Dienstag, 12. Mai 2026

Grundrezept veganer Rührteig für einen Obstkuchen in einer 20cm-Springform

Vom Gebackenen Rhabarber mit Hafermilch-Couscous hatte ich noch Hafermilch übrig. Ich mag keinen Milchersatz im Kaffee oder Tee, mag Milchersatz nicht als Kaukau, aber verbacken oder verkocht geht's. So machte ich aus der übrigen Hafermilch zum einen Milchreis und zum anderen einen veganen Rhabarberkuchen. 

Veganer Rhabarberkuchen.

Dieser Teig ist ein Grundrezept für eine 20cm-Springform*. Die langt mir, seitdem ich alleine leben muss. Das Obst wird je nach Geschmack und Saison dazu gegeben, ebenso die Aromaten wie Zimt, Vanille, Zitrone oder Apfelsine. Zu Rhabarber mag ich am liebsten Apfelsine oder Mandarina.

Der Kuchen lässt sich auch gut einfrieren und bei 100°C (Umluft) in etwa 10 Minuten schnell wieder aufbacken.

Kein Geheimnis ist, dass ich eine faule Hausfrau bin und rundes Backpapier für Springformen liebe. Für die 26er Springformen ist das kein Problem, aber für 20er Springformen gibt es keines. Unlängst dachte ich mir, rund ist rund, und dem Backpapier ist es bestimmt egal, ob es in die Heißluftfritteuse oder in die Backform kommt, und kaufte rundes Backpapier für die Heißluftfritteuse*. Das klappt hervorragend!

Grundrezept veganer Rührteig für einen Obstkuchen in einer 20cm-Springform

Zutaten:

120 g Zucker 
85 g Öl
140 g Mandel-, Soja- oder Hafermilch
210 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL abgeriebene Zitronen-, Apfelsinen- oder Mandarinenschale
2 EL frisch gepresster Zitronen-, Apfelsinen- oder Mandarinensaft
200 g Obst nach Saison
1 Prise Salz
ggf. Zimt
ggf. Vanillemark

Zubereitung:

Eine kleine Springform (20-22 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen. Obst waschen, putzen und abtropfen lassen oder vorsichtig trocken tupfen.

Zucker, Öl und Milch gut miteinander verquirlen. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Abrieb sowie ggf. Zimt und / Vanillemark in einer zweiten Schüssel miteinander vermischen. Zusammen mit dem Saft kurz, aber kräftig unter die feuchten Zutaten rühren. Falls der Teig sehr zäh ist, noch etwas mehr Milch zugeben.

Teig in die Form füllen, das Obst dazu geben und den Teig glattstreichen.

Den Kuchen bei 160°C (Umluft) etwa 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe). In der Form erkalten lassen.

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Montag, 11. Mai 2026

Gebackener Rhabarber auf Hafermilch-Couscous

In diesem Jahr schwelge ich in Rhabarber. Dafür lasse ich den Spargel gerne links liegen.

Gebackener Rhabarber auf Hafermilch-Couscous.

Dass der Rhabarber im Ofen gegart wird, ist sehr praktisch, denn so konnte ich das Essen für zwei Mittagspausen zusammen mit dem Abendessen garen. Ich liebe ja ohnehin Ofen-Gerichte. Sie sind perfekt für faule Hausfrauen wie mich.

Rhabarber auf Hafermilch-Couscous

Zutaten für 2 Portionen:

300 g Rhabarber
1 guter Schuss Apfelsaft
2-3 EL Zucker
Zimt
200 ml Hafermilch
100 g Couscous

Zubereitung:

Rhabarber putzen, waschen und in etwa daumenbreite Stücke schneiden. In eine Auflaufform geben, mit Zucker und Zimt bestreuen und einen Schuss Apfelsaft dazu geben. Bei 190°C (Umluft) ca. 25 Minuten garen (ggf. abdecken, damit der Rhabarber nicht zu braun wird).

