Donnerstag, 18. September 2014

Nachgebacken: Puddingstreusel

Puddingsstreusel.
Puddingstreusel gehören zu den Kuchen, die immer gehen, sommers wie winters.

Außerdem ist mir noch niemand begegnet, der Puddingstreusel nicht mag.

Falls das doch mal passiert, würde das mein Misstrauen wecken. Puddingstreusel muss mensch einfach mögen.

Ich machte diesen Kuchen zum Muddernsbesuch. Vadderns 93. Geburtstag stand an, posthum, und ich lasse Mudderns an solchen Tagen ungern alleine. Da sie zudem kränkelte, war's nichts mit einem Ausflug in den Schafsstall oder in eine andere Lokalität, also brachten wir Kaffee, Kuchen und diverse Leckereien mit zu Mudderns nach Hause.

Mudderns, die, wenn sie nicht gerade von uns versorgt wird, nur von Fertigfutter (und Fertigkuchen) lebt, war begeistert vom Puddingstreusel.

Alles andere hätte mich auch überrascht.

Puddingstreusel

Zutaten für 1 Backblech:

Für den Teig:
500 g Mehl
1 Paket Trockenbackhefe
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker 280 ml Milch, warm
80 g Butter
1/2 TL Salz

Für die Füllung:
2 Packungen Vanillepuddingpulver
750 ml Milch
50 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz

Für die Streusel:
300 g Mehl
130 g Zucker
2 EL Vanillezucker
Zimt
200 g Butter

Zubereitung:

Puddingstreusel.
Aus den Zutaten des Hefeteigs einen eben solchen bereiten und 10 Minuten kneten. Gehen lassen.

Währenddessen aus den Zutaten für den Pudding eben solchen kochen und abkühlen lassen. Dabei häufig umrühren oder mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet.

Blech fetten, 750 Gramm Teig auf einen Bogen Backpapier legen und Blechgröße ausrollen. Auf das Backblech legen. Mit dem abgekühlten Pudding bestreichen und ruhen lassen. Aus dem restlichen Teig Brötchen formen und gehen lassen (wer den Kuchenboden gerne dicker mag, verzichtet auf die Brötchen).

Aus den Zutaten für die Streusel eben solche herstellen und über dem Pudding verteilen. Backblech in den Ofen schieben und den Kuchen 45 Minuten bei 160°C (Umluft) backen.

Brötchen 20-25 Minuten vor Ende der Backzeit in den Ofen geben und bis zum Ende der Backzeit des Kuchens backen.

Quelle: Schnuppschnues

1 Kommentar:

  1. Bei dem Kuchen kommen Kindheitserinnerungen hoch......meine Oma buk ihn und ich schlich um den großen Kohleherd herum, bis er endlich fertig war......und dann wurde er angeschnitten und gerade mal so abgekühlt verfuttert, das man sich nciht den Mund verbrannte........

    lieben Gruß

    Ute

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