Samstag, 27. Juni 2026

Wochenplan in KW 26/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXXVIII

Einen Teil des Einkaufs erledigte ich Montag Vormittag in einer vorgezogenen Mittagspause mit dem Auto, denn ich musste ins Gewerbegebiet zum Möbel-Dänen und zum Sonderpostenmarkt. Die Hitze machte mir morgens um 10 Uhr schon so zu schaffen, dass ich Mühe hatte, alles zu finden, und aufgab, als ich das Wichtigste hatte. 

Den Rest erledigte ich Freitag Vormittag in einer vorgezogenen Mittagspause mit dem Hackenporsche. 

Ich war diese Woche tatsächlich weitgehend im Plan. Der schaffte es nicht an die Tafel im Flur. Er wurde auch vor dem Einkaufen mehrfach umgeworfen bzw. dem Wetter angepasst. Ich habe bei den aktuellen Temperaturen keine Lust zum Kochen. 

Mein Plan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's pragmatisch Joghurt-Buttermilch-Kaltschale mit Obst.

Sonntag aß ich mittags bei Schwiegermutter. Abends musste es dennoch eine Kleinigkeit sein in Form von Spargel-Lachs-Törtchen mit Gurken-Pimpinellen-Salat.

Montag gab's Ofen-Spargel mit Joghurt-Kräuter-Sauce und Ofen-Kartoffeln. Ich habe zwar in diesem Jahr kein richtiges Kräuterbeet, bekam aber ein paar Tage vorher von einer der beiden Sandkasten-Freundinnen Kräutertöpfe geschenkt, und im Hochbeet ist ja viel Pimpinelle.

Dienstag verarbeitete ich Rauke, Blutampfer, etwas Basilikum und Pimpinelle zu einem Pesto. Einen Teil des Olivenöls ersetzte ich mit Gemüsebrühe. Das werde ich öfter machen, denn Pestos sind mir inzwischen oft zu fettig. Es gab also Nudeln mit Kräuter-Pesto.

Mittwoch wärmte ich den Ofen-Spargel und die Ofen-Kartoffeln auf. Dazu gab's kalte Joghurt-Kräuter-Sauce.

Donnerstag wärmte ich Nudeln mit Kräuter-Pesto auf.

Freitag sollte es hitzebedingt Joghurt-Buttermilch-Kaltschale geben. Ich hatte abends aber solche Lust auf Kohlenhydrate in Form von Pizza, dass eine in den Backofen wanderte.

Gebacken wurde nichts, und über Too good to go holte ich auch nichts. Im Büro gab's Wassermelonen-Kräuter-Salat mit Feta. Wieder Wassermelone zu kaufen und zu essen, war schwierig. In seinen letzten Lebensmonaten bestand der Gatte darauf, mindestens einmal am Tag eine große Portion Wassermelone zu bekommen. Er bestand auf eine bestimmte spanische Sorte. Als die Wassermelonen-Saison vorbei war, kaufet ich tatsächlich brasilianische, was ich unter normalen Umständen nie gemacht hätte, aber ich wollte dem Gatten bis zum Schluss jeden Wunsch erfüllen. Als er nicht mehr kauen konnte, bekam er die Wassermelone als Saft, wurden ihm die Lippen damit benetzt. Gleiches galt für die Himbeerbrause, die er liebte.   

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen.