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Freitag, 18. Juni 2021

Rhababerkuchen mit Pudding vom Blech

Blechkuchen sind prima für eine große Runde - wenn zum Beispiel anlassbedingt Kollegen mit Kuchen zu versorgen sind.

Rhababerkuchen mit Pudding vom Blech
Das Rezept nimmt an der Freutag-Linkparty teil.

Rhababerkuchen mit Pudding vom Blech.
Rhababerkuchen mit Pudding vom Blech

Zutaten für 1 Blech:

1 kg Rhababer
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillepudding (oder 40 g Stärke + 1/2 TL Vanillemark)
60 g Saure Sahne
50 g kalte Butter
3 Eier

Für den Teig:

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
175 g Butter
125 g Zucker
Prise Salz
2 TL Vanillezucker
2 Eier
2-3 EL Milch

Außerdem:

25 g Butter, geschmolzen
Puderzucker

Zubereitung:

Den Rhabarber waschen, trocknen und in dünnere Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben, mit dem Zucker verrühren und einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit der Rhabarber Flüssigkeit lässt.

Nach der Zeit den Rhabarber über einem Sieb abgießen und die Flüssigkeit auffangen. Von der Rhabarberflüssigkeit 375 ml abmessen (wenn es zu wenig ist, mit Wasser auffüllen). In einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Die Saure Sahne mit dem Puddingpulver (bzw. Stärke und Vanille) klümpchenfrei verrühren. Das Saure Sahne-Gemisch unter Rühren in die kochende Rhabarberflüssigkeit geben. Weiterrühren bis ein Pudding entstanden ist. Dann die Butter und die Eier unter den fertigen Pudding rühren bis eine cremige Masse entstanden ist. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Für den Knetteig das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Dann entweder mit reibenden Handbewegungen oder mit Hilfe der Küchenmaschine die Butter mit dem Mehl vermengen, bis alles eine krümelige Konsistenz hat. Die Zucker, Vanillezucker, Salz, Eier und Milch dazu geben und alles zu einem festen Teig kneten. Den Teig mit den Händen gleichmäßig auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und fest drücken. Dabei einen Rand hochdrücken.

Die Puddingcreme gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Dann die abgetropften Rhabarberstücken drüber geben.

Bei 160°C (Umluft) etwa 35 - 40 Minuten backen. Wenn der Kuchen fertig ist, sofort mit der geschmolzenen Butter bestreichen und Puderzucker bestäuben.

Quelle / Affiliate link:

Dienstag, 30. März 2021

Dresdner Eierschecke

Der Gatte schleppt gerne Backmischung an und wollte jüngst eine für Eierschecke in den Einkaufswagen legen. Dafür müssten alle Zutaten außer Mehl und Puddingpulver gekauft werden, also verzichtete ich dankend.

Eierschecke, geschnitten.

Da ich einige Back- und Kochbücher aus der DDR habe, dachte ich, ein Rezept für die Eierschecke wäre schnell gefunden - theoretisch ja. Praktisch waren die Mengen nur für Großfamilien schaffbar, denn ein komplettes Backblech schaffen wir zu Zweit selbst dann nicht, wenn wir uns ganz viel Mühe geben. Das Netz in Form von Vstrickt half weiter.

Eierschecke am Stück.

Dieser Beitrag geht rüber zur Linkparty Dings vom Dienstag. Vielen Dank für's Sammeln!

Dresdner Eierschecke

Zutaten für eine 26er Springform:

Für den Pudding:
1 Pck. Puddingpulver Vanille
100 g Zucker
350 ml Milch
100 g kalte Butter
5 Eier

Für den Teig:
180 Gramm Weizenmehl
50 Gramm Zucker
90 Gramm Butter weich
1 1/2 Teelöffel Backpulver
1 mittelgroßes Ei

Für die Quarkmasse:
2 Eier
250 g Sahnequark (40%)
500 g Magerquark
100 g Zucker
1 Pck. Puddingpulver Vanille
1-2 Spritzer Zitronensaft
5 Eigelb

Backpapier oder Butter und Grieß für die Form

Zubereitung:

Aus Zucker, Milch und Puddingpulver einen Pudding kochen. Die kalte Butter einrühren und den Pudding erkalten lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Alle Zutaten für den Teig verkneten und etwa eine Stunde kaltstellen.

Für die Quarkmasse Quark, 2 Eier, Zucker, Puddingpulver und den Zitronensaft zu einer glatten Masse verrühren. 

Für die Puddingmasse 5 Eier trennen. Eigelb In den erkalteten Pudding rühren und leicht aufschlagen. Eiklar zu Schnee schlagen. Den Eischnee unter die Puddingmasse heben.

Springform mit Backpapier auslegen oder fetten und mit Grieß ausstreuen. Dem Teig in die Form geben, dann die Quarkmasse einfüllen und glatt streichen. Die Puddingmasse darauf verteilen.

Den Kuchen im nicht vorgeheizten Backofen bei 160°C (Umluft) eine Stunde backen. Nach dem Backen in der Form auskühlen lassen.

