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Montag, 8. Juni 2026

Saganaki mit Spargel-Tomaten-Salat aus dem Ofen

Dieses Gericht war so unglaublich lecker, dass ich am Liebsten gleich beide Portionen verputzt hätte. 

Saganaki auf Spargel-Tomaten-Salat.

Saganaki, panierter Schafskäse, ist eine griechische Vorspeise. Ich mag diese Variante, in der der Schafskäse mit Filoteig umhüllt und im Ofen gebacken wird. Sie ist nicht so fett wie die panierte, gebratene Variante. 

Frisch aus dem Ofen: Saganaki und Spargel-Tomaten-Salat.

Das gibt's bestimmt öfter.

Saganaki mit Spargel-Tomaten-Salat aus dem Ofen

Zutaten für 2 Portionen:

200 g Schafskäse
2 Blätter Filoteig / Yufkateig / Strudelteig
500 g grüner Spargel
250 g Kirschtomaten
5 Stiele Oregano (alternativ getrockneter Oregano)
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 TL Dattelsirup
2 EL Wasser
2 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Schafskäse halbieren und in je ein Blatt Filoteig wickeln und mit etwas Olivenöl bestreichen. In eine leicht gefettete Auflaufform legen. 

Vom Spargel die holzigen Enden abbrechen. Tomaten waschen und putzen. In eine leicht gefettete Auflaufform due Spargelstangen nebeneinander legen und die Tomaten darüber legen. 

Beide Auflaufformen bei 200°C (Umluft) in den Backofen geben und alles ca. 20 Minuten garen. 

Währenddessen für das Salatdressing Knoblauch und Zwiebel pellen fein hacken und mit Dattelsirup, 3 EL Olivenöl, 2 EL Wasser, Essig und Oregano verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spargel und Tomaten aus dem Ofen nehmen und noch heiß mit dem Dressing vermischen. Zusammen mit dem Schafskäse servieren. 

Freitag, 12. Juli 2019

Cevapcici mit Minz-Joghurt-Dip

Dieses Rezept geistert in Variationen durch die Blogosphäre. Mal hat es seinen Ursprung in Kroatien, mal in Griechenland, mal in der Türkei, mal ganz woanders.

Cevapcici mit Minz-Joghurt-Dip.
Egal, woher es kommt: Es schmeckt.

Cevapcici mit Minz-Joghurt-Dip

Zutaten für 4 Portionen:

Für die Cevapcici:

500 g Rinderhack
1 rote Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 TL glatte Petersilie, fein gehackt
1 EL Olivenöl (falls Du die Cevapcici nicht grillst)
Salz
Pfeffer
8 Holzspieße, gewässert

Für den Minzdip:

500 g Naturjoghurt
1/2 Gurke, geraspelt und gut ausgedrückt
1 Granny Smith (Apfel), geraspelt
1/2 Zitrone, der Saft davon
1/2 Bund Minze, fein gehackt
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Für die Cevapcici Zwiebel, Knoblauch und Hack mit Petersilie, Salz und Pfeffer mischen und zu 8 Röllchen formen. Hackröllchen auf Holzspieße stecken und grillen (alternativ in einer Pfanne in Olivenöl braten).

Für den Dip Gurke, Apfel, Minze und Joghurt mit Zitronensaft verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Cevapcici servieren.

Uns schmecken dazu Djuvec-Reis oder Ofen-Kartoffeln.

Donnerstag, 3. Mai 2018

Griechischer Schichtsalat mit Nudeln: Choriatiki mit Kritharaki

Choriatiki mit Kritharaki.
Bei mir hat wieder die Schichtsalat-Zeit begonnen. Für den Imbiss am Schreibtisch finde ich die einfach klasse. Dadurch, dass ich inzwischen Teilzeit arbeite, mache ich meistens keine Mittagspause, aber Hunger habe ich trotzdem.

Wenn Du die Zwiebel roh verwendest, musst Du aufpassen, dass die Kühlkette gewährleistet ist, denn die Zwiebel kann gären. Wenn Du sicher gehen willst, dünste die Zwiebel kurz an.

