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Dienstag, 12. September 2017

Smoothie aus Wassermelone und roten Weintrauben

Im Sommer lebe ich im Büro oft nach der Devise "Das bisschen, was ich esse, kann ich auch trinken". Da sind Smoothies ideal. Ich kann sie pur trinken, dann sind sie dickflüssig, so dass ich sie kauen kann. So löschen sie neben dem Hunger auch noch den Durst. Oder ich verdünne sie mit Wasser. Dann ist der Geschmack weniger intensiv, aber der Durst wird besser gelöscht.

Smoothie aus Wassermelone und roten Weintrauben.
Im Original findet sich dieses Rezept im Buch "Rohvolution*" von Chantal-Fleur Sandjon. Ich mache diesen Durstlöscher aus der Lamäng, gebe hier aber ihre Mengen an, damit Du eine Größenordnung hast.

Was das wohl wird?!
Ich habe keinen Entsafter, sondern nutze einen Blender. Dementsprechend entsafte ich die Melone ohne Schale. Ich weiß, die Melonenschale ist essbar, aber ich kann hier darauf verzichten.

Smoothie aus Wassermelone und roten Weintrauben.
Smoothie aus Wassermelone und roten Weintrauben

Zutaten für 1 - 2 Portionen:

250 g Wassermelone, ohne Rinde und Kerne gewogen
250 g rote Weintrauben, gewaschen

etwas Wasser

Zubereitung:

Die Früchte mit etwas Wasser in einen Blender geben, pürieren und in Gläser oder eine Fasche abfüllen, je nachdem, ob der Smoothie sofort verzehrt oder mitgenommen werden soll.

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Donnerstag, 24. August 2017

Sommerlicher Detox-Durstlöscher: Gurken-Apfel-Saft

Gurken-Apfel-Saft.
Diese Mischung gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingssäften, aber sie ist eine schöne Verwertung überzähliger Gurken.

Im Original findet sich dieses Rezept im Buch "Rohvolution*" von Chantal-Fleur Sandjon. Ich habe keinen Entsafter, sondern nutze einen Blender. Da das Ergebnis auch nach Zugabe von Wasser eher breiig ist, streiche ich es noch durch ein Haarsieb, damit es Saft wird.

Theoretisch kannst Du die halbe Zitrone auch mit in den Entsafter geben, wenn die Schale heiß abgewaschen wurde. Ich kann darauf verzichten und nutze nur den Saft.

Gurken-Apfel-Saft

Zutaten für 1 Portion:

1 Gurke
2 Äpfel
1/2 Zitrone, der Saft davon

Zubereitung:

Die Früchte waschen, in Stücke schneiden und bei den Äpfeln das Kerngehäuse entfernen (darauf könnte auch verzichtet werden). Früchte und Zitronensaft in einen Blender geben, pürieren und durch ein Haarsieb streichen. In Gläser oder eine Flasche abfüllen. Schmeckt am Besten eisgekühlt.

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Dienstag, 13. Juni 2017

Roh und vegan: Bollywood-Guacamole nach Chantal-Fleur Sandjon

Zu einem Büro-Frühstück steuerte ich diese Guacamole-Variante aus dem Kochbuch "Rohvolution*" von Chantal-Fleur Sandjon bei. Ich mag Guacamole zum Brunch, aber auch als Büro-Mittagessen, weil man so schön Gemüsesticks oder Knäckebrot eindippen kann. Das Team hingegen fühlt sich eher an Kuhfladen erinnert.

Bollywood-Guacamole.
Nun ja, bleibt mehr für mich.

Doch, das mit Kuhfladen kann ich nachvollziehen.
Bollywood-Guacamole nach Chantal-Fleur Sandjon

Zutaten für 4 - 6 Portionen:

2 Tomaten
1 große Wurzel
1/2 Zwiebel, gewürfelt
2 reife Avocados
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 Limette, der Saft davon
1 TL Apfelessig
2 EL Olivenöl
ggf. 1/2 Chilischote, entkernt und klein gewürfelt
1 TL Currypulver
1 TL Agavendicksaft
Salz
Cayennepfeffer
2 Zweige Koriander, klein gehackt

Zubereitung:

Tomaten und Wurzel waschen und klein schneiden. Zwiebel schälen und würfeln. Avocados halbieren und entkernen. Fruchtfleisch aus der Schale lösen und mit dem Gemüse in einen Blender geben oder mit der Gabel zerdrücken).