Währenddessen Hafermilch aufkochen, Couscous einrühren und vom Herd nehmen. Ca. 10 Minuten quellen lassen, dabei zwischendurch gelegentlich mit einer Gabel auflockern.

Rhabarber aus dem Ofen nehmen und zusammen mit dem Couscous anrichten oder getrennt voneinander in einen Lunchpot* geben und für die Mittagspause mit ins Büro nehmen.

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Samstag, 9. Mai 2026

Wochenplan in KW 19/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXI

Ich hatte sogar keine Idee, was ich in dieser Woche essen möchte. Außer Schokolade schmeckt nichts so wirklich. Also lebte ich quasi komplett aus dem Tiefkühler. Das hat den Vorteil, dass ich den Wochenplan schnell ändern kann, wenn ich doch auf etwas anderes Appetit haben sollte. 

Der Wocheneinkauf war entsprechend schnell erledigt. Montag trabte ich mit dem Hackenporsche zu Discounter, Kaffeeröster und Schuster. Es war eine schlechte Idee, am frühen Montag Nachmittag zum Discounter zu gehen, denn die Angebotsware war entweder schon vergriffen, noch nicht ausgepackt oder den Mitarbeitenden unbekannt. Ich bekam also nicht alles, was ich auf dem Zettel hatte, aber alles, was ich brauchte.

Sonnabend trabte ich zum Spargelstand, zum Gewürz- und Blumenhöker auf dem Wochenmarkt und ins Kaufhaus - leider ohne Hackenporsche, denn ich dachte nicht daran, dass Sitzkissen Platz brauchen, so dass die Einkaufstasche nicht ausreichte (und dann war da noch die große Solar-Hängelampe für den Balkon als Beifang ...). 

Mein Wochenplan schaffte es wieder nicht auf die Tafel. Hier ist er in Theorie und Praxis:

Sonnabend taute ich Kichererbsen-Kabanossi-Eintopf auf.

Sonntag gab's Ofen-Spargel mit Ofen-Kartoffeln.

Montag wärmte ich die Reste vom Brathähnchen nach Jamie Oliver mit Zitronen-Rosmarin-Kartoffeln und Apfelsinen-Wurzeln auf. Drei TK-Beutel mit Hähnchenfleisch wanderten zudem in den Tiefkühler. 

Dienstag gab's wieder Kichererbsen-Kabanossi-Eintopf.

Mittwoch wärmte ich Lasagne Bolognese auf und dachte daran, wie ich sie Mitte Oktober zubereitete, als letztes Abendessen, das der Gatte in seinem Leben essen sollte. Er schaffte nur ein paar Bissen, konnte nicht mehr richtig schlucken, aber etwas Vanille-Eis mit Amarenasauce konnte er danach noch essen. 

Drei Bananen-Karamell-Muffins kamen vom Stricktreffen wieder mit nach Hause.

Donnerstag war das monatliche Stricktreffen. Aufgrund des Feiertags in der kommenden Woche wurde es vorgezogen. Das Abendessen fiel also aus. Stattdessen buk ich Bananen-Karamell-Muffins.

Freitag gab's nochmal Lasagne Bolognese, vermutlich zum letzten Mal, denn ohne den Gatten sehe ich keinen Sinn darin, welche zuzubereiten. Die Menge ist zu groß für mich.

Ich buk Bananen-Karamell-Muffins und holte nichts über Too good to go. Im Büro gab's Hafermilch-Milchreis mit Erdbeeren.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Freitag, 8. Mai 2026

Rhabarber-Galettes mit Ziegenfrischkäse

Ja, doch, ich weiß, richtige bretonische Galettes werden mit Buchweizenmehl gebacken. Ich vergaß aber, welches auf den Einkaufszettel zu setzen. Schließlich musste ich mich schon auf die Hauptzutaten Rhabarber und Ziegenfrischkäse konzentrieren. 

Rhabarber-Galettes mit Ziegenfrischkäse

So buk ich die Galettes mit meiner üblichen Weizenmehl-Dinkelvollkornmehl-Mischung - und vergaß fast den Ziegenfrischkäse. Vollends vergessen habe ich die Pinienkerne. 