Griechischer Schichtsalat mit Nudeln: Choriatiki mit Kritharaki

Zutaten für 2 Gläser

4 TL Zitronen-Dressing
200 g Kirschtomaten, halbiert
1 rote Zwiebel, fein gehackt, ggf. kurz angedünstet
1/2 Gurke, fein gehackt
200 g Schafskäse, gewürfelt
50 g gekochte Kritharaki* oder eine andere Nudel (z.B. Risoni)
1 Handvoll gemischte Kräuter (z. B. Petersilie, Minze, Blutampfer)
3 Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten

Zubereitung:

Beginnend mit dem Dressing alle Zutaten in ein großes Schraubdeckel- oder Einmachglas füllen und bis zum Verzehr kühl stellen.

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Donnerstag, 10. August 2017

Kochen ohne Tüte: Griechischer Nudelsalat

Wie bekommt mensch Griechenland in einen Nudelsalat? Klar, durch eine fixe Tüte Salatsauce "Griechischer Art". Während der Gatte diese Tüten immer noch gerne verwendet, kann ich darauf verzichten, wenn ich Küchendienst habe.

Er: "Gehört da nicht Rauke rein? Und wo sind die schwarzen Oliven?" Tatsache, beides schaffte es nicht auf den Fototeller.
Also kommt mir ein Großteil dieser Zutaten nicht in den Salat:
Zucker, Maltodextrin, 10% jodiertes Meersalz, Säureregulator Natriumdiacetat, Säuerungsmittel Citronensäure, Gewürze (Knoblauch, Senfsamen, Cayennepfeffer, Pfeffer, Koriander, Paprika, Curcuma), 6% Kräuter (Petersilie, Oregano, Rosmarin), Stärke, Milchzucker, Schalotten, Palmöl, Hefeextrakt, Tomatenpulver, Zitronensaftpulver, Speisesalz, Aromen. 
Meine Güte, der Großteil der Tüte besteht aus Zucker! Nichts gegen Zucker, aber das muss ja nun nicht sein.

Püriertes Tomatenfruchtfleisch setze ich gerne in Salatdressings ein, wenn ich Zeit habe (heißt: Für die Mittagspausensalate mache ich es meistens nicht, da muss es schnell gehen). Es gibt eine wahnsinnig fruchtige Note, so richtig Tomatenwumms.

Griechischer Nudelsalat

Zutaten für 4 bis 6 Portionen:

500 g Kritharaki* oder Risoni*, alternativ kurze, dünne Nudeln wie Gabelspaghetti
1 rote Zwiebel
4 EL Olivenöl
125 g Rauke (Rucola)
1 gelbe Paprikaschote
6 Strauchtomaten
1 Gurke
200 g Schafskäse
60 g schwarze Oliven (ohne Stein)
Olivenöl
Essig
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Kritharaki oder Ersatz nach Packungsanleitung garen. In einem Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Währenddessen Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Rauke putzen, waschen und trockenschleudern. Paprika waschen, halbieren, entkernen und würfeln. Tomaten waschen und vierteln oder achteln. Dabei das Fruchtfleisch herausnehmen und in einen hohen Becher geben. Gurke waschen, der Länge nach vierteln und in Stücke schneiden. Schafskäse würfeln.

Das Fruchtfleisch der Tomaten pürieren und ggf. durch ein Sieb streichen (ich spare mir das meistens, weil die Kerne so klein püriert sind, dass sie nicht stören). Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Olivenöl und Essig zu einem cremigen Dressing verrühren (ich schüttle das meistens kräftig in einem Schraubdeckelglas).

Nudeln, Rucola, Paprika, Tomaten, Gurke, Zwiebeln und Oliven locker mischen. Dressing dazugeben und untermischen. Mit Schafskäsewürfeln bestreut servieren.

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Dienstag, 26. Juli 2016

Souvlaki mit Pistazienjoghurt und Oliven-Tomaten-Salat

Neben den britischen mag ich auch die Kochzeitschriften der österreichischen Lebensmittelgeschäfte sehr gerne, zum Beispiel von Billa. Ich finde sie wesentlich inspirierender als die, die ich in deutschen Geschäften bekomme.

