Samstag, 26. September 2026

Wochenplan in KW 39/26: Kochen und Einkaufen in Corona-Zeiten CCCXLI

Den Wocheneinkauf erledigte ich mit dem Karlchen im Nachbar-Dorf, denn ich wollte Pfand abgeben und Getränke kaufen, hatte Appetit auf Knoblauch-Salami, die es nur dort gibt, und wollte einen Blumenstrauß haben. Außerdem hoffte ich auf die annoncierten Miesmuscheln, aber die gab's nicht. Ich musste also gleich nach dem Wocheneinkauf wieder umplanen, was nicht so schwer ist, da ich aktuell mal wieder überwiegend aus dem Vorrat lebe.

Montag kaufte ich dann noch vergessenen Griechischen Joghurt, als ich im Dorf unterwegs war.

Backtag im kleinen Museumsdorf: Die Sauerteigbrote kühlen aus. Der Duft zieht durch's ganze Dorf.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend sollte es Weißwurst mit Laugenstangen und Krautsalat geben, aber wir waren nachmittags im kleinen Museumsdorf, wo nicht nur World Wide Spin in Public Day war, sondern auch Backtag. Ein Sauerteigbrot kam mit, und etwas davon gab's statt der Laugenstangen zu den Weißwürsten.

Sonntag bereitete ich eine Spätzle-Pfifferling-Pfanne zu.

Montag sollte es Sauerkraut und Grützwurst geben, aber das Haus duftete noch immer nach dem Sauerteigbrot (und nach Äpfeln aus dem Garten), so dass es abends Schnittchen gab.

Dienstag gab's dann Weißwurst mit Laugenstangen und Krautsalat.

Mittwoch wärmte ich die Spätzle-Pfifferling-Pfanne auf.

Donnerstag sollte es wieder Sauerkraut und Grützwurst geben, aber ich hatte mehr Paprika und Tomaten gekauft, als ich mittags essen mochte. Deswegen gab's Nudeln mit Ofenpaprika-Sauce, ein perfektes Faule-Hausfrauen-Rezept.

Freitag kochte ich Mujadarah. Diesmal bereitete ich Reis und Linsen getrennt zu, was wie erhofft weniger mampfig wurde. Dazu gab's Knoblauch-Joghurt.

Gebacken wurde ein Altländer Apfelkuchen, diesmal in der kleinen Springform. Über Too good to go holte ich nichts. In der Büro-Mittagspause aß ich gekauften Paprika-Bulgur mit Kräuterquark.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 19. September 2026

Wochenplan KW 38/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXL

Den Wocheneinkauf erledigte ich mit dem Hackenporsche. Es ging in die Trafik, in den Drogeriemarkt und zum Discounter. Einen Teil hatte ich ja schon auf dem Rückweg von der Reha eingekauft. Das wenige, das ich brauchte, konnte ich mit Angebotsware decken. Trotzdem war ich entgeistert, weil Lebensmittel mal wieder teurer geworden sind. 

Wie jedes Jahr zu Rosh haShana tauchte ich einen Apfel in Honig.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Schmorgurken-Schiffchen.

Sonntag gab's Pannukakku mit roter Grütze.

Auf dem Rückweg von der Reha lachte mich Federweißer an, also gab's Montag Zwiebelkuchen und Federweißer. 

Dienstag gab's wieder Schmorgurken-Schiffchen.

Mittwoch aß ich Matjes mit Kartoffelsalat.

Donnerstag gab's nochmal Zwiebelkuchen.

Freitag begann das Stadtfest. Also gab's Bratwurst und Softeis.

Gebacken wurde nicht. Im Büro gab's Pannakakku mit roter Grütze.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 12. September 2026

Wochenplan von KW 31/26 bis KW 37/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXXIII - CCCXXXIX

In den letzten sechs Wochen war ich in einer Reha-Klinik und musste mich meistens nicht ums Essen kümmern. Das war ganz angenehm. Ich konnte mich über die Verpflegung nicht beschweren. Täglich gab es zwei Gerichte zur Wahl, davon immer eines vegetarisch. Der Essensplan wechselt alle sechs Wochen, so dass sich bei mir nichts wiederholte. Die Küche muss mit Minimalstbudget täglich ca. 300 Leute verpflegen.

Sage mir, dass sich Küche und Ernährungsberatung nicht mögen, ohne mir zu sagen, dass sich Küche und Ernährungsberatung nicht mögen. Theorie und Praxis wichen gelegentlich sehr stark voneinander ab. Die Pommes waren übrigens für eine Großküche sehr gut. 

Frühstück im Klinik-Café.

Nachos und Cola im Kino sind ja auch irgendwie Abendessen.

Currywurst und wirklich sehr gute Freibad-Pommes.

Die Essenszeiten waren ungewohnt für mich und kollidierten oft mit dem Therapieplan. Wenn der erste Termin so früh war, dass ich zum Frühstück hätte hetzen müssen, danach aber (stundenlang) Leerlauf war, frühstückte ich im Klinik-Café oder im Erlenhof-Café und sagte dafür das Mittagessen ab. Aus dem Erlenhof kommen übrigens die Torten des Kilinik-Cafés.

Mal ohne Strickzeug im Klinik-Café.

Für den Tag war eigentlich ein richtiges Essen geplant ... 

Immer daran denken: Stricken verbraucht 75 Kalorien pro Stunde ... 

Frühstück mit Buch im Klinik-Café.

Frühstück im Erlenhof-Café.

Auch an den Wochenenden war ich meistens zum Mittagessen abgemeldet. Da war ich entweder auf dem Swutsch oder hielt mich zwischen Frühstück und Abendessen mit Zwieback, Knäckebrot und Obst über Wasser. Das Klinik-Café war an den Wochenenden keine Alternative, öffnete es doch erst nachmittags und bot dann nur Kuchen an. 

Ich war ewig nicht mehr im Steak-House und genoss das Essen sehr.

Fish 'n' Chips in den Rendsburger Brückenterrassen.

Der vergebliche Versuch, Kaffee und Kuchen ohne Strick-Sprechstunde zu genießen. Gleich wird jemand kommen und mir sein Strickzeug hinhalten mit Bitte um Hilfestellung ... 

Abschiedskaffee mit einer Mit-Insassin, fast ganz ohne Strickfragen ...

An den Wochenenden war auch oft eine große Schüssel Kauf-Salat eine beliebte Alternative zum Abendbrot, wenn ich in der Klinik aß. 

Strick-Sprechstunde bei Torte und Kaffee.

Waffeln auf die Hand während des Handwerkermarkts in Dat ole Hus.

Wieder mal Strick-Sprechstunde.

Roastbeef mit Bratkartoffeln, Abschiedsessen im Restaurant Am Boxberg.

Auf dem Rückweg von der Klinik nach Hause hielt ich am Dorf-Supermarkt und besorgte Bier von der Wittorfer Brauerei und Brot. Zu Hause hielt ich dann kurz bei Edeka, um Eier, Milch und Salätchen zu besorgen.

Dementsprechend gab's Mittwoch klassisches Abendbrot.

Donnerstag war das monatliche Stricktreffen, fiel das Abendessen aus.

Freitag gab's Matjes mit Kartoffelsalat.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.