Freitag, 2. Dezember 2022

Gestürzter Apfelkuchen

Irgendwann bekam ich mal ein Päckchen "Hefeteig Garant" als Dreingabe und legte es in den Vorratsschrank. Jetzt fiel es mir wieder ein, als ich nach einem Rezept für einen schnell gemachten Apfelkuchen suchte - immer nur Altländer Apfelkuchen ist ja irgendwann langweilig. 

Gestürzter Apfelkuchen vor Garten.

Dieser Beitrag geht rüber zum Freutag. Vielen Dank für's Sammeln.  

Gestürzter Apfelkuchen

Zutaten für eine 26er Springform:

Für den Mandelbelag:
25 g weiche Butter
10o g gehobelte Mandeln

Für den Apfelbelag:
etwa 1 kg Äpfel
100 g Marzipan Rohmasse
50 g brauner Zucker
Zimt

Für den Hefeteig:
325 g Mehl
1 Pck. Dr. Oetker Hefeteig Garant
50 g brauner Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei 
50 g weiche Butter 
250 ml Milch

Zubereitung:

Die Springform mit Backpapier* auslegen, damit nichts aus der Form laufen kann. 

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, dann die Butter dazu geben und rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Auf das Backpapier geben.  

Äpfel schälen, vierteln und in Würfel schneiden. Die Apfelwürfel gleichmäßig in der Form verteilen und mit Zimt vermischen. Marzipan klein zupfen und zusammen mit dem Zucker über den Apfelwürfeln verteilen.

Mehl mit Hefeteig Garant in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten
hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) in etwa 2 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den weichen Teig direkt aus der Form mit bemehltem Löffelrücken auf den Äpfeln verstreichen. Den Kuchen auf das Rost in den Ofen stellen und bei 200°C (Ober-/Unterhitze) etwa 35 Minuten backen (Stäbchenprobe). Sollte der Kuchen zu braun werden, abdecken.

Apfelkuchen in der Form auf einem Kuchenrost etwa 15 Minuten abkühlen lassen, dann am Rand lösen und auf einen mit Backpapier belegten Kuchenrost stürzen. Evtl. in der Form verbliebene Mandeln abheben und auf dem Kuchen verteilen. Kuchen erkalten lassen.

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Dienstag, 29. November 2022

Kochen ohne Tüte: Geschnetzeltes mit Wurzeln und Porree

Wir hatten einen Drei-Kilo-Beutel Wurzeln gekauft, und die wollen verbraucht werden. Also flugs auf dem Wochenmarkt eine Stange Porree und ein Hähnchenbrustfilet besorgt, und schon sind quasi alle Zutaten beieinander. 

Geschnetzeltes mit Wurzeln und Porree.

Eigentlich sollen die Wurzeln mit den anderen Zutaten knapp 15 Minuten gegart werden. Ich koche sie lieber extra, weil ich weiß, dass sie uns sonst zu bissfest sind.

Ich verzichtete auf eine fixe Tüte für Möhren-Erbsen-Hähnchen mit folgenden Zutaten:
Weizenmehl, Gewürze (9,8 % Zwiebelpulver, Bockshornklee, 3,3 % Knoblauch, Senfkörner, Pfeffer, Muskatnuss, Koriander, Kurkuma, Sellerie, Chili, Liebstöckel, Paprika, Kreuzkümmel, Lorbeer, Ingwer, Kümmel, Dill), Sahnepulver, Meersalz, Kartoffelstärke, 5,2 % Zwiebeln, Milcheiweißerzeugnis, Champignons, Zucker, Sonnenblumenöl, Kräuter (Sellerieblätter, Liebstöckel), Salz, Säuerungsmittel Citronensäure.  
Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag, Handmade on Tuesday und Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Geschnetzeltes mit Wurzeln und Porree

Zutaten für 4 Portionen:

1 Stange Porree (Lauch)
6 Wurzeln (Möhren, je nach Größe auch weniger oder mehr)
1 kleine Zwiebel
1 EL Öl
500 g Hähnchen- oder Putenbrustfilet, in feine Streifen geschnitten
1/2 TL Kurkumapulver
1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
300 g Frischkäse
Milch
1/2 TL Stärkemehl
Muskatnuss, gemahlen
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker

Zubereitung

Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Auch das Grün in feine Ringe schneiden und beseite stellen. Wurzeln putzen, schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Zwiebel pellen und fein würfeln.