Souvlaki mit Pistazienjoghurt.
Souvlaki im Werden.
Für uns hät's den Salat dazu nicht unbedingt gebraucht, aber wir essen zurzeit auch kleine Portionen. Der Salat passt aber sehr gut und ist wunderbar erfrischend. Im österreichischen Originalrezept werden Pitot verwendet, aber die Pitot, die ich kenne, waren wir zu dünn. Also nahm ich ein Viertel Fladenbrot. Das bekomme ich auch leichter als Pita.

Oliven-Tomaten-Salat.
Souvlaki mit Pistazienjoghurt und Oliven-Tomaten-Salat

Zutaten für 4 -6 Portionen:
Für das Souvlaki:
4 Knoblauchzehen
4 gelbe oder weiße Zwiebeln (je nach Größe auch weniger)
2 Chilis
5 EL Olivenöl
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Paprikapulver, edelsüß
800 g Schweinefilet
Salz

Für den Joghurt:
100 g  Pistazien
1 Zitrone, der Saft davon
300 g griechischen Joghurt
2 EL Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer

Für den Salat:

800 g Cherry- oder Pflaumentomaten
2 rote Zwiebeln
5 Petersilienstängel
150 g Kalamata-Oliven (Abtropfgewicht, oder eine andere schwarze Olivensorte)
50 g Kapern /falls das kleinste Glas, das Du findest, 65 g hat: Geht auch)
1 Zitrone, die Schale davon
2 TL Zucker
3 EL Olivenöl
1/4 Fladenbrot
25 g Butterschmalz
Salz
schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Für das Souvlaki Knoblauch und 2 Zwiebeln schälen, Chilis putzen, alles klein hacken und mit Olivenöl, Oregano und Paprikapulver in einer großen Schüssel gut vermischen. Fleisch kalt abspülen, trocken tupfen, in ca. 2 cm große Stücke schneiden und in der Marinade schwenken. Mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank ca. 2 Stunden marinieren.

Die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen, die Schale für den Salat abreiben, die Frucht für den Joghurt auspressen. 

Für den Joghurt Pistazien aus der Schale lösen, in einer Pfanne ohne Öl ca. 2 Minuten anrösten, herausnehmen, grob hacken und in einer Schüssel mit Zitronensaft, Joghurt und Öl gut vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und kalt stellen (wenn Du geröstete Pistazien kaufst, kannst Du Dir diesen Schritt sparen).

Für den Salat die Tomaten je nach Größe halbieren oder in Stücke schneiden. Die roten Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Petersilienblätter von den Stängeln zupfen und fein hacken. Tomaten, Zwiebeln und Petersilie in einer Schüssel mit Oliven, Kapern, Zitronenschale, Zucker und Öl vermischen und 30 Minuten ziehen lassen.

Die restlichen beiden Zwiebeln schälen, der Länge nach vierteln und nach Belieben mit dem Fleisch auf Spieße stecken. Spießeauf dem Grill garen, dabei gelegentlich wenden und mit der Marinade bestreichen.

Währenddessen das Fladenbrot würfeln. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Brotwürfel darin knusprig anrösten und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Brotwürfel unter den Salat heben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Salat mit den Spießen und dem Joghurt auf Tellern anrichten und servieren.

Quelle: Magazin "frisch gekocht", Ausgabe 07/2013

Dienstag, 3. November 2015

Bifteki nach Ole Plogstedt

Der Gatte bat unlängst darum, dass ich seinen Küchendienst übernehme, weil er in der Werkstatt fest saß. Kein Problem, schließlich kochen wir beide. Erstaunlich nur, dass er es gerade mir überließ, die Klopse zu machen, sind die doch seine Königsdisziplin.

Bifteki mit gebratenen Kartoffeln und Krautsalat.
Ich hatte zufälligerweise Mischhack besorgt, weil ich mal eine Abwechslung zum Rinderhack, das wir sonst essen, haben wollte, und da unser Hausgrieche die Bifteki aus Mischhack macht, lag's nahe, dass ich mich an einem Nachbau versuchte. Dabei orientierte ich mich an einem Rezept von Ole Plogstedt, das er mal bei den "Kochprofis" zeigte.

Ein wenig überraschend mag der Ouzo sein, aber der ist geschmacklich wirklich der Hammer!

