Samstag, 31. Januar 2015

Der Garten im Dezember / Januar

Unser kleiner Garten liegt weitgehend im Winterschlaf. Die meisten Pflanzen sind eingepackt.

Anfang Dezember war's noch so mild, dass sogar noch einiges blühte.

Sommerblüher im Dezember
Gleichzeitig brachte ich Vogelfutter aus - Meisenknödel, Säckchen mit Nüsschen und Streufutter.

Meisenknödel im Efeu.
Erdnüsse in der Forsythie. 
Die Zimmerpflanzen kämpfen gegen die Spinnmilben - im Garten fühlen sie sich einfach wohler, aber vier Monate müssen sie es noch im Wohnzimmer aushalten. Der Hibiskus blüht unermüdlich seit November.

Hibiskusblüte.
Neben dem Hibiskus werden die Zwergorangen langsam immer orangener. Im Februar müssten sie reif sein - ich freue mich schon auf das Risotto, das dann aus ihnen wird.

Und im Februar werde ich dann auch mit dem Vorziehen der Pflanzen für den Sommer beginnen. Milchkartons werden schon gesammelt.

Freitag, 30. Januar 2015

Rezension: "City Heroes - Stoppt Proteus!" von Peter Jay Black

CITY HEROES - Stoppt Proteus! (Front-Cover)„City Heroes“ heißt die neue Jugend-Thriller-Reihe für Menschen ab 11 Jahren von Peter Jay Black.

Band eins, „Stoppt Proteus“, erschien im letzten Jahr bei cbt. Band zwei, „Findet Nexus!“, erscheint im Mai diesen Jahres.

Protagonisten sind fünf Jugendliche, Jack, Charlie, Obi, Skink und Wren.

Aus dem Klappentext: „Jack hackt jede Firewall, für Charlie ist keine Maschine zu kompliziert, Skink meistert die waghalsigsten Klettereien, Wren schauspielert sich durch jede knifflige Situation und Mastermind Obi steuert alles von der Zentrale aus. Doch dann haben sie es mit einem schier übermächtigen Feind zu tun: Supercomputer Proteus …“

Das erinnert ein wenig an die fünf Freunde oder die drei ??? oder an moderne Robin Hoods. Aber die fünf legen sich nicht nur mit der Mafia an, wie der Klappentext vermuten lässt, sondern sie organisieren Lebensmittel und Gegenstände für den alltäglichen Bedarf für Bedürftige.

Da ist eine junge Mutter, die sich kaum Windeln für ihr Baby leisten kann, oder der alte Mann, dem das Geld für dringend notwendige Reparaturen an seinem Haus fehlt. Ihnen helfen die City Heroes anonym, aber nicht, ohne sich gelegentlich davon zu überzeugen, was aus ihrer Hilfe wurde. Ihr Ziel: Die Welt im Rahmen ihrer Möglichkeiten besser zu machen – ein Vorsatz, an dem mancher Erwachsene scheitert.

Black lässt seine Leser direkt in die Handlung springen. Erst im Laufe der Handlung erfährt man, was die fünf Jugendlichen zwischen 11 und 16 Jahren dazu brachte, in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe der stillgelegten Bradbury Station, einem Geisterbahnhof im Londoner Norden, zusammen zu leben: Sie alle sind auf unterschiedliche Art und Weise elternlos.

So rasant, wie Black seine Leser in die Geschichte wirft, geht auch das Erzähltempo weiter: Fallschirmsprünge von Hausdächern, Verfolgungsjagden durch nächtliche Londoner Straßen, explodierende Theater … Die Sprache ist bildhaft und filmreif, oft fühlte ich mich wie in einem Kinofilm.

Mich riss die Geschichte mit, auch, weil London als Stadt eine Rolle spielt. Wer mit Kindern nach London fahren will, kann die Reise gut mit den „City Heroes“ vorbereiten und sich dann vor Ort auf die Suche nach den Schauplätzen machen – die eine oder andere Örtlichkeit lässt sich leicht identifizieren und besuchen.

Der Verlag cbt hat mir ein Exemplar des Buches „City Heroes – Stoppt Proteus!“ zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Wenn Du es gewinnen möchtest, dann klicke doch morgen mal hier in den kleinen Blog rein. Wenn Du Dich nicht auf Dein Glück verlassen möchtest, kannst Du das Buch auch hier direkt bestellen.

Danke an den Verlag und an Blogg dein Buch für das Lesevergnügen!

