Dienstag, 1. Oktober 2013

Kostprobe: Viele, viele bunte dänische Biere

Rollentausch im Urlaub: Während sich der Gatte durch bunte dänische Brausen trank, versuchte ich mich an den Bieren.

Wobei: Manchmal ist der Unterschied zwischen Bier und Brause fließend wie bei Skovbærhvede aus der Bryggerie Skovlyst. Sehr süß, sehr himbeerig, sehr rot - durchaus lecker, wenn man auf Gummibärchen steht.

Ein Weizenbier mit Waldbeeren: Skovbærhvede aus der Bryggerie Skovlyst. Sehr süß, sehr himbeerig, sehr gummibärig - vermutlich eines der Biere, die als "Mädchenbier" charakterisiert werden. 
Putzigerweise weniger himbeerig war Hindbær Tripel, ein belgisch inspiriertes Bier mit Himbeeren, aus der gleichen Brauerei.

Hindbær Tripel aus der Bryggerie Skovlyst. Nicht ganz so süß wie das Waldbeerenbier, etwas mehr Hopfen
Während die beiden ersten Biere auf Seeland gebraut wurden, stammt Thisted Limfjords Porter aus Jütland, wo wir urlaubten. Es ist ein Baltic Porter, also dunkles, malziges Starkbier.

Limfjords Porter aus dem Thisted Bryhus: Malzig. leicht rauchig, schokoladig-karamellig.
Thisted Limfjords Porter wird mit Rauchmalz und Lakritz gebraut - hört sich vielleicht merkwürdig an, schmeckt aber, auch dank einer sehr schokoladigen und ein wenig karamelligen Note. Überhaupt entdeckte ich in diesem Urlaub Lakritze für mich - zumindest als Notengeber.

Keinen wirklich bleibenden Eindruck hinterließ bei mir das India Pale Ale aus der Rise Bryggeri auf Ærø, aus der Dänemarks bestes Bier kommen soll. Anscheinend mag ich dunkle Biere lieber.

India Pale Ale aus der Rise Bryggeri, ein helles, starkes Ale.
Am ersten Abend, als wir in einem Restaurant aßen, trank ich zum Biksemad ein Jacobsen Brown Ale, ein Vintage Beer, benannt nach dem Gründer der Carlsberg-Brauerei. Karamellig, gehopft, mit Aromen von Schokolade und Lakritz, schmeckte es mir sehr gut - wie gesagt: Dunkle Biere mag ich anscheinend lieber. Der Gatte hingegen bevorzugte das Extra Pilsner und das Saaz Blonde von Jacobsen.

Mal schauen, welche der Biere wir in Hamburg bekommen ...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.