Dienstag, 18. Juli 2017

Nachgekocht: Gegrilltes Hähnchen in Cachaça-Marinade

Endlich kam bei uns mal wieder ein Huhn auf den Grill. Dadurch, dass ich zurzeit nicht im Einkaufszentrum arbeite, kann ich nicht mal eben schnell in der Mittagspause zum Schlachter, um zum Dorfschlachter kommen wir nur sonnabends, wenn wir nicht zu lange schlafen. Da wird dann gleich auf Vorrat eingekauft und eingefroren, nur von ganzen Hühnern passen nicht so viele in den kleinen Tiefkühler.

Gegrilltes Hähnchen in Cachaça-Marinade.
Die Hühner vom Schlachter oder auch von der Hühnerfrau auf dem Wochenmarkt reichen uns für vier Portionen. In der Regel gibt es an einem Tag das Huhn mit Beilagen und nächsten Tag das kalte, abgepulte Fleisch mit Salat oder als Hühnerfrikassee.

Gegrilltes Hähnchen in Cachaça-Marinade

Zutaten für 2 bis 4 Portionen:

1 EL Kreuzkümmel
1 Limette
200 ml Apfelsaft
200 ml Orangensaft
200 ml Cachaça
Chiliflocken
4 EL brauner Zucker
1 ganzes Hähnchen
Rapsöl
Thymian
Salz

Zubereitung:

Den Kreuzkümmel in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis er duftet, dann in einem Mörser zermahlen. Die Limette abwaschen und in feine Scheiben schneiden. Beides zusammen mit dem Apfelsaft, dem Orangensaft, dem Cachaça, dem Zucker und den Chiliflocken in eine große Schüssel geben und verrühren.

Das Rückgrat des Hähnchen entfernen. Dazu mit einer Geflügelschere auf beiden Seiten des Rückgrates entlang schneiden. Das Hähnchen aufklappen und in die Schüssel in die Marinade legen. Die Schüssel abdecken und für mindestens 4 Stunden kühl stellen.

Den Grill für direkte mittlere Hitze vorbereiten.

Das Hähnchen aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Die Hautseite mit etwas Öl einpinseln und mit Chiliflocken, etwas Thymian und Salz bestreuen. Dann mit der Knochenseite nach unten auf den Grill legen, den Deckel schließen und ca. 20 Minuten grillen. Wenden, und ca. 10 Minuten auf der Hautseite grillen. Anschließend abermals wenden, mit der etwas Marinade bepinseln und bei geschlossenem Deckel weitere 5 Minuten grillen.

Dann sofort servieren. Dazu passen Rosmarinkartoffeln und ein fruchtiges Chutney.

Quelle: Man kann's essen

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