Donnerstag, 8. Dezember 2016

Geschenk aus der Küche: Glühweinsirup / Sirup aus Glühwein

Damals, als ich mein Geld noch auf den Straßen dieser Stadt verdiente, setzten wir jedes Jahr einige gefühlte Hektoliter Glühwein um. Da bleibt ab und an mal der eine oder andere Liter über. Für den Ausguss sind die Reste zu schade, und zum Trinken ist es manchmal zu viel (zumal ich eigentlich keinen Glühwein mag und lieber auf Apfelpunsch zurückgreife).

Aber aus Glühwein lässt sich prima Sirup machen. Der schmeckt gefährlich lecker in Sekt oder notfalls auch in Selter, natürlich auch in Tee. Er eignet sich auch zum Verfeinern von Saucen oder Rotkohl und schmeckt zum Vanillepudding. Außerdem ist der Sirup ein leckeres Mitbringsel in der Winterzeit.

Glühweinsirup im Sekt und in Flaschen.
Der Sirup ist sehr süß und intensiv. In sauberen, sterilen Flaschen abgefüllt, hält er sich locker mindestens ein Jahr.

Wer keinen fertigen Glühwein nehmen mag, nimmt Rotwein und würzt den Wein kräftiger. Ich nehme außer den genannten Gewürzen zusätzlich noch Ingwer und ja, echt, ich gebe in meinen Glühwein einen kräftigen Schuss Himbeersirup.

Glühweinsirup, fast schon verschenkfertig.
Dieser Beitrag geht rüber zur Advent-Linkparty und zum "Weihnachtszauber 2016".

Glühweinsirup

Zutaten für ca. 4 Liter Sirup:

2 Liter Glühwein (inkl. Saft einer halben Orange, einem TL Honig und einem kräftigen Schuss Himbeersirup)
2 kg weißer Zucker
1 unbehandelte Orange
1 Zimtstange (ca. 7 cm)
10 Gewürznelken
5 Kardamomkapseln
5 Pimentkörner
5 Sternanis

Zubereitung:

Die Orange abwaschen, abtrocknen, die Schale abreiben und die Frucht auspressen.

Kardamom und Piment leicht mörsern.

Glühwein, Zucker, Gewürze, Orangenabrieb und Orangensaft in einen Topf geben und erwärmen, bis sich der Zucker löst. Anschließend sirupratig einkochen lassen, durch ein Haarsieb geben, nochmals aufkochen lassen und heiß in sterile Flaschen abfüllen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.