Samstag, 3. Oktober 2026

Wochenplan in KW 40/26: Kochen und Einkaufen in Corona-Zeiten CCCXLII

Seit Reha-Ende sind meine Tage sehr ausgefüllt mit Arbeit (doch, ja, auch Lifestyle-Teilzeit ist Arbeit), Reha-Sport, Trauergruppe und Verabredungen. Das alles kostet mich noch immer mehr Kraft als ich habe. Deswegen geht mein bewährtes Konzept, an drei Tagen zu kochen und an drei Tagen Aufgewärmtes zu essen, aktuell nicht ganz auf. Ich bin daher froh über die eingefrorenen Einzelportionen im Tiefkühler. 

Der Wocheneinkauf fiel entsprechend übersichtlich aus. Eigentlich fiel er ganz aus. 

Mein Plan für die letzte September-Woche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's nochmal Nudeln mit Ofenpaprika-Sauce.

Sonntag war ich im Kino, wo's Nachos mit Käsesauce gab.

Montag sollte es nochmal Mujadara geben, aber der Häkel-Nachmittag ging bis in den Abend, so dass das Abendessen ausfiel.

Dienstag sollte es Zwiebelkuchen geben, aber der blieb im Tiefkühler, weil ja noch Mujadara da war. 

Mittwoch holte ich das letzte Stück Butter Chicken Lasagne aus dem Tiefkühler. Die ist wirklich ausgesprochen lecker. Die sollte ich nochmal machen. 

Donnerstag gab's Kartoffelpuffer mit Apfelmus. Nachdem der alte Apfelbaum zwei Jahre schmollte, trägt er jetzt wieder üppigst. Den Gatten hätte es gefreut, wollte er doch Apfelschnaps brennen. 

Freitag gab's Schnitzler Wiener Art mit Bratkartoffeln. Damit müsste das letzte Stück Fleisch aus der Hofschlachtung im letzten Jahr verbraucht sein. Ich esse zu wenig Fleisch, als das sich der Einkauf bei der Hofschlachtung für mich lohnt.

Gebacken wurde nicht. Es war noch Kuchen von der Vorwoche da. Im Büro aß ich belegte Brötchen. Über Too good to go holte ich nichts. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 26. September 2026

Wochenplan in KW 39/26: Kochen und Einkaufen in Corona-Zeiten CCCXLI

Den Wocheneinkauf erledigte ich mit dem Karlchen im Nachbar-Dorf, denn ich wollte Pfand abgeben und Getränke kaufen, hatte Appetit auf Knoblauch-Salami, die es nur dort gibt, und wollte einen Blumenstrauß haben. Außerdem hoffte ich auf die annoncierten Miesmuscheln, aber die gab's nicht. Ich musste also gleich nach dem Wocheneinkauf wieder umplanen, was nicht so schwer ist, da ich aktuell mal wieder überwiegend aus dem Vorrat lebe.

Montag kaufte ich dann noch vergessenen Griechischen Joghurt, als ich im Dorf unterwegs war.

Backtag im kleinen Museumsdorf: Die Sauerteigbrote kühlen aus. Der Duft zieht durch's ganze Dorf.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend sollte es Weißwurst mit Laugenstangen und Krautsalat geben, aber wir waren nachmittags im kleinen Museumsdorf, wo nicht nur World Wide Spin in Public Day war, sondern auch Backtag. Ein Sauerteigbrot kam mit, und etwas davon gab's statt der Laugenstangen zu den Weißwürsten.

Sonntag bereitete ich eine Spätzle-Pfifferling-Pfanne zu.

Montag sollte es Sauerkraut und Grützwurst geben, aber das Haus duftete noch immer nach dem Sauerteigbrot (und nach Äpfeln aus dem Garten), so dass es abends Schnittchen gab.

Dienstag gab's dann Weißwurst mit Laugenstangen und Krautsalat.

Mittwoch wärmte ich die Spätzle-Pfifferling-Pfanne auf.

Donnerstag sollte es wieder Sauerkraut und Grützwurst geben, aber ich hatte mehr Paprika und Tomaten gekauft, als ich mittags essen mochte. Deswegen gab's Nudeln mit Ofenpaprika-Sauce, ein perfektes Faule-Hausfrauen-Rezept.

Freitag kochte ich Mujadarah. Diesmal bereitete ich Reis und Linsen getrennt zu, was wie erhofft weniger mampfig wurde. Dazu gab's Knoblauch-Joghurt.

Gebacken wurde ein Altländer Apfelkuchen, diesmal in der kleinen Springform. Über Too good to go holte ich nichts. In der Büro-Mittagspause aß ich gekauften Paprika-Bulgur mit Kräuterquark.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 19. September 2026

Wochenplan KW 38/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXL

Den Wocheneinkauf erledigte ich mit dem Hackenporsche. Es ging in die Trafik, in den Drogeriemarkt und zum Discounter. Einen Teil hatte ich ja schon auf dem Rückweg von der Reha eingekauft. Das wenige, das ich brauchte, konnte ich mit Angebotsware decken. Trotzdem war ich entgeistert, weil Lebensmittel mal wieder teurer geworden sind. 

Wie jedes Jahr zu Rosh haShana tauchte ich einen Apfel in Honig.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Schmorgurken-Schiffchen.

Sonntag gab's Pannukakku mit roter Grütze.

Auf dem Rückweg von der Reha lachte mich Federweißer an, also gab's Montag Zwiebelkuchen und Federweißer. 

Dienstag gab's wieder Schmorgurken-Schiffchen.

Mittwoch aß ich Matjes mit Kartoffelsalat.

Donnerstag gab's nochmal Zwiebelkuchen.

Freitag begann das Stadtfest. Also gab's Bratwurst und Softeis.

Gebacken wurde nicht. Im Büro gab's Pannakakku mit roter Grütze.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 12. September 2026

Wochenplan von KW 31/26 bis KW 37/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXXIII - CCCXXXIX

In den letzten sechs Wochen war ich in einer Reha-Klinik und musste mich meistens nicht ums Essen kümmern. Das war ganz angenehm. Ich konnte mich über die Verpflegung nicht beschweren. Täglich gab es zwei Gerichte zur Wahl, davon immer eines vegetarisch. Der Essensplan wechselt alle sechs Wochen, so dass sich bei mir nichts wiederholte. Die Küche muss mit Minimalstbudget täglich ca. 300 Leute verpflegen.