Donnerstag, 29. Januar 2015

Blackened Chicken oder: Irgendwas ist ja immer

Blackened Chicken wollte ich schon lange mal machen, am Liebsten auf dem Grill. Aber irgendwas ist ja immer. Jetzt klappte es endlich.

Blackened Chicken mit tomatisiertem Mango-Reis.
Während mir das Hühnchen sehr gut schmeckte, war es nichts für den Gatten. Wie gesagt: Irgendwas ist ja immer.

Ich habe das Huhn nicht in der Grillpfanne zubereitet, sondern in einer aus Edelstahl, weil da der Griff aus Metall und somit ofenfest ist. Dadurch hatte das Fleisch keine Grillstreifen, aber ich sparte mir das Umlagern in eine Auflaufform. Ich bin nun mal eine faule Hausfrau.

Wenn Du das Rezept für die Gewürzmischung vervielfachst, hast Du welche auf Vorrat (die hält sich) oder ein schönes Geschenk aus der Küche.

Blackened Chicken mit tomatisiertem Mango-Reis.
Blackened Chicken und Cajun-Gewürzmischung

Zutaten für 4 Portionen:

Für die Cajun-Würzmischung:
1,5 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL getrockneter Thymian
1 TL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Basilikum
1 TL Paprika, edelsüß
1 TL Knoblauch, granuliert
1 TL Zwiebeln, granuliert
½ TL Pfeffer schwarz, gemahlen
½ TL Cayennepfeffer (oder nach Geschmack mehr)

Für das Hühnchen:
500 g Hähnchenbrustfilet, ohne Haut
75 g geschmolzene Butter

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Cajun-Gewürzmischung vermengen und in einen tiefen Teller geben. In einen anderen tiefen Teller die flüssige Butter füllen.

Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, eine Grillpfanne auf dem Herd ohne Fett bei großer Hitze vorheizen, Dunstabzugshaube einstellen.

Jedes Hähnchenbrustfilet so halbieren, dass zwei dünnere Hälften (ca. 1 - 1,5 cm dick) entstehen. Die vier dünnen Hähnchenschnitzel von beiden Seiten in die Butter tauchen, aber nur mit einer Seite in die Würzmischung drücken.

Das Fleisch mit der „Krustenseite“ nach unten in die vorgeheizte Pfanne legen und ein bis zwei Minuten sehr braun braten lassen, dann wenden und weitere ein bis zwei Minuten braten. Anschließend die Fleischstücke mit der Kruste nach oben in eine Auflauf- oder Backform transferieren und noch fünf bis zehn Minuten (je nach Dicke des Fleisches) im Backofen weiter garen.

Quelle: USA kulinarisch

Dienstag, 27. Januar 2015

Blumenkohl-Salat mit Petersilienöl

Dieser Salat ist schnell gemacht und schmeckt warm oder kalt. Ich esse gerne Meterbrot dazu, aber er schmeckt auch ohne.

Blumenkohl-Salat mit Petersilienöl.
Da er sich prima mit ins Büro nehmen lässt, macht der Salat mit bei der Blogparade "Lunch". Das Petersilienöl kommt dafür in ein Schraubdeckelglas und wird erst kurz vor dem Verzehr über den Salat gegeben.

Blumenkohl-Salat mit Petersilienöl.
Weitere Ideen für Büro-Mittagessen findest Du unter dem Tag "Mittagspause".

KüchenAtlas-Blogparade: Lunch

Blumenkohl-Salat mit Petersilienöl

Zutaten für 2 Portionen:

1 kleiner Blumenkohl
Salz
200 g Ziegenkäse
1 - 2 EL schwarze Oliven
6 Stiele glatte Petersilie
1 EL Zitronensaft
3 EL Olivenöl
Pfeffer
1 Prise Zucker

Zubereitung:

Wasser zum Kochen bringen und salzen. Blumenkohl putzen und in kleine Röschen teilen. Den Strunk klein würfeln. Etwa fünf Minuten kochen, bis der Kohl etwas weicher als Bissfest ist.

Während der Blumenkohl kocht, den Backofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. Für das Petersilienöl die Blättchen von Petersilienstielen zupfen und sehr fein hacken. Mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren.

Ziegenkäse und Oliven grob hacken und auf ein Backblech geben. Den Blumenkohl abgießen und ebenfalls auf das Backblech geben, dann alles für etwa 10 Minuten in den Backofen schieben, bis der Blumenkohl gar und leicht gebräunt ist.

