Montag, 18. Mai 2026

Einfache Æbleskiver (dänische kugelige Pfannkuchen)

Schon lange wollte ich eine Æbleskiver-Pfanne haben, aber irgendwie kam es in keinem Dänemark-Urlaub zum Kauf. Jetzt ergatterte ich eine beim Discounter - eigentlich ein komplett unvernünftiger Kauf, lebe ich doch noch immer auf einer Baustelle, ist das Haus voller Krams und Geraffel. Außerdem ist die Discounter-Pfanne zu groß, um Æbleskiver auf dem Kamin-Ofen zu backen, so, wie es sich der Gatte wünschte, wie wir es gerne in Dänemark-Urlauben machten. Irgendwas ist ja immer.

Æbleskiver mit Erdbeeren bei einer Terrassen-Teezeit.

Meine Æbleskiver-Pfanne ist genau genommen auch eine Poffertjes-, Förden- oder Förtchen-Pfanne, denn eine echte Æbleskiver-Pfanne hat nur sieben Mulden. Wie gesagt: Irgendwas ist ja immer.

Die Zubereitung von Æbleskiver, Munk (die norwegische Variante), Poffertjes-, Förden oder Förtchen-Pfanne ist durchaus unterschiedlich. Mal kommt flüssige Butter in den Teig, mal Hefe, mal geschlagenes Eiweiß, mal Gewürze, mal Zitronenschale ... Mal sind die Mini-Pfannkuchen runder, mal flacher, mal fluffiger, mal fester ... Dieses ist ein schneller Rezept mit vergleichsweise wenigen Zutaten. Die Pufferchen sind vergleichsweise fest. 

Æbleskiver heißt auf Deutsch Apfelscheiben, und ursprünglich umschloss der Teig auch Apfelscheiben. Verwendet wurden gelagerte Äpfel, die nicht mehr so ganz knackig waren. Eigentlich ist das eine hübsche Idee für den letzten Apfel, den der Gatte im letzten Jahr von seinem kleinen Apfelbaum erntete. 

Einfache Æbleskiver (dänische kugelige Pfannkuchen) 

Zutaten für ca. 70 Stück:

250 g Mehl
1 EL Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
2 Eier
400 ml Buttermilch
Butterschmalz, Öl oder Backtrennspray
Puderzucker
Marmelade

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Backpulver vermengen. Eier und Buttermilch unterrühren, sodass ein glatter Teig entsteht.

Æbleskiverpfanne* oder Poffertjespfanne* auf dem Herd erhitzen und mit Butterschmalz ausstreichen. Mulden portionsweise mit Teig füllen und bei mittlerer Hitze goldbraun backen. Wenn der Teig am Rand fest wird, die Æbleskiver vorsichtig mit einer Gabel oder zwei Holzstäbchen wenden und von der anderen Seite ebenfalls goldbraun backen. 

Die fertigen Æbleskiver können bis zum Servieren bei ca. 80°C (Umluft) im Backofen warmgehalten werden. Mit Puderzucker bestäuben und mit Marmelade servieren.

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Samstag, 16. Mai 2026

Wochenplan in KW 20/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXII

Da ich Montag meinen Deckchair aus dem Gewerbegebiet abholen musste, drehte ich die große Einkaufsrunde mit dem Auto, war außer beim Möbel-Dänen im Getränkemarkt, im Sonderpostenmarkt, bei Aldi und bei Edeka. Klüger wäre es übrigens gewesen, ich wäre mit dem Auto des Gatten gefahren, das ja noch nicht verkauft ist, denn der Deckchair war zu groß für's Karlchen. Ein Verkäufer war so nett, ihn mir auszupacken und beim Verladen zu helfen. Dann passte es gerade so.

Ansonsten hätte ich den Einkauf locker zu Fuß per Hackenporsche erledigen können, lebte ich doch weitgehend aus dem Vorrat. Das, was ich an frischen Lebensmitteln brauchte - Grillgut, Rhabarber, Spargel, Brot - bekam ich bei Schlachter, Bäcker und Grönhöker. Dahin ging's natürlich zu Fuß, zumal ich auch noch beim Uhrmacher und beim Schuster vorbei musste. 