Sage mir, dass sich Küche und Ernährungsberatung nicht mögen, ohne mir zu sagen, dass sich Küche und Ernährungsberatung nicht mögen. Theorie und Praxis wichen gelegentlich sehr stark voneinander ab. Die Pommes waren übrigens für eine Großküche sehr gut. 

Frühstück im Klinik-Café.

Nachos und Cola im Kino sind ja auch irgendwie Abendessen.

Currywurst und wirklich sehr gute Freibad-Pommes.

Die Essenszeiten waren ungewohnt für mich und kollidierten oft mit dem Therapieplan. Wenn der erste Termin so früh war, dass ich zum Frühstück hätte hetzen müssen, danach aber (stundenlang) Leerlauf war, frühstückte ich im Klinik-Café oder im Erlenhof-Café und sagte dafür das Mittagessen ab. Aus dem Erlenhof kommen übrigens die Torten des Kilinik-Cafés.

Mal ohne Strickzeug im Klinik-Café.

Für den Tag war eigentlich ein richtiges Essen geplant ... 

Immer daran denken: Stricken verbraucht 75 Kalorien pro Stunde ... 

Frühstück mit Buch im Klinik-Café.

Frühstück im Erlenhof-Café.

Auch an den Wochenenden war ich meistens zum Mittagessen abgemeldet. Da war ich entweder auf dem Swutsch oder hielt mich zwischen Frühstück und Abendessen mit Zwieback, Knäckebrot und Obst über Wasser. Das Klinik-Café war an den Wochenenden keine Alternative, öffnete es doch erst nachmittags und bot dann nur Kuchen an. 

Ich war ewig nicht mehr im Steak-House und genoss das Essen sehr.

Fish 'n' Chips in den Rendsburger Brückenterrassen.

Der vergebliche Versuch, Kaffee und Kuchen ohne Strick-Sprechstunde zu genießen. Gleich wird jemand kommen und mir sein Strickzeug hinhalten mit Bitte um Hilfestellung ... 

Abschiedskaffee mit einer Mit-Insassin, fast ganz ohne Strickfragen ...

An den Wochenenden war auch oft eine große Schüssel Kauf-Salat eine beliebte Alternative zum Abendbrot, wenn ich in der Klinik aß. 

Strick-Sprechstunde bei Torte und Kaffee.

Waffeln auf die Hand während des Handwerkermarkts in Dat ole Hus.

Wieder mal Strick-Sprechstunde.

Roastbeef mit Bratkartoffeln, Abschiedsessen im Restaurant Am Boxberg.

Auf dem Rückweg von der Klinik nach Hause hielt ich am Dorf-Supermarkt und besorgte Bier von der Wittorfer Brauerei und Brot. Zu Hause hielt ich dann kurz bei Edeka, um Eier, Milch und Salätchen zu besorgen.

Dementsprechend gab's Mittwoch klassisches Abendbrot.

Donnerstag war das monatliche Stricktreffen, fiel das Abendessen aus.

Freitag gab's Matjes mit Kartoffelsalat.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Mittwoch, 12. August 2026

Pimpinelle-Gurken-Salat

Im Garten wucherte mir die Pimpinelle über den Kopf. Ich bin dieses Jahr schlecht darin, meine "Ernte" über Foodsharing anzubieten, bin auch genervt, weil in den letzten Monaten ein paar Abholer nicht kamen. Hier in der Kleinstadt fehlt einfach ein Fairteiler ... 

Pimpinelle-Gurken-Salat.

Jedenfalls passt dieser Salat wunderbar zu den Spargel-Lachs-Törtchen.

Pimpinelle-Gurken-Salat

Zutaten für 4 Portionen:

20 Blättchen Pimpinelle
1 Gurke

Für das Dressing:

10 Blättchen Pimpinelle
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zitronensaft

Zubereitung:
 
Gurke waschen, ggf. schälen, dünn hobeln und auf Tellern auslegen.

Pimpinelle-Blättchen von den Stängeln streifen. Etwa 20 Blättchen auf den Gurken verteilen.

Für das Dressing Olivenöl, Zitrone, etwas Salz und Pfeffer und etwa 10 Pimpinelle-Blättchen mit dem Stabmixer verquirlen und auf dem Salat verteilen.

Mittwoch, 5. August 2026

Quiche mit grünem Spargel und Ziegenkäse

Ja, ja, ich weiß, die Spargelzeit ist vorbei, aber ich hänge aktuell mit dem Bloggen total hinterher ... 

Ein Stück Quiche mit grünem Spargel und Ziegenkäse.

Speichert euch dieses Rezept einfach für das kommende Jahr ab. 

Frisch aus dem Ofen: Quiche mit grünem Spargel und Ziegenkäse.

Die Quiche lässt sich gut einfrieren und bei 100°C (Umluft) in etwa 15 Minuten aufbacken. Dazu passt ein kleiner Salat.

Quiche mit grünem Spargel und Ziegenkäse

Zutaten für 6 - 8 Portionen

Für den Quiche-Teig:
250 g Mehl
100 ml Wasser
125 g Butter (plus etwas Mehl für die Form, falls du Backpapier oder Backtrennspray verwendest)
Salz
2 Eigelb (das Eiweiß kannst du einfrieren, Rezepte für die Eiweißverwertung findest du hier)

Für die Füllung:

500 g grüner Spargel
2 EL Olivenöl
Salz
1/2 Bund Schnittlauch
4 Eier
200 ml Schlagsahne
1 TL Zitronenschale (fein abgerieben)
1 TL Kurkuma (gemahlen)
Pfeffer
150 g Ziegenfrischkäse oder Ziegenweichkäse

Zubereitung:

Wasser mit Butter und 1/4 TL Salz in einem Topf aufkochen. Topf vom Herd nehmen. Mehl zugeben und mit einem Kochlöffel so lange rühren, bis sich ein Kloß bildet und sich am Topfboden ein weißer Belag bildet. Masse in eine Rührschüssel umfüllen, etwas abkühlen lassen. Eigelbe mit den Knethaken des Handrührers nacheinander unterarbeiten. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche nochmals durchkneten. Eine Tarteform einfetten und mehlieren oder mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. Tarteform geben und eine Stunde kalt stellen.