Bifteki nach Ole Plogstedt. 
Noch besser hätte es mit Tsatsiki oder Kräuterquark geschmeckt, aber entgegen unserer Gewohnheit, eines von beiden immer im Kühlschrank vorrätig zu haben, war in dieser Woche nichts von beiden da. Selbstmachen schied auch aus, denn weder Kräuter noch Gurke oder Quark waren da.

Der Gatte bekam seinen geliebten Krautsalat dazu, mir war's auch ohne Extra saftig genug.

Bifteki nach Ole Plogstedt

Zutaten für 4 Portionen:

1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
500 g Mischhack
1 Ei
Ouzo
Anis, gemahlen
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 EL Majoran oder Oregano, gerne frisch (getrocknet geht auch)
1 EL Paniermehl
Salz
Pfeffer
Öl

Zubereitung:

Zwiebeln in etwas Öl in einer Pfanne anschwitzen.

Dann Ei, angeschwitzte Zwiebeln, Paniermehl und fein gehackte Knoblauchzehe in das Hackfleisch geben. Mit gehacktem Majoran, Pfeffer und Salz würzen. Die Masse kräftig durchkneten. Ein paar Spritzer Ouzo dazugeben. Abschließend noch mit etwas Anis würzen und noch mal durchkneten.

Bifteki formen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Bifteki von allen Seiten braten und servieren.

Dieses Rezept nimmt teil an der DienstagsDinge-Linkparty bie Jacqueline.

Freitag, 10. April 2015

Restaurant "Mythos" in Bad Nauheim

Der Gatte weilt einige Tage in Bad Nauheim zwecks Reha. Über Ostern besuchte ich ihn ein paar Tage. Er hat in der Klinik zwar Vollverpflegung und theoretisch könnte ich da auch essen, aber über die Feiertage war das Wie nicht zu klären. Also aß ich abends im Restaurant, und der Gatte befand aufopferungsvoll, er würde auf das Klinik-Abendbrot verzichten, um mich zu begleiten.

Gemischte kalte Vorspeisen für eine Person - ich war froh, dass ich die Portion mit dem Gatten teilen konnte.
Durch eine Nachfrage bei Twitter wurden mir ein paar Lokale empfohlen, darunter auch das griechische Restaurant "Mythos".

Salat vor dem Hauptgericht. Hätten wir geahnt, dass wir den auch bekommen, wenn wir eine Vorspeise bestellen, hätten wir gebeten, den nicht zu servieren, denn das war dann doch arg viel. 
Was soll ich sagen? Wir aßen an drei von fünf Abenden dort. Wir hätten auch an fünf von fünf Abenden dort gegessen, aber am ersten Abend waren wir nach einer höllischen Autofahrt durch Orkannachwehen nicht mehr in der Lage, viel zu laufen, und am vorletzten Abend gelüstete es dem Gatten nach chinesischem Essen.

Grillteller mit Gyros, Souvlaki und Bifteki sowie Gemüse, Tsatsiki und Reis.
Die Küche war frisch und lecker, meilenweit entfernt vom "Hausgriechen", der dagegen eine Frittenbude ist. Das Gyros war saftig, die Lammkoteletts butterzart, der Salat knackig wie frisch vom Feld. Der Gatte aß mit Begeisterung Halloumi, um den er sonst einen Bogen macht. Ich aß freiwillig Taramas und Dolmadas, die ich sonst nicht mag.

Gyros.
Am letzten Abend hatte ich dann mal die Kamera im Einsatz.

Sicher ist: Beim nächsten Nauheim-Besuch geht's wenigstens einmal wieder ins "Mythos"!

Mehr zu Bad Nauheim und der Wetterau:

Sonntag, 2. November 2014

Szenen einer Ehe: Gyros

Bei der Wochenplanung.

