Samstag, 16. Januar 2021

Wochenplan in KW 2/21: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten XXXXII

Bevor der Gatte aus dem Krankenhaus kam, habe ich die Vorräte so gründlich aufgefüllt, dass wir irgendwie noch immer weitgehend davon essen. Unser neuer Kühlschrank ist einfach riesig, und ein Teil der Lebensmittel lagert auf dem Balkon (was angesichts der Kühlschrankgröße gar nicht nötig wäre, aber Tradition ist).

Blick in den riesigen neuen Kühlschrank. Der hat sogar ein extra Kühlfach für Fleisch!

Der Wocheneinkauf, den ich beim Mega-Supermarkt in der Nähe des Krankenhauses, in das ich den Gatten alle zwei Wochen fahre, erledigte, kaum auf knapp über 10 Euro - und da war schon Schnobkram mit drin. 

Erfreulicherweise war der Laden viel leerer als vor vier Wochen, als ich das letzte Mal dort war. Da kam ich in einige Gänge gar nicht erst rein, weil sich da ganze Familien trafen ... Diesmal war der Einkaufszettel schnell abgearbeitet. Zur Bank, zum Drogeriemarkt, zur Post, zur Bücherhalle, zum Bäcker und zur Tankstelle ging's auch noch, bevor ich mir in Krankenhausnähe einen Parkplatz suchte, um auf den Anruf, dass der Gatte abgeholt werden kann, zu warten. Eigentlich hätte ich auch in den Woll-Laden gemusst, aber der ist ja aktuell geschlossen. So muss der Häkelnadelersatz warten, bis ich irgendwann irgendwo mal wieder bestellen muss. Die Straßen (und die Parkplätze) waren ebenfalls sehr leer. 

Da der Gatte inzwischen wieder durch die Läden butschert, war er beim Schlachter und diverse Male beim Bäcker. Außerdem kauft er sich immer wieder Fertigfutter. Joghurt, Pudding und Obstkonserven, um Unterzuckerungen anzugehen. Das kollidiert mit meinem Wunsch, frisch zu kochen, aber ich war diese Woche ohnehin noch malad, da war mir so ziemlich alles egal.

In dieser Woche kämpfte ich nicht mehr so sehr mit den 1.000 Kalorien Minimum, denn der Gatte gewöhnte sich an, zwischendurch Käse zu essen, und da aß ich mit. Mit den maximal zwei Mahlzeiten pro Tag klappt es momentan nicht. Ich esse immer wieder Zwischenmahlzeiten, auch, weil ich phasenweise sonst heftige Magenschmerzen habe. Von wenig oder gar null Kohlenhydraten bin ich aber weiterhin weit entfernt. Es fällt mir extrem schwer zu verstehen, dass ich weder Obst noch Gemüse essen darf. 

Unsere planlose Woche:

Sonnabend gab's Spaghetti carbonara.

Sonntag und Montag aßen wir Gulasch mit Semmelknödeln.

Dienstag gab's Bratwurst mit Kartoffelstampf.

Mittwoch machte ich Ofengemüse mit Frikadellen.

Donnerstag zauberte der Gatte aus den Resten Wurzeln mit Kartoffelstampf und Frikadellen.

Freitag kochte der Gatte Würstchengulasch.

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 9. Januar 2021

Wochenplan in KW 1/21: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten XXXXI

Wir leben immer noch weitgehend ohne Wochenplan und aus dem Vorrat - den habe ich vor Weihnachten sehr gut aufgefüllt .... Der Wocheneinkauf war am Sonnabend schnell beim Discounter erledigt. Der Gatte ist zudem wieder in der Lage, mal ein zwei Stunden aus dem Haus zu gehen, und da er gerne durch die Läden streift, ist er derjenige, der einkauft - leider ohne vorher zu gucken, was wir brauchen, und grundsätzlich en gros. Wir haben jetzt unter anderem Haferflocken für eine ganze Kompanie ... Weiterhin gilt auch: Gegessen wird, was der Gatte mag, denn der muss noch immer gepäppelt werden.