Für die Füllung den Spargel waschen und die Enden abbrechen. Dickere Spargelstangen längs halbieren. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Spargel darin bei starker Hitze hellbraun anbraten, dabei mehrfach wenden. Spargel salzen und auf einem Teller abkühlen lassen. 

Schnittlauchhalme in feine Röllchen schneiden, vorher ein paar Halme zum Garnieren beiseitelegen. 

Eier, Sahne, Schnittlauchröllchen, Zitronenschale, Kurkuma, Pfeffer und etwas Salz in einer Schüssel verquirlen. Lauch untermischen.

Eier-Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen, Spargelstangen nebeneinander darauflegen. Ziegenkäse darauf verteilen. Quiche im vorgeheizten Backofen bei 160°C Grad (Umluft) etwa 35 Minuten backen.

Quiche in der Form auf einem Kuchengitter lauwarm abkühlen lassen. Aus der Form heben, mit dem restlichen Schnittlauch garnieren und servieren.

Mittwoch, 29. Juli 2026

Nudeln mit Ricotta-Zitronen-Sauce

Durch die anstehende mehrwöchige Reha habe ich in den letzten Wochen weitgehend aus dem Vorrat gelebt, denn ich wollte möglichst wenig einfrieren. Der Tiefkühler wird vor der Abfahrt noch voll genug. 

Nudeln mit Ricotta-Zitronen-Sauce.

Nudeln mit Ricotta-Zitronen-Sauce

Zutaten für 2 Portionen

160 g Nudeln, Sorte nach Wahl
250 g Ricotta
70 g frisch geriebener Parmesan, gerne mehr
1 heiß abgewaschene Zitrone, Abrieb und Saft davon
1 TL Honig oder Ahornsirup
1 Knoblauchzehe, fein gerieben
Salz
Pfeffer
ca. 100 g Babyspinat
Olivenöl zum Servieren

Zubereitung:

Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Vor dem Abgießen etwa 100 ml Kochwasser auffangen.

Während die Nudeln kochen, Ricotta, Parmesan, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Honig, Knoblauch, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel cremig rühren.

Die heißen Nudeln direkt in die Schüssel geben, das abgenommene Kochwasser löffelweise dazu geben und gut vermengen, bis eine cremige Sauce entsteht.

Den Spinat unterheben. Die Nudeln mit einem Schuss Olivenöl und extra Parmesan servieren. 

Quelle

Samstag, 25. Juli 2026

Wochenplan in KW 30/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXXII

In dieser Woche gab's keinen Wochenplan, und der Wocheneinkauf fiel auch aus, denn ich gehe ja kommende Woche in die Reha. Da ist Leben aus dem Vorrat angesagt.

So wurde denn auch nur einmal gekocht: Nudeln mit Ofen-Ratatouille. Davon aß ich drei Mal. Ansonsten gab's entweder klassisches Abendbrot oder Gerichte aus dem Tiefkühler. Oft bleiben ja ein bis zwei Portionen übrig, die ich einfriere. Das ist sehr praktisch. 

Nicht das ideale Begleitessen zum Wein, aber uns war nun mal total nach Pommes frites. 

An einem Tag traf ich mich mit den Sandkasten-Freundinnen auf dem hiesigen Winzerfest. Wir begannen am frühen Nachmittag mit alkoholfreiem Wein vom Weingut Werner, bevor wir zu Dornfelder bzw. Riesling übergingen und Grundlage mit Pommes frites und Kochbananen schafften. 

Der fröhliche Nachmittag wurde etwas getrübt von der Abzocke des Stands von "Arturs Gourmet". Eine Verkäuferin ging mit einem Korb voller Probierhäppchen von "Honigkäse" und Hirsch-Salami durch die Reihen, und ich nahm mir ein bisschen von dem Honigkäse mitnehmen. Das Preisschild war sehr versteckt, und so war der Käse schon in meiner Tasche, als es ans Bezahlen ging - 100 g kosten geschmeidige 15 Euro! Ganz schön happig für einen mittelalten Gouda ohne Goldauflage. Im Webshop der Käserei koste das Kilo keine 30 Euro. Ein bisschen Recherche zeigte mir, dass diese Abzocke bei "Gourmetständen" auf Messen und Festivals üblich ist. Nun, ich bin jetzt gewahrschaut. 

Der Wochenrückblick wird für die Zeit der Reha pausieren. Gelegentlich melde ich mich mal im Gedöns-Blog zu Wort.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.



Samstag, 18. Juli 2026

Wochenplan in KW 29/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXXI

Dieser Wochenplan wurde aus unterschiedlichen Gründen durcheinandergewirbelt. Den Wocheneinkauf erledigte ich mit dem Auto, weil ich ohnehin ins Gewerbegebiet musste. So ließ ich mich dann von Angebotsware verführen. Hätte ich nur das gekauft, was ich brauchte, hätte der Hackenporsche gereicht. 

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Schmorgurken mit Lachs.

Sonntag sollte es Nudeln mit dicken Bohnen und Erbsen geben, aber das Glas dicke Bohnen im Vorrat entpuppte sich als Glas Pflaumen. Also stelle ich den Wochenplan um. Es gab Spinatknödel mit Schnittlauchbutter.

Beim Wocheneinkauf am Montag wollte ich eigentlich dicke Bohnen kaufen, stellte aber fest, dass der kleine Edeka keine hat. Da ich auch beim Bäcker war, gab's klassisches Abendbrot statt Nudeln mit dicken Bohnen und Erbsen.

Dienstag war ich mit Schmorgurken mit Lachs wieder im Plan.

Auch Mittwoch war ich im Plan. Es gab Tapas.

