Wenn man so einen
Blog-Event macht, bei dem man was verlost, braucht man eine Glücksfee, habe ich gelernt. Eigentlich wollte ich dafür unseren bayerischen Gastdackel nehmen, der wie
Martin vom Blog
"Einfach ein schönes Leben", zu dessen Ehren ich den
Blog-Event startete, fast aus München kommt. Aber krankheitsbedingt bekam ich das nicht auf die Reihe, und inzwischen ist der Gastdackel wieder in der Heimat. Der Gatte wollte partout keine Glücksfee sein, und ansonsten sehe ich momentan krankheitsbedingt eigentlich niemanden.
Doch halt! Da gibt es doch noch Arthurs Enkeltochter, die regelmäßig bei uns is(s)t. Die kann doch Glücksfee für die Bärchenbackform sein. Nur wie es der Teufel will, steckte sie über Weihnachten erst die Nase in
Mudderns Töpfe und Kühlschränke, war dann mit der
Wohnungssuche beschäftigt und hatte in der ersten Woche des neuen Jahres auch sonst Besseres vor *tsetsetse* Deswegen fand die Gewinnerauslosung erst vorgestern Abend statt.
Aber bevor es zur großen Gewinner-Verkündung geht, hier erstmal das Line up der Teilnehmer:
Martin, der den Anstoß für den Event gab, weil er bzw. sein Sohn eine ausgesprochen entzückende Lebkuchenstadt für einen Weihnachtsfilm baute, war der erste Einsender. Er versüßt uns den Vorabend mit
Pfefferminztalern oder "Vor acht Uhr Plätzchen" - Hüftgold auf die feine bayerische Art, das man sicher rund um die Uhr genießen kann. Überschaubare Zutaten, Eiweißverwertung und viel Geschmack - wunderbar!

Bei
Mel, der sympathischen Bauerhof-Besitzerin aus dem Allgäu, gibt es
Schokokuchen nach Nigella Lawson - ohne Mehl, mit sechs Eiern, feinem Orangenaroma und mit Löchern, in die man Sahne füllen kann! Ideal für Glutenintolerante, die nicht auf das pöhse Cholesterin achten müssen ;o) Sieht unschuldig aus der Kuchen, legt sich aber vermutlich direkt auf die Hüften. Andererseits ist da bestimmt kein Platz mehr für Kalorien, wenn die Löcher mit Sahne gestopft sind.
Wie nicht anders zu erwarten, kocht
Frau Küchenlatein Pudding (und nicht nur den) ohne Tüte, auch wenn ihr bester Ehemann von allen gelegentlich der Meinung ist, mit Tüte kochen zu müssen. So gab's bei ihr den
winterlichen Schokoladenpudding erst aus der Tüte, gekocht von Herrn Küchenlatein, und dann in einer nachgebauten Version ohne Tüte, gekocht von Frau Küchenlatein höchstselbst. Du hast noch Spekulatiusgewürz von Weihnachten übrig? Mach' diesen Pudding, denn da kommt genau das rein!
Schokoladenkuchen ist quer durch die Republik beliebt, und so kommt nicht nur einer aus dem Allgäu, sondern auch von
Hella aus Niedersachsen. Ihr
Schokoladenkuchen ist einer, der richtig gesättigt ist mit Schokolade, und der sicher auch satt und glücklich macht. Mit nur fünf Eiern ist er aber fast schon eine choleresterinarme Version, die auch ohne Löcher, in die Sahne gefüllt werden kann, daher kommt. Ideal also für alle, die nach Weihnachten Kalorien sparen wollen oder müssen ;o)
Kommt ein Mann zum Bäcker: "Ich möchte gerne Rumkugeln". Sagt der Bäcker: "Von mir aus. Aber bitte draußen!" An den Kalauer muss ich beim Anblick von
Rumkugeln immer denken. Für diese köstlichen Exemplare muss man nicht in die Bäckerei gegen, denn Barafra von
Barafras Kochlöffel verrät das Rezept. Und in Deiner eigenen Küche kannst Du beim Herstellen der pralinigen Köstlichkeiten aus Schokolade, Zucker und Mandeln so viel durch die Küche kugeln wie Du willst.
Schnuppschnüss Jutta bekam angesichts der zu verlosenden Backform Petzi-Panik und wehrte sich mit Eau de Javel dagegen, einem ausgesprochen aggressiven französischen Reiniger, den sie mir zum nächsten
Hamburg kocht!-Treffen mitbringt. Ihre
Schokoladen-Walnuss-Tarte ist zwar französisch inspiriert, aber ganz sicher nicht aggressiv, sondern schlichtweg lecker. Die erforderlichen Walnüsse kamen aus München, wurden eigenhändig von
Nathalie unterm Baum hinter ihrem Haus gesammelt. Grandios!
Cami aus Hamburg zeigt, dass sie nicht nur tolle Torten, sondern auch wunderbare
Schokoplätzchen backen kann. Die kommen ganz unschuldig daher, sind in Wahrheit aber ganz raffiniert: Außen ist Kakaopulver, aber innen sind sie gefüllt mit weißer Schokolade. Das Originalrezept stammt von Jamie Oliver - sieh mal einer an, der backt auch Kekse.