Rhabarber-Galettes mit Ziegenfrischkäse

Zutaten für 2 Portionen:

125 g (Buchweizen-) Mehl
1 Ei 
63 g kalte Butter
2 Stangen Rhabarber, ggf. mehr
2 Lauchzwiebeln
150 g Ziegenfrischkäse
150 g Crème fraîche
Salz
Pfeffer
Zucker
2 Zweige Thymian
ggf. 1 EL Pinienkerne
Ahornsirup

Zubereitung:

Mehl mit Salz, Ei und Butter zu einem glatten Mürbeteig kneten und 30 Minuten kalt stellen.

Währenddessen Rhabarber und Frühlingszwiebeln waschen. Rhabarber ggf. abziehen und in Stücke schneiden. Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Crème fraîche mit Salz und Pfeffer würzen, Zucker unterrühren. Thymianblätter abrebeln, ggf. fein hacken und unterrühren.

Teig in zwei gleich große Stücke aufteilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Crème fraîche darauf verteilen, dabei einen Rand von 2 cm frei lassen. Rhabarber und Ziegenfrischkäse auf den Galettes verteilen und die Ränder einklappen.

Galettes bei 160°C (Umluft) etwa 20 Minuten backen. Nach etwa 15 Minuten Lauchzwiebeln und ggf. Pinienkerne auf den Galettes verteilen.

Galettes aus dem Ofen nehmen, mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen und mit Ahornsirup beträufeln.

Quelle

Donnerstag, 7. Mai 2026

Bärlauch-Tomaten-Tortilla

Die Bärlauch-Zeit ist ja inzwischen leider vorbei, denn der Bärlauch ist schon fast verblüht. 

Am April-PMDD gab's Bärlauch-Tomaten-Tortilla.

Blühender Bärlauch ist zwar nicht giftig, aber die Blätter schmecken dann nicht mehr. Für meinen Geschmack ist inzwischen auch zu viel Beifang im verwilderten Bärlauch-Beet, muss ich Goldnessel, Giersch und Rasen aussortieren. Außerdem schneide ich immer wieder versehentlich Blüten ab. Die sollen aber für die Insekten stehen bleiben.

Bärlauch-Tomaten-Tortilla im Stück, frisch aus dem Ofen.

Auf die Schinkenwürfel kann ich gut verzichten, aber im Kühlschrank waren noch welche waren, die weg mussten, also passte es.

Bärlauch-Tomaten-Tortilla

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Kartoffeln
200 g Tomaten
ca. 30 g Bärlauch 
4 Eier 
63 ml Milch
Salz
Pfeffer
Olivenöl
125 g Schinkenspeckwürfel

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und in kochendem Wasser ca. 20 Minuten garen. Inzwischen Tomaten waschen, putzen, halbieren. Bärlauch waschen. 6 Blätter beiseite legen. Übrige Blätter fein hacken. 

Eier, Milch und gehackten Bärlauch verschlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen, ziehen lassen. 

Kartoffeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken. Pellen und in Scheiben schneiden. 

Öl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. 2 Bärlauchblätter und Tomatenhälften dicht an dicht hineinlegen. 4 Bärlauchblätter an den Pfannenrand verteilen. Zwischenräume mit Speckwürfel füllen. Kartoffelscheiben gleichmäßig darauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles bei mittlerer Hitze anbraten. Die Eiermilch darüber gießen und braten, bis die Eiermilch an den Rändern leicht stockt.

Die Pfanne in den Ofen geben, und die Tortilla bei 150°C (Umluft) etwa 20 bis 30 Minuten fertiggaren, bis die Ei-Masse komplett gestockt ist. Tortilla am Pfannenrand lösen, vorsichtig auf einen Topfdeckel gleiten lassen, stürzen und servieren.

