Samstag, 21. Februar 2026

Wochenplan in KW 08/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCX

Aktuell gibt es einiges an Rabatt-Coupons, vom Gatten liebevoll Schniepel genannt, und der Gatte lehrte mich, die auch zu nutzen. Ich fühle mich dann immer wie eine gute sparsame Hausfrau. Da ich dank Lifestyle-Teilzeit dafür Zeit hatte, plante ich den Wocheneinkauf so, dass ich alle Schniepel nutzen konnte. So sparte ich ca. 15 Euro - umgerechnet eine Kinokarte samt Popcorn, ein Buch, ein Blumenstrauß oder ein, zwei Knäuel Wolle. Der kaufmännische Gatte würde die Schniepel sicher noch besser nutzen, um das Optimum herauszuholen, aber ich gebe mir Mühe. 

So trabte ich letzten Donnerstag mit dem Hackenporsche los, um den ersten Teil der Einkäufe in der Innenstadt beim Discounter zu erledigen. Freitag war ich dann mit dem Auto los, und da ich bei Supermarkt und Discounter nicht viel brauchte, nahm ich eine unserer kleinen Sackkarren, um die Einkäufe aus der Tiefgarage nach Hause zu bekommen. So musste das Karlchen nicht über die Eisplatten in unserer kleinen Straße schliddern. Ich bin heilfroh, wenn das Eis endlich weg ist, ich keine Grödel mehr brauche. Auf den Dingern läuft es sich zwar verhältnismäßig sicher, aber nicht gut, nicht wie gewohnt, sondern sehr anstrengend.

Außerdem ging's noch in einen Drogeriemarkt, zur Trafik, zum Bäcker und zum Grönhöker. Beim Bäcker stellte ich fest, dass es abgepackte, geschnittene halbe Brote zu kaufen gibt - ideal für Single-Haushalte wie es meiner seit dem Tode des Gatten ist. Die Brotmengen, die der Gatte aß, schaffe ich nicht mal ansatzweise. Spontan nahm ich eine Rumkugel mit. Der Bäcker stellte sie aus altbackenen Berliner her. Es war die beste Rumkugel, die ich bislang aß! Schade, dass der Gatte das nicht mehr erleben kann. 

Ich kaufte zudem online einiges an Kladage, die mir vermutlich nicht passen wird, und einige Non-Food-Artikel. Im Übrigen habe ich gelernt, nicht in grauer Kleidung bei Netto einzukaufen - man wird dann automatisch von anderen Kunden als Personal wahrgenommen. Aus dem gleichen Grund achte ich schon seit Jahrenden darauf, keine orange Kladage zu tragen, wenn ich zu Obi muss.

In der dritten Februar-Woche war ich voll im Plan!

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend bekam ich lieben Besuch und war fremdessen.

Sonntag kochte ich die schon öfter verschobene Fliederbeersuppe mit Grießklößchen.

Montag kochte ich Apfelsinen-Tofu mit Edamame

Dienstag wärmte ich überbackenen Chicorée mit Walnüssen auf. Zwei Portionen wanderten in den Tiefkühler.

Mittwoch wärmte ich Apfelsinen-Tofu mit Edamame auf. Eine Portion wanderte in den Tiefkühler.

Donnerstag gab's wieder Fliederbeersuppe mit Grießklößchen.

Freitag nahm ich die letzte Portion Ofenfisch aus dem Tiefkühler. Dazu gab's einen Gurkensalat. Ich esse aktuell gefühlt zu wenig Salat. 

Gebacken wurde nichts, aber die letzten drei Stücke veganer Schokokuchen aus dem Tiefkühler sind jetzt aufgegessen. An den Echtbüro-Tagen gab's Granola nach dem Rezept aus Shermins neuem Kochbuch*. Über Too good to go holte ich nichts. / *Affiliate link

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