Freitag, 15. Mai 2026

Auberginen-Masala mit Reis

Seitdem ich zwangsläufig alleine leben muss, koche ich öfter vegetarisch bzw. vegan und kann wieder mehr mit Gewürzen spielen. 

Auberginen-Masala mit Reis.

Erfreulicherweise gibt es auf dem hiesigen Wochenmarkt einen Gewürzhändler, der kaum einen Wunsch offen lässt. 

Auberginen-Masala mit Reis

Zutaten für 2 Portionen

1-2 Auberginen, je nach Größe (ca. 500g)
1 Knoblauchzehe
150 g Reis
300 ml Wasser
3 EL Olivenöl
3 TL Garam Masala (je nach Geschmack auch mehr oder weniger)
Salz
Pfeffer
150 g rote Linsen
1/4 TL Kurkuma (je nach Geschmack auch mehr oder weniger)
250 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokosnussmilch
8 Stiele Koriander

Zubereitung:

Auberginen ca. 2cm groß würfeln, Knoblauch fein hacken. Reis mit gesalzenem Wasser bedeckt etwa 15 Minuten garen und ausdampfen lassen.

Auberginen im heißen Olivenöl anbraten. Knoblauch kurz mitbraten. Mit Garam Masala, Salz und Pfeffer würzen. Linsen, ¼ TL Kurkuma, Brühe und Kokosnussmilch zugeben, aufkochen und offen bei milder Hitze ca. 12 Minuten dicklich einkochen.

Masala abschmecken. Mit Koriander bestreuen und mit Reis anrichten.

Donnerstag, 14. Mai 2026

Bananen-Karamell-Muffins

"Du hast extra für uns gebacken?", staunte die Strickgruppe. 

Bananen-Karamell-Muffins.

Na ja, ohne die Strick-Deerns zu enttäuschen: Ich backe wie zu Lebzeiten des Gatten weiterhin jeden Donnerstag, wenn es sich ausgeht und ich Lust auf Kuchen habe. Jetzt zum Sommer hin wird die Lust auf Kuchen weniger, aber ich hatte zu viel Buttermilch, braune Bananen und diese harten Karamell-Bonsche aus dem Lieblingskonfekt, die ich schon als Kind nicht mochte, weil sie mir einfach zu hart sind. Daraus wurden kurzerhand diese Muffins.

Bananen-Karamell-Muffins

Zutaten für 12 Stück:

60 g harte Karamell-Bonsche mit Schokoladenhülle (ca. 6 Bonsche)
250 g Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Vanille-Zucker
1 Pck. Natron
2 Eier
75 g Öl 
200 g
Buttermilch
2 sehr reife Bananen, in Stücke geschnitten

Zubereitung:

Karamell-Bonsche hacken.

Bananen, Eier, Öl, Zucker, Vanillezucker und Buttermilch in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.

Mehl, Salz und Natron mischen und in die Rührschüssel geben. Die gehackten Karamell-Bonsche unterheben.

Papierförmchen in ein Muffinblech geben und den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen. Bei 150°C (Umluft) etwa 20 bis 25 Minuten backen (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen

Mittwoch, 13. Mai 2026

Knuspriges Zitronen-Hähnchen mit Apfelsinen-Thymian-Wurzeln und Rosmarin-Kartoffeln

Im letzten Sommer, als der baldige Tod des Gatten absolut unvorstellbar war, kaufte ich beim örtlichen Geflügelzüchter nicht nur das saisonale Grillsortiment aus der Hofschlachtung, sondern auch ein Brathähnchen. Angesichts des Gewichts von dreieinhalb Kilogramm fragte die Bäuerin bei der Bestellung, ob ich sicher sei, dass ich das Hähnchen haben wolle. Ich bejahte und dachte, so viel größer als ein Hähnchen von der Geflügelzüchterin auf dem Hamburger Wochenmarkt könne der Hahn ja nicht sein. Sie verkauft Rhodeländer, die einiges auf die Waage brachten.

