Mittwoch, 29. Februar 2012

Spinat-Feta-Pastete nach Jamie Oliver

Spinat-Feta-Pastete nach Jamie Oliver
Pasteten machen wir gerne als Resteverwertung: Blätter- oder Yufkateig in eine Auflaufform legen, einen Blick durch die Küche werfen und gucken, was weg muss, ab damit auf den Teig, Käse-Sahne-Ei drüber, Teig umklappen und ab mit der Form in den Ofen. Das Ergebnis ist immer anders, aber immer lecker.

Gelegentlich gibt es aber auch Pasteten nach Rezept - in diesem Fall nach einem aus Jamie Olivers "30 Minuten Menüs". Da ich keine Lust hatte, für Yufkablätter zur Metro zu fahren, und da Pecannüsse weg mussten, haben wir zwei Zutaten ersetzt. Außerdem habe ich das Rezept ein wenig vereinfacht, da ich keine Lust hatte, Backpapier mit Olivenöl zu bestreichen und zu zerknüllen. Ja, ich weiß, ich widersetze mich dem Konzept dieses Buches, und das mit dem Backpapier ist bestimmt total sinnvoll, wenn man die Pastete in einer Pfanne macht. Im Original gibt es zur Pastete übrigens noch Gurkensalat, Tomatensalat, Eis im Nuss-Schokomantel und Tortillas. Und das nennt sich dann "Menü" ... Okay, okay, ich bin ja schon still.

Spinat-Feta-Pastete nach Jamie Oliver

Ei-Feta-Nuss-Mischung.
Zutaten für 4 bis 6 Portionen:
100 g Pecannüsse (im Original Pinienkerne)
5 Eier
300 g Feta
50 g Cheddar
Oregano, frisch oder getrocknet
abgeriebene Schale von einer Zitrone
500 g Blattspinat (frisch oder TK, aufgetaut, im Original 400 g)
250 g Blätterteig (frisch oder TK, aufgetaut, im Orignal frische Filo- oder Yufkateigblätter)
Cayennepfeffer
Muskatnuss
Knoblauchflakes oder frischer Knoblauch (fehlt im Original)
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Butter

Die gefüllte Auflaufform.
Zubereitung:

Die Pecannüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und erkalten lassen. Grob hacken.

Die Eier in eine Schüssel schlagen. Den Feta hineinbröckeln, den Cheddar hineinreiben. Salz, Pfeffer, reichlich Oregano, Zitronenschale und einen Schuss Olivenöl dazugeben und die gerösteten Nüsse unterrühren.

Spinat waschen und trockenschleudern (TK-Spinat etwas ausdrücken, falls man ihn nicht in einem Sieb aufgetaut hat). Etwas Butter und etwas Olivenöl in einer Pfanne oder in einem Topf erhitzen, den Spinat portionsweise unter Rühren garen (zusammenfallen lassen) und leicht abkühlen lassen.

Die Pastete ist fertig.
Eine Auflaufform mit etwas Öl auspinseln. Die Blätterteigplatten etwas dünner rollen und die Auflaufform so damit auskleiden, dass die Platten auf dem Boden der Form überlappend liegen. Was über die Form ragt, nach außen umklappen. Die Platten mit einer Prise Cayennepfeffer bestäuben. Falls eine Pastetenpfeife vorhanden ist, die mittig in der Form platzieren.

Spinat zur Ei-Käse-Mischung geben, unterheben und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Mischung in der Auflaufform verteilen und die überstehenden Teigstücke in die Form klappen. Die Auflaufform bei 200°C (Umluft) in den Ofen geben und ca. 30 Minuten backen, bis der Blätterteig aufgegangen und gebräunt ist.

Die Pastete in Stücke schneiden und portionsweise servieren.

Reste können am nächsten Tag vorsichtig in Butter in einer Pfanne aufgebacken werden.

Kommentare:

  1. Vorhin nachgekocht und es hat sehr gut geschmeckt. Das erste Spinatgericht das ich gekocht habe und es war gleich ein erfolg. Vielen Dank für das Rezept :)

    AntwortenLöschen
  2. Ich habe mich ebenfalls an der Jamie Oliver-Rezept gewagt. Den Teil mit dem Blätterteig in der Pfanne anbraten, habe ich ausgelassen. Leider ist der Teig dadurch unter der Feta-Spinta-Mischung nicht wirklich braun geworden. Hattest du einen besonders dünnen Teig oder hast du das Problem durch die 30 Minuten backen beseitigt?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Öhm ... Ich glaube, ich habe einfach nicht damit gerechnet, dass eine Pastete auch von unten braun werden soll ...

      Löschen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.