Mein Plan für die zweite Mai-Woche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend nahm ich "Asia scharf mit Reis" aus dem Tiefkühler, Schweinegeschnetzeltes mit allerlei Asia-Gemüse, Ananas, süß-scharfer Sauce und Reis.

Teezeit auf der Terrasse mit Æbleskiver und Erdbeeren.

Sonntag kam lieber Besuch. Eigentlich wollten wir gucken, ob wir es schaffen, mit dem Gasgrill umzugehen, aber abends war's einfach zu kalt. So blieb's bei der Teezeit auf der Terrasse, und das Grillgut kam kurzerhand in die Pfanne.

Ein Teil des Abendessens. Der Besuch buk Fladenbrot.

Montag und Dienstag tauschte ich kurzerhand, denn die Reste, die für Dienstag geplant waren, mussten nicht einfach nur aufgewärmt werden. Zu mehr als Aufwärmen bin ich an einem Echtbüro-Tag aber nicht in der Lage. Es gab gebratenen Spargel mit Zitrone und Parmesan sowie Schaschlik, das vom Grillen übrig blieb.

Dienstag gab's nochmal "Asia scharf mit Reis". 

Mittwoch holte ich Auberginen-Masala mit Reis aus dem Tiefkühler.

Donnerstag gab's Ofen-Spargel in Zitronenbutter mit Ofen-Kartoffeln.

Freitag wärmte ich nochmal das Auberginen-Masala mit Reis auf.

Gebacken wurden Æbleskiver. Ansonsten ist mir aktuell eher nach Obst oder Eis als nach Kuchen, weswegen ich wenig backe. Über Too good to go wurde nichts geholt. Im Büro gab's Erdbeer-Rhabarber-Rauke-Salat.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Freitag, 15. Mai 2026

Auberginen-Masala mit Reis

Seitdem ich zwangsläufig alleine leben muss, koche ich öfter vegetarisch bzw. vegan und kann wieder mehr mit Gewürzen spielen. 

Auberginen-Masala mit Reis.

Erfreulicherweise gibt es auf dem hiesigen Wochenmarkt einen Gewürzhändler, der kaum einen Wunsch offen lässt. 

Auberginen-Masala mit Reis

Zutaten für 2 Portionen

1-2 Auberginen, je nach Größe (ca. 500g)
1 Knoblauchzehe
150 g Reis
300 ml Wasser
3 EL Olivenöl
3 TL Garam Masala (je nach Geschmack auch mehr oder weniger)
Salz
Pfeffer
150 g rote Linsen
1/4 TL Kurkuma (je nach Geschmack auch mehr oder weniger)
250 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokosnussmilch
8 Stiele Koriander

Zubereitung:

Auberginen ca. 2cm groß würfeln, Knoblauch fein hacken. Reis mit gesalzenem Wasser bedeckt etwa 15 Minuten garen und ausdampfen lassen.

Auberginen im heißen Olivenöl anbraten. Knoblauch kurz mitbraten. Mit Garam Masala, Salz und Pfeffer würzen. Linsen, ¼ TL Kurkuma, Brühe und Kokosnussmilch zugeben, aufkochen und offen bei milder Hitze ca. 12 Minuten dicklich einkochen.

Masala abschmecken. Mit Koriander bestreuen und mit Reis anrichten.

Donnerstag, 14. Mai 2026

Bananen-Karamell-Muffins

"Du hast extra für uns gebacken?", staunte die Strickgruppe. 

Bananen-Karamell-Muffins.

Na ja, ohne die Strick-Deerns zu enttäuschen: Ich backe wie zu Lebzeiten des Gatten weiterhin jeden Donnerstag, wenn es sich ausgeht und ich Lust auf Kuchen habe. Jetzt zum Sommer hin wird die Lust auf Kuchen weniger, aber ich hatte zu viel Buttermilch, braune Bananen und diese harten Karamell-Bonsche aus dem Lieblingskonfekt, die ich schon als Kind nicht mochte, weil sie mir einfach zu hart sind. Daraus wurden kurzerhand diese Muffins.