Quelle

Samstag, 2. Mai 2026

Wochenplan in KW 18/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXX

In dieser Woche lag ich ausnahmsweise total im Plan. In der letzten Woche brachte ich ein paar Kleidungsstücke des verstorbenen Gatten zu einer Kleidersammlung, was am Besten mit dem Auto ging. Auf dem Hinweg erledigte ich den Wocheneinkauf. Sonnabend war ich dann noch auf dem Wochenmarkt, im Buchladen, im Drogeriemarkt und beim Spargelstand, Beifang waren die ersten hiesigen Erdbeeren. 

Viel brauchte ich nicht. Ich war aber so unvernünftig, Pflanzen zu kaufen - unvernünftig, weil sie während der zwei Monate, die ich in der Reha bin, verdorren werden. Aber momentan brauche ich ein paar bunte Farbtupfer im verwilderten Garten. 

Mein Plan für die letzte April-Woche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend erntete ich zum letzten Mal in dieser Saison Bärlauch, diesmal für eine Bärlauch-Tomaten-Tortilla.

Sonntag gab's eine Rhabarber-Ziegenkäse-Galette.

Montag bereitete ich Spargel-Ofen-Gemüse zu.

Dienstag wärmte ich mir Bärlauch-Tomaten-Tortilla auf.

Mittwoch wärmte ich eine weitere Rhabarber-Ziegenkäse-Galette auf.

Donnerstag gab's nochmal das Spargel-Ofen-Gemüse.

Nach 24 Stunden war das Drei-Kilo-Huhn so weit aufgetaut, dass es in den Ofen wandern konnte.

Freitag traute ich mich endlich an das Drei-Kilo-Huhn heran, das seit einem Jahr den Tiefkühler blockiert. Eigentlich sollte es spätestens am 28. September 2025 für die Sandkasten-Freundinnen zubereitet werden, aber da war der Gatte bereits seit fünf Tagen in der palliativen Versorgung, war seit zwei Tagen jeglicher Besuch zu viel für ihn. Er sollte noch drei Wochen bei mir sein dürfen. 

Das Huhn wog sogar 3,5 Kilo und wurde zu einem Brathähnchen nach Jamie Oliver mit Zitronen-Rosmarin-Kartoffeln und Apfelsinen-Wurzeln. Natürlich esse ich von dem Huhn öfter als einmal. In der kommenden Woche kommt es nochmals auf den Tisch, aber der Großteil des Fleisches wanderte in den Tiefkühler. Der ist endlich ein gutes Stück leerer - Platz für Eis! 

Gebacken wurde ein veganer Rhabarber-Kuchen. Für's Büro gab's Hafermilch-Couscous mit Rhabarber. Über Too good to go holte ich nichts.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 25. April 2026

Wochenplan in KW 17/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXIX

In der letzten Woche musste ich ins Gewerbegebiet. Das geht theoretisch zwar auch mit dem Bus, aber ich nutzte die Gelegenheit für Besorgungen im Baumarkt, also nahm ich das Karlchen. Das freut sich, wenn es mal die Tiefgarage verlassen kann. Den Wocheneinkauf erledigte ich auf dem Rückweg.

Außer den Sachen aus dem Baumarkt und Selter aus dem Sonderangebot des Getränkemarkts brauchte ich nur wenig - so wenig, dass ich mich später bei Edeka kurz fragte, was ich dort eigentlich wollte ... Ich ging dann trotzdem rein, weil es dort einen meiner Lieblings-Espressos gibt. Beifang waren die ersten niederländischen Erdbeeren, so dass ich direkt die Erdbeersaison eröffnete. 

Ich hatte Urlaub, und ein bisschen war's mir egal, was es zum Abendessen gab. Einen Wochenplan machte ich dennoch. Auf die Tafel schaffte er es nicht.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend kamen Tomaten-Mozzarella-Plätzli in die Pfanne, Geplant war Spinat-Bärlauch-Lasagne, aber ich war zu schlapp zum Kochen.

Sonntag taute ich Apfelsinen-Tofu-Pfanne mit Edamame auf. Die sollte eigentlich für zwei Mal reichen, reichte aber nur für einmal.

