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Freitag, 20. März 2015

6. Food Swap Hamburg im "Salon Wechsel Dich" am 12. März 2015

Schon zum sechsten Mal fand der Hamburger Food Swap im "Salon Wechsel Dich" im Grindel statt, und endlich schaffte ich es auch mal, teilzunehmen. Kathrin und Sandra, die seit der Gründung des Swaps mit dabei sind, berichten regelmäßig begeistert, und das hat ja sicher seinen Grund.

Ein reich gedeckter Tausch-Tisch beim 6. Food-Swap.
Aber was ist nun eigentlich ein Food Swap? Ganz einfach: Ein Tausch von selbstgemachten Speisen und Leckereien.

Die andere Seite vom Tausch-Tisch.
Und so läuft es ab: Du meldest Du bei Swantje und Yelda per eMail unter hello(Rüssel-A)food-swap.de zum jeweiligen Termin an, schickst ihnen das Rezept von der Leckerei, die Du mitbringen wirst, mit, gehst in die Küche und machst was Feines, das Du dann mehr oder weniger hübsch verpackt in mindestens fünffacher Ausfertigung mit zum Treffen bringst. Vier Teile kommen auf den Tausch-Tisch, ein Teil ist zum sofortigen Verzehr gedacht.

Sind die nicht niedlich? Mini-Franzbrötchen.
Vor Ort zahlst Du 5 Euro Teilnehmerbeitrag und natürlich die Getränke, die Du an dem Abend verzehrst. Yelda und Swantje stellen ihr hübsches Café für den Tausch zur Verfügung, sorgen für eine Grundlage aus frischgebackenem Brot und ein oder zwei Dips. Alles andere, was verzehrt wird, steuern die Teilnehmer selbst bei.

Sandras Popcorn, liebevoll verpackt.
Nach einer Vorstellungsrunde beginnt das Abendessen, und wenn alle satt sind, wird getauscht. Jede/r kann sich so viele Teile mitnehmen, wie er / sie mitbrachte. Ich brachte sechs Flaschen Sirup mit, könnte mir also sechs Teile wieder mitnehmen.

Mit Liebe und Wurst gemacht: Chorizo-Jam.
Beim letzten Food Swap gab's eine bunte Auswahl: Sinbohntjesopp, türkische Hackbällchen mit Bulgur, vegetarische Leberwurst, Popcorn, italienische Frischkäsecrème, Chorizo Jam, Ratz-Fatz-Joghurt-Wurzel-Brot, Datteln mit Frischkäse, Rhabarber-Orangen-Sirup, Paprika-Walnuss-Pesto mit ohne Walnüsse, Mini-Franzbrötchen ... Ich konnte mir gar nicht alles merken, habe auch nicht alles probiert, aber die Fotos sprechen für sich.

Durfte mich nach Hause: Mini-Franzbrötchen, Ratz-Fatz-Brot, vegetarische Leberwurst und türkische Hackbällchen (die waren ein Mitbringsel für den Gatten).
So ein Food Swap ist eine feine Sache! Ich hoffe, ich kann nächstes Mal wieder mit dabei sein und überlege schon, was ich dann mitbringe. Was schlägst Du vor?

Mittwoch, 21. August 2013

In Hamburg um die Welt: Australien - Down Under

Wir reisen in Hamburg kulinarisch um die Welt.
Unzählige Male stand ich vor dem Haus in der Grindelallee 1, während ich durch das jüdische Hamburg führte. Ich zeigte eine Zeichnung von Arie Goral-Sternheim und berichtete, dass hier schon Beginn der Shoah Hamburger Juden sich nicht nur nach Einbruch der Dunkelheit nicht auf die Straße trauten, weil im Souterrain des Hauses eine SA-Kneipe mit dem Namen "Schinkenkrug" war.

An der Nutzung des Souterrains hat sich seit Jahrzehnten nichts geändert: Hier ist immer noch eine Kneipe. Die Namen und Konzepte wechselten, aber seit 2000 das Down Under einzog, herrscht Beständigkeit.

Da Australien auf unserer kulinarischen Landkarte noch ein weißer Fleck war, machten wir uns zu fünft auf ins Down Under.

