Dienstag, 19. Dezember 2017

Frischkäse-Lachs-Rolle

So eine Pfannkuchenrolle ist ja eigentlich ein alter Hut, aber ich habe sie tatsächlich noch nie zubereitet. Bei meinem Abschiedsbüfett kam sie so gut an, dass ich mehrfach nach dem Rezept gefragt wurde. Hier ist es.

Frischkäse-Lachs-Rolle.
Frischkäse-Lachs-Rolle

Zutaten für 1 Backblech:

Für den Teig:
1 Bund Rucola, ca. 60 g, fein gehackt
5 Eier
100 ml Milch
100 ml Mineralwasser
100 g Mehl
Salz
Pfeffer

Für den Belag:
30 g getrocknete Tomaten
300 g Frischkäse
200 g geräucherter Lachs

Zubereitung:

Eier, Milch, Mineralwasser und Mehl zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf geben. 1/3 vom Rucola darauf verteilen und ggf. etwas in den Teig drücken. Bei 180°C (Umluft) 15 bis 20 Minuten backen.

Während der Pfannkuchen backt, die getrockneten Tomaten klein schneiden. Mit Frischkäse verrühren und mit Pfeffer würzen (ggf. auch salzen, aber mir sind die getrockneten Tomaten salzig genug).

Pfannkuchen aus dem Ofen nehmen und lauwarm abkühlen lassen. Mit der Frischkäse-Masse bestreichen und mit Lachs belegen. Den Rest Rucola obenauf verteilen.

Pfannkuchen von der langen Seite her fest aufrollen und fest in das Backpapier eingewickelt abkühlen lassen. Dann auswickeln, in gleichmäßige Scheiben schneiden und servieren.

Montag, 18. Dezember 2017

Schwedischer Apfelkuchen vom Blech

Diesen Kuchen rissen mir meine Kollegen beim Abschieds-Gabelfrühstück aus der Hand, so lecker war er! Er ist unwahrscheinlich saftig - kein Wunder, werden doch zwei Kilo Äpfel verarbeitet. Die Äpfel habe ich einfach von der Küchenmaschine raspeln lassen, anstatt sie in Scheiben zu schneiden - ich hatte für das Gabelfrühstück schon genug zu schnibbeln.

Schwedischer Apfelkuchen vom Blech.
Durch die Zimt-Zucker-Mischung bekommt der Kuchen eine schöne Kruste, und die gehobelten Mandeln sorgen für zusätzlichen Crunch.

Schwedischer Apfelkuchen vom Blech

Zutaten für 1 Blech:

250 g weißer Zucker
250 g Butter
5 Eier
1 TL Vanillezucker
350 g Mehl
1 Pckg. Backpulver
2 kg Äpfel
ca. 50 g Zimt und Zucker
200 g Mandeln, gehobelt

Zubereitung:

Äpfel schälen und in feine Scheiben schneiden. Butter in einer Schüssel schaumig rühren. Zucker und Vanillezucker einstreuen und weiter rühren. Anschließend ein Ei nach dem anderen unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, nach und nach in die Eiermasse sieben. Nun die Apfelscheiben unter den Teig heben.

Teig auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Backblech streichen. Bei etwa 160° (Umluft) in den Backofen geben. Nach ungefähr 20 Minuten Zimt und Zucker sowie die Mandeln über den Kuchen streuen. Nach insgesamt 50 Minuten sollte der Kuchen gar sein (Stäbchenprobe).

Quelle: Süß und selig

Sonntag, 17. Dezember 2017

Honig-Gewürzkuchen vom Blech

Dieses Rezept begleitet mich schon seit den frühen 1990ern, aber diesmal habe ich den Kuchen endlich so hinbekommen, dass ich zufrieden bin. Ich tat mich immer mit der Zugabe der Dickmilch schwer.

