Montag, 5. April 2010

Küchenhelfer: Rabbit Jelly Mould – Hasen-Puddingform mit Himbeer-Wackelpeter

Welches Datum eignet sich besser zur Vorstellung dieses Küchenhelfers als Ostern? Wir haben die Puddingform, die Rabbit Jelly Mould, aus dem letzten London-Urlaub mitgebracht. Sie fasst laut Hersteller einen Pint, also 0,568 Liter, nimmt aber randgefüllt auch einen knappen Liter auf, und hat ihr Zuhause an der rechten Ecke des Coca-Cola-Blechschilds in unserer Küche.

Um die Jelly Mould standesgemäß einzuweihen, habe ich tatsächlich mal Wackelpeter (Götterspeise, Wackelpudding) selbst hergestellt, nach einem Rezept aus dem Kochgesetzbuch von Christian Rach und Susanne Walter (edel Edition, Hamburg 2008).

Himbeer-Wackelpeter

Zutaten für ca. 900 ml:
500 ml Wasser
750 g TK-Himbeeren
250 g Zucker
Saft von 1 Zitrone
12 Blatt Gelatine

Zubereitung:

Wasser, Himbeeren, Zucker und Zitronensaft in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Dann den Topf vom Herd ziehen und die Mischung 15 Minuten ziehen lassen.

Küchensieb in eine Schüssel hängen und mit einem Handtuch ausschlagen. Die Himbeeren in das Sieb geben und mindestens 15 Minuten abtropfen lassen. Dann das Handtuch über den Himbeeren zusammendrehen und mit leichtem Druck zusätzlich den Saft aus den Früchten pressen – da machte sich das regelmäßige Bizepstraining von Herrn Kaoskoch bezahlt. Das Foto des Geleehasen zeigt, dass die eine oder andere Himbeere allerdings einen erfolgreichen Fluchtversuch unternahm.

Gelatine in Wasser einweichen und auspressen. Etwas Himbeersaft erwärmen und die Gelatine daran auflösen. Dann teelöffelweise kalten Himbeersaft dazu geben zum Temperaturausgleich und die Gelatine in den restlichen Himbeersaft einrühren.

Himbeersaft in die kalt ausgespülte Jelly Mould gießen und 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen (bei der Aufteilung auf kleinere Förmchen reicht eine Kühlzeit von ca. 4 Stunden). Kurz vor dem Verzehr die Form in heißes Wasser eintauchen, dabei darauf achten, dass kein Wasser in die Form kommt. Die Form auf eine Kuchenplatte stürzen.

Der Hase löst sich relativ schlecht, man muss am Rand vorsichtig ein bisschen ruckeln, manchmal das Gelee auch mit dem Messer vorsichtig vom Rand lösen. Bislang kam aber noch jeder Hase heil aus der Form.

Zum Himbeer-Wackelpeter passt natürlich eine Vanillesauce – die kam in diesem Fall, ich gestehe, aus dem Tetrapack. Zum Ausgleich gibt es noch ein Foto von einem Vanillepuddinghasen auf selbstgemachter Erdbeersauce, die vom letzten Sommer noch im TK schlummerte.

Kommentare:

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