Zum Glück war ich lange vor der verabredeten Zeit da. Donnerstags gibt es nämlich Spareribs satt, und dementsprechend waren trotz vorlesungsfreier Zeit viele Tische reserviert. Ich vermute, dass es an den anderen Tagen der "Weekly Deals" ähnlich ist, daher: Unbedingt reservieren, vor allem im Semester!

Weithin sichtbar: Die Werbung des Down Under.
Ein Haus mit wechselvoller Geschichte: Grindelallee 1 mit dem Kellerlokal.

Der Eingang ins Down Under.
So fanden wir dann noch ein Plätzchen im hintersten Raum des Lokals.

Der hintere Teil des Lokals ist wie eine Wellblechhütte im Outback gestaltet.
Uns tat es besonders die "Bibliothek" an, die nur aus Buchrücken besteht.
Fünf Menschen, die über Stunden im Lokal sind, können eine ganze Menge verputzen. Wir entschieden uns gegen die All-you-can-eat-Spareribs und bestellten à la carte.

Spud Chip, hausgemachte Kartoffelchips mit Sour Cream, lecker gewürzt, für die ganze Runde. Ich hätte sie mir allerdings heißer gewünscht. Wir bestellten die kleine Portion, die schon enorm ist. Die Chips alleine sind schon ein guter Grund, ins Down Under zu gehen!
Caesar's Salad mit extra Hühnerfilet. Die große Portion sieht kleiner aus, als sie ist. Zusätzlich bestellten wir noch die kleine Portion als Vorspeise. Beide Esser waren sehr zufrieden.

Spud Choppers, hausgemachte Kartoffelecken, mit Cole Slaw und Sour Cream - eine große Portion für alle.

Gab's ebenfalls zwei Mal: The Workingman-Burger mit Ananas, Spiegelei, Bacon. Käse und Roter Bete sowie mit zusätzlichen Fries. Kam unterschiedlich an: Der Gatte meinte, er habe schon bessere Burger gegessen, während P. begeistert meinte, es schmecke original wie in Australien. Dem Gatten und mir waren zudem die Fries zu salzig - bei mir passiert das schnell, während der Gatte sehr salzig isst ...
Das mundete Frau K.: The Chicken Parmigiano Burger, Hühnerfilet mit Parmesan, Tomate, Salat und Mayonnaise.
Ich entschied mich für ein Krokodil-Steak mit Grillgemüse, das mir Mädchen ein wenig zu würzig war, und Guacamole. Dusseligerweise rechnete ich nicht mit einer üppigen Portion Gemüse und bestellte mir extra Fries. Ich weiß jetzt: Krokodil schmeckt tatsächlich wie Huhn. Zukünftig bleibe ich beim Huhn.
Wollte ich schon immer mal essen: Frittierter Mars-Riegel in Wan-Tan-Teig. Muss ich nicht noch mal essen. Die Herren am Tisch freute es. Ihnen schmeckte es.
Wie Du bei den Bildunterschriften lesen kannst, war das Echo auf das Essen geteilt. Für einen vergnügten Abend in fröhlicher Runde ist das Down Under aber auf jeden Fall zu empfehlen. Uns gefiel es; wir kommen gerne mal wieder.

Nach Litauen, Spanien und Vietnam ging's diesmal nach Australien.
Und jetzt kommst Du: Wohin schickst Du uns als nächstes auf kulinarische Reise? Zu welchem Land gehört Dein Hamburger Lieblingslokal? Ich bin gespannt und freue mich auf Kommentare!

Mittwoch, 22. August 2012

Essen ist Erinnerung, und das Leben ist ein Fest: Oma und Bella - ein Filmtipp

Bella Katz (links) und Regina Karolinski beim Einkaufen
(Copyright: Salzgeber & Co. Medien GmbH).
Morgen läuft im Abaton und in der Koralle ein überaus entzückender Film über Freundschaft, Familie, Liebe und Essen an: "Oma und Bella".

Ich hatte im Rahmen des Jüdischen Salons am Grindel schon vor vier Wochen das Glück, die Premiere der Dokumentation in Anwesenheit der Regisseurin Alexa Karolinski (und in Begleitung zweier wunderbarer Frauen) zu erleben. Alexa Karolinski ist die Enkelin der 85jährigen Regina Karolinski, der Oma, die zusammen mit ihrer Freundin Bella Katz in Berlin lebt.