Knoblauch und Limettensaft mit Apfelessig und Olivenöl in den Blender geben und kurz mixen. Mit den Gewürzen abschmecken und mit klein gehacktem Koriander servieren.

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Donnerstag, 16. Juni 2016

Rote-Bete-Saft mit Ananas und Apfel (Purple Rain nach Chantal-Fleur Sandjon)

Genaugenommen ist dies kein Rohkostsaft, da ich vorgegarte, vakuumierte Rote Bete verwendete. Ich habe keinen Entsafter und war mir nicht sicher, ob mein Blender mit Roter Bete klar kommt. Außerdem hat die Knolle momentan keine Saison, ist also frisch nicht zu bekommen (und selbst in der Saison habe ich da manchmal Probleme).

Das Echo auf diesen Saft ist geteilt. Ich mag ihn sehr gerne, kann ihn aber nur in kleinen Portionen trinken, weil mein Körper sich sonst sehr rabiat wehrt. Dem Gatten schmeckt er zu sehr nach Roter Bete.

Rote-Bete-Saft mit Ananas und Apfel.
Die Kollegen, die normalerweise keine Rote Bete mögen, kamen nach tapferem Probieren zum Ergebnis, er schmecke gar nicht nach Roter Bete, sondern sei lecker. Da lohnten sich die Spieße mit frischer Ananas, mit denen ich die Gläser servierte, wohl.

Rote-Bete-Saft mit Ananas und Apfel und Ananasspießen.
Wenn Dir der Saft zu stark ist, kannst Du ihn im Verhältnis 2:1 mit Wasser verdünnen. Die Limette kannst Du, nachdem sie heiß abgewaschen wurde, auch mit in den Blender geben. Ich nehme normalerweise aber nur den Saft.

Rote-Bete-Saft mit Ananas und Apfel

Zutaten für 1 Liter:

4 Rote Bete, vorgegart
1/3 frische Ananas
1 Apfel
1/2 Limette, der Saft davon
1 TL frisch geriebener Ingwer
Wasser

Zubereitung:

Den Apfel waschen und ggf das Kerngehäuse entfernen. Früchte, Rote Bete und Limettensaft mit etwas Wasser in einen Blender geben und pürieren. Dabei ggf. mehr Wasser hinzufügen, damit das Püree schön flüssig bleibt.

Püree durch ein Haarsieb laufen lassen. Dabei können ein paar Feststoffe ruhig in den Saft kommen, dann hat er mehr Substanz. Wenn Dir, anders als mir, das Püree nicht zu dick ist, kannst Du das Passieren auch sparen.

Saft in eine Flasche füllen und Wasser dazu geben, bis die Menge von einem Liter erreicht ist.

Affiliate links, auch zu den Kochbüchern von Chantal-Fleur Sandjon

Mittwoch, 15. Juni 2016

Salat aus Apfel, Gurke und Mango (Detox Wake-up-Salat nach Chantal-Fleur Sandjon)

Wenn's warm ist, esse ich tagsüber automatisch Rohkost, und so nehme ich im Sommer immer wieder "Rohvolution" von Chantal-Fleur Sandjon zur Hand. Wäre nicht der Gatte mit seinem Verlangen nach einer warmen Mahlzeit, würde ich den ganzen Tag von Rohkost leben.

Salat aus Apfel, Gurke und Mango.
Diesen "Wake-up-Salat" änderte ich leicht ab: Ich nahm Berberitzen* statt Goji-Beeren und Mohnöl* statt Hanföl. Beides war gerade nicht zur Hand, und ich mag die Kombi Mohnöl-Wurzel.

Diesen Salat servierte ich im Rahmen eines kleinen veganen Rohkost-Büfetts im Büro. Hätte ich ihn nur für mich zubereitet, wäre er als Schichtsalat im Weckglas für die Mittagspause mitgenommen worden, aber so gab's ihn aus der großen Schüssel. Nicht ganz so fotogen, aber gute Fotos würden Dich auf dieser Seite eh verwundern, nich? 