Im Originalrezept, das aus einem Anzeigenblättchen stammt, steht nämlich "1 Becher" als Mengenangabe. Wenn ich überhaupt Dickmilch im Supermarkt finde (die scheint keiner mehr zu essen), kommt sie in einem 400 g-Becher. Das ist schlichtweg zu viel. Doch, ich weiß, es gibt auch Dickmilch in 200g-Bechern, aber seit Jahrenden schon nicht mehr in den Läden, in denen ich einkaufe (und das waren seit den frühen 1990er Jahren einige).

Dieses Mal gab ich die Dickmilch esslöffelweise dazu, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fiel, und siehe da: Es klappte. Endlich war mir der Kuchen nicht zu feucht!

Honig-Gewürzkuchen vom Blech.
Dieses Rezept nimmt am Weihnachtszauber 2017 teil.

Honig-Gewürzkuchen vom Blech

Zutaten für 1 Blech:

125 g Butter weich
250 g Honig
4 Eier
2 EL Kakaopulver
4 - 5 EL Dickmilch
1 Pck. Lebkuchengewürz (ich nehme am liebsten das von Staesz)
500 g Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Rum
1 TL Hirschhornsalz
250 g Puderzucker
Rum oder Wasser für den Puderzuckerguss
ggf. essbare weihnachtliche Deko

Zubereitung:

Das Hirschhornsalz in 1 EL Rum auflösen.

Butter und Zucker sehr schaumig schlagen, dann nach und nach unter Rühren Eier, Kakao, Lebkuchengewürz, Mehl und Backpulver unterrühren. Die Dickmilch esslöffelweise zugeben – so viel Dickmilch nehmen, dass der Teig schwer reißend vom Löffel fällt. Das aufgelöste Hirschhornsalz durch ein Sieb geben und ebenfalls unterrühren.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und etwa 25 Minuten bei 180°C (Umluft) backen.

Den Kuchen erkalten lassen und mit Puderzuckerguss überziehen. Wer mag, nimmt dafür etwas Rum.

Samstag, 16. Dezember 2017

Winterliches Gabelfrühstück zum Büro-Abschied

Gestern hatte ich meinen letzten Arbeitstag im alten Team. Da die Woche sehr voll war mit zwei abendlichen Weihnachtsfeiern und einem Mittagessen, legte ich die Einladung zu meiner Verabschiedung auf den Montag, den einzigen Arbeitstag ohne "Ess-Termine" in der Woche.

Butternuss-Feta-Törtchen.
Hier entscheidet der, der geht, ob und was er zur Verabschiedung macht - ich hätte also auch sang- und klanglos gehen können, aber das ist nicht mein Stil, zumal ich die ganze Bande ja doch sehr mag und vermissen werde (okay, mit Abstrichen).

Kulinarische Resteverwertung: Herbst-Salat im Glas.
Da ich körperlich sehr runter bin, überlegte ich, den Lieblings-Caterer zu engagieren, aber als dann klar war, dass meine Verabschiedung an einem Montag stattfindet, dachte ich mir, das schaffe ich auch selbst.

Auf's Büfett kamen

Herbst-Salat
Köfte (Also Häckbällchen. Im Prinzip)

Zum zeitlichen Ablauf: Sonnabend war ich eine Stunde in der Küche, bereitete Köfte und Gewürzkuchen zu. Außerdem garten die gewürfelten Süßkartoffeln und unser Abendessen im Backofen - dank Umluft können da ja mehrere Bleche gleichzeitig rein. Bevor ich ins Bett ging, überzog ich den Kuchen mit Puderzucker und Dekozeugs. Im Nachhinein hätte ich besser noch mehr gemacht, denn am nächsten Tag befand der Gatte, er müsse Küche und Wohnung aufräumen, während ich in der Küche war ...