Er: „Ich würd‘ ja total gerne mal wieder Gyros essen. Das Leckere von Lidl. Aber du magst ja leider überhaupt kein Gyros.“

Sie: „Hä?! Ich aß doch gerade erst beim Griechen Gyros. Ich mag nur das fertige Zeuchs nich, das du immer holst. Wenn wir das frisch machen, esse ich es gerne.“

Er: „Also wirklich, Schatz, wir können doch nicht alles frisch machen! In die Küche passt einfach kein Dönerspieß. Und überhaupt: Wo willst du das Dönertier halten? Auf dem Balkon ist schon der Grill, der ist voll. Und der Garten hat keinen Zaun. Da läuft das Dönertier wech!“

Nun, der Gatte brauchte ein wenig Zeit, bis er auch zu der Überzeugung kam, dass er kein Fertig-TK-Gyros mehr mag ...

Gyros mit roter Zwiebel und Reis.
Dadurch, dass wir Gyros weder fertig mariniert noch in der Tüte kaufen, verzichten wir auf die meisten folgender pulverisierter Zutaten:
Gewürze (50% Zwiebeln, 5,2% Knoblauch, Pfeffer, Paprika), Maltodextrin, Jodsalz, 6,6% Kräuter (Oregano, Thymian), Sonnenblumenöl, geräuchertes Speckfett (Speck, Rauch), Zucker, Aromen, Raucharoma, Säuerungsmittel Citronensäure, Spuren: Glutenhaltiges Getreide, Eier, Soja, Milch, Sellerie, Senf
oder
Palmöl, Weizenmehl, Knoblauch, Stärke, Aromen (mit Weizen, Gerste), geröstete Zwiebeln, Zucker, Maltodextrin, 4,5% jodiertes Meersalz, Tomatenpulver, Hefeextrakt, Speisesalz, Würze, Karamellzuckersirup, Koriander, Milchzucker, Bohnenkraut, natives Olivenöl extra, Paprika, Milcheiweiß, Oregano, Kreuzkümmel, Thymian, Pfeffer, Cayennepfeffer, Rosmarin, Rotweinextrakt, Zitronensaftpulver, Spuren von Ei und Sellerie.
Ich war mir nicht sicher, welches Fleisch ich für Gyros kaufen sollte. Der Schlachter des Vertrauens riet zu Schweinerücken.

Gyros

Gyros mit roter Zwiebel und Reis.
Zutaten für zwei Portionen:

500 g Schweinerücken
6 EL Olivenöl
3 TL Zwiebelpulver
2 Knoblauchzehen
1 ½ EL Petersilie, getrocknet (gerne auch frisch)
1 EL Paprikapulver, edelsüß
1 EL Paprikapulver, rosenscharf
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Estragon, getrocknet
1 Zitrone
1 kleine Prise Zimt
½ TL weißer Pfeffer, gemahlen
½ TL Salz

Zubereitung:

Gyros im Werden.
Das Fleisch in sehr dünne Streifen schneiden.

Die Zitrone auspressen, den Knoblauch pressen.

Alle Zutaten in eine Schüssel oder in einen Gefrierbeutel geben. Das Fleisch zu der Marinade geben und diese sorgfältig in das Fleisch einmassieren. Das Fleisch im Kühlschrank mindestens 4 Stunden ziehen lassen (noch besser über Nacht).

Das durchgezogene Fleisch knusprig anbraten.

Uns schmecken dazu Zwiebelringe, Reis, Tsatsiki und Krautsalat.

Quelle: Lecker muss es sein

Donnerstag, 24. Juli 2014

Übern Tellerrand: Isas Gyrosschichtbraten mit Joghurtsoße und Pommes

Isa von "Meine Kochseite"
Hallo,

ich bin Isa von "Meine Kochseite" und darf heute bei Hamburg kocht! "gastbloggen".

Na gut, wer bin ich?

Eine Frau, Jahrgang 1966, verheiratet, geboren in Niedersachsen, Hamburg-Liebhaberin, Ostdeutsche-Küche-Genießerin, Bayern mögende, Ostsee erfahrene, Nordsee liebender Syltfan, Fastfood- Genießerin, in der Kurpfalz lebende Rezeptliebhaberin und Versuchsköchin.

Bloggen ist neu für mich und ich habe einige Zeit überlegt, was ich Euch aus meiner Küche anbieten könnte. Das ist nicht so einfach, tausend Ideen die verworfen wurden, und dann, ja, das sollte es werden.


