Den Wocheneinkauf erledigte ich im Nachbardorf bei Aldi und Edeka, meine Lieblingskombi. Ich denke jedes Mal daran, wie wir nach dem Aldi-Einkauf erstmal eine Kaffeepause machte, die der Gatte sehr genoss. Als er zunehmend schwächer wurde, blieb er beim Bäcker sitzen, setzte ich den Einkauf alleine fort. Und ich denke oft daran, wie gerne der Gatte einkaufte, so viel lieber als ich, wie oft er mir den Einkauf abnahm, als er noch gesund war, ich aber gerade keine Kraft hatte. Immer, wenn er alleine einkaufen war, brachte er eine Überraschung für mich mit. Als er zu krank zum Einkaufen war, habe ich versucht, es genau so zu halten.
Im Laufe der Woche ging's dann noch zu Famila, zum Bäcker, in den Drogeriemarkt und zur Apotheke.
Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:
Sonnabend gab's Spaghetti Bolognese. Die Bolognese kochte ich Mitte Oktober, und Spaghetti Bolognese war das letzte Gericht, das der Gatte aß. Die Lasagne, zu der ein Teil der Bolognese wurde, konnte er am nächsten Tag schon nicht mehr essen.
Sonntag wärmte ich Schweinefleisch süß-sauer auf.
Montag hätte es überbackenen Chicorée mit Walnüssen geben sollen, aber die Kraft reichte nur dazu, Granola nach dem Rezept aus Shermins neuem Kochbuch* herzustellen. Dann eskalierten Tante und Schwiegermutter und raubten mir die letzte Kraft. Ich wärmte Spaghetti Bolognese auf.
Dienstag sollte es eigentlich Spaghetti Bolognese geben, aber die aß ich ja schon am Vortag. Für einige Monate führt mich der Weg aufgrund einer Baustelle zum / vom Bahnhof durch die Innenstadt, und so ging ich auf dem Heimweg kurz im Supermarkt vorbei, um mir eine TK-Pizza für den Abend und einen Salat für den kommenden Büro-Tag zu holen.
Mittwoch wollte ich Thai Lychee Curry aufwärmen, hatte aber so gar keinen Hunger oder Kraft zum Reiskochen. Das Brot, das ich am Vortag beim Bäcker kaufte, roch so lecker, und so gab's abends Schnittchen, die ich bei weitem nicht so liebevoll zubereitete wie weiland der Gatte.
Donnerstag fiel das Abendessen aus, denn ich war beim monatlichen Stricktreffen.
Freitag gab's dann endlich den schön öfter aufgeschobenen überbackenen Chicorée mit Walnüssen.
Lieber Besuch hatte sich angesagt, und so wurden Käsekuchen-Pfirsich-Muffins gebacken. An den Echt-Büro-Tagen gab's Granola und einen Kaufsalat. Über Too good to go holte ich nichts. Dienstag wäre das zwar ganz praktisch gewesen, aber beim Italiener neben dem Büro, wo ich mir gerne etwas von der Mittagskarte hole, gibt's immer Pasta, und die hatte ich diese Woche ja schon.
Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.