Wurzeln in Wasser oder Gemüsebrühe garen.

In einer Pfanne Öl heiß werden lassen. Geschnetzeltes darin anbraten. Zwiebel und Porree zugeben, mit Kurkuma- und Paprikapulver bestäuben und anraten. 

Frischkäse mit Milch glattrühren, dann Stärkemehl einrühren und alles in die Pfanne geben. Aufkochen lassen, Hitze reduzieren und alles etwa 10 Minuten köcheln lassen. Wenn die Sauce zu dick wird, etwas Milch angießen. Die abgegossenen Wurzeln unterrühren und alles kurz ziehen lassen. Mit mit den grünen Porreeringen bestreuen und mit Reis servieren.

Samstag, 26. November 2022

Wochenplan in KW 47/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CXLI

Das Schöne am Leben in der lindgrünen Hölle ist, dass die Umgebung sehr ländlich ist. So gibt es keine zehn Kilometer entfernt einen Forellenhof, in dem schon meine Nenn-Omi die geräucherten Forellenfilets für uns kaufte. Sie verband es damals mit einen Heidespaziergang mit ihren Hunden. Okay, wir haben zwar auch einen Angelteich mit Forellenverkauf in der Nähe, keine fünf Kilometer entfernt, aber der liegt selten auf dem Weg, während der andere einmal in der Woche am Wochenmarkt verkauft - optimal, damit ich mal wieder geräucherte Forelle essen kann. 

Dadurch, dass ich vom alt-neuen Haus aus arbeiten kann, können wir auf den Wochenmarkt - ungehetzt, weil Mudderns nicht im Café wartet. So konnten wir in Ruhe bummeln und bei allen Ständen gucken, was schön war. Leider fehlten Pferdeschlachter und ein Kartoffelmann. Ich hoffe, das ist nur kurzfristig, denn den Pferdeschlachter würde ich vermissen, während es mehrere Kartoffelmänner gibt. Für die Einkäufe zu Fuß zog inzwischen der Hackenporsche um, denn in den passen locker alle Markteinkäufe. Endlich wieder Wochenmarkt! In Hamburg klappt es leider schon länger nicht mehr mit unseren Marktbesuchen.

Den Großteil des Wocheneinkaufs erledigte ich auf dem Weg in die lindgrüne Hölle bei einem Discounter, hielt dann nochmal kurz bei einem Supermarkt. Im Laufe der Woche ging's zur Apotheke, in einen Drogeriemarkt, zum Getränkemarkt und natürlich zu Baumarkt und Ikea.

Geschnetzeltes mit Wurzeln und Porree.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend wurden Rumpsteaks gegrillt. Dazu gab's Ofenkartoffeln und Salat.

Sonntag aßen der Gatte und ich getrennt. Beim Gatten gab's Hühnerfrikassee, bei mir Forellenfilet mit Ofenkartoffeln.

Montag aßen wir wieder zusammen. In der Vorwoche kaufte ich einen Drei-Kilo-Sack Wurzeln, der verbraucht werden wollte. Ich kochte Wurzel-Porree-Geschnetzeltes und stellte dabei fest, dass ein Hähnchenbrustfilet beim Marktschlachter mal eben ein Kilo wiegt! Bislang dachte ich, die, die es beim Dorfschlachter gibt, wären groß, aber diese toppen alles. 

Dienstag gab's Linsensuppe aus dem Tiefkühler mit Brötchen. Die sollten eigentlich über Too good to go kommen, aber der Bäcker stornierte die Bestellung. Also ging's nach Feierabend zu einem unserer hiesigen Lieblingsbäcker. Dort gab's kurz vor Ladenschluss noch so viel Auswahl, dass ich hoffe, er spendet die Reste an die Tafel oder an Foodsharing. Wo ich schon mal da war, nahm ich ein Bischöfinnenbrot mit, das uns sehr gut schmeckte. 

Mittwoch gab's wieder Wurzel-Porree-Geschnetzeltes. Dann waren vom Drei-Kilo-Sack noch genug Wurzeln über, damit sich der Gatten einen Saure-Möhrchen-Salat machen konnte.

Donnerstag kochte ich Spinat mit Kartoffelbrei und Ei - wir haben aktuell zu viele Eier. Zur Freude des Gatten machte ich aus dem Blattspinat Rahmspinat - das geht mit etwas Butter, Mehl und Sahne im Handumdrehen.

Freitag war unklar, wo wir essen, also stand Ofen-Fisch mit Salat auf dem Plan, denn der lässt sich auch auf der Baustelle gut zubereiten. Letztlich gab's aber Tortelloni mit Vier-Käse-Sauce - wir haben ja bedingt durch die aktuelle Situation einen stabilen Convenience-Vorrat, den ich immer wieder auffülle, wenn etwas im Angebot ist. 

Gebacken wurde auch: Ein umgedrehter Apfelkuchen, natürlich mit Äpfeln aus unserem Garten. Der Gatte hatte die ultimative Idee, der Apfelschwemme zukünftig Herr zu werden: Er will Schnaps brennen! Leider ist das Privatbrennen seit 2018 verboten. Aber die Idee ist großartig. In der momentanen Verfassung würde ich mich direkt unter die Destille legen ... Mal schauen, wie die Apfelernte nach dem Rückschnitt ausfallen wird. 

Mit Too good to go hatte ich diese Woche wenig Glück. Bäcker und Coffee Shop stornierten die Käufe, der eine, weil sich die Abholzeit änderte, der andere, weil nichts übrig war, was natürlich gut ist. Ich musste halt für die Mittagspause neu planen, denn momentan mag ich keine Overnight Oats. Aber mit dem Luxus-Schnobkram klappte es. 

An die Preissteigerungen bei Lebensmitteln haben wir uns ja inzwischen gewöhnt, auch daran, dass immer mal wieder etwas nicht zu bekommen ist. Wir kaufen halt überwiegend Angebote und bevorraten uns. Die Preissteigerungen bei Strom und Gas aber machen uns weiterhin zu schaffen. Unser Stromanbieter hat den Preis binnen eines Monat zum zweiten Mal erhöht, insgesamt 38 Prozent mehr. Da wir seit einem Vierteljahr die Kosten für zwei Haushalte tragen müssen, ist das schon eine Belastung. Wir hoffen auf einen raschen Umzug, allerdings geht's auf der Baustelle nicht vorwärts. Die Baubrigade wollte schon Ende September fertig sein. Aktuell sieht's nicht so aus, als würde sie überhaupt noch dieses Jahr fertig. Angeblich leidet sie unter Lieferschwierigkeiten, allerdings ist das, was fehlt, problemlos im Baumarkt zu bekommen, so dass der Gatte schon überlegte, die fehlenden WCs, Spülkästen und Waschbecken mal eben zu kaufen und der Brigade hinzustellen. Das käme uns zwar teurer, aber die Baustelle wäre dann endlich mal fertig, und wir könnten mit dem Rest weitermachen.