Die Wohngemeinschaft der beiden Frauen, die sich seit 60 Jahren kennen, ist bemerkenswert: Ursprünglich wollte Katz nur ein paar Tage bleiben, bis sich die Freundin von einer Hüftoperation erholt hatte. Inzwischen bleibt sie seit fünf Jahren, besucht ihre eigene Wohnung nur noch, um nach der Post zu sehen.

Bella Katz in der Küche.
(Copyright: Salzgeber & Co. Medien GmbH).
Mittelpunkt des Lebens beider Frauen ist nicht nur, aber auch die winzige Küche, und schnell wird klar, dass Kochen und Essen Erinnerung ist. Karolinski begleitet die beiden Frauen beim Einkaufen auf dem Wochenmarkt (Gemüseverkäufer: "Ich habe die besten Erdbeeren für Sie aufbewahrt." - Karolinski, mit völliger Selbstverständlichkeit: "Natürlich!") und zum Schlachter, wo sie sich von einer geduldigen Verkäuferin Hühner vorführen lassen, bis sie das richtige finden, zum Beispiel für die goldne Joich, das jüdische Penicillin, auf einer Spreefahrt, bei Ausflügen in ein Gartenlokal, zum Kartenspielen, an Silvester, beim Schabbath oder wenn sie den Gang zu einer Beerdigung auf dem Jüdischen Friedhof Heerstraße antreten.

Karolinski und Katz strahlen eine unwahrscheinliche, mitreißende Lebensfreude aus, wenn sie beispielsweise mit ihren Friseuren flirten (und die mit ihnen), Katz das angebotene Glas Wasser ablehnt, der Friseur bedauert, dass es für Wodka noch zu früh sei, worauf die 89jährige Katz erstaunt fragt: "Wer sagt das?" Eben, mit 89 Jahren ist immer Zeit für Wodka!

Personifizierte Lebensfreude: Regina Karolinski beim
Reiben von Wurzeln.
(Copyright: Salzgeber & Co. Medien GmbH).
Es macht unwahrscheinlich Spaß, wie den beiden Frauen zuzusehen, wie sie schnippeln, würfeln, reiben, um zu kochen, dünsten, braten; wie sie Kalbsfüße und Hühnerbeine mit Einwegrasieren (ein von mir bislang total unterschätzter Küchenhelfer) bearbeiten. "Schon morgens um zehn wird die erste Pfanne mit Zwiebeln aufgesetzt und schmort etwa 40 Minuten", berichtet die Enkelin im Gespräch nach der Filmpremiere.

Ursprünglich wollte sie die Rezepte ihrer Oma und deren Freundin in einem Kochbuch sammeln, stellte aber fest, dass sie dazu erst mal Kochen lernen müsste und dass ein Buch kaum das, was die Rezepte der beiden Damen ausmacht, transportieren würde. So begleitete Karolinski die beiden Frauen über mehrere Wochen mit der Kamera und finanzierte das Filmprojekt schließlich über Kickstarter, einer Möglichkeit für Einzelpersonen, kreative und kulturelle Projekte zu unterstützen.
Bella Katz bei der Herstellung von Kohlrouladen.
(Copyright: Salzgeber & Co. Medien GmbH).

Je nach Höhe der eingezahlten Summe erhielten die Geber noch vor der Filmpremiere als Gegenleistung eine Dose mit Hagelzuckerkeksen, gebacken von Oma Karolinski (wie ich aus zuverlässiger Quelle weiß, sind diese Kekse ausgesprochen lecker) und drei Rezeptkarten, werden im Abspann genannt, bekommen eine DVD oder ein Kochbuch.

Das stellte Karolinski gerade fertig; es wird im Herbst erscheinen. Dafür machte sie alle Rezepte von Karolinski und Katz nachkochbar. Die beiden Damen kochen nämlich nach Gefühl, mit "ein Teller voll" als Maßeinheit und "bis es gut aussieht" als Zeitangabe. Sympatisch, sehr sogar, aber nur bedingt zum Nachkochen geeignet.

