ich unerwartet zwei Stunden Leerlauf hatte, und war entgeistert, wie voll die Fußgängerzonen und das Mercado schon morgens vor 9 Uhr waren. Immerhin schrumpfte meine Einkaufsliste bis auf einen Artikel, den ich nirgends bekam und online bestellen musste, zusammen. Aber erstmals seit 28 Wochen war ich so viel unterwegs, dass ich im Ernstfall nicht wüsste, wo ich überall war - und prompt gab's in der Corona-App 'ne Warnung zu einer Risikobegegnung, zum Glück mit grünem Status.

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Freitag, 25. September 2020

Pellkartoffeln mit Krabben in Riesling-Sauce nach Rainer Sass

Aus dem Urlaub brachten wir noch ein paar Krabben mit - der Gatte konnte bei den großen Eimern, die es in Hurup beim Schlachter gab, nicht widerstehen. 

Pellkartoffeln mit Krabben in Riesling-Sauce.

Während hier nicht erst seit Corona Krabben Luxus sind, und seit Corona zudem Mangelware, weil sie nicht in Marokko gepult werden können, sind sie in Dänemark einigermaßen erschwinglich und überall erhältlich. Bedeutet: In jedem Dänemark-Urlaub schwelgen wir in Krabben, oft schon zum Frühstück. 

Aus den Krabben, die wir im Urlaub nicht mehr schafften, zauberte der Gatte Pellkartoffeln mit Krabben in Riesling-Sauce nach Rainer Sass. Auf den Fischfond verzichtete er, denn zum einen hatten wir keinen im Vorrat, und zum anderen wäre ihm das dann zu fischig geworden. Deswegen gab's auch keinen Schellfisch dazu. Den Grünen Veltliner ersetzte er durch Riesling. 

Dieser Beitrag geht rüber zum Freutag. Vielen Dank für's Sammeln!

Pellkartoffeln mit Krabben in Riesling-Sauce

Zutaten für die Weißwein-Sauce:

1 kleine Zwiebel, feingewürfelt
Öl
200 ml Riesling
200 ml Sahne
100 Gemüsebrühe
70 g kalte Butter
1 TL geriebene Zitronenschale
200 g Krabbenfleisch
1 EL gehackter Dill
Salz

Zutaten für die Kartoffeln:

1 kg festkochende Kartoffeln
2 EL Butter
1 Bund Petersilie
Salz

Zubereitung:

Den Wein in einen Topf geben und um die Hälfte einkochen. Dann die Sahne und die Gemüsebrühe dazugeben und alles zu einer sämigen Konsistenz einkochen lassen. Nach und nach kalte Butterstücke unterrühren, bis die Sauce eine cremige Konsistenz bekommt. Dill hacken und etwas Schale von der Zitrone abreiben. Beides zur Sauce geben. Zum Schluss etwas Salz und die Krabben hinzufügen. Die Sauce nicht mehr kochen, da die Krabben sonst zäh werden und ihren feinen Geschmack verlieren.

Kartoffeln mit Schale kochen, dann pellen. Die Petersilie säubern und fein hacken. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln anrösten. Die Petersilie hinzufügen und dabei die Pfanne schwenken, bis die Knollen rundum gut bedeckt sind.

Quelle

Mittwoch, 23. September 2020

Watermelon Mojito / Wassermelonen Mojito

In unserer ersten Urlaubswoche war's noch sehr sonnig, so dass ich beim Einkaufen eine kleine Wassermelone mitnahm. Nach der Hälfte mochte ich nicht mehr - ich trinke Wassermelone ohnehin lieber, als dass ich sie esse. Also wurde sie püriert und getrunken. Dabei habe ich gelernt: Pürieren kann man notfalls auch mit einem Handrührgerät, wenn die Melone reif genug ist.

Wassermelonen Mojito neben Chips.