Dadurch, dass wir zwei Haushalte führen, kommen wir oft durcheinander. Nicht nur, dass Benötigtes gerade im anderen Haushalt ist, sondern auch, dass Routinen anders sind. Das fängt damit an, dass das Türschloss anders ist und geht bis hin zur Mülltrennung. Im alt-neuen Haus haben wir eine Bio-Tonne, und in der Wohnung vermisse ich die inzwischen. Umlernen müssen wir auch beim Hausmüll, denn was in Hamburg in die Wertstofftonne kommt, gehört im Nachbarlandkreis in den Hausmüll. Dort gibt es kein Wertstoffrecycling, dort wird nur Verpackungsmüll in Gelben Säcken gesammelt, die seit Monaten vergriffen sind, weswegen ich welche aus Hamburg mitbrachte und gespannt bin, ob die mitgenommen werden. Für den Biomüll nahm ich extra kompostierbare Müllbeutel mit, die in Hamburg erlaubt sind, im Nachbarlandkreis aber nicht. Also kommt der Inhalt in die Tonne und die Tüte in den Hausmüll. Das macht sicher Sinn. Fragt sich nur, welchen. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Freitag, 25. November 2022

Kochen ohne Tüte: Schupfnudeln mit Steakstreifen

Wenn wir auf der Baustelle im alt-neuen Haus sind, gibt's einfach Gerichte oder es wird gegrillt. Da kommt dann auch viel Convenience zum Einsatz. Ich habe keine Arbeitsfläche zum Schnibbeln und wir haben keine Spülmaschine, so dass ich zwei bis drei Mal pro Tag abwasche. Gleichzeitig versuche ich, regelmäßig den Tiefkühler zu leeren, und in dem war noch ein Steak.

Schupfnudeln mit Steakstreifen.

Bei diesem Gericht verzichte ich auf eine fixe Tüte für eine Gemüse-Pfanne mit Hähnchen mit folgenden Zutaten:
Kartoffelstärke, Palmfett, Weinzenmehl, Jodsalz (Salz, Kaliumjodat), Gewürze (Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Pfeffer, Kurkuma), Molkenerzeugnis , Milchzucker, 3% Kräuter (2,5% Petersilie, Schnittlauch), Würze (aus Weizen), Salz, Sellerie, Milcheiweiß, Weißweinextrakt , Essigextrakt, natürliches Aroma. 
Dieser Beitrag geht rüber zum Freutag. Vielen Dank für's Sammeln.

Schupfnudeln mit Steakstreifen

Zutaten für 2-3 Portionen:

400 g Rindersteak
2-3 Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln)
1 EL Öl
400 g Schupfnudeln 
200 g Sahne 
ggf. etwas Milch oder Wasser
Salz
Pfeffer
Thymian, getrocknet
Oregano, getrocknet
1 EL Senf

Zubereitung:

Steak in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden (inkl. dem Grün). Das Grün beiseite stellen.

In einer Pfanne Öl heiß werden lassen. Schupfnudeln darin goldbraun
anbraten, herausnehmen und warm stellen. 

Filetstreifen in die Pfanne geben und braten, bis das Fleisch gar ist. Temperatur reduzieren. Schupfnudeln und Frühlingszwiebeln (bis auf das Grün) dazu geben, dann die Sahne und die Kräuter. Alles warmziehen lassen und mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken. Falls notwendig, etwas Milch oder Wasser hinzugeben. Mit dem Grün der Frühlingszwiebeln bestreut servieren. 