Wir nutzten außerdem einen Getränke-Lieferdienst, denn keiner von uns war gerade in der Lage, Leergut ins Auto zu schleppen, bei Getränkemarkt zu tauschen und volle Kästen wieder in die Wohnung zu schleppen. Die Lieferung klappte gut - wäre sie nicht maskenfrei gewesen, wäre es perfekt gewesen. 

Sonnabend war uns nach Spinat-Pizza.

Sonntag gab's Hühnersuppe aus dem Tiefkühler - ich hatte ja Ende Dezember unseren Vorrat wieder aufgefüllt, schließlich ist die Erkältungszeit noch nicht vorbei. 

Der aufgefüllte Hühnersuppenvorrat bewährte sich auch am Montag, dann mich erwischte eine Erkältung.

Dienstag gab's Grieß mit Tomaten und Schafskäse überbacken.

Mittwoch war dem Gatten nach Ravioli. Für mich gab's eine Winzportion - die bösen Kohlenhydrate ... 

Donnerstag war Krankenhaustag, also kochfrei. Es gab Kartoffelsalat und Würstchen.

Freitag hatte mich die Erkältung vollends erwischt - ich lag mit Fieber flach und bekam eine Krankschreibung. Ich ernährte mich hauptsächlich von Saft - böse Kohlenhydrate hin oder her - und einem Rest Kartoffelsalat

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Sonntag, 3. Januar 2021

Wochenplan in KW 53/20: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten XXXX

Momentan richtet sich alles danach, den Gatten aufzupäppeln. Der verlor im Krankenhaus viel Gewicht, sank unter die für ein Medikament kritische Grenze, hat leider keinen Appetit, muss aber wie ich auch jeden Tag mindestens 1.000 Kalorien zu sich nehmen. Das ist ein steter Kampf. Oft isst er zurzeit Grießbrei, Milchreis oder magenfreundlichen Kartoffel-Wurzel-Stampf, denn die neuen Medikamente schlagen ihm auch noch auf den Magen. Umso wichtiger wäre es, dass er genug isst ... 

Weihnachtliche Tee-Tafel mit Kuchen und von Schwiegermutter und Tante gebackenen Keksen.

Wir leben also ohne Wochenplan, und der Gatte bekommt jeden Tag das, worauf er Appetit hat. Zum Glück habe ich vor Weihnachten reichlich eingekauft und war auf alles vorbereitet - nur nicht auf das Kochen von Hühnersuppe. Also fuhren wir Montag in das kleine Einkaufszentrum, in das ich ungern fahre, weil wenig Masken, wenig Abstand. Aber der Dorf-Schlachter hat montags zu, da Schlachttag, und in dem Einkaufszentrum gibt's einen "Türken" mit frischem Geflügel, außerdem Discounter, Supermarkt und Bank. Mit einem Weg war alles erledigt - inklusive Einfangen einer heftigen Erkältung, der ersten seit Ende Februar 2020.

Dienstag und Mittwoch ging's dann noch jeweils kurz ins Dorf, zum Supermarkt, zur Trafik zwecks Verschicken der Neujahrsüberraschungen an Mudderns und Tante, und zum Bäcker.

Sonnabend gab's die Reste vom Weihnachtsessen bei Mudderns: Gänsebrust mit Rotkohl und Kartoffelknödel. Für den Gatten wäre Hirschbraten mit den gleichen Beilagen da gewesen, aber er mochte nicht. Also gab's das dann für mich am Sonntag. Für den Gatten gab's Kartoffel-Wurzel-Stampf.

Montag gab's Steak mit Orangen-Schafskäse-Feldsalat. Für den Gatten gab's Kartoffel-Wurzel-Stampf, und tagsüber wurde er schon mit Hühnersuppe aufgepäppelt.

Dienstag wünschte sich der Gatte Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelstampf.

Mittwoch wünschte sich der Gatte Grießbrei mit Roter Grütze. Für mich gab's Joghurt statt Grieß, um weniger von den bösen Kohlenhydraten zu essen.

Donnerstag gab's gemischten Salat mit pochiertem Ei. Der Gatte bekam zwecks Aufpäppelung Vanillepudding zum Dessert.

Freitag gab's nochmal gemischten Salat mit pochiertem Ei, diesmal mit einem gegrillten Hähnchenbrustfilet dazu.