Salat aus Apfel, Gurke und Mango

Zutaten für 4 Portionen:

Für den Salat:
2 Äpfel
1 Gurke
1 Mango
2 EL Berberitzen*
1/2 Zitrone, der Saft davon

Für das Dressing:
1 mittlere Wurzel, geraspelt
1 TL geriebenen Ingwer
1 EL Agavendicksaft
3 EL Apfelessig
3 EL Mohnöl*
3 EL Wasser

Zubereitung:

Äpfel und Gurke waschen. Beim Apfel das Kerngehäuse entfernen. Fruchtfleisch von Äpfeln und Gurke fein würfeln, in eine Schüssel geben und mit dem Zitronensaft mischen.

Mango schälen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Mit den Berberitzen in die Schüssel geben und alles gut vermengen.

Die Zutaten für das Dressing im Blender oder mit einem Pürierstab cremig rühren, über den Salat geben, gut vermengen und vor dem Servieren noch etwas einziehen lassen.

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Dienstag, 14. Juni 2016

Salat aus grünem Spargel und Tomaten (Detox Beautifier-Spargelsalat nach Chantal-Fleur Sandjon)

Geburtstage werden bei uns im Büro auf eine einfach unvergleichliche Art zelebriert: Das ganze Team tritt an, egal, wie schwer es in die übervollen Terminpläne passt, Blaumann I hält eine launige kurze Rede, es gibt eine selbstgezeichnete Glückwunschkarte mit liebevoller Karikatur und dann wird "Viel Glück und viel Segen" gesungen. Im Gegenzug erwartet das Team natürlich Leckereien.

Salat aus grünem Spargel und Tomaten.
Nun habe ich seit einiger Zeit so gar keine Lust zum Backen und bei den hochsommerlichen Temperaturen in den letzten Wochen esse ich hauptsächlich Rohkost. Außerdem fand mein Geburtstagssingen zwischen Marathonsitzungen statt, und da findet mein Körper Kuchen eher semioptimal, weil er dann nur noch schlafen möchte (okay, aktuell bin ich so erschöpft, dass mein Körper eigentlich nur noch schlafen will, aber das steht auf einem anderen Blatt).

Bürobüfett, noch ohne Teller und Besteck. 
Also überraschte ich das Team mit zwei Rohkostsalaten und einem Rote-Beete-Saft. Das Team hielt sich wacker (und bekam nachmittags noch Turrón zur Belohnung, weil: Immer nur gesund macht ja auch keinen Spaß).

Salat aus grünem Spargel und Tomaten

Zutaten für 4 Portionen:

Für den Salat:
500 g grüner Spargel
3 - 4 Tomaten
1 Bund Schnittlauch
1 Stange Sellerie
1 Knoblauchzehe, geschält und gepresst
1/2 Zitrone, der Saft davon
6 Basilikumblätter, in Streifen geschnitten
1 EL Kürbiskerne, fein gehackt

Für das Dressing:
1 EL Agavendicksaft
3 EL Apfelessig
2 EL Olivensaft
Meersalz
Pfeffer
ggf. etwas Wasser

Zubereitung:

Spargel waschen und das holzige Ende jede Stange abbrechen. Das untere Drittel der Stangen ggf. schälen. Die Köpfe abschneiden, die Stangen schräg in schmale Scheiben schneiden.

Tomaten waschen und würfeln. Schnittlauch hacken. Sellerie waschen und in feine Scheiben schneiden. Alles mit den Spargelstücken und -köpfen vermischen. Knoblauch, Zitronensaft, Basilikum und Kürbiskerne dazu geben.

Die Zutaten für das Dressing gut miteinander verschlagen (ich nehme dafür einen Schüttelbecher oder ein Schraubdeckelglas, in dem ich das Dressing auch ins Büro transportieren kann) und ggf. etwas Wasser hinzufügen.

Dressing über den Salat geben und ein bis zwei Stunden marinieren lassen.