Watermelon Mojito / Wassermelonen Mojito

Zutaten für 1 Portion:

250 g Wassermelone, gerne kernlos
1 Zweig Minze
1 EL Rohrzucker
1/2 Limette, heiß abgewaschen und abgetrocknet
40 ml weißer Rum
Eiswürfel

Zubereitung:

Wassermelone pürieren und durch ein Sieb passieren (den Schritt kannst du dir auch sparen, aber dann ist der Saft klarer und kernlos).

Limette halbieren, mit dem Rohrzucker in ein Glas geben und zerstoßen. Eiswürfel, Minze, Rum und Wassermelonensaft dazu geben, umrühren und genießen.

Mittwoch, 16. September 2020

Wochenplan in KW 36/20 und 37/20: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten XXV

In den vergangenen beiden Wochen hatten wir quasi coronafrei und waren in Dänemark, auf Thy, in Vestervig, wie vor drei Jahren. Während der Gatte zum Ergebnis kam, Corona fände in Dänemark überhaupt nicht statt, weil es keine Maskenpflicht gibt, kaum jemand auf Abstand achtete oder die Desinfektionsmittelspender in den Läden nutzte, war ich überrascht, wie viele Anti-Corona-Maßnahmen es doch gibt. Nach den Schilderungen einer Kollegin, die im Juni direkt nach Grenzöffnung in Dänemark war, hatte ich mit noch weniger gerechnet. Sie war auch gerade wieder in Dänemark, und ich bin gespannt, wie sie die Situation jetzt empfand. 

Ohne Kuchen kein Dänemark-Urlaub.
Luxus pur: Smørbrød med rejer und Pommery aus unpassenden Gläsern.
In der Abendsonne Edamame pulen, Bier trinken, nicht an Östrogene denken und dem Gatten beim Grillen zugucken.
Roastbeef vom Grill mit Bratkartoffeln.
Ein Kilo Rumkugel ...

Auf Thy ist die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln sehr einfach: Alle naslang stehen kleine Verkaufsbuden mit Kartoffeln, Eiern, Bickbeeren, Äpfeln, Birnen, Kräutern, Honig, Marmelade und aktuell Pfifferlingen an der Straße. Mein Honig beispielsweise kommt von einem Imker, der drei Kilometer entfernt von unserem Ferienhaus wohnt. 

Agger fiskebil, der Fischwagen im Hafen von Agger.
Das wird das Abendessen.
Das Abendessen auf dem Grill. Endlich kann ich mal die Woodwraps* ausprobieren.
Lachs, selbstgemachte Orangen-Senf-Sauce und Bratkartoffeln.

Auch viele Geschäfte achten darauf, regionale Waren anzubieten, wie Agger Købmandshandel. Fleisch kauften wir beim Hurup Slagter, Fisch frisch vom Wagen in Agger (oder beim Schlachter, was in Dänemark völlig üblich ist), Kuchen entweder bei Røgters Bageri in Hurup oder, wenn wir unterwegs waren, in kleinen Supermärkten, die von Madsens Bageri in Snedsted beliefert werden, und beim Auflug auf Morsø beim KonditorBager in Nykøbing. Von der Insel kam auch das Rapsöl zum Braten, denn wir nahmen kaum Lebensmittel von Zuhause mit.

Blick in den Kühlschrank am Ende der ersten Urlaubswoche. Es dominiert der Getränkevorrat des Gatten.
Kohleintopf. Ohne Kümmel, denn es gab nur Kreuzkümmel.
Chips mit Læsø Sydesalt und Watermelon Mojito.

Der Gatte übernahm das Küchen- bzw. Grillregiment, was bedeutete, dass der Urlaub sehr fleischlastig wurde. Ich gab's schnell auf, an Eisenmangel, Östrogendominanz oder Kalorien zu denken, zumal der Gatte auch darauf achtet, dass ich ausreichend esse, und wenn wir den ganzen Tag zusammen sind, kann ich da nicht tricksen (aufgrund der Zunahme durch die noch immer unbehandelte Östrogendominanz achte ich ja seit Monaten darauf, möglichst wenig Kalorien zu mir zu nehmen und esse meistens nur zwei kleine Mahlzeiten pro Tag). Zum Glück mieteten wir ein Haus mit Pool, so dass ich jeden Tag zusätzlich zu unseren Spaziergängen mindestens eine halbe Stunde schwamm und Wassergymnastik machte und kaum zunahm. 