Gebacken wurde auch: Es gab Apfel-Mohn-Kuchen zum Weihnachtstee mit Schweigermutter und Glücksklee-Kekse für Neujahr.

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 26. Dezember 2020

Wochenplan in KW 49/20 bis 52/20: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten XXXVII - XXXIX

In den letzten Wochen geriet alles ein wenig durcheinander. Zuerst war ich so erschöpft, dass ich den wöchentlichen Beitrag über unsere Corona-Küche nicht mehr schaffte, dann kam der Gatte ins Krankenhaus, dachte ich nicht mehr ans Essen, geschweige denn irgendeine No-Carb- oder Low-Carb-Diät. Einzig auf die 1.000 Kalorien Minimum achtete ich, damit es mit meinen Medikamenten keine Probleme gibt. 

Am ersten Krankenhausabend des Gatten gab's für mich 'ne Kohlroulade und 'nen Klops, übriggeblieben vom Vorvortag, als der Gatte noch kochte. Zwei Tage hielt ich mich mit Pellkartoffeln und Quark über Wasser, dann schaffte ich es, ein kohlenhydratarmes Weißkohl-Curry zu kochen, an dem ich ohne Appetit zwei Tage aß (es hätte auch noch für weitere Tage gereicht, aber ich mochte nicht). Sonntag holte ich mir auf dem Heimweg von Krankenhaus und Schwiegermutter Falafel Dürüm und Pommes - und schlief nach dieser Kohlenhydratorgie endlich mal wieder acht Stunden wie ein Stein durch. Da mir Kohlenhydrate anscheinend zu Schlaf verhelfen, gab's Montag wieder welche in Form von Ofenkartoffeln. 

Dienstag kam der Gatte aus dem Krankenhaus und wird seitdem nicht nur kulinarisch aufgepäppelt. Das Essen im Krankenhaus war so gar nicht sein Fall, wenngleich er froh war, wenn er welches bekam: Die ersten beiden Tage auf der Isolierstation in der Notaufnahme hatte man ihn nämlich schlichtweg vergessen, was für ihn als Diabetiker prekär war, nachdem seine Vorräte aufgebraucht waren. In der ganzen Zeit bekam er gerade zwei Mahlzeiten. Auf der Normalstation klappte es mit der Versorgung besser, sofern er nicht mittags zu Behandlungen musste - dann wurde das unangetastete Essen wieder mitgenommen. Zum Glück war er inzwischen wieder so fit, dass er sich etwas vom Bäcker holen konnte, und ich ihm Essen bringen konnte, was in der Notaufnahme nicht möglich war. Als Willkommensessen zu Hause aß er Currywurst (und ich 100 g Salami mit ohne Brot - vorbildlich ketogen).

Seit Mittwoch gibt's wieder so was wie Küche bei uns: Abends gab's Hühnerfrikassee.

Donnerstag, Heiligabend, war eigentlich ein Menü aus Feldsalat, Entenbrust und Bratapfel mit jeweiligem Gedöns geplant, sollte Schwiegermutter zu uns kommen, wollte der Gatte kochen. Durch seinen Krankenhausaufenthalt geriet das natürlich durcheinander, und fit genug, um in der Küche zu stehen, wird er noch lange nicht sein. 

Als noch nicht sicher war, ob der Gatte womöglich Weihnachten noch im Krankenhaus ist, machte ich mit Schwiegermutter aus, dass ich ein paar Crèmes und Kleinigkeiten beim Grönhöker besorge und mit oder ohne Gatten für ein Stündchen zu ihr komme. Dann aber sah eine Corona-Verordnung vor, dass auch in Seniorenwohnanlagen nur noch Besuche mit negativen Corona-Test möglich sind, womit der Besuch bei ihr ausfiel. 