Affiliate links zu den Kochbüchern von Chantal-Fleur Sandjon

Dienstag, 18. März 2014

Moppelkotze zum Mitnehmen aka Veganes Mango-Lassi

Veganes Mango-Lassi.
"Was ist das?", fragte Chef II entgeistert, als er die leere Flasche mit den Lassi-Resten in meiner Hand erblickte, "Moppelkotze zum Mitnehmen?" - "Veganes Mango-Lassi." - "Was?" - "Mein Mittagessen." Ich wollte in den Feierabend und nicht lange irgendwas erklären.

Veganes Mango-Lassi gehört tatsächlich zu den Gerichten, die ich mir gerne mit ins Büro nehme, meistens, wenn wir vom Kochen ein paar Cashews übrig haben. Sie bilden nämlich den Milch- oder Joghurt-Ersatz. Gleichzeitig enthalten sie Eisen, sind gut gegen meinen chronischen Eisenmangel - und im veganen Lassi ist kein Milchprodukt, das die Eisenaufnahme hemmt.

Habe ich gerade keine Cashews zur Hand, nehme ich Mandeln.

Weiß übrigens jemand, warum man das Einweichwasser der Cashews nicht verwendet oder verwenden darf? Analog zur Mandelmilch müsste das püriert dann doch Cashewmilch sein, oder? Würde mich freuen, wenn mir jemand erklären kann, warum das bei Cashews anders ist.

Das Rezept stammt aus dem Buch "Rohvolution" von Chantal-Fleur Sandjon.

Veganes Mango-Lassi 

Zutaten für ca. 1 Liter:

80 g Cashews (können auch gesalzen sein) oder Mandeln
400 ml Wasser zum Einweichen sowie evtl. etwas Wasser zum Verdünnen
2 Mangos
60 g entsteinte Datteln
Mark von 1 Vanilleschote

Zubereitung:

Cashews möglichst über Nacht einweichen. Morgens das Wasser abgießen und die Nüsse
kurz abspülen.

Mangos schälen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch grob würfeln.

Alle Zutaten im Standmixer oder mit dem Pürierstab zu einer cremigen Flüssigkeit verarbeiten. Evtl. noch etwas Wasser dazu geben, wenn die Konsistenz zu breiig ist.


Montag, 8. Juli 2013

Rezension: "Rohvolution" von Chantal-Fleur Sandjon

Arthurs Tochter möchte jeden Tag ein gebloggtes Genussbuch haben. Kann sie haben. Na ja, fast. Bücher, Genussbücher, über die ich bloggen könnte, habe ich zwar reichlich, aber gerade in dieser Woche passt es irgendwie so gar nicht.

Praktischerweise habe ich hier allerdings gerade zwei Rezensionsexemplare liegen, und so kommt heute und morgen dann doch ein Buch. Übermorgen, überübermorgen und Freitag kommt dann das Fernsehen, und ich erwarte, dass Du dann kurz mal die Bücher aus der Hand legst und guckst. Genauer gesagt: Zuguckst. Nämlich mir. Beim Kochen. Im Färnsähn.

Aber bis es so weit ist, wird gelesen.

"Rohvolution" ist perfekt für Einsteiger oder für Menschen wie mich, die sich wieder an die Rohkost herantasten und vergessenes Wissen auffrischen möchten. Sandjon versteht ihr Buch auch als Einsteigerprogramm, und dementsprechend dreht sich in den ersten Kapiteln alles um das Wieso-Weshalb-Warum der Rohkost-Ernährung.

Rohkost wird zur "Superhelden-Nahrung" und zum "Anti-Aging-Jungbrunnen", macht schlank, fit, sexy, gesund und ausgeglichen.

Nun, ob schlank gleich gesund, fit und sexy ist, darüber kann mensch zum Glück trefflich streiten - gelegentlich geht halt die Begeisterung mit der Autorin durch, wird der Mythos gepflegt, dass der Körper entgiftet werden müsse. Da ist mir das Buch dann schlicht zu reißerisch.

Auf der Suche nach Alternativen zur Kantine und zur Fressemeile kam mir auf dem Rezensionsportal "Lovelybooks" das Buch "Rohvolution" von Chantal-Fleur Sandjon unter, und ich dachte mir: "Warum nicht mal wieder Rohkost probieren?!" Für's Büro scheint sie perfekt, umso mehr, da ich keine Möglichkeit habe, mein Essen aufzuwärmen. Früher aß ich mehr Rohkost, es tat mir gut, so dass mir der Schritt hin zu mehr Rohkost leicht fiel.