Rote-Bete-Tarte.
Sonntag schlappte ich um 11 Uhr in die Küche und begann mit der Zubereitung der Frischkäse-Lachs-Rolle. Während die auf dem Balkon kühlte, machte ich mich an die Börek, und dann kam dass Schnitzelwerk der Küchenmaschine zum Einsatz: Anstatt nämlich zu würfeln, warf ich jeweils Äpfel, Zwiebeln, Rote Bete und Kürbis in den Schnitzeler (den ich natürlich zwischendrin immer wieder reinigte). Zum Nachmittagstee war dann der Apfelkuchen ausgekühlt und konnte verkostet werden. Der Herbst-Salat war übrigens reine Resteverwertung. Gegen 19 Uhr war alles fertig, inklusive geschnibbeltem Gemüse für die gekauften Dips (und der Köchin). Beim Fernsehen machte ich dann noch die Wimpel für's Büfett, damit jeder weiß, was er isst.

Zwei Sorten Kuchen.
Gelagert wurde alles gut eingetuppert in zwei Ikea-Taschen auf dem Balkon - es war ja kalt genug, so dass ich nicht den Kellerkühlschrank nehmen musste. Die Tarte transportierte ich in der Form und schnitt sie erst im Büro auf. Das war auch ganz gut so, denn als ich für einen illegal wendenden Lkw eine Vollbremsung machen musste, segelte sie durch's Auto (ebenso wie der gefüllte Kürbis, der dick in Frischhaltefolie eingewickelt war).

Börek und Köfte.
Im Büro war ich dann gut eine Stunde mit Aufbau und Anrichten beschäftigt. Da ich unsere Büro-Küche kenne, nahm ich von zu Hause ein scharfes Messer und einen Tortenheber mit, außerdem Frischhaltefolie, Seidenpapier für die Tischdeko und Servietten. Gläser, Teller und Besteck gibt es ausreichend im Büro.  

Lachs-Frischkäse-Rolle.
Transport und Aufbau waren fast anstrengender als das eigentliche Kochen. Normalerweise hätten mir die Fahrer dabei geholfen, aber die waren im Einsatz. Dadurch konnte ich aber die Firmenparkplätze am Übergang zum Büro zum Ausladen nutzen, musste also nicht zwei Ikea-Taschen durch's große Parkhaus schleppen.

Kürbis-Hummus mit Gemüse- und Knabbersticks.
Wie bei mir üblich, war das Büfett saisonal. Zugeständnis an die Kollegen waren die Gemüsesticks und Tomate-Mozzarella-Sticks, die es es bei mir normalerweise nicht zu dieser Jahreszeit gibt, aber ich wusste von der Organisation einer Veranstaltung im Januar, dass beides für die Kollegen unbedingt auf ein Büfett gehört, ebenso wie Hackbällchen (und Köfte sind ja nichts anderes). Lustigerweise wurden die Sticks dann aber kaum angerührt. Ansonsten wurde alles ziemlich restlos aufgefuttert.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Mohn-Apfelkuchen mit Schmandguss

Jüngst erzählte der Gatte, er habe beim Kaffee mit seiner Mutter Apfelkuchen mit Mohn und Schmand serviert bekommen. Diese Kombi wollte ich auch mal probieren, also buk ich kurzerhand einen.

Mohn-Apfelkuchen mit Schmandguss.
Der Kuchen sollte mindestens vier Stunden auskühlen - er ist also nichts für den schnellen Kuchenhunger.

Gleich wird er angeschnitten, der Mohn-Apfelkuchen mit Schmandguss.
Mohn-Apfelkuchen mit Schmandguss

Zutaten für eine 26er Springform:

6 Eier
150 g Mehl
250 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
75 g kalte Butter, in Flocken
1 - 2 EL kaltes Wasser
250 ml Milch
200 g gemahlener Mohn
200 g Schmand
1 EL Stärke
1 Vanilleschote, das Mark davon
6 Äpfel
3 EL Semmelbrösel
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Milch aufkochen und Mohn, 100 g Zucker, 1 EL Vanillezucker und 1 Prise Salz einrühren. Unter Rühren nochmals aufkochen, 2 bis 3 Minuten köcheln und vom Herd ziehen. Abkühlen lassen, dabei öfter umrühren.