Kleien Tapas-Auswahl: Stockfisch-Kroketten, Kartoffel-Spinat-Kroketten und, nicht im Bild, gegrillter Oktopus.

Die für Donnerstag geplanten Nudeln mit dicken Bohnen und Erbsen fielen mangels dicker Bohnen wieder aus. Da mir inzwischen aufging, dass ich bald in die Reha starte und daher Frisch-Vorräte aufbrauchen sollte, gab's Ofenkartoffeln mit geschmorten Tomaten.

Freitag sollte es Schmorgurken mit Fleischklößchen geben, aber der Tag entwickelte sich anders als geplant. Es gab Knoblauchbrot mit Oliven und Tomaten. 

Gebacken wurde nicht, und über Too good to go holte ich auch nichts. Im Büro gab's Wassermelonensalat mit Feta.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 11. Juli 2026

Wochenplan in KW 28/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXX

In unserem Vorgarten wachsen 
jetzt Erdbeeren.
Da ich einmal mehr aus dem Vorrat lebe, wenig Lust zum Kochen und kaum Appetit habe, konnte ich den Wocheneinkauf ganz kommod mit dem Hackenporsche erledigen.

Ansonsten ging's zum Bäcker, zum Erdbeer-Büdchen und noch einmal zum Discounter. Durch diverse Schniepel- und Rabatt-Aktionen sparte ich fast sechs Euro - praktisch, denn ich tobte mich in Woll- und Schuhgeschäft aus. 

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's die verschobene Spargel-Quiche mit Ziegenfrischkäse aus der Vorwoche.

Sonntag wärmte ich Zitronen-Ricotta-Nudeln aus der Vorwoche auf.

Montag wollte ich zum Blutspenden bei einem der örtlichen Sportvereine, musste den Termin aber absagen. Sonst hätte ich dort Abendbrot gegessen, denn die belegten Brötchen sind sehr gut. Stattdessen gab's nochmal Spargel-Quiche. Zwei Stücke wanderten in den Tiefkühler.

Dienstag gab's Couscous mit viel Gemüse.

Mittwoch war mir nach Burger und Fritten. Da die Qualität der Schiebetür seit einem Inhaberwechsel stark schwankt, ich beim letzten Mal zudem ein Haar im Essen fand, das nicht von mir war, bestellte ich bei den Hamburger Jungs. Das war eine gute Entscheidung! Das Essen war frisch, der Bun fluffig, die Fritten heiß und knusprig. 

Donnerstag blieb die Küche kalt; ich war beim monatlichen Stricktreffen.

Freitag gab's nochmal Couscous mit viel Gemüse. 

Gebacken wurde nicht, und über Too good to go holte ich auch nichts. Da ich aufgrund von Handwerkern die ganze Woche über im Heimbüro arbeitete, musste ich nichts für die Mittagspausen zubereiten.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 4. Juli 2026

Wochenplan in KW 27/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXIX

Den Wocheneinkauf erledigte ich vor Tau und Tag mit dem Hackenporsche in der Innenstadt bei Discounter-Erdbeer-Büdchen und Bäcker. Montag war ich dann nochmal mit dem Auto unterwegs. Ich kam von einem Hamburg-Termin, für den ich ausnahmsweise dann Auto brauchte, und da Gewerbegebiet, kleiner Edeka und kleiner Aldi auf dem Weg liegen, nutzte ich die Chance und hielt dort kurz an. 

Die Woche war ziemlich stressig; ich hatte drei Hamburg-Tage. Das Pendeln strengt mich ziemlich an. Daher gab's viel aus dem Tiefkühler.

Mein Plan für die letzte Juni-Woche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's angesichts der tropischen Hitze Joghurt-Buttermilch-Kaltschale mit Obst. Die sollte es eigentlich auch Sonntag geben, aber ich hatte abends Appetit auf Kohlenhydrate und schob eine Pizza in den Backofen.

Montag wärmte ich Spinat-Bärlauch-Lasagne auf.

Dienstag wärmte ich rotes Thai-Curry mit Hähnchen auf.

Mittwoch hatte ich angesichts zweier riesiger Kugeln Baklava- und Stracciatella-Eis samt Waffel als Mittagessen abends eigentlich keinen Hunger mehr, dachte aber, ich müsse noch etwas Ordentliches essen, und da war ja noch das letzte Stück Spinat-Bärlauch-Lasagne im Kühlschrank.

Donnerstag wollte ich wieder kochen, sollte es Spargel-Ziegenkäse-Quiche geben. Allerdings war ich zu erschöpft, registrierte zu spät, wie lange der Teig ruhen muss, hatte auch keine Kraft, etwas anderes zu kochen. Im Tiefkühler war noch ein Industrie-Vollkornbrot. Also gab's klassisches Abendbrot mit ein paar Tomaten dazu.

Freitag wurde dann wirklich gekocht: Zitronen-Ricotta-Nudeln.

Gebacken wurde nicht. Über Too Good to go holte ich auch nichts. Für's Büro bereitete ich kein Mittagessen vor. An einem Tag kam ich überhaupt erst um 14 Uhr zum Frühstücken, an einem Tag holte ich mich neben einem belegten Brötchen für's Frühstück einen Becher Paprika-Bulgur vom Bäcker und am dritten Tag gab's das oben erwähnte üppige Eis.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 27. Juni 2026

Wochenplan in KW 26/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXVIII

Einen Teil des Einkaufs erledigte ich Montag Vormittag in einer vorgezogenen Mittagspause mit dem Auto, denn ich musste ins Gewerbegebiet zum Möbel-Dänen und zum Sonderpostenmarkt. Die Hitze machte mir morgens um 10 Uhr schon so zu schaffen, dass ich Mühe hatte, alles zu finden, und aufgab, als ich das Wichtigste hatte. 

Den Rest erledigte ich Freitag Vormittag in einer vorgezogenen Mittagspause mit dem Hackenporsche. 

Ich war diese Woche tatsächlich weitgehend im Plan. Der schaffte es nicht an die Tafel im Flur. Er wurde auch vor dem Einkaufen mehrfach umgeworfen bzw. dem Wetter angepasst. Ich habe bei den aktuellen Temperaturen keine Lust zum Kochen. 