Okay, Du fragst Dich vielleicht: "Rohkost und Genuss, geht das zusammen?!" Doch, das geht! Gut sogar, wenn mensch, so wie Sandjon, nicht sauertöpfisch-verbissen an die Sache heran geht. Sie hat Spaß am Essen und vermag das zu vermitteln.

Schon zu Beginn war mir klar, dass ich ganz sicher nicht zum hundertprozentigen Rohköstler werde, denn auf Dauer möchte ich weder auf Brot oder Kuchen noch auf warme Mahlzeiten verzichten; auch, weil das hieße, dass der Gatte und ich unterschiedliche Mahlzeiten zubereiten. Aber zum Glück ist das Buch auch gar nicht darauf ausgelegt, Menschen zur Rohkost als allein seligmachende Kost zu bekehren. So konnte ich mir das mitnehmen, was mir zusagt.

Schade finde ich, dass Sandjon der Rohkost das Etikett "saisonal und regional" aufzwängt bei gleichzeitiger Verwendung von Melone, Kiwi, Zitrone, Orange, Banane, Avocado, Ananas, Mango, Kokosnuss usw. Okay, im kosmischen Gesamtzusammenhang betrachtet, kommen alle diese Obst- bzw. Gemüsesorten von der Erde, aber sind sie deswegen regional?! Meiner Meinung nach ist Rohkost saisonal und regional kaum machbar, muss auf Importware zurückgegriffen werden.Das zeigt auch der Blick in den Saisonkalender von Obst und Gemüse, der ebenfalls im Buch zu finden ist. Dieses Etikett finde ich trügerisch.

Nach viel Theorie, die durchaus unterhaltsam zu lesen ist, widmet sich das Buch im zweiten Teil dann dem Selbstversuch. Es gibt zwei Einstiegsprogramme über 7 bzw. 21 Tage und Rezepte, um den Einstieg in die Rohkost zu erleichtern. Ich habe auf die Einstiegsprogramme verzichtet - hätte ich Urlaub gehabt oder wollte ich komplett auf Rohkost umsteigen, hätte ich sie vielleicht gemacht, aber so kaufte ich sonnabends ein und begann mein Überwiegend-Rohkost-Leben spontan.

Sehr gut gefällt mir, dass Sandjon auch zu den Küchengeräten Stellung nimmt,die für die Zubereitung notwendig sind - oder eben auch nicht. So sind ein Entsafter oder ein Dörrgerät natürlich praktisch, aber Sandjon schreibt auch, dass für den Anfang Pürierstab und Backofen ausreichen. Wenn ich da an den kochenden Duracell-Hasen denke, der meinte, es sei notwenig, für 600 Euro Küchengeräte zu kaufen, ehe man mit dem Kochen nach seinem Buch anfangen kann, ist mir Sandjons Einstellung erheblich sympathischer. Bislang kaufte ich mir lediglich zwei zusätzliche Halb-Liter-Glasflaschen, um Rohkostsäfte zu transportieren. Aktuell überlege ich mir, diesen Standmixer zuzulegen. Oder diesen Entsafter. Mal schauen ...

Der Rezeptteil ist relativ klein, macht nicht einmal die Hälfte des Buches aus, reicht aber zum Einstieg. Die Rezepte sind eher sommerlich - Tipps für einen Rohkost-Winter gibt es kaum, außer, die Nahrung dann auf 42 Grad vorzuwärmen. Nur fehlt mir eine Anleitung, wie ich mit Rohkost durch den Winter komme, welches Obst und Gemüse ich da verarbeiten kann. Okay, mit dem Saisonkalender kann ich mir was basteln, aber Rezepte für diese Jahreszeit hätte ich hilfreich gefunden, denn nicht alle steigen ja im Sommer in die Rohkost-Ernährung ein.

Fazit: Zum (Wieder-)Einstieg in das Thema Rohkost ist das Buch gut geeignet. Hier gibt es vier Beispielrezepte zum Nachkochen.

Und hier geht's zur Übersicht aller Blogs, die an der Aktion "Jeden Tag ein Buch" teilnehmen.