1 Ei trennen. Mehl, 75 g Zucker, 1 EL Vanillezucker, 1 Prise Salz, Butter, 1 Eigelb und 1 bis 2 EL kaltes Wasser zu einem glatten Mürbteig verkneten (das Eiweiß brauchst Du später noch).

Eine Springform mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl ausstäuben, dann den Teig darin ausrollen (hier freue ich mich immer wieder, dass ich mir vor Jahrenden mal einen konischen Teigroller* zulegte). Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Springform etwa 30 Minuten kalt stellen.

Schmand, 3 Eier, Stärke und 75 g Zucker verrühren. Die Äpfel waschen, schälen, halbieren und entkernen, mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und mit 2 Eiern unter die Mohnmasse rühren.

Form aus dem Kühlschrank nehmen und den Mürbeteigboden mit Semmelbrösel bestreuen. Die Mohnmasse darauf verteilen und glatt streichen. Die Äpfel mit der Schnittfläche nach unten nebeneinander kreisförmig hineinsetzen und leicht in die Mohnmasse drücken. Den Schmandguss vorsichtig über die Birnen gießen und in den Backofen schieben.

 Bei 160° C Umluft etwa 70 bis 80 Minuten backen, dabei den Kuchen nach etwa 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen, mit einem Messer vom Springformrand lösen und in der Form ca. 4 Stunden auskühlen lassen. Aus der Form lösen und den oberen Rand mit Puderzucker bestäuben

Quelle / *Affiliate link

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Salat mit Pilzen, Radieschen und Butternut-Kürbis

Shiitake esse ich sehr gerne - wenn ich sie denn mal bekomme. Normalerweise muss ich sie durch Champignons ersetzen, so auch in diesem Fall.

Salat mit Pilzen, Radieschen und Butternut-Kürbis.
Und wie bei diesem Salat schaffte ich es wieder mal nicht, Radieschen so anzubraten, dass sie ihre Farbe behalten. Langsam glaube ich, das geht gar nicht.

Salat mit Pilzen, Radieschen und Butternut-Kürbis

Zutaten für 2 Portionen

300 g Champignons
1 Bund frische Radieschen
1/4 Butternut-Kürbis (alternativ: Hokkaido)
20 g weißer Sesam
2 Frühlingszwiebeln
2 EL Erdnussöl
5 EL Sojasauce
1 Knoblauchzehe
1 EL Honig bzw. Aganvendicksaft, wenn's vegan werden soll
1 TL Sesamöl
2 EL Reisessig

Zubereitung:

Pilze in Scheiben schneiden und beiseite stellen. Radieschengrün entfernen, beiseite legen. Radieschen putzen und dreiteilen. Schale des Butternutkürbis entfernen und den Kürbis in feine Spalten hobeln. Frühlingszwiebeln in feine Ringe Schneiden.

Shiitakepilze in etwas Erdnussöl 5 Minuten lang scharf anbraten, dabei immer wieder durchschwenken. Radieschen und Kürbis dazugeben und für 2 Minuten mit anschwitzen. Alles in eine Salatschüssel geben und beiseite stellen. Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösen, bis die Körner zu springen beginnen.

Sesamöl, Sojasauce, Reisessig und Honig in einem Gefäß zusammen aufmixen. Knoblauch fein hacken, zum Dressing geben und einige Minuten stehen lassen. Etwas vom Radieschengrün abwaschen, kleinzupfen und zum Gemüse geben. Dann das Dressing darüber gießen und untermischen. Portionen auf dem Teller anrichten und mit Sesam und Frühlingszwiebelringen garnieren.


Quelle: Schlaraffenwelt

Dienstag, 5. Dezember 2017

Sharlotka mit Marzipan (Werbung / Produkttest)

Als die Alleskörner im Rahmen der Kampagne des Verbands der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft anfragten, ob ich Lust hätte, Haferprodukte zu testen, sagte ich spontan zu, denn Hafer hat in unserem Speiseplan seinen festen Platz, nicht nur in Form von Overnight Oats oder Schmelzflocken. Ohne die Anfrage wäre ich nicht auf die Idee gekommen, Haferflockenmehl auszuprobieren.