Anstatt nun zu sagen, wir könnten Heiligabend zu Zweit sein, bestand Schwiegermutter allen Ernstes darauf, dass sich der rekonvaleszente Gatte stundenlang an einer Teststation anstellt, um zu ihr kommen zu können. Das redete der Gatte ihr aus. Schwiegermutter kam zu uns, was bedeutete, dass ich mal eben die Wohnung schwiegermutterfein machen müsste (der Gatte half, wo er konnte, nur darf er halt einfach nicht viel machen außer sich zu schonen). Keine 24 Stunden später rief sie an, um mitzuteilen, dass es in ihrer Seniorenwohnanlage Tests gäbe, der Gatte nun also Sonnabend zu ihr kommen und ihr Entenbrust zubereiten könne. Es überraschte Schwiegermutter sehr, dass ich fließend Tacheles sprechen kann. Die Entenbrust gibt es frühestens Neujahr, wenn der Gatte bis dahin wieder fit genug zum Kochen ist. 

Heiligabend gab's also Crèmes zu Fladenbrot, Oliven, Shrimps und Börek, davor einen Feldsalat mit gratiniertem Ziegenkäse, als improvisierten Apèro weißen Glühwein auf Eis

Improvisiertes Weihnachtsessen.

Am Ersten Feiertag treffen wir uns traditionell mit Mudderns zum Brunch, aber das geht ja dieses Jahr nicht. Also bestellte ich die Weihnachtsbox im Henry's: Drei Gänge, vorgegart und vakuumiert geliefert - das sollte ich auch in Mudderns spartanischer Küche hinbekommen. Was sich so entspannt anhörte, war dann doch etwas stressiger als gedacht, was allerdings nicht am Henry's lag, sondern an Mudderns, die am Liefertag völlig aufgelöst anrief, weil das Essen tiefgekühlt geliefert wurde, sie nicht wusste, wohin damit, weil TK-Fach voll ("Pack's auf den Balkon, ist kalt genug bis übermorgen!"), um dann telefonisch Heiligabend im größten Schwiegermutterstress die Bastelanleitung für's Aufwärmen mit mir durchzugehen, damit es am kommenden Tag nicht so stressig für mich ist. Sie wollte alles richtig machen, total süß!

Nur befiel mich milde Panik, denn was Mudderns da vorlas, hörte sich nicht nach vorgegart, sondern nach roh an. Ich notierte, welches Küchen-Equipment ich am kommenden Tag einpacken muss, überlegte kurz, ob mein Herd ins Karlchen passt, und musste Mudderns davon abhalten, schon heute alle Beutel in die Mikrowelle zu werfen, damit das Essen am kommenden Tag auch ja gar ist ... Blieb die leise Hoffnung, dass Mudderns vielleicht gerade alles durcheinander wirft. 

Eine Stunde vor Abfahrt rief ich Mudderns an, die schon auf alle Herdplatten Wassertöpfe gesetzt hatte, aus Angst, dass das Essen sonst nicht rechtzeitig fertig wird, und mir stolz berichtete, die Kartoffelklöße, die eigentlich nur 35 Minuten sieden sollten, würden schon kochen ... Der Gatte überlegte, unterwegs beim Döner zu halten, sicherheitshalber, aber da war zu. Also volles Risiko. 

Ums kurz zu machen: Das Essen, bestehend aus Kürbis-Zitronengras-Suppe mit Kürbiskernbrot und Gänseschmalz, geschmorter, butterzarter Hirschkeule mit Rotkohl, Kartoffelklößen und Preiselbeerjus für Mudderns und den Gatten sowie Gänsebrust, Kartoffelklößen, Rosenkohl mit Speck und Kranbeeren für mich und Mohn-Mousse mit kandidierter Orange und Apfelcrumble war wirklich fein! Die Portionen waren so reichlich, dass wir heute nochmal davon essen, Muderns noch für zwei Tage Kürbissuppe hat, zwei Portionen Rotkohl in unserem Tiefkühler schlummern. 

Das Einkaufen in den letzten zehn Tagen gestaltete sich weitgehend entspannt, denn da ich ohnehin nicht schlafen konnte, war ich schon morgens um sieben im Supermarkt. Das klappte auch am 23. Dezember gut, wenngleich ich entgeistert war, dass die Schlange vorm Schlachter zehn Minuten nach Öffnung schon bummelig 30 Meter lang, der Laden voll war. Die ersten Kunden müssen vorm Laden übernachtet haben. 