Kochen ist für die beiden Frauen auch eine Art, ihre Liebe auszudrücken, und die verteilen sie überschwenglich. "Wer zu Besuch kommt, bekommt etwas zu essen und bekommt Essen mit", berichtet Karolinski. "Der Tiefkühler ist voll. Ein Teil des Essens geht auch an Bewohner eines Altenheimes."

Die gefüllten Paprika sind fertig.
(Copyright: Salzgeber & Co. Medien GmbH).
"Oma und Bella" ist auch ein Film über zwei jüdische Frauen aus Osteuropa, die die Shoah überlebten. Es war der Wunsch der beiden Frauen, dass dies nicht das Thema des Films ist, aber wer die Shoah überlebte, kann das nicht aus seinem Leben ausklammern, und so bekommt der Film gelegentlich eine bedrückende Wendung.

Regina Karolinski, geboren als jüngstes von fünf Kindern in Kattowice, kam mit 14 Jahren in ein Lager im Sudetenland, wurde viereinhalb Jahre später befreit. Ihre Freundin Bella Katz wurde 1923 in Vilnius geboren und als 18jährige mit ihrer Familie in das dortige Ghetto deportiert. Als es 1943 geräumt wurde, gelang ihr die Flucht, schloss sie sich den Partisanen an. Sie ist die einzige aus ihrer Familie, die überlebte.

Beide Frauen kamen nach der Befreiung Deutschlands nach Berlin und wollten auswandern. Bis es so weit sein sollte, waren sie in einem DP-Lager am Stadtrand untergebracht, lernten ihre Ehemänner kennen, bekamen jeweils einen Sohn und blieben in der Stadt. Ihre osteuropäische Heimat haben sie bei sich - in Form von Riten und Gebräuchen und in Form ihres Essens.

Samstag, 18. August 2012

Rückblick: Wochenplan und Kühlschrank KW 33

Koschere Gemüsechips von Terra Originals aus
Taro (Wasserwurzel, teilweise mit Rote-Bete-Saft gefärbt ),
Yucca, Süßkartoffel, Kartoffel und Petersilienwurzel.
Sehr lecker, obwohl mit reduzierte, Salz- und Fettanteil.
Die Woche würde ohne großartige Änderungen des Speiseplans verlaufen - dachte ich zumindest bis gestern Abend. Es war mal wieder Zeit, sich dem Inhalt der beiden kleinen Tiefkühler anzunehmen, denn die quollen über, und über den Inhalt hatten wir den Überblick verloren. An zwei Tagen lebten wir mit Bolognese und Bouneschlupp also aus dem Tiefkühler, und der Spinat sowie die Kokosmilch für das Wurzel-Spinat-Curry am Mittwoch kamen auch aus dem Eis.

Da wir am Sonnabend nicht auf den Markt mussten und auch nicht wollten, weil ja möglichst viel aus dem Vorrat gekocht werden sollte, hatten wir einen sehr entspannten Vormittag, den wir vertrödelten. Wir kümmerten uns ein wenig um Wäsche und Haushalt, ich buk einen Kuchen, und am frühen Nachmittag fuhren wir dann schnell zu Supermarkt und Discounter. Der Einkauf war schnell erledigt, allerdings recht umfangreich. Wir brauchten zwar nicht viele Lebensmittel, aber Getränke, und das läppert sich recht schnell. Abends aßen wir die Reste des Blumenkohlauflaufs vom Vortag mit Grillwürstchen, die ebenfalls aus dem Tiefkühlvorrat kamen.

Popcorn, koscher (von Osem).
Sonntag Abend besuchte mich die werte Frau K. Eigentlich sollte sie mit Shepherd's Pie bewirtet werden, thematisch passend zu einem Film, den wir uns an diesem Abend ansahen, aber sie brachte, ebenfalls passend zum Film, koscheres Popcorn und koschere Gemüsechips mit. Zusammen mit American Pretzels kamen wir gut über den Abend.

Popcorn und Chips erwiesen sich als ausgesprochen lecker (na ja, und American Pretzels mag ich eh). Das Popcorn war richtig von einer zuckrigen Kruste umhüllt, also jedes Körnchen, viel besser als das, was man im Kino bekommt. Die Chips, ich traue es mich kaum zu sagen, schmeckten besser als die von Tyrells, die ich bislang für meine Lieblingschips hielt.

Speiseplan der zurückliegenden Woche.
Koschere Lebensmittel in Hamburg zu bekommen, war phasenweise nicht ganz einfach, aber seit Januar 2011 gibt es sie bei Edeka Anders in der Grindelallee. Zu verdanken ist es dem ausgesprochen charmanten Rabbiner Shlomo Bistritzky, der viel dafür tut, dass in Hamburg jüdisches Leben in einer nichtjüdischen Umwelt langsam wieder zu so was wie Normalität wird. Bei Edeka Anders gibt es knapp 100 koschere Lebensmittel, die zwischen treifen Artikeln stehen, nicht etwa in einer "Koscher-Ecke". Gekennzeichnet durch einen blauen Punkt am Preisschild am Regal, sind die Produkte auch für diejenigen leicht zu finden, die sich nicht mit der Kaschruth auskennen. Und die, die nicht koscher leben, können einfach ihren Geschmack entscheiden lassen.

Ein wenig vorbei ging der Umstand, dass der Laden koschere Lebensmittel führt, an der Kassiererin. Frau K. durfte erst die Beherrschung ihrer Gesichtsmuskulatur unter Beweis stellen, als die Kassiererin ganz stolz erzählte, sie sei gerade erst für 38 gehalten worden, obwohl sie kurz vor der Rente stehe. Dann bewies die Dame, die Lebensmittel doch lieben sollte, ihre Produktkenntnisse: "Was ist das denn?!" meinte sie angesichts des Popcorns. "Soll das Popcorn sein?!" "Ja, koscheres", antwortete Frau K. und erntete wieder ein "Was ist das denn?!" Hm, die Dame scheint Zielgruppe für diesen Bildungsurlaub zu sein ...

Kühlschrankinhalt der vergangenen Woche,
mit vielen Getränken und einem
Bickbeern-Käsekuchen-Brownie
in der Auflaufform.
Montag war ich auf dem Rückweg noch schnell bei Struve. Ich hatte des Gatten Shortbread vernichtet, worüber er sich zurecht beschwerte, und bei real gab's keines. Abends gab's den Pie, der eigentlich für zwei Tage reichen sollte, aber langsam muss ich bei der Wochenplanung auch wieder daran denken, dass nicht nur der Gatte mittags ein Büroessen braucht, sondern auch ich. Dementsprechend gab's für uns beide mittags die Reste im Büro. Zukünftig wird's für mich wohl eher Salat oder Joghurt mit Früchten geben, denn mittags esse ich ungern warm.

Mittwoch gab's dann endlich mal wieder was Vegetarisches: Wurzel-Spinat-Curry mit Würzreis. Obwohl ich mir diesmal Mühe gab, wenig zu machen, war es zu viel, blieben zwei bis vier Portionen übrig. Die sollte es eigentlich heute Abend geben. Eigentlich ...

Auf Frau Ks Anregung hin besuchten wir gemeinsam mit ihr am Freitag das Restaurant Teigtasche.

Zwei Gerichte tauschten wir: Dienstag gab's Bohnensuppe - der Gatte musste Donnerstag eh' Nudeln kochen für einen 30-Personen-Nudelsalat für eine Bürofeier und machte da einfach mehr, so dass es auch noch für uns reichte. Allerdings machte er gleich so viel mehr, dass ich gerade nicht weiß, wohin damit.

Momentan stehen also im Kühlschrank vier Portionen Spaghetti ohne Sauce, eine mittelgroße Schüssel mit Nudelsalat, eine sehr große Schüssel mit Nudelsalat und ein Topf mit zwei bis vier Portionen Wurzel-Spinat-Curry. Eine weitere mittelgroße Schüssel Nudelsalat wurden wir an Schwiegermutter los. Für heute Abend haben wir zum Spontangrillen eingeladen und den Gästen ganztägiges Fasten verordnet. Wenn sie den  Nudelsalat schafften, bekommen sie zur Belohnung noch 'ne Wurst ;o) Aber egal, wie ich es drehe und wende: Diese Woche wird Essen im Müll landen.

Mal schauen, was die nächste Woche kulinarisch so bringt.