Mein Plan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's pragmatisch Joghurt-Buttermilch-Kaltschale mit Obst.

Sonntag aß ich mittags bei Schwiegermutter. Abends musste es dennoch eine Kleinigkeit sein in Form von Spargel-Lachs-Törtchen mit Gurken-Pimpinellen-Salat.

Montag gab's Ofen-Spargel mit Joghurt-Kräuter-Sauce und Ofen-Kartoffeln. Ich habe zwar in diesem Jahr kein richtiges Kräuterbeet, bekam aber ein paar Tage vorher von einer der beiden Sandkasten-Freundinnen Kräutertöpfe geschenkt, und im Hochbeet ist ja viel Pimpinelle.

Dienstag verarbeitete ich Rauke, Blutampfer, etwas Basilikum und Pimpinelle zu einem Pesto. Einen Teil des Olivenöls ersetzte ich mit Gemüsebrühe. Das werde ich öfter machen, denn Pestos sind mir inzwischen oft zu fettig. Es gab also Nudeln mit Kräuter-Pesto.

Mittwoch wärmte ich den Ofen-Spargel und die Ofen-Kartoffeln auf. Dazu gab's kalte Joghurt-Kräuter-Sauce.

Donnerstag wärmte ich Nudeln mit Kräuter-Pesto auf.

Freitag sollte es hitzebedingt Joghurt-Buttermilch-Kaltschale geben. Ich hatte abends aber solche Lust auf Kohlenhydrate in Form von Pizza, dass eine in den Backofen wanderte.

Gebacken wurde nichts, und über Too good to go holte ich auch nichts. Im Büro gab's Wassermelonen-Kräuter-Salat mit Feta. Wieder Wassermelone zu kaufen und zu essen, war schwierig. In seinen letzten Lebensmonaten bestand der Gatte darauf, mindestens einmal am Tag eine große Portion Wassermelone zu bekommen. Er bestand auf eine bestimmte spanische Sorte. Als die Wassermelonen-Saison vorbei war, kaufet ich tatsächlich brasilianische, was ich unter normalen Umständen nie gemacht hätte, aber ich wollte dem Gatten bis zum Schluss jeden Wunsch erfüllen. Als er nicht mehr kauen konnte, bekam er die Wassermelone als Saft, wurden ihm die Lippen damit benetzt. Gleiches galt für die Himbeerbrause, die er liebte.   

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 20. Juni 2026

Wochenplan in KW 25/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXVII

In diese Woche startete ich total motiviert, hatte viel Obst und Gemüse gekauft, das gegessen werden sollte. Dann aber hatte ich zwei Termine wegen des verstorbenen Gatten, die mir jegliche Kraft raubten. Zum Kochen langte es dann einfach nicht mehr.

Den Wocheneinkauf erledigte ich am Freitag Vormittag im Nachbardorf bei Aldi, Budni und Edeka. Einen Teil hätte ich auch gerne am Vortag schon bei Netto eingekauft, aber die App hakte, so dass ich da nur Milch mitnahm. Außerdem war ich noch beim Spargel- und beim Erdbeerbüdchen. 

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Für Sonnabend war gebackener Rhabarber mit Schafskäse auf Spinat geplant. Stattdessen wärmte ich Nudeln mit Tomaten-Mozzarella-Sauce auf. Die waren eigentlich für Sonntag gedacht. Da gab's stattdessen eine TK-Spargel-Pizza. Den Rhabarber verarbeitete ich zusammen mit den Wurzeln, die ebenfalls in den Salat sollten, zu einem herzhaften Ofenkompott und fror ihn ein. Im Tiefkühler landete auch der Spinat, der für den Salat gedacht war.

Für Montag war nochmal gebackener Rhabarber mit Schafskäse auf Spinat geplant. Stattdessen gab's nochmal Ofen-Spargel mit Parmesan-Sauce. Den sollte es eigentlich Dienstag geben. Dienstag gab's klassisches Abendbrot, gefolgt von Erdbeeren.

Mittwoch war ich ausnahmsweise mal im Plan. Es gab Spinatknödel mit Schnittlauchbutter.

Donnerstag wollte ich ein Stück Butter Chicken Lasagne aufwärmen, hatte aber inzwischen den Rhabarber im Ofen zu Kompott gekocht und aß etwas davon mit einem Ofenpfannkuchen. Das gab's Freitag nochmal. Da waren eigentlich nochmal Spinatknödel mit Schnittlauchbutter.

Gebacken wurde nicht, jedenfalls kein Kuchen. Für's Büro war ein Rhabarber-Rauke-Ziegenkäse geplant, aber dafür fehlte die Kraft. Den Rhabarber gab's als Kompott, die Rauke kam in einen gewässerten Ziplock-Beutel. Da hält sie sich normalerweise eine Zeitlang. In den beiden Mittagspausen im Echtbüro gab's stattdessen Sandwiches über Too good to go. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Donnerstag, 18. Juni 2026

Toad in the Hole with Gravy - Würstchen im Teig mit Zwiebelsauce

Dieses Rezept steht schon ewig auf meiner Nachkochliste, die von Google aus unerklärlichen Gründen immer wieder gesperrt wird. Eigentlich sollte es das Gericht noch zu Lebzeiten des Gatten geben - sein vorzeitiges Ableben war ja weder geplant noch bis Ende August 2025 absehbar.

Toad in the Hole noch ohne Gravy im Ganzen - man beachte das thematisch passende Küchentuch.

Also arbeitete ich dieses Rezept auf witwentaugliche zwei Portionen um. Außerdem verarbeitete ich den vorletzten Apfel, den der Gatte vom kleinen Apfelbaum erntete. Einer schlummert noch immer im Kühlschrank. Ich weiß nicht nicht, was ich daraus mache. Vielleicht Æbleskiver?

Toad in the Hole mit Gravy.

