Montag, 30. Dezember 2013

Die Metro-Backherausforderung Weihnachten 2013, Teil 2

Der Warenkorb der Metro-Backherausfoderung. 
Zum ersten Mal ist mein kleiner Blog bei einer Metro-Herausforderung dabei, sieht man mal vom 9. Hamburg kocht!-Treffen ab, das uns unverhofft die Teilnahme an einer Metro-Challenge bescherte (nachzulesen hier und hier).

Die Regeln so einer Metro-Herausforderung sind einfach: Die Zentrale des Großmarktes stellt ein Paket mit allerlei Zutaten zusammen, die Du zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht kennst und aus denen Du dann was zaubern musst. Hinzufügen ist erlaubt, weglassen hingegen nicht. Diesmal war eine zusätzliche Vorgabe, dass alle Zutaten verbacken werden mussten - allerdings nicht in einem Rezept, was den Gatten aufatmen ließ, als er sah, was uns da ins Haus flatterte. Außerdem sollen alle Rezepte bis zum 31.12.2013 gebloggt sein.

In den beiden Hamburger Märkten, zu denen ich wegen der Backherausforderung Kontakt hatte, gab es viel Gelächter, als meine Ansprechpartnerinnen hörten, dass ich die Zutaten verbacken solle. "Backen? Oha! Was wollen Sie denn daraus bloß backen?!" lautete die entsetzte Frage. Meine gelassene Antwort: "Keine Ahnung. Ich weiß ja nicht, was ich bekomme." "Na, da bin ich ja gespannt! Ich muss mir unbedingt den Link zu Ihrer Seite auf Wiedervorlage legen. Das Ergebnis will ich sehen!"

Bitte sehr, hier ist der zweite Teil des Ergebnisses. Den ersten bloggte ich letzten Donnerstag. Die Rezepte für den zweiten Teil folgen morgen über den Tag verteilt und werden dann jeweils unter den Fotos verlinkt.

Für die Metro-Backherausforderung erhielt ich:

  • Violetten Senf
  • Olivenöl
  • Getrocknete Kranbeeren
  • Mild gesalzene Butter
  • Frischkäse
  • Salzstangen
  • Marzipanrohmasse
  • Schokoladencreme mit Espresso
  • Vache de Chalais
  • Mehl
  • Mangopüree
  • Rohrzucker

  • Nun könnte ich zwar versuchen, möglichst viele Zutaten in möglichst wenig Rezepten unterzubringen, aber ich wollte möglichst alle Zutaten zu ihrem Recht kommen lassen. Also überlegte ich, wie sie besonders gut zur Geltung kommen könnten. Ich hoffe, das ist mir gelungen. Außerdem ist es ja eine Backherausforderung, was für mich heißt, dass alles aus dem Warenkorb irgendwie einmal den Backofen gesehen haben sollte. Ich denke, zumindest das ist mir gelungen.

    Käsekuchen mit Marzipan, im Werden.


    Provençalischer Rinder-Schmortopf.

    Espresso-Schoko-Muffin.
    Außerdem stand noch Resteverwertung auf dem Plan - ich kann ja keine Lebensmittel wegwerfen, und nicht alles hält sich. Aus den letzten Esslöffeln der Schokoladencreme mit Espresso wurden Bananen-Espresso-Walnuss-Muffins.

    Bananen-Espresso-Walnuss-Muffin.
    Das Mangopüree ist im Tiefkühler - demnächst wird daraus mit Braunen Kuchen, die noch von Weihnachten übrig sind, ein Kuchen. Ich hätte ihn auch schon jetzt machen können, aber der Tiefkühler quillt vor Kuchen über. Wenn ich am Ende des Urlaubs alles mit ins Büro nehme, fragen sich die Kollegen bestimmt, ob ich noch was außer Backen machte ...

    Himmel und Erde gebacken.
    Die restliche Marzipanrohmasse ist bei den Backzutaten eingelagert, ebenso die übrigen getrockneten Kranbeeren. Wobei: Das Marzipan nascht der Gatte sicher so weg. Er kennt es aus Dänemark und war ganz begeistert, als er es im Warenkorb entdeckte.

    Der Mandelanteil ist höher als bei der deutschen Marzipanrohmasse, die wir sonst haben (aktuell eine mit 54% - die dänische hat 63%) und weniger süß. Wird bestimmt nachgekauft! Sofern es sie regulär in der Metro gibt, denn ich kann mich nicht daran erinnern, die da schon mal gesehen zu haben ...

    Die Salzstangen wird sicher der Gatte verknuspern.

    Das Olivenöl verbraucht sich so.

    Der restliche Senf landete in Himmel und Erde gebacken. 

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