Posts mit dem Label Zypern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zypern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 6. Juli 2020

Gegrillter Halloumi mit Wassermelone nach Nelson Müller

Bei gegrilltem Halloumi mit Wassermelone mag ich's am liebsten, wenn mit der Melone nicht mehr viel passiert, sie weitgehend pur und vor allem kalt bleibt. Dann ist sie ein schöner Kontrast zum marinierten und heißen Käse.

Gegrillter Halloumi mit Wassermelone.
Gegrillter Halloumi mit Wassermelone nach Nelson Müller

Zutaten für 1-2 Portionen:

200 g Halloumi (je nachdem, welche Marke du bekommst, sind in einer Packung auch 225 g oder 250 g - passt auch)
1 Knoblauchzehe
1 TL Zitronenschale
1 TL Apfelsinenschale
1 Zweig Rosmarin
50 ml Olivenöl
2 Scheiben Wassermelone, in Größe der Käsescheiben
1 Limette, den Saft davon
Cayennepfeffer
Etwas Salz

Zubereitung:

Den Käse in 1,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Für die Marinade den Knoblauch pellen, fein hacken, mit Apfelsinen- und Zitronenschale, die Rosmarinnadeln und Olivenöl vermischen und die Käsescheiben in die Marinade legen. Abgedeckt einen Tag im Kühlschrank ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Melonenscheiben in Limettensaft, Salz und Cayennepfeffer einlegen.

Den Käse aus der Marinade nehmen und circa vier Minuten von jeder Seite goldgelb grillen. Halloumi und Melone auf Tellern anrichten und mit der Marinade servieren.

Quelle

Donnerstag, 8. August 2013

Grillkäse im Weinblatt

Grillkäse im Weinblatt.
Wie schon erwähnt, testete ich den Grillkäse "GlutGut" der Molkerei Rücker. Anders als Halloumi quietscht der nämlich nicht. Wobei: Mich stört das Quietschen des Halloumi nicht. Aber ich weiß, dass es manche als störend empfinden. Außerdem hätte ich mich gefreut, eine regionale Alternative zum zypriotischen Käse zu haben.

Wir machten einen richtigen Blindtest von GlutGut, denn gemeinsam mit Halloumi wurde er mariniert, in Weinblätter eingewickelt, aufgespießt und gegrillt.

Der Unterschied zwischen GlutGut und Halloumi wird schon auf den ersten Blick deutlich, wie das Foto zeigt. 

Vom Geschmack und von der Konsistenz her gefielen uns beide Käse. Zum Marinieren eignet sich GlutGut wesentlich besser als Halloumi, er lässt sich auch besser würfeln.

Oben: Halloumi. Unten: GlutGut.
So ganz glücklich bin ich mit GlutGut allerdings nicht. Während Halloumi nur noch Salz und Lab als Zutaten enthält, ist es bei GlutGut das Säuerungsmittel Glucono-delta-Lacton (E575). Intuitiv bleibe ich da normalerweise lieber beim zypriotischen Käse, denn E575 braucht es für mich nicht - ich verzichte ja gerne auf Zusatzstoffe.

Aber wie gesagt: Geschmacklich überzeugt GlutGut!

Da ich weiß, dass Rücker die Verbraucher ernst nimmt, würde ich mich freuen, wenn sie die Rezeptur noch mal überdenken könnten.

Wie der Tomatensalat und die Wassermelonensuppe stammt auch dieses Rezept aus der Zeitschrift "Slowly Veggie". Im Original gibt es einen Minz-Joghurt-Dip dazu, aber wir hatten so viel zum Dippen, dass ich darauf verzichtete.

Grillkäse im Weinblatt

Die Spieße warten auf den Grill.
Zutaten für 4 Portionen:

1 El Kreuzkümmelsamen
1 EL Paprikapulver edelsüß
Olivenöl
500 g Grillkäse
16 vorgekochte Weinblätter
4 Holzpieße, eine Stunde gewässert, oder Metallspieße

Zubereitung:

In einer Pfanne ohne Fett den Kreuzkümmel rösten, bis er duftet, dann mit Paprikapulver und Olivenöl verrühren.

Ausgepackt: GlutGut gewürfelt im Weinblatt.
Den Grillkäse in 16 Würfel schneiden, die Würfel durch das Paprikaöl ziehen und in die Weinblätter einwickeln.

Falls Marinade übrig bleibt und die Spieße nicht sofort auf den Grill sollen, die Marinade über die Spieße geben und bis zum Grillen kaltstellen.

Die Spieße bei direkter mittlerer Hitze pro Seite ca. 3 Minuten grillen, dann servieren. 

Quelle: Slowly Veggie Ausgabe 2/2013