Doch, doch, da sind auch Äpfel im russischen Apfelkuchen. 
Zum Glück kam ich vor der Zubereitung auf die Idee, mal nach Haferflockenmehl zu googlen, denn mir war nicht klar, ob ich das Mehl alleine verwenden kann oder nicht, und auf der Verpackung des getesteten Produkts fehlte diese Info. Im Hinterkopf leuchtete "Hafer = glutenfrei" auf. Hafer ist nicht glutenfrei, wird aber manchmal von Glutenintoleranten  besser vertragen. Normalerweise ersetzt man etwa ein Drittel des Mehl durch Hafer.

Ich backe üblicherweise mit einer selbstgemachten Weizen-Dinkelvollkorn-Mehlmischung und habe hier ein Drittel durch Haferflockenmehl ersetzt. Der Teig ist kompakter als sonst und schmeckt intensiver.

Haferflockenmehl kannst Du übrigens ganz schnell selbst machen: Einfach Haferflocken in einer Küchenmaschine mahlen.

Sharlotka mit Marzipan

Zutaten für eine 26er Springform:

4 - 8 säuerliche Äpfel (je nach Größe), Sorte nach Geschmack (meine kommen aus Mudderns Garten, und trotz Pomologenbesuchs wissen wir nicht, welche Sorte da wächst ...)
Saft einer halben Zitrone
4 Eier
100 g brauner Zucker
100 g Weizen-Dinkelvollkorn-Mehlmischung
50 g Haferflockenmehl
2 TL Backpulver
1 Vanilleschote, das Mark davon
1 EL Zimt
100 g Marzipanrohmasse, fein gerieben

Butter / Mehl für die Springform (alternativ Backpapier*)

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Dann mit Zitronensaft benetzen, damit sie nicht braun werden, und in die gebutterte und gemehlte Backform schichten. Mir war diesmal nach viereckig, aber eine normale Springform tut’s auch.

Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren und dann die restlichen Zutaten hinzugeben. Den Teig über die Äpfel gießen und die Scharlotka bei 160°C (Umluft) etwa 30 Minuten backen, bis sie goldbraun ist (Stäbchenprobe).

Quelle: Schön und fein

* Affiliate links:

Freitag, 1. Dezember 2017

In Hamburg um die Welt: Afghanistan - Helms Lounge

Wenn E. und ich uns im Archäologischen Museum in Harburg treffen, kehren wir auf ein Heißgetränk in der Helms-Lounge ein.

Was angesichts von Frühstücks- und Kaffee- und Kuchenangebot kaum wahrnehmbar ist: Die Helms-Lounge ist eigentlich ein afghanisches Restaurant, allerdings ohne die übliche Orient-Einrichtung. Stattdessen ist die Möblierung loungig-stylisch.

Mir ist das Lokal ein wenig zu kühl und kahl, was aber auch an der großen Fensterfront und den beiden Eingangstüren liegt - irgendwo zieht's immer, und ich bin meistens ziemlich fröstelig.

Pekaure Katschalu.
Jüngst probierten wir dann mal die afghanische Küche aus. Wir entschieden uns für Pekaure Katschalu, Kartoffelscheiben in Gewürzteig gebacken mit Salat und zweierlei Chutney, sowie für Borani banjan, Auberginen mit Tomaten und Joghurt. Beides schmeckte gut und machte Lust auf mehr.

Borani banjan.
Was gar nicht ging, war das Fladenbrot, das die Borani banjan begleitete. Kennst Du diese Aufback-Pita, die's im Supermarkt gibt? Genauso schmeckte das Fladenbrot - nur leider nicht aufgebacken ... Da gibt es doch sicher einen besseren Lieferanten.

Kulinarisch gibt es noch einiges zu entdecken.
Mehr zur Reihe "In Hamburg um die Welt" gibt es unter diesem Link.