Mein Mann und ich lieben griechisches Essen, besonders Gyros .....
Aber immer außer Haus essen iss ja auch nix und deshalb haben wir nach Alternativen gesucht und eine hat unseren Speiseplan wirklich enorm erweitert: Mein Gyrosschichtbraten, den wir mittlerweile in vielen Variationen ausprobiert und genossen haben.



Diese Variante, die ich euch vorstellen möchte, ist unser Platz 1.


Gyrosschichtbraten mit Joghurtsoße und Pommes

Diese Zutaten benötigt man für den Gyrosschichtbraten:

1,5 kg Schweinenacken
250 gr. Zwiebeln
50 gr. Gyrosgewürz
50 ml Rapsöl

Den Schweinenacken vom Metzger in dünne Scheiben schneiden lassen, nicht dicker als Rouladen (eher noch etwas dünner, eventuell kann man auch noch mit dem Fleischklopfer nachhelfen).

Die Zwiebeln in feine Scheiben schneiden (geht gut mit der Brotmaschine oder dem Gemüsehobel).

Das Gyrosgewürz mit dem Öl mischen.

Ein Blech oder eine Auflaufform einfetten oder mit Backpapier belegen und die erste Scheibe Fleisch hineinlegen, mit der Gyrosgewürzmarinade bestreichen und dann wieder Fleisch, Gyrosmarinade und eine Schicht Zwiebeln.

Dies jetzt immer wiederholen, bis alle Fleischscheiben verbraucht sind.

Dann die Scheiben mit Rouladenpieksern fixieren, damit sie nicht auseinanderrutschen.

Das Ganze sollte ca. 1,5 Stunden bei 180°C in die Röhre

Die Dönersoße gehört für uns dazu, sie ist ein guter Tzatziki-Ersatz und schmeckt auch zu diversen anderen Fleischspeisen.

Für die Joghurtsoße braucht man diese Zutaten:

250 gr. Joghurt 10% Fett
125 gr. Mayonaise
1 Teel. frisch gemahlener Pfeffer
1 Eßl. gehackte Petersilie
1 Teel. Dillspitzen
1 gestrichener Teel. Zucker
Salz

Die Zubereitung ist easy und schnell erledigt: Alle Zutaten zusammenrühren, gut durchziehen lassen. Nochmal abschmecken.

Für die Pommes braucht man festkochende Kartoffeln. Die Kartoffeln schälen und mit einem Kartoffelschneider in Stäbchen schneiden (oder die Kartoffel erst in ca. 1 cm dicke Scheiben und diese dann in 1 cm dicke Stifte schneiden).

Pommes werden in Belgien in Rinderfett gebacken, die „in“ Sorte nennt sich Blanc de Boeuf. In Deutschland ist sie mir noch nicht aufgefallen weshalb ich meine Pommes in ganz normalem Rapsöl frittiere.

Die Pommes werden knapp 8 Minuten bei 160 Grad vorgebacken. Dabei werden sie weich und bekommen je nach Vorbehandlung mehr oder weniger Farbe.

Werden die Pommes vorab abgewaschen, fehlt schon mal ein wenig Stärke und sie nehmen nicht so viel Farbe wie auf dem Bild zu sehen. Ich mag das jedoch, daher wurden sie nicht vorher abgewaschen. Sie bekommen dadurch auch einen leicht süßlichen Touch (mag auch ein wenig Einbildung sein von wegen Stärke/Zucker usw).

Dann sollten sie einige Zeit liegen aber, so dass das überschüssige Fett noch ablaufen kann. Expertenzungen behaupten, das darf auch schon mal einen halben Tag oder länger sein. Optimal wäre es sie morgens bereits vorzufrittieren und dann im Kühlschrank bis abends zu lagern.

Dann bei 180 Grad bekommen sie in nur wenigen Minuten, wirklich nur wenige Minuten (in meinem Fall zwei) ihre endgültige Farbe und werden außen schön kross.

Da man langsam eine große Menge vorher vor frittiert hat und dann wirklich nur wenige Minuten braucht, werden die bereits fertigen auch nicht wirklich kalt und man bekommt, wenn man möchte, auch gleich eine ordentliche Menge auch bei einer kleinen Fritteuse auf den Tisch.