Eigentlich hätte ich nicht anstehen müssen, weil der Gatte die Entenbrust vorbestellt hatte, Bestellungen extra ausgegeben wurden, aber als klar war, dass der Gatte Weihnachten zu Hause ist, wollte ich ihm Aufschnitt mitbringen - kulinarisches Aufpäppeln eben. So stand ich in der Thekenschlange. Für Schlachter, Discounter, vergeblichem Supermarkt-Abstecher (keine Parkplätze), Grönhöker, Trafik, Apotheke und Bäcker brauchte ich zweieinhalb Stunden - wobei ich die meiste Zeit beim Schlachter und beim Bäcker verbrachte.

Unsere Vorratslage ist, auch dank neuem, riesigem Kühlschrank, so gut, dass ich in der kommenden Woche eigentlich nicht einkaufen müsste, aber das hängt davon ab, was der Gatte essen möchte - und kann, denn die vielen neuen Medikamente, die er nehmen muss, schlagen ihm auf den Magen. Das beeinflusst sicher den Speiseplan.

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Hähnchenbrustfilet mit Kürbis-Wedges und Erdnuss-Sauce

Kartoffeln sind böse, genau wie Nudeln und Reis, denn ich muss mich ja ärztlich verordnet möglichst ohne Kohlenhydrate ernähren. Das fällt mir ziemlich schwer, vor allem, weil es neben dem Verzicht auf Kartoffeln, Nudeln, Reis und Brot auch einen Verzicht auf Obst bedeutet. 

Hähnchenbrustfilet mit Kürbis-Wedges und Erdnuss-Sauce.

Bei diesem Rezept hätte ich dann auch lieber Süßkartoffel-Wedges gegessen, aber Süßkartoffeln haben mehr als doppelt so viel Kohlenhydrate als Kürbis. Gnarf.

Hähnchenbrustfilet mit Kürbis-Wedges und Erdnuss-Sauce

Zutaten für 2 Portionen:

500 g Hokkaido
1/2 TL rote Thai-Currypaste
Kokosfett
Salz
Pfeffer
250 g Hähnchenbrustfilet
2 TL Ketjap Manis
etwas Limettensaft
1 Schalotte
1 kleines Stück Ingwer
200 ml Kokosmilch
2 EL ungesüßte Erdnussbutter
1 Messerspitze Kreuzkümmel
1/2 Bund Koriander

Zubereitung:

Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen, und den Kürbis in mundgerechte Spalten schneiden.

Die Currypaste mit 1 EL Kokosfett und etwas Salz mixen, dann zusammen mit den Kürbisspalten in eine Schüssel geben und gut vermengen. Die gewürzten Spalten auf einem mit Backpapier auslegten Blech verteilen und bei 200°C (Umluft) im Ofen etwa 20 Minuten garen, bis sie weich sind.

Währenddessen das Hähnchenfleisch waschen, trocken tupfen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. 1 TL Ketjab manis und ein wenig Limettensaft darüber geben und kurz ziehen lassen.

Für die Erdnuss-Soße die Schalotte und den Ingwer schälen, fein hacken und in 1 TL Kokosfett anschwitzen. Mit Kokosmilch ablöschen. Erdnussbutter zufügen und gut durchrühren. 1 TL Ketjab manis und Kreuzkümmel einrühren, vorsichtig erwärmen und warm halten - die Soße soll nicht kochen.

1 EL Kokosfett in einer großen Pfanne erhitzen und die Fleischwürfel von jeder Seite 3 bis 4 Minuten braten, dabei mit Salz und Pfeffer würzen.

Koriander waschen und trocken schütteln, fein hacken und über die Erdnusssoße geben. Die Soße zu den Fleischwürfeln und Kürbisspalten servieren. 

Quelle / Affiliate links 

Dienstag, 15. Dezember 2020

Schnelle Low-Carb-Küche: Hack mit Porree und Schafskäse

Hack, Porree und Schafskäse gehen bei uns eigentlich immer. Dieses Gericht ist zudem abends schnell auf dem Tisch. 

Kann Spuren von roter Paprika enthalten: Hack mit Porree und Schafskäse.

Hack mit Porree und Schafskäse

Zutaten für 2 Portionen:

2 - 3 Stangen Porree (Lauch)
500 g Rinderhack
200 g Schafskäse
Thymianzweige, gerne frisch
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Porree putzen, in dünne Ringe schneiden und waschen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hack darin krümelig braten, Thymian und Porree dazu geben, am Schluss den Schafskäse. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Thymianzweige vor dem Servieren entfernen.