Nata von
Pastasciutta pflückt keine Walnüsse zum Verschenken wie ihre Münchner Namensvetterin, sondern backt stattdessen
Schokobrot Liebesbrot und hat uns sogar so lieb, dass sie die kleinen Brote zumindest virtuell mit uns teilt. Das Brot sei so unwahrscheinlich lecker, dass sie kein anderes mehr essen möchte, schreibt Nata. Damit rückt das Brot sicher auf vielen Nachkoch- und Nachbacklisten ganz nach oben, nicht nur auf meiner. Jetzt müsste ich nur noch Brotbacken können.

Für jeden Sündenfall mit Rezepten gerüstet ist die Schweizerin Kerstin. Ihr
Mandel-Schokoladen-Parfait fällt in die Kategorie "
Verboten gut". Die eventuell vorhandenen winzigen Mengen an Kalorien werden dabei gut versteckt zwischen Sahne und Creme double. Beim Dessertwettbewerb einer deutschen Frauenzeitschrift landete Kerstins schokoladige Sünde schon auf Platz 1 der besten Schokoladendesserts, und jetzt teilt sie das Rezept virtuell mit uns.

Bushcook aus München wird
zum Trüffelschwein zur wahren Pralinenliebhaberin. Sie verwöhnt uns mit
Szechuanpfeffer-Trüffeln (links) und mit
Rosmarin-Trüffeln (nicht im Bild). Gewürze, verpackt in ganz viel Schokolade, Butter und Sahne - eine schöne Idee, nicht nur zu Weihnachten. Tipps für die Resteverwetung gibt es auch noch: Aus den Kakaoresten der Pralinenproduktion läßt sich heiße Schokolade machen. Die Idee wird
Martin in seinem nächsten Pralinenkurs sicher gleich umsetzen.

Einen Pralinenkurs besuchte Mercedes aus Dortmund, die dem
Backeifer verfallen ist. Das im Kurs gelernte setzte sie gleich um und machte sich mit ihrer Schwester an die Herstellung von
Mangopralinen. Die sehen zum Reinbeißen und höchst professionell aus! Dabei ist die Herstellung vergleichsweise einfach - wenn man's kann: Eine Mangoganache wird in Schokoladenhohlkörper gefüllt. Auch wenn die Hülle fertig geliefert wird, braucht man für die richtige Temperierung der Schokolade für die Ganache Fingerspitzengefühl.
Krisz von
Culinaria Ungaria verwöhnt uns mit einem frischen und fruchtigen
Eierlikör-Mandarinen-Schokoladenkuchen, der auch noch blitzschnell im Kühlschrank statt im Backofen gemacht ist. Und schlank macht der Kuchen auch noch, denn er kommt mit Joghurt statt mit Sahne aus - also, wenn das kein Rezept gegen nachweihnachtlichen Hüftspeck ist!
Die Auslosung fand zwischen Rouladen, Klößen und Rotkohl statt. Und endlich ist auch das verschwundene Kabel, das dafür sorgt, dass die Fotos aus der Kamera auf den PC kommen, wieder da.
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| Alle Lose sind im Lostopf. |
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| Nach gründlichem Durchmischen ist das Gewinnerlos gefunden. |
Die Spannung steigt. Trommelwirbel! Uuuuuund die Gewinnerin der Bärchenbackform ist - taataaaataaaataaaa - Barafra mit den Rumkugeln! Glückwunsch!
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| Die Gewinnerin steht fest. |
Herzlichen Glückwunsch an Barafra, die schon über den Gewinn informiert ist. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!