Bananen-Karamell-Muffins

Zutaten für 12 Stück:

60 g harte Karamell-Bonsche mit Schokoladenhülle (ca. 6 Bonsche)
250 g Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Vanille-Zucker
1 Pck. Natron
2 Eier
75 g Öl 
200 g
Buttermilch
2 sehr reife Bananen, in Stücke geschnitten

Zubereitung:

Karamell-Bonsche hacken.

Bananen, Eier, Öl, Zucker, Vanillezucker und Buttermilch in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.

Mehl, Salz und Natron mischen und in die Rührschüssel geben. Die gehackten Karamell-Bonsche unterheben.

Papierförmchen in ein Muffinblech geben und den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen. Bei 150°C (Umluft) etwa 20 bis 25 Minuten backen (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen

Mittwoch, 13. Mai 2026

Knuspriges Zitronen-Hähnchen mit Apfelsinen-Thymian-Wurzeln und Rosmarin-Kartoffeln

Im letzten Sommer, als der baldige Tod des Gatten absolut unvorstellbar war, kaufte ich beim örtlichen Geflügelzüchter nicht nur das saisonale Grillsortiment aus der Hofschlachtung, sondern auch ein Brathähnchen. Angesichts des Gewichts von dreieinhalb Kilogramm fragte die Bäuerin bei der Bestellung, ob ich sicher sei, dass ich das Hähnchen haben wolle. Ich bejahte und dachte, so viel größer als ein Hähnchen von der Geflügelzüchterin auf dem Hamburger Wochenmarkt könne der Hahn ja nicht sein. Sie verkauft Rhodeländer, die einiges auf die Waage brachten.

Der Teller ist zu klein für das halbe Hähnchen ...

Ich habe nicht gefragt, welche Rasse die hiesigen Hähnchen haben, aber der Hahn, den ich kaufte, war locker doppelt so groß wie der gewohnte Rhodeländer. Er zog erstmal in den Tiefkühler ein, denn bald nach dem Kauf begann die finale neunwöchige Krankenhausphase des Gatten. Eigentlich sollte es das Monster-Hähnchen am 28. September 2025 geben, aber die Einladung an die Sandkasten-Freundinnen mussten wir zurücknehmen. Der Gatte war seit fünf Tagen palliativ. Besuch überforderte ihn, wie sich zwei Tage zuvor zeigte, und so sagte ich allen ab. Der Gatte sollte noch drei Wochen bei mir bleiben dürfen. 

Apfelsinen-Thymian-Wurzeln (rechts) und Rosmarin-Kartoffeln.

Vom Monster-Gockel werde ich noch häufiger essen. Bei den ersten beiden Mahlzeiten machten mich alleine Keulen und Flügel satt. Das restliche Fleisch wurde eingefroren. 

Dank des Gatten habe ich ja drölfzich Auflaufformen, darunter auch zwei gigantisch große. In die ovale passte der Monster-Gockel so gerade eben.

Knuspriges Zitronen-Hähnchen mit Apfelsinen-Thymian-Wurzeln und Rosmarin-Kartoffeln

Zutaten für 4 Portionen:

1 Brathähnchen, küchenfertig
1 Zitrone, heiß abgewaschen
4 Zweige frischer Rosmarin
Olivenöl 
500 g Wurzeln (Karotten, Möhren)
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel 
1 Apfelsine (Orange), heiß abgewaschen
2 Zweige frischer Thymian
2 Knoblauchzehen, gepellt und leicht angedrückt

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, mit der ganzen Zitrone in kochendes Wasser geben und garen. Kartoffeln abgießen. Zitrone mehrfach einstechen und in das Hähnchen stecken.

Während die Kartoffeln samt Zitrone kochen, die Wurzeln waschen und schälen, dabei die Schalen in eine große Auflaufform geben. Darauf kommt später das Hähnchen. Die Wurzeln in eine kleine Auflaufform geben.

Zwiebeln schälen und achteln und zu den Wurzelschalen geben. Zwei Rosmarinzweige abstreifen und fein hacken.

Das Hähnchen auf Wurzelschalen und Zwiebeln legen und mit einem Schuss Öl, Rosmarinnadeln und Salz einreiben. Bei 200°C (Umluft) in den Ofen geben. Die Garzeit beträgt pro Kilo Hähnchen ca. eine Stunde. Am Besten verwendest du ein Fleischthermometer. Wenn das Hähnchen an der dicksten Stelle 75°C bis 80°C erreichte, ist es gar. Also immer mal wieder nach der Temperatur schauen und dabei das Hähnchen mit dem ausgetretenen Fleischsaft bepinseln.