Blumenkohl aus dem Ofen nehmen, mit Petersilienöl beträufeln und servieren.

Samstag, 24. Januar 2015

Rückblick: Wochenplan KW 04

Auch diese Woche lagen wir voll im Plan, wenngleich wir etwas tauschen mussten. Zudem war diese Woche sehr fleischlastig. Da der Gatte seit Wochen unter Appetitlosigkeit leidet und sehr an Gewicht verlor, durfte er sich aussuchen, worauf er Appetit hat.

Montag gab's Corned Beef Hash with Cabbage - wir hatten von der Vorwoche noch ein Viertel Weißkohl übrig.

Corned Beef Hash with Cabbage - Corned Beef mit Kohl.
Dienstag sollte es eigentlich Butternuss-Huhn geben, aber als ich am Montag beim Kauf des Corned Beefs ein Huhn für den nächsten Tag bestellen wollte, stellte ich fest, dass das frühestens für Mittwoch klappt. Also gab's Dienstag den eigentlich für Freitag geplanten Grünkohl mit Kassler und Kohlwurst.

Das reichte auch noch für Mittwoch, was ein Glück war, denn Kollegin II fiel aus, so dass ich spontan ihren Spätdienst übernehmen musste. Dann bin ich meistens so spät zu Hause, dass ich nicht mehr kochen mag, weil wir sonst kaum vor 22 Uhr essen ...

Grünkohl, am Mittwoch nur noch mit Kohlwurst, nicht mehr mit Kassler.
Donnerstag gab's die eigentlich für Mittwoch geplanten überbackenen Spaghetti Bolognese - schnelle Küche, weil ich nicht wusste, ob Kollegin II wieder gesundet oder nicht. Spaghetti und Bolognese waren eingefroren, wurden morgens aus dem Tiefkühler genommen und mussten dann nur noch mit Mozzarella überbacken werden. Das schaffe ich selbst nach dem Spätdienst.

Freitag gab's dann das verschobene Dienstagshuhn.

Die nächste Woche ist bis auf den Freitag, an dem sich kurzfristig die Abendgestaltung entscheidet, auch geplant.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Nachgekocht: Kürbis-Ragout mit getrockneten Tomaten (und getrockneten Steinpilzen)

Dass Nudelsaucen nicht immer gleich Tomatensauce sein müssen, wissen wir spätestens seit dieser Paprikasauce. Hier kommen aber zumindest getrocknete Tomaten rein, was ich dann auch wieder ganz schön finde, weil wir davon immer welche im Vorratsschrank haben, sie aber nur relativ selten verwenden.

Kürbis-Ragout mit getrockneten Tomaten und getrockneten Steinpilzen.
Ebenfalls im Vorrat haben wir getrocknete Steinpilze, die ins Originalrezept gehören. Wir fanden allerdings, dass der Steinpilzgeschmack total untergeht und mensch getrost auf diese Zutat verzichten kann. Ich habe sie aber angegeben, falls Du das Ragout doch mit Steinpilzen versuchen möchtest.

Kürbis-Ragout mit getrockneten Tomaten und getrockneten Steinpilzen.
Sofern Du nicht wie wir Parmesan über die Sauce gibst, ist sie vegan.

Wir haben die Ragout-Reste übrigens mit gekochten Kartoffeln gestampft und als Püree zu den dänischen Frikadellen gegessen.

Kürbisragout mit getrockneten Tomaten (und getrockneten Steinpilzen)

Zutaten für etwa 3 Portionen:

1 kleine Handvoll getrocknete Steinpilze*
100 ml kochendes Wasser
1 Handvoll getrocknete Tomaten*, in feine Streifen geschnitten
500 g Butternusskürbis, geschält gewogen und in kleine stücke geschnitten
100 ml Weißwein
1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
3 Zweige Rosmarin
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die getrockneten Steinpilze mit kochendem Wasser übergießen und für etwa 15 Minuten ziehen lassen.

In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Die Kürbisstücke und den Rosmarin dazugeben und mitbraten, nach ein paar Minuten den Knoblauch mit in die Pfanne geben, ebenfalls kurz mit anbraten und dann alles mit dem Wein ablöschen.

Wenn der Wein etwas verkocht ist, die getrockneten Tomaten und die getrockneten Steinpilze (mit dem Einweichwasser, Vorsicht mit evtl. Sand am Boden der Einweichschüssel) dazugeben.