Komplett selbstgemacht: Schaschlik, Krautsalat und Baguette mit Kräuterbutter.
Kommen gleich auf den Grill: Ribeye Steaks.
Ribeye Steak mit Ofen-Kartoffel. Nicht im Bild: Kräuter-Crème fraîche und Tomatensalat.

Da wir ohnehin jeden Tag unterwegs waren, machten wir keinen Wochenplan. Am ersten Abend gab's die restlichen Sandwiches, Frikadellen und Eier von der Fahrt. Ansonsten gab's Roastbeef, das für zwei Abendessen, diverse Brote und einen Kohleintopf reichte, sehr oft Smørbrød med rejer, besagten Kohleintopf, Steaks, Schaschlik, Fisch ...

Heavy Agger Hotdog und der normale.

Natürlich durfte auch ein Besuch in der Vesterhavshytten nicht fehlen. Diesmal traute sich der Gatte an den Heavy Agger Hotdog - und lernte, dass man danach besser kein Soft Ice mehr isst ... Ansonsten kehrten wir nirgends ein. Normalerweise hätten wir die Kaffeestube am Lodbjerg Fyr und einige Volksfeste besucht, aber da es in Dänemark praktisch keine Maskenpflicht gibt, hielten wir uns so wenig wie möglich unter Menschen auf.

Zum letzten Mal Teezeit, diesmal mit Bøller.

Ein kurioses Dänemark-Erlebnis hatten wir auch: Es gibt anscheinend keinen Kümmel! Wir fanden nur Kreuzkümmel, der anders schmeckt als Schwarzkümmel. Wir vermuten, der gesamten dänische Kümmel geht in die Aquavitproduktion. So kommt auf unsere Dänemark-Packliste neben Schwarztee (gibt's anscheinend nur aromatisiert) und Fencheltee (anscheinend unbekannt) seit diesem Urlaub auch Kümmel - falls der Gatte mal wieder spontan Lust auf Kohleintopf hat.

*Affiliate link

Freitag, 4. September 2020

Schweinemedaillons in Spinat-Tomaten-Sahne-Sauce

Aus Schwiegermutters ehemaligem Garten namen wir einen alten Rosmarinbusch mit. Ich hoffe sehr, dass er sich bei uns genau so wohl fühlt wie bei ihr. Zurzeit schwelgen wir also in Rosmarin.

Schweinemedaillons in Spinat-Tomaten-Sahne-Sauce.

Laut Rezept sollen die Rosmarinzweige um die Medaillons gewickelt werden. Die Zweige unseres Rosmarinbusches sind dafür zu kräftig, also nutzte ich sie als Spieß und gab welche zur Sauce.

Schweinefilet auf Neuseeländer Spinat.

Vom Neuseeländer Spinat konnte ich schon zum zweiten Mal ernten, und wenn die Schnecken nicht schneller sind, bestimmt auch noch ein drittes Mal. Im kommenden Jahr werde ich auf jeden Fall wieder Spinat aussäen. Vielleicht bekomme ich ja auch das Saatgut für Neuseeländer Spinat, wenngleich ich dieses Jahr nicht in die Frankfurter Kleinmarkthalle komme. 