Während das Hähnchen gart, In die Auflaufform mit den Wurzeln 1 EL Butter geben. Von der Apfelsine mit einem Sparschäler etwas Schale abnehmen und zu den Wurzeln geben. Die Apfelsine auspressen und den Saft über die Wurzeln geben. Mit Salz und Pfeffer wurzen und die Thymianzweige dazu geben. Die Kartoffeln mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, den restlichen Rosmarinzweigen und dem Knoblauch in eine weitere kleine Auflaufform geben. Beide Formen etwa eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit zum Hähnchen in den Ofen geben. Werden Wurzeln und Kartoffeln zu dunkel, die Formen mit etwas Alufolie abdecken.

Das Hähnchen aus dem Ofen nehmen, tranchieren und mit Wurzeln und Kartoffeln servieren.

Dienstag, 12. Mai 2026

Grundrezept veganer Rührteig für einen Obstkuchen in einer 20cm-Springform

Vom Gebackenen Rhabarber mit Hafermilch-Couscous hatte ich noch Hafermilch übrig. Ich mag keinen Milchersatz im Kaffee oder Tee, mag Milchersatz nicht als Kaukau, aber verbacken oder verkocht geht's. So machte ich aus der übrigen Hafermilch zum einen Milchreis und zum anderen einen veganen Rhabarberkuchen. 

Veganer Rhabarberkuchen.

Dieser Teig ist ein Grundrezept für eine 20cm-Springform*. Die langt mir, seitdem ich alleine leben muss. Das Obst wird je nach Geschmack und Saison dazu gegeben, ebenso die Aromaten wie Zimt, Vanille, Zitrone oder Apfelsine. Zu Rhabarber mag ich am liebsten Apfelsine oder Mandarina.

Der Kuchen lässt sich auch gut einfrieren und bei 100°C (Umluft) in etwa 10 Minuten schnell wieder aufbacken.

Kein Geheimnis ist, dass ich eine faule Hausfrau bin und rundes Backpapier für Springformen liebe. Für die 26er Springformen ist das kein Problem, aber für 20er Springformen gibt es keines. Unlängst dachte ich mir, rund ist rund, und dem Backpapier ist es bestimmt egal, ob es in die Heißluftfritteuse oder in die Backform kommt, und kaufte rundes Backpapier für die Heißluftfritteuse*. Das klappt hervorragend!

Grundrezept veganer Rührteig für einen Obstkuchen in einer 20cm-Springform

Zutaten:

120 g Zucker 
85 g Öl
140 g Mandel-, Soja- oder Hafermilch
210 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL abgeriebene Zitronen-, Apfelsinen- oder Mandarinenschale
2 EL frisch gepresster Zitronen-, Apfelsinen- oder Mandarinensaft
200 g Obst nach Saison
1 Prise Salz
ggf. Zimt
ggf. Vanillemark

Zubereitung:

Eine kleine Springform (20-22 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen. Obst waschen, putzen und abtropfen lassen oder vorsichtig trocken tupfen.

Zucker, Öl und Milch gut miteinander verquirlen. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Abrieb sowie ggf. Zimt und / Vanillemark in einer zweiten Schüssel miteinander vermischen. Zusammen mit dem Saft kurz, aber kräftig unter die feuchten Zutaten rühren. Falls der Teig sehr zäh ist, noch etwas mehr Milch zugeben.

Teig in die Form füllen, das Obst dazu geben und den Teig glattstreichen.

Den Kuchen bei 160°C (Umluft) etwa 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe). In der Form erkalten lassen.

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Montag, 11. Mai 2026

Gebackener Rhabarber auf Hafermilch-Couscous

In diesem Jahr schwelge ich in Rhabarber. Dafür lasse ich den Spargel gerne links liegen.

Gebackener Rhabarber auf Hafermilch-Couscous.

Dass der Rhabarber im Ofen gegart wird, ist sehr praktisch, denn so konnte ich das Essen für zwei Mittagspausen zusammen mit dem Abendessen garen. Ich liebe ja ohnehin Ofen-Gerichte. Sie sind perfekt für faule Hausfrauen wie mich.

Rhabarber auf Hafermilch-Couscous

Zutaten für 2 Portionen:

300 g Rhabarber
1 guter Schuss Apfelsaft
2-3 EL Zucker
Zimt
200 ml Hafermilch
100 g Couscous

Zubereitung:

Rhabarber putzen, waschen und in etwa daumenbreite Stücke schneiden. In eine Auflaufform geben, mit Zucker und Zimt bestreuen und einen Schuss Apfelsaft dazu geben. Bei 190°C (Umluft) ca. 25 Minuten garen (ggf. abdecken, damit der Rhabarber nicht zu braun wird).

Währenddessen Hafermilch aufkochen, Couscous einrühren und vom Herd nehmen. Ca. 10 Minuten quellen lassen, dabei zwischendurch gelegentlich mit einer Gabel auflockern.

Rhabarber aus dem Ofen nehmen und zusammen mit dem Couscous anrichten oder getrennt voneinander in einen Lunchpot* geben und für die Mittagspause mit ins Büro nehmen.

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Samstag, 9. Mai 2026

Wochenplan in KW 19/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXI

Ich hatte sogar keine Idee, was ich in dieser Woche essen möchte. Außer Schokolade schmeckt nichts so wirklich. Also lebte ich quasi komplett aus dem Tiefkühler. Das hat den Vorteil, dass ich den Wochenplan schnell ändern kann, wenn ich doch auf etwas anderes Appetit haben sollte. 

Der Wocheneinkauf war entsprechend schnell erledigt. Montag trabte ich mit dem Hackenporsche zu Discounter, Kaffeeröster und Schuster. Es war eine schlechte Idee, am frühen Montag Nachmittag zum Discounter zu gehen, denn die Angebotsware war entweder schon vergriffen, noch nicht ausgepackt oder den Mitarbeitenden unbekannt. Ich bekam also nicht alles, was ich auf dem Zettel hatte, aber alles, was ich brauchte.

Sonnabend trabte ich zum Spargelstand, zum Gewürz- und Blumenhöker auf dem Wochenmarkt und ins Kaufhaus - leider ohne Hackenporsche, denn ich dachte nicht daran, dass Sitzkissen Platz brauchen, so dass die Einkaufstasche nicht ausreichte (und dann war da noch die große Solar-Hängelampe für den Balkon als Beifang ...). 

Mein Wochenplan schaffte es wieder nicht auf die Tafel. Hier ist er in Theorie und Praxis:

Sonnabend taute ich Kichererbsen-Kabanossi-Eintopf auf.

Sonntag gab's Ofen-Spargel mit Ofen-Kartoffeln.

Montag wärmte ich die Reste vom Brathähnchen nach Jamie Oliver mit Zitronen-Rosmarin-Kartoffeln und Apfelsinen-Wurzeln auf. Drei TK-Beutel mit Hähnchenfleisch wanderten zudem in den Tiefkühler. 

Dienstag gab's wieder Kichererbsen-Kabanossi-Eintopf.

Mittwoch wärmte ich Lasagne Bolognese auf und dachte daran, wie ich sie Mitte Oktober zubereitete, als letztes Abendessen, das der Gatte in seinem Leben essen sollte. Er schaffte nur ein paar Bissen, konnte nicht mehr richtig schlucken, aber etwas Vanille-Eis mit Amarenasauce konnte er danach noch essen. 

Drei Bananen-Karamell-Muffins kamen vom Stricktreffen wieder mit nach Hause.

Donnerstag war das monatliche Stricktreffen. Aufgrund des Feiertags in der kommenden Woche wurde es vorgezogen. Das Abendessen fiel also aus. Stattdessen buk ich Bananen-Karamell-Muffins.

Freitag gab's nochmal Lasagne Bolognese, vermutlich zum letzten Mal, denn ohne den Gatten sehe ich keinen Sinn darin, welche zuzubereiten. Die Menge ist zu groß für mich.

Ich buk Bananen-Karamell-Muffins und holte nichts über Too good to go. Im Büro gab's Hafermilch-Milchreis mit Erdbeeren.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.