Samstag, 19. November 2022

Wochenplan in KW 46/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CXL

Bedingt durch die aktuelle Situation sind meine Tage ziemlich minutiös durchgetaktet, und so erledigte ich diesen Wocheneinkauf Freitag Mittag auf dem Rückweg von einer Dienstreise. Hätte ich nicht einen Kollegen mit nach Hamburg genommen, hätte ich den Einkauf auch am Tagungsort erledigt - Hauptsache, ich muss, wenn ich erstmal zu Hause bin, nicht noch mal raus. Ich bin momentan so selten zu Hause. Ich war auch endlich mal wieder schnell mit dem Einkaufen durch - noch nicht mal eine Stunde brauchte ich für Supermarkt und Discounter. Im Laufe der Woche war der Gatte wie in diesen Zeiten üblich öfter im Baumarkt und bei Ikea, außerdem beim Discounter und im Getränkemarkt. Er hat zudem im Blick, welche Lebensmittel wir im alt-neuen Haus brauchen, so dass ich nur das einpacke, was wir dort für's Abendessen brauchen, wenn wir zusammen essen. Essen wir getrennt, versorgt er sich in der Regel mit Fertigfutter ... 

Ich kam endlich mal wieder dazu, den Plan an die Tafel zu schreiben, auch wenn meistens niemand da ist, um ihn zu lesen.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend aßen wir im alt-neuen Haus. Es gab Schupfnudeln mit Geschnetzeltem.

Sonntag aßen wir getrennt. Ich machte mir Halloumi Fries, der Gatte aß asiatisch.

Montag gab's endlich mal wieder Wurzel-Spinat-Curry mit Würzreis. Den Würzreis mache ich seit einiger Zeit gerne mit Advieh*, die u.a. Rosen-, Orangen und Muskatblüten enthält. 

Dienstag hoffte ich, der Gatte könne mal das Kochen übernehmen, denn es sollte Klopse mit Kartoffel-Möhren-Stampf geben - leider nein. Also kochte ich.

Mittwoch gab's nochmal Wurzel-Spinat-Curry mit Würzreis. Prima, kochfrei, dachte ich, bis mir einfiel, dass ich ja noch für die kommenden Tage auf der Baustelle einen Apfelkuchen backen muss. Es wurde wieder ein Altländer Apfelkuchen, der geht am schnellsten. 

Donnerstag gab's nochmal Klopse mit Kartoffel-Möhren-Stampf, auf der Baustelle vorsichtig aufgewärmt in der einzigen Pfanne, die wir dort haben.

Freitag gab's tatsächlich mal wieder Ofen-Fisch mit Salat. Das lässt sich auch auf der Baustelle zubereiten.

Gebacken wurde der schon erwähnte Altländer Apfelkuchen, diesmal mit Amaretto-Rosinen. Über Too good to go wurden Sandwiches für eine Mittagspause, süße Teilchen und Luxus-Schnobkram geholt. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.  

Donnerstag, 17. November 2022

(Fast ein) Gin Pomada

Gin Pomada ist ein klassischer Drink aus Menorca und wird traditionell mit Xoriguer Mahon Gin* gemixt, dem menorquinischen Gin. Eigentlich gehört Meerfenchel in den Drink, aber den bekam ich noch nicht mal als Konserve. Alternative wäre der Anbau im eigenen Garten ... Als Ersatz für Meerfenchel ist Queller (Salicornes) fein. Vermutlich lässt sich auch Fenchelgrün nehmen, aber das wäre mir zu lakritzig gewesen.

Gin Pomada mit Queller statt Meerfenchel.

Dieser Beitrag geht rüber zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

(Fast ein) Gin Pomada

Zutaten für 2 Portionen à 250 ml:

10 cl  Xoriguer Mahon Gin* (oder ein andere Gin nach Geschmack)
Zitronenbrause
Eiswürfel
1/2 Zitrone
Queller bzw. Meerfenchel

Zubereitung: 

Zitrone heiß abwaschen, trocken tupfen in Scheiben schneiden. Queller / Meerfenchel waschen und trocken schütteln.

Eiswürfel in zwei Gläser füllen. Jeweils 5 cl Gin hinein geben und mit Brause auffüllen. Mit Zitronenscheibe und Queller garnieren.