Quelle Kuchen / Quelle Boden

Dienstag, 10. Januar 2017

Nicht nur für Lehrer, Schneider und Beamte: Gehacktesstippe mit Champignons

Wenn wir zu viele Kartoffeln kauften, stehen Pellkartoffeln mit Quark bei uns ganz oben auf der Liste. Ich kann die immer essen und mache sie mir oft sonntags, wenn ich keine Lust habe, für mich alleine zu kochen, aber etwas Warmes essen möchte.

Beamtenstippe mit Champignons und Pellkartoffel.
In einer Kochgruppe sah ich ein Foto von Pellkartoffeln mit Hacksauce und lernte, dass das eine so genannte Beamtenstippe ist, eine Sauce aus Fleischresten oder eben Hackfleisch. Das ist eine schöne Resteverwertung für den Sonntagsbraten und schnelles Feierabendessen.

Außerdem ist es ein Arme-Leute-Essen, denn was wir heute oft vergessen: Früher gehörten Schneider, Lehrer und einfache Beamte nicht zu den Wohlhabenden.

Normalerweise wird das Hackfleisch ohne Anbraten in einer Bratensauce gegart. Ganz so einfach wollte ich es mir dann doch nicht machen, zumal ich auch gerade keine Bratensauce zur Hand hatte. Aber selbstgezogenen Fleischfond. Bei uns waren zudem noch Champignons übrig. Die machten sich fein in der Stippe.

Gehacktesstippe / Beamtenstippe mit Champignons

Zutaten für 4 Portionen:

1 Zwiebel, geschält und fein gewürfelt
Butterschmalz
500 g Mischhack
150 g Champignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
400 ml Fleischfond (nach Geschmack auch mehr)
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Das Hackfleisch anbraten, dann die Champignons dazu geben, bis sie etwas Farbe genommen haben. Mit Fond ablöschen und bis zur gewünschten Saucenkonsistenz einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das passen Pellkartoffeln, Kartoffelbrei oder Nudeln. 

Donnerstag, 24. März 2016

Nachgebacken: Bäcker Süpkes DDR-Brötchen nach Schnuppschnüss (Über-Nacht-Rezept)

Im letzten Jahr fing ich an, gelegentlich Brötchen zu backen. Dabei bin ich ein Brotback-DAU, und meine Brötchenbackversuche fielen nicht besser aus. Aber ich bekam Nachhilfe von befreundeten Bloggerinnen und machte letztlich Frau Schnuppschüss ihr DDR-Brötchen-Rezept zu meinem.

DDR-Brötchen, belegt. 
Zusätzliche Herausforderung beim Finden des richtigen Brötchenrezeptes war der Umstand, dass ich einen Teig haben wollte, den ich über Nacht gehen lassen kann. Wenn ich am Wochenende aufgestanden bin, den Teig ansetze, eine Stunde ruhen lasse, durchknete, noch mal eine Stunde ruhen lasse, schleife, noch mal eine halbe Stunde ruhen lasse, sind die Brötchen rechtzeitig zum Nachmittagstee fertig, den ich nicht mehr erlebe, weil ich vorher verhungert bin.

Ich brauchte also einen Teig, der über Nacht gehen kann. Anstatt lange zu suchen, dachte ich, ich probiere einfach bei Juttas bewährtem Rezept aus, wie sich der Teig verhält, wenn er über Nacht geht. Ergebnis: Es klappt!

DDR-Brötchen, belegt.
Ich setze den Teig abends gegen 22 Uhr an (manchmal auch später), lasse ihn in der ziemlich kalten Küche stehen, knete ihn morgens durch, forme die Brötchen, lasse sie während des Vorheizens des Ofens ruhen und backe sie.

DDR-Brötchen warten auf den Ofen.
Gut, die Profis da draußen werden sicher was zu meckern haben, aber für mich zählt das Ergebnis: Brötchen, die uns schmecken! Für mich könnten sie röscher sein, aber das ist ein Zugeständnis an den Gatten (gelegentlich lasse ich meine Brötchen länger im Ofen).

Ähm, warum heißen die Brötchen eigentlich "DDR-Brötchen"?

Bäcker Süpkes DDR-Brötchen nach Schnuppschnüss (Über-Nacht-Rezept)

Zutaten für ca. 10 Stück:
500 g Mehl (ich nehme auch hier meine normale Mischung: Weizen und Dinkel im Verhältnis 1:1, aber aber auch schon Roggenmehl verbacken)
325 ml Wasser
10 g Salz
15 g Hefe
3 g Zucker (etwa 1 kleiner TL)

Zubereitung:

Alle Zutaten ordentlich miteinander verkneten. Den Teig dabei schön auskneten. Dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank oder in einem kalten Raum ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Teig kurz durchkneten, dann Brötchen formen und die so lange ruhen lassen, bis die Ofentemperatur erreicht ist.

Eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen und den Ofen auf 230° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Brötchen in den Ofen geben und ca. 20 Minuten backen.

Quelle: Frau Schnuppschnüss ihr Manzfred