Optimal ist jedoch eine größere Fritteuse Richtung 4 Liter. Der schlimmste Fehler, den man machen kann ist, zu viel Pommes in zu wenig Öl in einer leistungsschwachen Fritteuse frittieren zu wollen. Da sinkt die Temperatur so schnell ab und krosse Pommes sind fast unmöglich. Auch saugen sie sich so mit Fett richtig voll was ja wohl niemand wirklich essen möchte.

übern Tellerrand

Dienstag, 18. Dezember 2012

Philips Homecooker 1050/30 Test VII: Despinas Apfelkompott

Die Äpfel aus Mudderns Garten - und meine Kamera und ich
sind mal wieder unterschieldlicher Meinung über den
Weißabgleich gewesen.
Wie bei der Bratapfelmarmelade beschrieben, wollten viele Äpfel aus Mudderns Garten verarbeitet werden. Bei Susa fand ich das Rezept für Despinas Apfelkompott, das ich im Homecooker zubereitete - der HC stand ja gerade in der Küche rum ... Okay, auf dem Herd hätte ich das schneller und bei weniger Temperatur geschafft, aber sei's drum. Dieses Kochtrumm wollte ja getestet werden.

Ich habe Susa versprochen, dass ich weder ihr noch dem Rezept die Schuld gebe, wenn's in dem Kochtrumm nicht klappt, am Ende womöglich nicht schmeckt, aber sie kann unbesorgt sein: Es klappte und schmeckte.

Despinas Apfelkompott aus dem Homecooker

Zutaten für 2 bis 3 Portionen:

1,5 kg säuerliche Äpfel, Fallobst aus Mudderns Garten (dementsprechend hatte ich viel Verschnitt)
50 g Butter
50 g Brauner Zucker
1 Stange Zimmt
1 Prise Kardamom, gemahlen
ggf. etwas Wasser
Die Äpfel werden in den Topf geraspelt.
Zubereitung:

HC auf 250 Grad einstellen und den Rührarm einschalten. Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen, dann mit dem Scheideturm direkt in den Topf raspeln.

Butter, Zucker, Zimt und Kardamom zu den Äpfeln geben.
Alles ist im Topf und darf fröhlich kreiseln.
Den HC etwa 30 Minuten arbeiten lassen, bis das Apfelmus die gewünschte Konsistenz hat. Zwischendurch evtl. etwas Wasser in den Topf geben, falls das Mus zu dick ist, und mit dem Kochlöffel nachhelfen, weil sich die Apfelstückchen am Topfrand absetzen (der Rührarm schiebt sie hoch ...).
Lecker: Despinas Apfelkompott.
Zimtstange entfernen und das Apfelmus portionsweise servieren. Schmeckt übrigens auch lecker zu Milchreis!

Hier wieder die Tabelle zum Vergleich:

Freitag, 13. Juli 2012

Nachgekocht: Mandel-Skordalia nach Monambelles

Skordalia aus Mandeln.
Skordalia lernten wir durch Herrn Paulsen kennen: In seinem ersten Buch "Monsieur, der Hummer und ich" findet sich ein Rezept für diese knoblauchlastige Köstlichkeit auf Basis von Kartoffeln. Durch Monambelles lernte ich dann, dass es viele, viele Skordalia-Varianten gibt.

Für unser Grill-Essen Anfang Juni wollte ich eigentlich die bewährte Kartoffel-Skordalia machen, aber da die werte Frau K. einen griechischen Kartoffelsalat mitbrachte, entschied ich mich spontan für Mandel-Skordalia nach Monambelles, damit wir nicht zu Kartoffellastig werden - von der Weihnachtsbäckerei hatte ich noch ein knappes Kilo gemahlene Mandeln eingefroren und wurde die, zusammen mit dem Backen einer weißen Mandeltorte, endlich mal los.

Bei Susa gibt es zwar genaue Mengenangaben zu lesen, aber ich machte Skordalia auf der Basis von den bei Susa angebenen 300 g Mandeln aus der Lamäng, wobei ich noch mehr Öl und Essig hätte nehmen können, um eine cremigere Konsistenz zu erreichen.

Insgesamt schmeckt uns Kartoffel-Skordalia besser, aber die Mandel-Skordalia ist ein leckerer Dip zu Gegrilltem.