Das Ragout mit geschossenem Deckel etwa 15 Minuten vor sich hindünsten lassen, bis der Kürbis gar ist, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu schmecken Nudeln und Parmesan. Falls Reste bleiben, lassen die sich gut in einem Kartoffelstampf verwerten.

Quelle: We eat fine

* Affiliate links

Dienstag, 20. Januar 2015

Exklusiv für Herrn M.: Hähnchen-Gemüse-Pasta

Gibt es was Schöneres, als einen Gast, der das Essen lobt, Nachschlag und Rezeptlink verlangt? Hier also speziell für Herrn M. das Rezept zum schnellen Abendessen vom letzten Freitag.

Hähnchen-Gemüse-Pasta.
Hähnchen-Gemüse-Pasta

Zutaten für 1 Portion:

75 g Farfalle
Salz
100 g Hähnchenbrustfilet, in Streifen geschnitten
Pfeffer
Paprikapulver, edelsüß
1 Zweig Rosmarin, die gehackten Nadeln davon
Olivenöl
1 rote Zwiebel, in Streifen geschnitten
1/4 gelbe Paprika, in Streifen geschnitten
1 Msp. zerdrückter Knoblauch
50 ml Gemüsebrühe
50 g Zuckerschoten, gewaschen und geputzt
1 EL Balsamico, weiß
1 EL Sojasauce
Weißwein

Hähnchen-Gemüse-Pasta.
Zubereitung:

Das Fleisch mit Pfeffer, Paprikapulver, Rosmarin, Knoblauch, Balsamico und Sojasauce etwa 30 Minuten marinieren.

Die Nudeln in Salzwasser gar kochen.

Während die Nudeln garen, Zwiebel und Paprika in einer Pfanne in Öl andünsten, dann das Filet dazu geben und Farbe nehmen lassen. Mit Gemüsebrühe und Wein ablöschen. Kurz vor Ende der Garzeit die Zuckerschoten dazu geben.

Hähnchen mit den Nudeln zusammen servieren.

Quelle: Diabetes Ratgeber Mai 2014

Samstag, 17. Januar 2015

Rückblick: Wochenplan KW 03

In dieser Woche waren wir so was von im Plan, das kam lange nicht mehr vor. Und wieder mal merkte ich, wie entspannend es sich mit so einem Wochenplan lebt. Gleichzeitig wurde mir so viel Perfektion unheimlich. Da muss doch was schiefgehen!

Und richtig: Als ich Donnerstag Abend den Blumenkohlsalat machen wollte, stellte ich fest, dass die dafür benötigten Äpfel am Vortag im spontan gemachten Ofenpfannekuchen landeten ... Der Salat klappte trotzdem. Ich nahm einfach ein anderes Rezept.

Sonnabend gab's Wurzeln-Nudeln mit Pesto. Ich wollte kein Fleisch im Supermarkt kaufen, Markt und Schlachter hatten schon zu, als wir endlich los kamen ... Außerdem nahm der Gatte sich vor, möglichst nur noch jeden zweiten Tag Fleisch zu essen, da war das doch ein guter Einstieg.

Sonntag gab's wie meistens für mich "Was da ist". Nach einem üppigen Brunch und Nachmittagskuchen war abends nur noch Platz für einen Rest Spaghetti vom Vortag mit Tomaten-Rosmarin-Sauce. Der Rest davon wiederum wurde am Montag zum Büro-Mittagessen.

Montag machte ich Karbonade mit Erdnüssfülle und Ofen-Chips.

Dienstag und Mittwoch kochte der Gatte schlotzigen Kohl mit Klopsen. Mittwoch war ihm zudem nach was Süßen, und da wir noch Äpfel hatten, machte ich spontan Ofenpfannekuchen. Das reichte dann auch noch als Büro-Mittagessen für mich.

Klopse, schlotziger Kohl und Kartoffeln.
Donnerstag gab's Blumenkohl-Salat. Zum Dessert gab's Pfannkuchen.

Freitag gab's Gemüse-Pasta mit Hähnchen. Da wir spontan einen Gast hatten und vom Kohl noch etwas übrig war, machte ich noch einen Weißkohl-Orangen-Salat dazu wurde einfach mehr gekocht. Vorweg gab's reichlich Oliven und Schafskäse und hinterher Kekse und Schokolade ... Für mehr waren wir alle zu schlapp.

Mal schauen, was die nächste Woche bringt.