Der Teller ist zu klein für das halbe Hähnchen ...

Ich habe nicht gefragt, welche Rasse die hiesigen Hähnchen haben, aber der Hahn, den ich kaufte, war locker doppelt so groß wie der gewohnte Rhodeländer. Er zog erstmal in den Tiefkühler ein, denn bald nach dem Kauf begann die finale neunwöchige Krankenhausphase des Gatten. Eigentlich sollte es das Monster-Hähnchen am 28. September 2025 geben, aber die Einladung an die Sandkasten-Freundinnen mussten wir zurücknehmen. Der Gatte war seit fünf Tagen palliativ. Besuch überforderte ihn, wie sich zwei Tage zuvor zeigte, und so sagte ich allen ab. Der Gatte sollte noch drei Wochen bei mir bleiben dürfen. 

Apfelsinen-Thymian-Wurzeln (rechts) und Rosmarin-Kartoffeln.

Vom Monster-Gockel werde ich noch häufiger essen. Bei den ersten beiden Mahlzeiten machten mich alleine Keulen und Flügel satt. Das restliche Fleisch wurde eingefroren. 

Dank des Gatten habe ich ja drölfzich Auflaufformen, darunter auch zwei gigantisch große. In die ovale passte der Monster-Gockel so gerade eben.

Knuspriges Zitronen-Hähnchen mit Apfelsinen-Thymian-Wurzeln und Rosmarin-Kartoffeln

Zutaten für 4 Portionen:

1 Brathähnchen, küchenfertig
1 Zitrone, heiß abgewaschen
4 Zweige frischer Rosmarin
Olivenöl 
500 g Wurzeln (Karotten, Möhren)
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel 
1 Apfelsine (Orange), heiß abgewaschen
2 Zweige frischer Thymian
2 Knoblauchzehen, gepellt und leicht angedrückt

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, mit der ganzen Zitrone in kochendes Wasser geben und garen. Kartoffeln abgießen. Zitrone mehrfach einstechen und in das Hähnchen stecken.

Während die Kartoffeln samt Zitrone kochen, die Wurzeln waschen und schälen, dabei die Schalen in eine große Auflaufform geben. Darauf kommt später das Hähnchen. Die Wurzeln in eine kleine Auflaufform geben.

Zwiebeln schälen und achteln und zu den Wurzelschalen geben. Zwei Rosmarinzweige abstreifen und fein hacken.

Das Hähnchen auf Wurzelschalen und Zwiebeln legen und mit einem Schuss Öl, Rosmarinnadeln und Salz einreiben. Bei 200°C (Umluft) in den Ofen geben. Die Garzeit beträgt pro Kilo Hähnchen ca. eine Stunde. Am Besten verwendest du ein Fleischthermometer. Wenn das Hähnchen an der dicksten Stelle 75°C bis 80°C erreichte, ist es gar. Also immer mal wieder nach der Temperatur schauen und dabei das Hähnchen mit dem ausgetretenen Fleischsaft bepinseln.

Während das Hähnchen gart, In die Auflaufform mit den Wurzeln 1 EL Butter geben. Von der Apfelsine mit einem Sparschäler etwas Schale abnehmen und zu den Wurzeln geben. Die Apfelsine auspressen und den Saft über die Wurzeln geben. Mit Salz und Pfeffer wurzen und die Thymianzweige dazu geben. Die Kartoffeln mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, den restlichen Rosmarinzweigen und dem Knoblauch in eine weitere kleine Auflaufform geben. Beide Formen etwa eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit zum Hähnchen in den Ofen geben. Werden Wurzeln und Kartoffeln zu dunkel, die Formen mit etwas Alufolie abdecken.

Das Hähnchen aus dem Ofen nehmen, tranchieren und mit Wurzeln und Kartoffeln servieren.