Schweinemedaillons in Spinat-Tomaten-Sahne-Sauce

Zutaten für 6 Portionen:

1  Zwiebel
1  Knoblauchzehe
100 g Neuseeländer Spinat (alternativ Baby-Blattspinat)
7  Zweige Rosmarin
1 Schweinefilet
6 Scheiben Frühstücksspeck
2 EL Öl
Pfeffer
2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten (850 ml) 
200 g Schlagsahne
Salz
1 Prise Zucker 
ggf. Holzspieße 

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Spinat verlesen, waschen und gut abtropfen lassen. Rosmarin waschen, trocken schütteln, 1 Zweig zum Garnieren beiseitelegen. Filet in Medaillons schneiden. Je 1 Zweig Rosmarin um jedes Medaillon legen, darum je 1 Speckscheibe wickeln, eventuell mit Holzspießen fest stecken

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Fleisch darin unter Wenden rundherum ca. 8 Minuten braten. Herausnehmen und mit Pfeffer würzen. Holzspieße eventuell entfernen. Spinat in die Pfanne geben und andünsten, bis die Blätter zusammengefallen sind. Herausnehmen und beiseite stellen.

Zwiebel und Knoblauch im Bratfett andünsten. Tomatenmark zufügen, kurz anschwitzen, Tomaten zugeben und mit einem Pfannenwender zerkleinern. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen, alles ca. 10 Minuten köcheln lassen. Sahne und Spinat unterrühren, abschmecken.

Etwa 2/3 der Soße in eine ofenfeste Auflaufform geben. Medaillons darauf verteilen. Übrige Tomatensahne darauf verteilen. Im Backofen (200 °C Umluft) ca. 15 Minuten backen. Rosmarin zerzupfen. Auflaufform aus dem Ofen nehmen, mit Rosmarin garnieren und servieren.

Dazu schmecken Bandnudeln oder Baguette.

Quelle

Mittwoch, 2. September 2020

Wraps mit Avocado, Gemüse und Garnelen

Ich freue mich ja immer, wenn ich im Garten ernten kann. So kam in dieses Gericht natürlich keine Tüte mit folgenden 

Zutaten: 50,4% Tomatenmark, Gewürze [4,5% Paprika, 3,3% Zwiebeln, Knoblauch, Kreuzkümmel, Curry, Chili, Jalapeno-Chili, Pfeffer], Zucker, Branntweinessig, Sonnenblumenöl, Salz, natürliche Aromen, Thymian, Karamellzuckersirup (Zucker, Wasser), Maisstärke. 

Stattdessen kamen Thymian und Tomaten aus dem Garten hinein, und Tomatenmark, Zwiebel, Knoblauch, Chili hat's eh in der Küche. Den Rest braucht's nicht. Bei mir brauchte es auch nicht den Schmand aus dem Originalrezept - nicht, weil ich Kalorien sparen wollte, sondern weil ich ihn schlichtweg überlas. 

Wraps mit Avocado, Gemüse und Garnelen

Wraps mit Avocado, Gemüse und Garnelen

Zutaten für 6 Stück:

2 Avocado
1 Limette
2 Tomaten
1 gelbe Paprikaschote
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Tomatenmark
3-4 Frühlingszwiebeln
1 Bund Koriander
2 Zweige Thymian
Chili
300 g Garnelen, tiefgefroren und küchenfertig
Salz
Pfeffer
6 Tortillas

Zubereitung:

Avocado halbieren, den Kern entfernen, schälen und in Spalten schneiden. Mit Limettensaft beträufeln.

Tomaten putzen, waschen und in grobe Würfel schneiden. Paprikaschote waschen, Kerne und weiße Innenhäute entfernen, Schote in Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und schräg in Ringe schneiden. Koriander waschen, Blättchen von den Stielen zupfen und klein schneiden.

In einer Pfanne Öl heiß werden lassen. Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Tomatenmark, Thymian und Gewürze dazu geben. Gemüse und Garnelen anbraten und garen lassen. Das Grüne der Frühlingszwiebel gegen Ende hinzugeben und kurz mitbraten.

Gemüse, Garnelen und Avocadospalten auf den Tortillas verteilen und mit Koriander bestreuen. Den Wrap aufrollen und servieren.