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| Stärkung nach dem Blutspenden. |
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| Kaum auf dem Tisch, schon geplündert: Ein Ramadan-Teller mit den Resten gefüllter Datteln und schokolierter Aprikosen. |
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| Stärkung nach dem Blutspenden. |
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| Kaum auf dem Tisch, schon geplündert: Ein Ramadan-Teller mit den Resten gefüllter Datteln und schokolierter Aprikosen. |
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| Kartoffel-Cananossi-Pfanne. |
Aktuell gibt es einiges an Rabatt-Coupons, vom Gatten liebevoll Schniepel genannt, und der Gatte lehrte mich, die auch zu nutzen. Ich fühle mich dann immer wie eine gute sparsame Hausfrau. Da ich dank Lifestyle-Teilzeit dafür Zeit hatte, plante ich den Wocheneinkauf so, dass ich alle Schniepel nutzen konnte. So sparte ich ca. 15 Euro - umgerechnet eine Kinokarte samt Popcorn, ein Buch, ein Blumenstrauß oder ein, zwei Knäuel Wolle. Der kaufmännische Gatte würde die Schniepel sicher noch besser nutzen, um das Optimum herauszuholen, aber ich gebe mir Mühe.
So trabte ich letzten Donnerstag mit dem Hackenporsche los, um den ersten Teil der Einkäufe in der Innenstadt beim Discounter zu erledigen. Freitag war ich dann mit dem Auto los, und da ich bei Supermarkt und Discounter nicht viel brauchte, nahm ich eine unserer kleinen Sackkarren, um die Einkäufe aus der Tiefgarage nach Hause zu bekommen. So musste das Karlchen nicht über die Eisplatten in unserer kleinen Straße schliddern. Ich bin heilfroh, wenn das Eis endlich weg ist, ich keine Grödel mehr brauche. Auf den Dingern läuft es sich zwar verhältnismäßig sicher, aber nicht gut, nicht wie gewohnt, sondern sehr anstrengend.
Außerdem ging's noch in einen Drogeriemarkt, zur Trafik, zum Bäcker und zum Grönhöker. Beim Bäcker stellte ich fest, dass es abgepackte, geschnittene halbe Brote zu kaufen gibt - ideal für Single-Haushalte wie es meiner seit dem Tode des Gatten ist. Die Brotmengen, die der Gatte aß, schaffe ich nicht mal ansatzweise. Spontan nahm ich eine Rumkugel mit. Der Bäcker stellte sie aus altbackenen Berliner her. Es war die beste Rumkugel, die ich bislang aß! Schade, dass der Gatte das nicht mehr erleben kann.
Ich kaufte zudem online einiges an Kladage, die mir vermutlich nicht passen wird, und einige Non-Food-Artikel. Im Übrigen habe ich gelernt, nicht in grauer Kleidung bei Netto einzukaufen - man wird dann automatisch von anderen Kunden als Personal wahrgenommen. Aus dem gleichen Grund achte ich schon seit Jahrenden darauf, keine orange Kladage zu tragen, wenn ich zu Obi muss.
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| In der dritten Februar-Woche war ich voll im Plan! |
Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:
Sonnabend bekam ich lieben Besuch und war fremdessen.
Sonntag kochte ich die schon öfter verschobene Fliederbeersuppe mit Grießklößchen.
Montag kochte ich Apfelsinen-Tofu mit Edamame.
Dienstag wärmte ich überbackenen Chicorée mit Walnüssen auf. Zwei Portionen wanderten in den Tiefkühler.
Mittwoch wärmte ich Apfelsinen-Tofu mit Edamame auf. Eine Portion wanderte in den Tiefkühler.
Donnerstag gab's wieder Fliederbeersuppe mit Grießklößchen.
Freitag nahm ich die letzte Portion Ofenfisch aus dem Tiefkühler. Dazu gab's einen Gurkensalat. Ich esse aktuell gefühlt zu wenig Salat.
Gebacken wurde nichts, aber die letzten drei Stücke veganer Schokokuchen aus dem Tiefkühler sind jetzt aufgegessen. An den Echtbüro-Tagen gab's Granola nach dem Rezept aus Shermins neuem Kochbuch*. Über Too good to go holte ich nichts.
Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. / *Affiliate link
Wie gestern schon geschrieben, gucke ich oft erstmal, ob sich ein Gericht statt auf dem Herd auch im Ofen zubereiten lässt. Bei Shakshuka geht das prima.
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| I see faces ... Ofen-Shakshuka mit Avocado und Ei |
Bei diesem Gericht verzichte ich zudem auf eine fixe Tüte für eine Paprika-Hack-Pfanne mit folgenden Zutaten:
Gewürze (11,0% Zwiebeln, 8,6% Paprika, 4,1% Knoblauch, Chili, Koriander, Pfeffer, Kreuzkümmel), Weizenmehl, Stärke, Jodsalz (Salz, Kaliumjodat), Tomaten, natürliche Aromen (mit Weizen), Sellerie, Würze (aus Weizen), Kräuter (Thymian, Petersilie, Lorbeerblätter), Gerstenmalzextrakt, Sonnenblumenöl, Salz, Paprikaöl, Zitronensaft, natürliches Zitronenaroma, Zucker.
Das meiste davon braucht's wie üblich nicht.
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| Ofen-Shakshuka mit Avocado und Ei. |
Dieser Beitrag geht rüber zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!
Ofen-Shakshuka mit Avocado und Ei
Ich bin ja bekennende faule Hausfrau. Bevor ich ein Gericht auf dem Herd zubereite, gucke ich sicherheitshalber, ob es sich nicht auch im Ofen zubereiten lässt. Ich muss dann nicht am Herd stehen und kann die Zeit anders nutzen - strickend und um den Gatten trauernd im Sessel sitzen, zum Beispiel.
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| Butter Chicken aus dem Ofen. |
Dieser Beitrag geht rüber zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!
Butter Chicken aus dem Ofen
Diese Brownies buk ich zum Stricktreffen im Dezember, aber angesichts der aktuellen Schneemassen passen sie immer noch.
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| Ein Teller mit weihnachtlich dekorierten Lebkuchen-Brownies. |
Dieser Beitrag geht rüber zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!
Lebkuchen-Brownies
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| Thai Lychee Curry auf Reis mit ohne vergessenem Thai-Basilikum. |
Den Wocheneinkauf erledigte ich im Nachbardorf bei Aldi und Edeka, meine Lieblingskombi. Ich denke jedes Mal daran, wie wir nach dem Aldi-Einkauf erstmal eine Kaffeepause machte, die der Gatte sehr genoss. Als er zunehmend schwächer wurde, blieb er beim Bäcker sitzen, setzte ich den Einkauf alleine fort. Und ich denke oft daran, wie gerne der Gatte einkaufte, so viel lieber als ich, wie oft er mir den Einkauf abnahm, als er noch gesund war, ich aber gerade keine Kraft hatte. Immer, wenn er alleine einkaufen war, brachte er eine Überraschung für mich mit. Als er zu krank zum Einkaufen war, habe ich versucht, es genau so zu halten.
Im Laufe der Woche ging's dann noch zu Famila, zum Bäcker, in den Drogeriemarkt und zur Apotheke.
Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:
Sonnabend gab's Spaghetti Bolognese. Die Bolognese kochte ich Mitte Oktober, und Spaghetti Bolognese war das letzte Gericht, das der Gatte aß. Die Lasagne, zu der ein Teil der Bolognese wurde, konnte er am nächsten Tag schon nicht mehr essen.
Sonntag wärmte ich Schweinefleisch süß-sauer auf.
Montag hätte es überbackenen Chicorée mit Walnüssen geben sollen, aber die Kraft reichte nur dazu, Granola nach dem Rezept aus Shermins neuem Kochbuch* herzustellen. Dann eskalierten Tante und Schwiegermutter und raubten mir die letzte Kraft. Ich wärmte Spaghetti Bolognese auf.
Dienstag sollte es eigentlich Spaghetti Bolognese geben, aber die aß ich ja schon am Vortag. Für einige Monate führt mich der Weg aufgrund einer Baustelle zum / vom Bahnhof durch die Innenstadt, und so ging ich auf dem Heimweg kurz im Supermarkt vorbei, um mir eine TK-Pizza für den Abend und einen Salat für den kommenden Büro-Tag zu holen.
Mittwoch wollte ich Thai Lychee Curry aufwärmen, hatte aber so gar keinen Hunger oder Kraft zum Reiskochen. Das Brot, das ich am Vortag beim Bäcker kaufte, roch so lecker, und so gab's abends Schnittchen, die ich bei weitem nicht so liebevoll zubereitete wie weiland der Gatte.
Donnerstag fiel das Abendessen aus, denn ich war beim monatlichen Stricktreffen.
Freitag gab's dann endlich den schön öfter aufgeschobenen überbackenen Chicorée mit Walnüssen.
Lieber Besuch hatte sich angesagt, und so wurden Käsekuchen-Pfirsich-Muffins gebacken. An den Echt-Büro-Tagen gab's Granola und einen Kaufsalat. Über Too good to go holte ich nichts. Dienstag wäre das zwar ganz praktisch gewesen, aber beim Italiener neben dem Büro, wo ich mir gerne etwas von der Mittagskarte hole, gibt's immer Pasta, und die hatte ich diese Woche ja schon.
Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.