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Mittwoch, 16. November 2022

Gratinierte Miesmuscheln mit Queller

Die Miesmuscheln hatten eine gute Chance, der running gag auf dem wöchentlichen Einkaufszettel zu werden, denn überhaupt, fand ich frische oder tiefgefrorene, keine vakuumierten. Frische Miesmuscheln sind natürlich super, aber wenn ich sie donnerstags oder freitags kaufe, kann ich sie nicht sonntags essen, denn so lange halten sie sich nur vakuumiert. Tiefgefrorene Muscheln wären eine Alternative, allerdings fand ich nur marinierte, und auf Fertig-Marinade verzichte ich gerne, vor allem, wenn ich mit den Muscheln noch etwas anderes vorhabe.

Gratinierte Miesmuscheln mit Queller.

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Gratinierte Miesmuscheln mit Queller

Zutaten für eine Portion (als Vorspeise oder mit Beilagen reicht es auch für mehrere):

1 kg Miesmuscheln
100 g Semmelbrösel
50 g geriebener Pecorino
1 Handvoll Queller (Salicornes)
1 Bund Petersilie
Saft einer halben Zitrone
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
Schwarzer Pfeffer
Natives Olivenöl

Zubereitung:

Miesmuscheln säubern, Verunreinigungen und Bärte entfernen, beschädigte Muscheln aussortieren. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Muscheln darin etwa 5 Minuten kochen, bis sich alle Muscheln geöffnet haben. Muscheln, die sich nicht geöffnet haben, aussortieren. 

Muscheln aus dem Kochwasser nehmen und kurz abkühlen lassen. Währenddessen die Semmelbrösel, die zerdrückten Knoblauchzehen, Käse und ein paar Tropfen Zitronensaft in einer Schüssel verrühren und so viel Olivenöl dazu geben, dass eine zähe Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer würzen und die gehackte Petersilie unterheben. Die leere Muschelhälfte entfernen und die Hälfte mit dem Fleisch in einer Ofenform anordnen. Die einzelnen Miesmuscheln mit einem Löffel dieser Füllung bestreichen und den Queller über allem verteilen. Alles bei 180°C (Umluft) einige Minuten im Ofen backen, bis sich eine Kruste an der Oberfläche der Füllung bildet.

Quelle

Dienstag, 15. November 2022

Kartoffelsuppe mit Kräutern und Speck

Der Gatte guckt sehr gerne Verbrauchersendungen, und in einer ging's um fertige Kartoffelsuppen. Natürlich gab's auch ein Rezept, das wir leicht verändert nachkochten.  

Kartoffelsuppe mit Kräutern und Speck, als schnelle Feierabendküche nicht durch's Sieb passiert.

Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag, Handmade on Tuesday und Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Kartoffelsuppe mit Kräutern und Speck

Zutaten für 4 Portionen:

2 Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
1 kg Kartoffeln
1 Stange Porree (Lauch)
frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch ... was da ist und schmeckt)
Butterschmalz
500 ml Gemüsebrühe
250 ml Sahne
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
100 g Bauchspeck

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebeln in Ringe schneiden, Knoblauch fein schneiden. Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Porree waschen und in Ringe schneiden, dabei etwas von dem grünen Teil der Porreestange beiseite legen. Kräuter waschen, trocken schütteln und fein schneiden. 

Butterschmalz in einen großen Topf geben und Zwiebeln, Porree und Kartoffeln darin glasig dünsten. Mit Brühe ablöschen und reduzieren. Mit Sahne auffüllen und etwas einkochen lassen. Die Suppe pürieren und durch ein Sieb passieren. Die Kräuter unterrühren und die Suppe mit den Gewürzen abschmecken.

Speck würfeln und ohne Öl in einer Pfanne kross braten. Anschließend zum Entfetten auf ein Küchenpapier geben. Das beiseite gelegte Stück Porreegrün in feine Ringe schneiden und kurz in der Pfanne andünsten.

Die Suppe in tiefe Teller oder Schalen füllen und mit Speck und etwas Porreegrün bestreut servieren. 

Quelle