Montag gab's die mehrfach verschobene Spinat-Bärlauch-Lasagne.

Dienstag wollte ich eigentlich ins Kino, aber der Tag war anstrengend, so dass ich zu Hause blieb und Auberginen-Masala kochte. 

Mittwoch war ich im Plan und aß nochmal die Spinat-Bärlauch-Lasagne. Zwei Portionen wanderten in den Tiefkühler. 

Für Donnerstag war Apfelsinen-Tofu-Pfanne mit Edamame geplant, aber das war ja nun schon alle. Ich hatte noch eine Portion Gyros im Tiefkühler und ohnehin für das Auberginen-Masala zu viel Reis gekocht, so dass es Gyros mit Reis zum Abendessen gab.

Freitag sollte es nochmal Auberginen-Masala geben, aber der Tag war emotional sehr anstrengend. Ich brauchte abends schlichtweg Seelenfutter und bestellte eine Pizza. Das Auberginen-Masala wanderte in den Tiefkühler. 

Gebacken wurde diese Woche gleich zwei Mal: Sonnabend buk ich Apfelsinen-Muffins, und Freitag sollte ich zu einer Verabredung einen Marmorkuchen mitbringen. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 18. April 2026

Wochenplan in KW 16/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXVIII

Den Wocheneinkauf erledigte ich per Hackenporsche, denn ich brauchte nicht fiel, kochte aus dem Vorrat. So gab's keinen Grund, das Karlchen aus der Tiefgarage zu holen, wenngleich ich das Autofahren doch tatsächlich manchmal vermisse. Es ging also nur zum Innenstadt-Discounter und zum Grönhöker. Außerdem ging's zwei Mal in die Eisdiele und einmal zum Bäcker.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Der Plan für die dritte April-Woche.

Sonnabend war ich noch im Plan. Es gab so etwas wie Schweinefleisch süß-sauer aus einem der Schweineschnitzel aus dem Hofschlachtungsvorrat, zwei Gläsern mit Gemüse und Sprossen aus dem Vorrat, den der Gatte noch anlegte, süß-scharfer Sauce und Zuckerschoten, dazu Reis.

Auch Sonntag war ich mit Bangers and mash noch im Plan. 

Montag schaffte ich es gerade noch, einen Paprika-Wurzel-Salat für's Büro zu machen, bevor ich stürzte und jegliche Kraft weg war. Ich bin seit einigen Wochen sehr taumelig, konnte aber bis Montag einen Sturz vermeiden. Ich hatte keine Kraft mehr für die Zubereitung einer Spinat-Bärlauch-Lasagne und holte stattdessen gefüllte Kartoffeltaschen aus dem Tiefkühler. 

Dienstag entdeckte ich, dass einer der hiesigen mediterranen Feinkost- und Döner-Läden neu bei Too good to go ist, und holte auf dem Heimweg eine Überraschungstüte. Die reichte mit Oliven, zwei Aufstrichen, Pide und zwei Mal Döner-Fleisch locker für vier! Ich holte mir ein Fladenbrot dazu und schmauselte ein Stück davon mit Aufstrichen und Oliven. Das Pide war leider zu scharf für mich. Das Döner-Fleisch kam erstmal in den Kühlschrank. 

Mittwoch wärmte ich mir das Schweinefleisch süß-sauer auf. Eine Portion kam zudem in den Tiefkühler. 

Der Donnerstag war so anstrengend, dass die Kraft wieder nicht zum Kochen reichte. Ich nahm eine Portion Döner-Fleisch aus dem Kühlschrank und kochte Reis dazu. Tsatsiki war zum Glück da. Die zweite Portion Döner-Fleisch fror ich ein. Das Döner-Fleisch war gut, so dass ich mir bestimmt öfter mal an einem der Echtbüro-Tage auf dem Heimweg einen Döner hole. 

Freitag ging ich spontan ins Kino und ließ die Torta pasqualina im Tiefkühler. 

Gebacken wurde nichts, aber ich machte Knitter-Chips

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.