Toad in the Hole with Gravy - Würstchen im Teig mit Zwiebelsauce

Zutaten für 2 Portionen:

2 Bratwürste oder 4 Nürnberger Rostbratwürstchen
1 süßsaurer Apfel
1 EL Öl

Für den Teig:
105 g Mehl
200 ml Milch
2 Eier 
Salz 
getrockneter Thymian oder Blätter von 2 frischen Zweigen
Pfeffer

Für die Gravy:
150 ml Fleischbrühe 
1 Zwiebel
brauner Zucker
1/2 gehäufter EL Mehl
1/2 EL Balsamico
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Die Zutaten für den Teig vermischen und etwas quellen lassen. 

Währenddessen den Apfel waschen, putzen und in Spalten schneiden. Die Apfelspalten zusammen mit den Würstchen in eine Auflaufform geben. Das Öl großzügig darüber geben und verteilen, bis alles (auch der Boden) gleichmäßig vom Öl benetzt ist. 

Den Ofen auf vorheizen.
Die Auflaufform mit den Würstchen und Äpfeln bei 200°C (Umluft) in den Ofen geben, bis die Würstchen braun gebraten sind . Zwischendrin einmal umrühren.

Die Auflaufform aus dem Ofen holen und sofort den vorbereiteten Teig über die heißen Würstchen geben - Achtung, das heiße Öl kann spritzen! Die Auflaufform zurück in den Ofen geben und backen, bis der Würstchenkuchen hoch kommt, an der Oberfläche bräunt und die Stäbchenprobe sauber bleibt. Das dauert zwischen 20-30 Minuten.

Währenddessen die Sauce kochen: Zwiebel putzen und in Streifen schneiden. In einer hohen Pfanne in Öl ausbraten. Braunen Zucker dazu geben, unter die Zwiebeln rühren und ein paar Minuten mitbraten. Dann das Mehl dazu geben, ebenfalls gründlich unterrühren und auch nochmals etwas mitbraten. Mit etwas Brühe ablöschen und dabei immer weiter rühren. Die mehlige Sauce immer wieder aufkochen lassen, bis sie eindickt, dann wieder etwas Brühe nachgießen und die Sauce glattrühren. Ist alle Flüssigkeit hinzugefügt, die Sauce nochmals für ein paar Minuten leise köcheln lassen, damit sich der Mehlgeschmack verliert. Mit dem Balsamico, Meersalz und etwas Pfeffer abschmecken.

Den Auflauf portionsweise mit der Sauce servieren.

Quelle

Dienstag, 16. Juni 2026

Bärlauch-Risotto mit grünem Spargel und Scamorza

Die Bärlauch-Zeit war dieses Jahr ratzfatz vorbei. Kaum waren die ersten Blätter zu sehen, blühte der Bärlauch schon. Noch schlimmer war es mit dem Waldmeister. Der blühte schon, bevor ich "Waldmeister-Erdbeer-Bowle" auch nur zu Ende sagen konnte. Zwar stimmt es nicht, dass beide Kräuter mit bzw. nach der Blüte giftig sind, aber die Blätter werden härter, schmecken nicht mehr so gut.  

Bärlauch-Risotto mit grünem Spargel und Scamorza.

Ich kann mich aber nicht beklagen, denn in dieser Saison hatte ich reichlich Gelegenheit, Bärlauch zu essen. Dieses Rezept war eigentlich der Auftakt in meine Bärlauch-Saison, aber ich komme erst jetzt dazu, es hier festzuhalten. 

Bärlauch-Risotto mit grünem Spargel und Scamorza

Zutaten für 2 sattmachende Portionen:

300 g Risotto-Reis
1 Bund Bärlauch
250 g grüner Spargel
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 l Gemüsebrühe
100 ml trockener Weißwein
125 g geriebener Scamorza
2 EL Olivenöl
100 g kalte Butter, gewürfelt
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Spargel waschen, die holzigen Enden abbrechen und die Stangen in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Bärlauchblätter waschen und grob hacken.

Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und warm halten.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, dann den Reis dazu geben und anbraten, bis die Reiskörner glasig sind. Mit Weißwein ablöschen und unter Rühren einkochen lassen, bis der Wein fast vollständig verdampft ist. Dann die Gemüsebrühe kellenweise dazu geben und jeweils warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufnahm. Wiederholen, bis der Reis bissfest ist. Nach etwa 15 Minuten Garzeit den Spargel unterheben und mitgaren lassen, bis er zart ist. Kurz vor dem Servieren den gehackten Bärlauch, die gewürfelte Butter und die Hälfte des Scamorzas unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem restlichen Scamorza bestreut servieren. 

Samstag, 13. Juni 2026

Wochenplan in KW 23/26 und KW 24/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXV und CCCXXVI

Sechs Tage war ich an der Ostsee, so dass es für die letzten beiden Wochen eigentlich keinen Wocheneinkauf gebraucht hätte. Aber ich musste Muffins für unseren Betriebsausflug backen, brauchte ein paar Sachen aus dem Baumarkt, die Selter war alle ... So war ich dann doch bei zwei Discountern und in einem Supermarkt.

Mein Plan für die letzten beiden Wochen in Theorie und Praxis:

Sonnabend kochte ich rotes Thai-Curry mit Hähnchen. 

Sonntag gab's Polenta-Spargel-Auflauf.

Montag wärmte ich Saganaki mit Spargel-Tomaten-Salat aus dem Ofen auf. Ganz langsam in einer Pfanne klappte das ganz wunderbar. 

Dienstag wärmte ich rotes Thai-Curry mit Hähnchen auf.

Mittwoch aß ich nochmal Polenta-Spargel-Auflauf.

Für Donnerstag hatte ich keinen Plan. Spontan nahm ich mir Fertigfutter in Form von Gyoza mit, als ich im Laufe der Woche einholen war. 

Erdbeer-Schoko-Muffin und Kaffee mit Ostseeblick kurz nach der Ankunft.

Für Freitag hatte ich abends einen Tisch im Hotel-Restaurant reserviert. Ich wusste nicht, wie anstrengend die Anreise werden würde und wollte vermeiden, noch in ein Restaurant laufen zu müssen, und ich hatte. anders bei den Reisen mit dem Gatten, keine Halbpension gebucht. Den Preis esse ich einfach nicht ab, á la Carte ist günstiger und reicht mir. In mich geht weniger rein als in den Gatten rein ging, auch, wenn es immer anders aussah. 

