Dienstag, 19. Juli 2011

Spaghetti mit Salbei, Erbsen und Eigelb

Der Salbei im Garten wuchert so stark, dass ich kaum dagegen ankomme. Gleichzeitig fanden sich im Tiefkühler knapp 2 kg Erbsen - ich könnte momentan mühelos Erbsen- und Salbei-Blogwochen ausrufen. Da sind diese Spaghetti ideal, umso mehr, da der Sommer gerade Pause macht, und ich finde, da kann es dann schon mal ein wenig Hüftgold sein. Kalorienarm ist dieses Gericht nämlich nicht gerade ...

Genau wie das Rezept für die Kartoffelsuppe mit Borretsch stammt auch dieses aus dem essen & trinken - Buch "Kochen mit Kräutern und Gewürzen". Da sich das Buch durch den häufigen Gebrauch langsam auflöst, bin ich einmal mehr froh über den Blog als Rezeptearchiv.

Im Originalrezept wird 125 ml Sahne genommen, aber da ich es blödsinnig finde, 75 ml Rest im Becher zu lassen, nehme ich die ganzen 200 ml. So wird es dann etwas mehr Sauce, was wir ganz angenehm finden, da die Sauce schnell in die Nudeln zieht und dann mit 125 ml Sahne eher zu wenig als zu viel ist. Für eine nicht-vegetarische Variante werden kurz vor derm Servieren noch Speckwürfel oder Streifen von gekochtem Schinken in die Salbeibutter gegeben.

Spaghetti mit Salbei, Erbsen und Eigelb

Zutaten für 4 Portionen:
300 g Spaghetti
100 g Butter
ca. 20 kleine Salbeiblätter (größere in feine Streifen schneiden)
6 Eigelb
100 g Parmesan oder Pecorino, frisch gerieben
200 ml Sahne (im Original 125 ml)
1 Handvoll junge Erbsen (TK (aufgetaut) oder frisch)
evtl. Speckwürfel oder Streifen von gekochtem Schinken
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Spaghetti bissfest garen.

Währenddessen Butter heiß werden lassen. Erbsen und Salbeiblätter unterrühren und warmhalten (evtl. Speckwürfel oder Streifen von gekochtem Schinken dazu geben).  In einer Schüssel die Eigelb mit der Hälfte des Käses und der Sahne verrühren.

Spaghetti abgießen und erst mit der Salbeibutter, dann mit der Ei-Käse-Sahne vermischen. Sofort servieren. Den restlichen Käse, Salz und Pfeffer dazu reichen.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

1 Kommentar:

  1. Wir brauch auch immer viel Sauce. Zuviel war's glaube ich noch nie ;-)

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