Dienstag, 12. Mai 2026

Grundrezept veganer Rührteig für einen Obstkuchen in einer 20cm-Springform

Vom Gebackenen Rhabarber mit Hafermilch-Couscous hatte ich noch Hafermilch übrig. Ich mag keinen Milchersatz im Kaffee oder Tee, mag Milchersatz nicht als Kaukau, aber verbacken oder verkocht geht's. So machte ich aus der übrigen Hafermilch zum einen Milchreis und zum anderen einen veganen Rhabarberkuchen. 

Veganer Rhabarberkuchen.

Dieser Teig ist ein Grundrezept für eine 20cm-Springform*. Die langt mir, seitdem ich alleine leben muss. Das Obst wird je nach Geschmack und Saison dazu gegeben, ebenso die Aromaten wie Zimt, Vanille, Zitrone oder Apfelsine. Zu Rhabarber mag ich am liebsten Apfelsine oder Mandarina.

Der Kuchen lässt sich auch gut einfrieren und bei 100°C (Umluft) in etwa 10 Minuten schnell wieder aufbacken.

Kein Geheimnis ist, dass ich eine faule Hausfrau bin und rundes Backpapier für Springformen liebe. Für die 26er Springformen ist das kein Problem, aber für 20er Springformen gibt es keines. Unlängst dachte ich mir, rund ist rund, und dem Backpapier ist es bestimmt egal, ob es in die Heißluftfritteuse oder in die Backform kommt, und kaufte rundes Backpapier für die Heißluftfritteuse*. Das klappt hervorragend!

Grundrezept veganer Rührteig für einen Obstkuchen in einer 20cm-Springform

Zutaten:

120 g Zucker 
85 g Öl
140 g Mandel-, Soja- oder Hafermilch
210 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL abgeriebene Zitronen-, Apfelsinen- oder Mandarinenschale
2 EL frisch gepresster Zitronen-, Apfelsinen- oder Mandarinensaft
200 g Obst nach Saison
1 Prise Salz
ggf. Zimt
ggf. Vanillemark

Zubereitung:

Eine kleine Springform (20-22 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen. Obst waschen, putzen und abtropfen lassen oder vorsichtig trocken tupfen.

Zucker, Öl und Milch gut miteinander verquirlen. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Abrieb sowie ggf. Zimt und / Vanillemark in einer zweiten Schüssel miteinander vermischen. Zusammen mit dem Saft kurz, aber kräftig unter die feuchten Zutaten rühren. Falls der Teig sehr zäh ist, noch etwas mehr Milch zugeben.

Teig in die Form füllen, das Obst dazu geben und den Teig glattstreichen.

Den Kuchen bei 160°C (Umluft) etwa 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe). In der Form erkalten lassen.

Quelle / *Affiliate links

Montag, 11. Mai 2026

Gebackener Rhabarber auf Hafermilch-Couscous

In diesem Jahr schwelge ich in Rhabarber. Dafür lasse ich den Spargel gerne links liegen.

Gebackener Rhabarber auf Hafermilch-Couscous.

Dass der Rhabarber im Ofen gegart wird, ist sehr praktisch, denn so konnte ich das Essen für zwei Mittagspausen zusammen mit dem Abendessen garen. Ich liebe ja ohnehin Ofen-Gerichte. Sie sind perfekt für faule Hausfrauen wie mich.

Rhabarber auf Hafermilch-Couscous

Zutaten für 2 Portionen:

300 g Rhabarber
1 guter Schuss Apfelsaft
2-3 EL Zucker
Zimt
200 ml Hafermilch
100 g Couscous

Zubereitung:

Rhabarber putzen, waschen und in etwa daumenbreite Stücke schneiden. In eine Auflaufform geben, mit Zucker und Zimt bestreuen und einen Schuss Apfelsaft dazu geben. Bei 190°C (Umluft) ca. 25 Minuten garen (ggf. abdecken, damit der Rhabarber nicht zu braun wird).

Währenddessen Hafermilch aufkochen, Couscous einrühren und vom Herd nehmen. Ca. 10 Minuten quellen lassen, dabei zwischendurch gelegentlich mit einer Gabel auflockern.

Rhabarber aus dem Ofen nehmen und zusammen mit dem Couscous anrichten oder getrennt voneinander in einen Lunchpot* geben und für die Mittagspause mit ins Büro nehmen.

Quelle / *Affiliate link

Samstag, 9. Mai 2026

Wochenplan in KW 19/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXI

Ich hatte sogar keine Idee, was ich in dieser Woche essen möchte. Außer Schokolade schmeckt nichts so wirklich. Also lebte ich quasi komplett aus dem Tiefkühler. Das hat den Vorteil, dass ich den Wochenplan schnell ändern kann, wenn ich doch auf etwas anderes Appetit haben sollte. 

Der Wocheneinkauf war entsprechend schnell erledigt. Montag trabte ich mit dem Hackenporsche zu Discounter, Kaffeeröster und Schuster. Es war eine schlechte Idee, am frühen Montag Nachmittag zum Discounter zu gehen, denn die Angebotsware war entweder schon vergriffen, noch nicht ausgepackt oder den Mitarbeitenden unbekannt. Ich bekam also nicht alles, was ich auf dem Zettel hatte, aber alles, was ich brauchte.

Sonnabend trabte ich zum Spargelstand, zum Gewürz- und Blumenhöker auf dem Wochenmarkt und ins Kaufhaus - leider ohne Hackenporsche, denn ich dachte nicht daran, dass Sitzkissen Platz brauchen, so dass die Einkaufstasche nicht ausreichte (und dann war da noch die große Solar-Hängelampe für den Balkon als Beifang ...). 

Mein Wochenplan schaffte es wieder nicht auf die Tafel. Hier ist er in Theorie und Praxis:

Sonnabend taute ich Kichererbsen-Kabanossi-Eintopf auf.

Sonntag gab's Ofen-Spargel mit Ofen-Kartoffeln.

Montag wärmte ich die Reste vom Brathähnchen nach Jamie Oliver mit Zitronen-Rosmarin-Kartoffeln und Apfelsinen-Wurzeln auf. Drei TK-Beutel mit Hähnchenfleisch wanderten zudem in den Tiefkühler. 

Dienstag gab's wieder Kichererbsen-Kabanossi-Eintopf.

Mittwoch wärmte ich Lasagne Bolognese auf und dachte daran, wie ich sie Mitte Oktober zubereitete, als letztes Abendessen, das der Gatte in seinem Leben essen sollte. Er schaffte nur ein paar Bissen, konnte nicht mehr richtig schlucken, aber etwas Vanille-Eis mit Amarenasauce konnte er danach noch essen. 

Drei Bananen-Karamell-Muffins kamen vom Stricktreffen wieder mit nach Hause.

Donnerstag war das monatliche Stricktreffen. Aufgrund des Feiertags in der kommenden Woche wurde es vorgezogen. Das Abendessen fiel also aus. Stattdessen buk ich Bananen-Karamell-Muffins.

Freitag gab's nochmal Lasagne Bolognese, vermutlich zum letzten Mal, denn ohne den Gatten sehe ich keinen Sinn darin, welche zuzubereiten. Die Menge ist zu groß für mich.

Ich buk Bananen-Karamell-Muffins und holte nichts über Too good to go. Im Büro gab's Hafermilch-Milchreis mit Erdbeeren.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Freitag, 8. Mai 2026

Rhabarber-Galettes mit Ziegenfrischkäse

Ja, doch, ich weiß, richtige bretonische Galettes werden mit Buchweizenmehl gebacken. Ich vergaß aber, welches auf den Einkaufszettel zu setzen. Schließlich musste ich mich schon auf die Hauptzutaten Rhabarber und Ziegenfrischkäse konzentrieren. 