Die Reservierung war eine gute Entscheidung, denn das Hotel war komplett ausgebucht. Das Hotel-Restaurant hat ganz neu Weine aus Schleswig-Holstein, vom Ingenhof auf der Karte. Freitag gab's zum Pannfisch mit Bratkartoffeln, Dijon-Senfsauce und Gurkensalat ein Glas Sauvitage. Ich weiß nicht, woran es lag, aber der Wein überzeugte mich nicht, schmeckte mir zu flach und leicht wässrig. 

Pannfisch mit Bratkartoffeln, Dijon-Senfsauce und Gurkensalat.

Auch Sonnabend reservierte ich einen Tisch im Hotel-Restaurant. Zum Rumpsteak mit buntem Pfannengemüse, Kräuterbutter und Pommes frites gab's ein Glas Cabernet Cantor. Wieder weiß ich nicht, woran es lag, aber auch diesmal überzeugte mich der Wein nicht, empfand ich ihn wieder als zu flach und leicht wässrig.  

Rumpsteak mit buntem Pfannengemüse, Kräuterbutter und Pommes frites. 

Sonntag aß ich im American Diner der Anlage. Angesichts der Buchungslage hatte ich die Befürchtung, das Lokal wäre überfüllt, aber dem war nicht so. 

Crunchy Honey Chicken Burger mit Süßkartoffel-Fritten und Guacamole.

Es gab einen Crunchy Honey Chicken Burger mit Süßkartoffel-Fritten und Guacamole, die ich mir hätte sparen können. Ich war zwar so satt, dass ich nicht mehr Miff sagen konnte, aber für den anschließenden Strandspaziergang zurück ins Hotel musste es unbedingt noch ein Eis sein - inklusiver einer Kugel quietschbuntem Marshmallow-Eis, dem ich einfach nicht widerstehen konnte. Es schmeckte besser als erwartet.  

Zwei Kugeln Eis: Salted Caramell und Marshmellow.

Montag gab's anlassbedingt nachmittags eine Kuchenschlacht. Zusammen mit dem üppigen Frühstück, das ich mir jeden Tag gönnte, reichte das. Abends knabberte ich aus Appetit noch ein paar Oliven und Cracker.

Dienstag holte ich mir nach einem Strandspaziergang ein Fischbrötchen und Pommes frites und aß mit allerschönstem Ostseeblick auf dem Balkon. 

Ich wollte noch so viel Ostsee-Blick wie möglich genießen und entschied mich deswegen am letzten Abend für ein Abendessen auf dem Balkon. Belohnt wurde ich mit einem traumhaften Sonnenuntergang.

Mittwoch fuhr ich wieder nach Hause. Nach einem Blick in den Kühlschrank gab's abends Nudeln mit Tomaten-Mozzarella-Sauce.

Donnerstag war ich beim Stricktreffen, fiel das Abendessen aus.

Freitag gab's Ofen-Spargel mit Parmesan-Sauce.

Backen durften diesmal andere bzw. ich aß zur Tee-Zeit von den Muffins, die vom Betriebsausflug übrig blieben. Für das Picknick war wie üblich viel zu viel da, weil jeder für 12 Personen kochte / buk, es natürlich auch nicht abgezählt aussehen sollte ... Ich überlegte, auf der Rückreise etwas über Too Good To Go von einem der Supermärkte in Wangels bzw. Oldenburg zu holen, verpeilte da aber die Uhrzeiten, zu denen eine Reservierung möglich gewesen wäre. Als ich daran dachte, war's zu spät. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Mittwoch, 10. Juni 2026

Polenta-Spargel-Auflauf

Die Spargelsaison koste ich aktuell voll aus. 

Doch, doch, das sind nur zwei Portionen Polenta-Spargel-Auflauf.

Dabei war mir anfangs so gar nicht nach dem königlichen Gemüse. 

Polenta-Spargel-Auflauf

Zutaten für 2 Portionen: 

375 ml Gemüsebrühe
100 g Polenta 
2 EL Butter
75 g frisch geriebener Parmesan
Muskatnuss
Salz 
Pfeffer
250 g grüner Spargel
Olivenöl

Zubereitung:

Gemüsebrühe aufkochen, die Polenta unter Rühren einstreuen und quellen lassen, bis sie cremig ist. Dabei gelegentlich umrühren, dann 1 EL Butter und 50 g Parmesan einrühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Eine flache Auflaufform mit Olivenöl auspinseln und die Polenta darauf verteilen. 

Die holzigen Enden vom Spargel abbrechen. Die Spargelstangen gleichmäßig auf der Polenta verteilen und ggf. leicht andrücken. Alles mit dem restlichen Parmesan bestreuen und die restliche Butter in Flöckchen darauf verteilen. 

Bei 180°C (Umluft) etwa 25 Minuten im Ofen garen, bis die Oberfläche goldbraun ist und der Parmesan eine schöne Kruste bildet. 

Dienstag, 9. Juni 2026

Rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Ich esse noch immer am Dreieinhalb-Kilo-Gockel, und das wird sich so schnell auch nicht ändern. 

Rotes Thai-Curry mit Hähnchen und Reis.

Hier verschätzte ich mich etwas bei der Fleischmenge, so dass mindestens eine Portion in den Tiefkühler einzig. Ich bin gespannt, ob ich noch in diesem Jahr mit dem Hähnchen fertig werde ...

Rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Zutaten für 2 Portionen:

250 g Hähnchenbrustfilet
1 rote Paprikaschote
2 Lauchzwiebeln
1 Wurzel (Karotte, Möhre)
Sesamöl
1 EL rote Currypaste
400 ml Kokosmilch
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Hähnchen klein schneiden. Paprikaschoten waschen, putzen und in Streifen schneiden. Lauchzwiebeln waschen, putzen und in Ringe schneiden. Die Wurzel schälen und in Scheiben schneiden. 