Dazu schmeckt Kräuterquark oder Tsatsiki und, wenn es nicht Low Carb sein muss, Fladenbrot.

Sonntag, 13. Dezember 2020

Ofen-Kürbis mit Roter Bete und Tahini-Dip

Dieses Low Carb-Keto-Zeugs, dass ich auf ärztlichen Rat neuerdings essen soll, ist mir meistens viel zu fleisch- und fettlastig. Da ist dieses Rezept eine wohltuende Ausnahme, zumal es auch noch mit regionalen und saisonalen Zutaten machbar ist. Außerdem wurde ich noch etwas Tahini los. 

Ofen-Kürbis mit Roter Bete und Tahini-Dip.

Ofen-Kürbis mit Roter Bete und Dip

Zutaten für 2 Portionen:

500 g Hokkaido
300 g Rote Bete
300 g Blumenkohl
1 Apfelsine, die Schale davon
2 EL kalt gepresstes Olivenöl
1 TL flüssiger Honig
scharfes Currypulver
Salz
Pfeffer
1 Knoblauchzehe

Für den Joghurt-Dip:
200 g Naturjoghurt
1 EL Tahini
1 EL Zitronensaft
1/2 Bund Koriandergrün
1 EL Walnussöl

Zubereitung:

Den Kürbis waschen, die Kerne und Fasern mit einem Löffel entfernen. Kürbis in etwa 1 cm breite Spalten schneiden. Rote Bete schälen, je nach Größe halbieren und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Blumenkohl putzen, waschen und in Röschen teilen. Orange heiß waschen und abtrocknen, 3 dünne Schalenstreifen abziehen.

Olivenöl, Honig, Curry, Salz und Pfeffer verrühren. Knoblauch schälen und dazu pressen. Kürbis, Blumenkohl und Orangenschale darin wenden. Rote Bete salzen und pfeffern, nur kurz untermischen. Gemüse auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und im Ofen bei 200°C (Umluft) etwa 35 Minuten garen.

Inzwischen den Joghurt mit Tahina und Zitronensaft verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Koriandergrün waschen, trocken tupfen, die Blätter abzupfen, fein hacken und untermischen. 

Zum Servieren das Gemüse aus dem Ofen nehmen, auf Teller verteilen und mit dem Walnussöl beträufeln. Mit dem Tahina-Joghurt-Dip servieren.

Quelle / *Affiliate links:

Freitag, 11. Dezember 2020

Bananen-Pfannkuchen, quasi keto und low carb

Bananen sind des Teufels, wenn man sich, wie ich, ohne Kohlenhydrate, also ketogen, allenfalls low carb, also mit wenig Kohlenhydraten ernähren soll. Der Gatte isst allerdings täglich Bananen, kauft mehr, als er braucht, und ich weigere mich hartnäckig, überreife Bananen, die wir beide nicht mögen und dürfen, wegzuwerfen. 

Bananen-Pfannkuchen, pure Version.

Also Bananen-Pfannkuchen. Wieso die nun plötzlich keto / low carb sind, wenn Bananen an sich weder das eine noch das andere sind, weiß ich nicht. Ich muss das auch nicht verstehen. Ich verstehe ja auch das ganze Prinzip "Keto / low carb" nicht. Ich will es zugegebenermaßen auch nicht verstehen, weil ich es schlichtweg für blödsinnig halte. 

Bananen-Pfannkuchen, quasi keto und low carb

Zutaten für 4 Portionen:

2 - 3 große, vollreife Bananen
100 g Mandelmehl (gemahlene Mandeln)
2 Eier
1 TL Backpulver
ggf. Milch
Öl

Zubereitung:

Bananen, Mandelmehl, Eier und Backpulver im Standmixer oder mit dem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Wenn der Teig zu dick ist, etwas Milch dazu geben. 

Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Teig esslöffelweise hineingeben. Bei mittlerer Hitze von beiden Seiten 3 bis 4 Minuten goldbraun backen und auf einem Küchentuch entfetten. 

Dau schmecken frischen Obst, Honig, Joghurt oder Ahornsirup.