Rhabarber-Galettes mit Ziegenfrischkäse

So buk ich die Galettes mit meiner üblichen Weizenmehl-Dinkelvollkornmehl-Mischung - und vergaß fast den Ziegenfrischkäse. Vollends vergessen habe ich die Pinienkerne. 

Rhabarber-Galettes mit Ziegenfrischkäse

Zutaten für 2 Portionen:

125 g (Buchweizen-) Mehl
1 Ei 
63 g kalte Butter
2 Stangen Rhabarber, ggf. mehr
2 Lauchzwiebeln
150 g Ziegenfrischkäse
150 g Crème fraîche
Salz
Pfeffer
Zucker
2 Zweige Thymian
ggf. 1 EL Pinienkerne
Ahornsirup

Zubereitung:

Mehl mit Salz, Ei und Butter zu einem glatten Mürbeteig kneten und 30 Minuten kalt stellen.

Währenddessen Rhabarber und Frühlingszwiebeln waschen. Rhabarber ggf. abziehen und in Stücke schneiden. Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Crème fraîche mit Salz und Pfeffer würzen, Zucker unterrühren. Thymianblätter abrebeln, ggf. fein hacken und unterrühren.

Teig in zwei gleich große Stücke aufteilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Crème fraîche darauf verteilen, dabei einen Rand von 2 cm frei lassen. Rhabarber und Ziegenfrischkäse auf den Galettes verteilen und die Ränder einklappen.

Galettes bei 160°C (Umluft) etwa 20 Minuten backen. Nach etwa 15 Minuten Lauchzwiebeln und ggf. Pinienkerne auf den Galettes verteilen.

Galettes aus dem Ofen nehmen, mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen und mit Ahornsirup beträufeln.

Quelle

Donnerstag, 7. Mai 2026

Bärlauch-Tomaten-Tortilla

Die Bärlauch-Zeit ist ja inzwischen leider vorbei, denn der Bärlauch ist schon fast verblüht. 

Am April-PMDD gab's Bärlauch-Tomaten-Tortilla.

Blühender Bärlauch ist zwar nicht giftig, aber die Blätter schmecken dann nicht mehr. Für meinen Geschmack ist inzwischen auch zu viel Beifang im verwilderten Bärlauch-Beet, muss ich Goldnessel, Giersch und Rasen aussortieren. Außerdem schneide ich immer wieder versehentlich Blüten ab. Die sollen aber für die Insekten stehen bleiben.

Bärlauch-Tomaten-Tortilla im Stück, frisch aus dem Ofen.

Auf die Schinkenwürfel kann ich gut verzichten, aber im Kühlschrank waren noch welche waren, die weg mussten, also passte es.

Bärlauch-Tomaten-Tortilla

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Kartoffeln
200 g Tomaten
ca. 30 g Bärlauch 
4 Eier 
63 ml Milch
Salz
Pfeffer
Olivenöl
125 g Schinkenspeckwürfel

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und in kochendem Wasser ca. 20 Minuten garen. Inzwischen Tomaten waschen, putzen, halbieren. Bärlauch waschen. 6 Blätter beiseite legen. Übrige Blätter fein hacken. 

Eier, Milch und gehackten Bärlauch verschlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen, ziehen lassen. 

Kartoffeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken. Pellen und in Scheiben schneiden. 

Öl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. 2 Bärlauchblätter und Tomatenhälften dicht an dicht hineinlegen. 4 Bärlauchblätter an den Pfannenrand verteilen. Zwischenräume mit Speckwürfel füllen. Kartoffelscheiben gleichmäßig darauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles bei mittlerer Hitze anbraten. Die Eiermilch darüber gießen und braten, bis die Eiermilch an den Rändern leicht stockt.

Die Pfanne in den Ofen geben, und die Tortilla bei 150°C (Umluft) etwa 20 bis 30 Minuten fertiggaren, bis die Ei-Masse komplett gestockt ist. Tortilla am Pfannenrand lösen, vorsichtig auf einen Topfdeckel gleiten lassen, stürzen und servieren.

Quelle