Sesamöl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen. Fleisch und Gemüse darin scharf anbraten. Die Currypaste dazu geben und alles sorgfältig damit vermischen. Mit Kokosmilch ablöschen (ggf. die Dose mit der Kokosmilch kalt ausspülen, damit mehr Flüssigkeit da ist). Alles köcheln lassen, bis alles gar ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Reis servieren. 

Montag, 8. Juni 2026

Saganaki mit Spargel-Tomaten-Salat aus dem Ofen

Dieses Gericht war so unglaublich lecker, dass ich am Liebsten gleich beide Portionen verputzt hätte. 

Saganaki auf Spargel-Tomaten-Salat.

Saganaki, panierter Schafskäse, ist eine griechische Vorspeise. Ich mag diese Variante, in der der Schafskäse mit Filoteig umhüllt und im Ofen gebacken wird. Sie ist nicht so fett wie die panierte, gebratene Variante. 

Frisch aus dem Ofen: Saganaki und Spargel-Tomaten-Salat.

Das gibt's bestimmt öfter.

Saganaki mit Spargel-Tomaten-Salat aus dem Ofen

Zutaten für 2 Portionen:

200 g Schafskäse
2 Blätter Filoteig / Yufkateig / Strudelteig
500 g grüner Spargel
250 g Kirschtomaten
5 Stiele Oregano (alternativ getrockneter Oregano)
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 TL Dattelsirup
2 EL Wasser
2 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Schafskäse halbieren und in je ein Blatt Filoteig wickeln und mit etwas Olivenöl bestreichen. In eine leicht gefettete Auflaufform legen. 

Vom Spargel die holzigen Enden abbrechen. Tomaten waschen und putzen. In eine leicht gefettete Auflaufform due Spargelstangen nebeneinander legen und die Tomaten darüber legen. 

Beide Auflaufformen bei 200°C (Umluft) in den Backofen geben und alles ca. 20 Minuten garen. 

Währenddessen für das Salatdressing Knoblauch und Zwiebel pellen fein hacken und mit Dattelsirup, 3 EL Olivenöl, 2 EL Wasser, Essig und Oregano verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spargel und Tomaten aus dem Ofen nehmen und noch heiß mit dem Dressing vermischen. Zusammen mit dem Schafskäse servieren. 

Freitag, 5. Juni 2026

Spargel-Lachs-Törtchen

Diese Törtchen sind ein leichter Mittagsimbiss im Frühling und Sommer. 

Spargel-Lachs-Törtchen.

Mit einem Gurkensalat oder einem Grünen Salat mit Zitronen-Sahne-Dressing wird eine vollständige Mahlzeit daraus. 

Spargel-Lachs-Törtchen

Zutaten für 12 Stück:

Backtrennspray*, etwas Butter oder Öl für das Muffin-Blech
250 g grüner Spargel
120 g Räucherlachs
150 g Frischkäse
2 Eier
80 ml Sahne
1 TL Zitronenabrieb
1 EL gehackter Dill
Salz 
Pfeffer 
4 Blätter Filoteig oder Strudelteig
1 EL geschmolzene Butter oder Olivenöl für den Teig

Zubereitung:

Heize den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vor. 

Die holzigen Enden vom Spargel abbrechen. Die Stangen in max. 3 cm große Stücke schneiden und kurz in kochendem Salzwasser blanchieren. Abschrecken und gut abtropfen lassen.

Räucherlachs in kleine Stücke schneiden. Frischkäse, Eier, Sahne, Zitronenabrieb und Dill in einer Schüssel zu einer glatten Creme verrühren. Spargel und Lachs unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Die Mulden eines Muffinblechs leicht einfetten (ich bevorzuge ein Backtrennspray). Die Teigblätter übereinander legen und in etwa 12×12 cm große Vierecke schneiden. Mit etwas geschmolzener Butter oder Olivenöl bestreichen und versetzt in die Muffin-Mulden verteilen, so dass kleine Körbchen entstehen. Die Frischkäse-Eier-Masse auf die Mulden verteilen. 

Bei 160°C (Umluft) etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis die Füllung gestockt ist, die Teigränder goldbraun und knusprig sind. Aus dem Ofen nehmen und am Besten warm oder lauwarm servieren. 


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Donnerstag, 4. Juni 2026

Rhabarber-Muffins mit Marzipanstreuseln

Der Besuch wollte wie üblich keine Umstände machen. Nur Kaffee. Schwarz. 

Schwarzer Kaffee ist nicht gut für den Magen. Schwarzer Kaffee braucht eine Grundlage. Muffins, zum Beispiel. Muffins sind keine Umstände, schon gleich gar nicht, wenn der Besuch an einem Donnerstag kommt, denn Donnerstag ist Backtag. 

Rhabarber-Muffins mit Marzipanstreuseln.

Da der Besuch mittags kam und ich mich kniggetechnisch nicht so auskenne, nicht wusste, ob mittags zum Kaffee eher etwas Süßes oder Herzhaftes gereicht wird, buk ich sicherheitshalber auch noch Spargel-Lachs-Törtchen. Nein, auch das war kein Umstand. 

Rhabarber-Muffins mit Marzipanstreuseln

Zutaten für 8 bis 12 Stück:

Für die Muffins:

200 g Rhabarber
150 g Zucker
2 EL Öl
1 Ei
125 ml Buttermilch
1 TL Vanille-Extrakt
200 g Mehl
1 TL Natron
1 TL Backpulver

Für die Streusel:

50 g Butter
50 g Zucker
50 g Marzipan
75 g Mehl
1 EL Vanillezucker

Zubereitung:

Rhabarber waschen, putzen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Zucker vermischen. Zur Seite stellen, bis alle anderen Zutaten verrührt sind.

Für die Streusel Marzipanmasse zerkrümeln und mit allen anderen Streusel-Zutaten mischen. Alles gut verkneten und Streusel daraus formen.

Ei, Öl, Buttermilch und Vanille-Extrakt schaumig rühren. Mehl mit Natron und Backpulver dazugeben und zu einem Teig verrühren. Den Rhabarber unterheben.

Den Teig auf Muffinförmchen verteilen und die Streusel über den Teig streuen.

Die Muffins im Ofen bei 180°C (Umluft) für 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe).