Sonntag, 9. Oktober 2016

Kuchen mit Joghurt und Mohn

Der Gatte liebt Mohnkuchen und behauptet, ich backe ihm nienich welchen. So stimmt das ja nun nicht, nur hat der Gatte oft keine Lust auf Kuchen, wenn ich gebacken habe, und dann kommt der Kuchen eben wieder mal mit ins Büro. Deswegen behauptet der Gatte, ich backe immer für andere.

Jüngst bekam der Gatte einen Mohnkuchen für sich ganz alleine. Ich fand nämlich zufällig Dampfmohn* bei Edeka. Eigentlich muss ja Mohn erst gemahlen werden, damit er sein volles Aroma entfaltet, aber ich spare mir diesen Schritt meistens, weil ich zu faul zum Mahlen bin und selten gemahlenen Mohn im Supermarkt finde.

Kuchen mit Joghurt und Mohn.
Nun gibt es zwar überall "Mohnback"*, aber der enthält neben ganzen 33% Blaumohn auch noch Zucker, Wasser, modifizierte Stärke, Geliermittel (Pektine), Aroma (enthält Milchzucker), Konservierungsstoff (E 202), Säuerungsmittel (Citronensäure) und Spuren von Weizen. Das möchte ich nicht.

Dampfmohn* bzw. gemahlener Mohn hingegen enthält 100% Mohn, sonst nichts, aber ich bekomme ihn nicht überall. In großer Menge einkaufen und einfrieren ist eine Möglichkeit, wenn der Tiefkühler zufällig gerade mal leer ist (im Moment ist er es nicht). Praktischerweise sind auf den Beutel des Aga-Dampfmohns auch gleich noch Rezepte abgedruckt.

Wenn ich mit Joghurt backe, nehme ich welchen mit möglichst hohem Fettgehalt. Normalerweise wohnt wenigstens ein Becher Hansano Bulgaria im Kühlschrank. Der ist stichfest und nicht wässerig wie die kastrierten fettreduzierten joghurtähnlichen Produkte. Ich will schließlich Kuchen und keine Suppe.

Kuchen mit Joghurt und Mohn.
Wenn ich keinen Joghurt von Hansano bekomme, schaue ich, ob ich welchen von einer Meierei aus dem Umland bekomme. Diesmal fiel meine Wahl auf "Traum von Eiderstedt" der Osthusumer Meierei.

Kuchen mit Joghurt und Mohn

Zutaten für eine 26er Springform
200 g Dampfmohn / gemahlener Mohn*
3 Eier
200 g weißer Zucker
200 g Mehl
200 g Joghurt
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
ggf. Marmelade zum Glasieren und Puderzucker

Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen und in eine gefettete Springform geben.

Im Ofen ca. 35 Minuten bei 170°C  (Umluft) backen.

Nach dem Abkühlen nach Geschmack mit Marmelade glasieren und / oder mit Puderzucker bestäuben.

Dieser Kuchen bleibt mehrere Tage schön saftig, vor allem, wenn er glasiert ist.

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Donnerstag, 6. Oktober 2016

Kartoffel-Wurzel-Pfanne mit Apfel und Beifuß

Ich mag Gerichte, die man leicht vegan zubereiten kann, und vegetarische Gerichte, die auch als Beilagen für mehrere Esser serviert werden können. Gerade, wenn Gäste mit unterschiedlichen Essgewohnheiten kommen, ist das praktisch.

Kartoffel-Wurzel-Pfanne mit Apfel und Beifuß
So ist dieses Gericht für uns schon mal ein vegetarisches Hauptgericht für zwei oder eine Beilage zu Klopsen, Leberkäse oder Grützwurst für vier.

Kartoffel-Wurzel-Pfanne mit Apfel und Beifuß

Zutaten für 2 bis 4 Portionen:

100 g Zwiebeln
750 g Kartoffeln
500 g gelbe Wurzeln
50 g Butter (Öl für ein veganes Essen)
2 EL Beifuß, getrocknet
125 ml Gemüsebrühe
1 säuerlicher Apfel
1 Prise Zucker
Salz
weißer Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebeln pellen und würfeln. Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und würfeln.

Die Zwiebelwürfel in der Butter bei milder Hitze glasig anbraten, dann Kartoffeln und Möhren dazu geben und bei stärkerer Hitze ebenfalls anbraten. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und dem Beifuß würzen. Die Brühe dazu gießen. Zugedeckt bei milder Hitze 15 Minuten dünsten, dabei ab und zu vorsichtig wenden.

Den Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Apfelwürfel über das Gemüse streuen und alles noch ein paar Minuten dünsten. Die Apfelwürfel sollen nicht zerfallen. Dann alles miteinander vermischen, nochmal abschmecken und servieren.

Quelle: "Kochen mit Kräutern und Gewürzen" aus dem Gräfe und Unzer-Verlag - leider vergriffen.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Traunstein: Mittagspause im Brauerei-Ausschank Schnitzlbaumer

"Hier sieht's aber nett aus", meinte der Gatte, als wir beim Stromern durch Traunsteins Seitenstraßen den Ausschank der Brauerei Schnitzlbaumer am Taubenmarkt passierten. Als wir dann mittags Hunger bekamen, kehrten wir dort ein.

Wir fanden einen Tisch auf der großen Terrasse, von der aus man auf die Unterstadt, das Eisenbahn-Viadukt und das Ettendorfer Kircherl blickt. Wenn man die Thomas-Bernhard-Stiege hinab stieg, kann man in der Unterstadt bis zur Hallerstiege laufen und kommod mit einem Lift zum Gasthaus in der Oberstadt fahren (nicht umsonst heißt die Stiege auch Schnitzlbaumerstiege).

Bayerischer Wurstsalat für den Gatten, Weißwurst für mich. 
Das Bier war süffig (so sehr, dass ich mir in Inzell Flaschen für Daheim besorgte, als kulinarisches Souvenir), das Essen, dessen Zutaten von lokalen und regionalen Erzeugern kommen, frisch und lecker, der Service flink. Und die Weißwürste werden auch noch nach dem Mittagsläuten serviert. Was will mensch mehr?!

Dieser Beitrag geht rüber zu "Mittwochs mag ich" bei Frollein Pfau und zu Nähfroschs Urlaubslinkparty. 

Montag, 3. Oktober 2016

Restaurant Pizzeria Massimo in Inzell

Der Gatte liebt Holzofenpizza und findet, es gibt viel zu wenig Möglichkeiten in unserer Nähe, eine gute zu essen. So mussten wir in Inzell natürlich zu Massimo, eines der ältesten italienischen Restaurants in der Region. Das Lokal fand sich ebenfalls unter den Tipps unserer Gastgeber.

Wir waren an einem Sonnabend da und kamen so in den Genuss der hausgemachten Antipasti. Die gibt es nämlich nur von Freitag bis Sonntag.

Eine kleine Antipasti-Portion für zwei.
Ich habe selten so gute Antipasti gegessen. Die waren auf den Punkt gewürzt, nicht zu ölig, genau richtig gegart ... Wir wussten da noch nicht, dass wir unseren Urlaub abbrechen müssen und wollten in der kommenden Woche wiederkommen, nur für Antipasti und Rotwein.

Das Lokal war gut besucht - wir hatten Glück, ohne Reservierung noch zwei Plätze zu bekommen - und während wir auf unser Essen warteten, sah ich einige Köstlichkeiten an mir vorbei schweben, da wir direkt am Pass saßen.

Pizza Genovese: Vegetarisch für mich.
Während des Studiums der Pizzakarte hatten wir schon überlegt, ob wir vielleicht lieber die kleinere Version nehmen sollten, entschieden uns aber dagegen. Nun ja, ich hätte ich mich vielleicht daran erinnern sollen, dass wir schon mit der kleinen Pizza vom Pizzadienst mächtig kämpfen, und bei Massimo ist selbst die kleine Pizza größer als die vom Pizzadienst.

Irgendwann sagte ich zum Gatten: "Wenn das, was die da die ganze Zeit raus tragen, die Standrad-Pizza ist, haben wir ein Problem." Der Gatte folgte meinem Blick, erbleichte und verstummte. Er nahm erst wieder Farbe an, als er realisierte, dass der freundliche Service Kartons zum Mitnehmen bereit hielt.

Pizza Capricciosa für den Gatten. Dazu gab's noch Chili-Öl zum Selberwürzen.
Was soll ich sagen? Die Pizza schmeckt auch am nächsten Abend kalt ...

Dieser Beitrag geht zu Nähfroschs Urlaubslinkparty und zu Zwergstückes Montagsfreuden.

Sonntag, 2. Oktober 2016

Metzgerei-Gasthof Hirschbichler in Inzell

Als ich nach einem Urlaubsort in Bayern suchte, sagte Inzell mir sofort zu, denn der Ort wirbt auf seiner Homepage damit, dass er zwei Dorf-Metzgereien hat, wo Tiere aus artgerechter Haltung aus der Region vor Ort geschlachtet werden - was will mensch mehr?!

Unsere Gastgeber im Hotel Hubertus hatten uns ein liebevolles Begrüßungspaket vorbereitet, das unter anderem einen Stadtplan mit Restaurants, die sie empfehlen, enthielt. Darunter war auch der Metzgerei-Gasthof Hirschbichler.

Beim Essen sind der Gatte und ich uns einig, beim Bier nicht. Für ihn gab's Dunkles, für mich Helles. 
Als wir dort essen gingen, feierte die Metzgerei gerade ihr sechzigjähriges Jubiläum mit einer Ausstellung und Musik. Wir hatten Glück, den letzten freien Tisch zu ergattern und verbrachten einen vergnüglichen Abend bei gutem Essen und süffigem Bier.

Rumpsteak mit Rösti und Gemüse.
Gerne hätte ich in den nächsten Tagen beim Metzger Salami und Schinken für die Brotzeiten auf den Wandertouren der kommenden Woche eingekauft, aber wir mussten unseren Urlaub ja leider früher als geplant beenden.

Dieser Beitrag geht zu Soulsisters Sonntagsglück und zu Nähfroschs Urlaubslinkparty.

Donnerstag, 29. September 2016

Baba au rhum mit Rumtopf und Sahne

Letztens sprachen Schwiegermutter und Tante wieder davon, wie gerne sie früher Baba au rhum aßen und dass es das heute ja gar nicht mehr gibt. Also servierte ich Baba au rhum, diesmal nach einem Rezept von Julia von "Chestnut and Sage".

Ihr Rezept ist simpler als meins, was gut passte, da ich den Rumtopf, den der Gatte vor einigen Sommern mal ansetzte, dazu servieren wollte. Da hätten mich Rosinen und viele Aromen im Kuchen nur gestört.

Für den Rumtopf habe ich kein Rezept - der Gatte setzte ihn aus der Lamäng an, weil er endlich mal wieder diesen Klassiker genießen wollte. Falls Du keinen fertigen Rumtopf* kaufen möchtest, schau mal bei der Rumtopf-Reise von Frau Wolkenfee vorbei oder in der Koch-Wikipedia.

Baba au rhum mit Rumtopf und Sahne.
Ich habe keine Baba au rhum-Form*, sondern nahm eine Sechser-Guglhupfform*. Alternativ gehen auch Dariol- oder Timbaleförmchen* oder ein Muffinblech.

Baba au rhum mit Rumtopf und Sahne

Zutaten für 15 kleine Küchlein oder eine 20 cm-Form:

Für den Hefekuchen
200 g Mehl
15 g frische Hefe
20 g Zucker
4 g Salz
Mark einer Vanilleschote
2 Eier
50 g Butter

Für den Sirup:
200 ml Wasser
200 g Zucker
100 ml Rum aus dem Rumtopf

Außerdem:
200 ml Sahne
2 EL Vanillezucker
Rumtopffrüchte

Zubereitung:

Butter schmelzen und abkühlen lassen, bis sie lauwam ist. Mehl, Hefe, Zucker, Salz und Vanillemark vermengen. Eier und die abgekühlte Butter dazu geben und einen homogenen Teig herstellen. Evtl. noch etwas Mehl dazu geben, wenn der Teig zu flüssig ist. Für mich hat Hefeteig die richtige Konsistenz, wenn er sich wie ein Seidentuch anfühlt.

Den Teig eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Danach nochmals kneten, zu Rollen formen und in die Formen geben.

Den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen, während der Teig in seiner Form nochmal 20 Minuten geht. Dann für ca. 10 Minuten backen. In Ofennähe bleiben, denn der Teig kann ratzfatz durch sein, und bei größerer Form die Backzeit verlängern (Stäbchenprobe).

In der Zwischenzeit den Rum-Sirup vorbereiten. Dafür das Wasser mit dem Zucker aufkochen und so lange simmern lassen, bis sich eine sirupartige Konsistenz einstellt. Den Rum dazu geben und alles nochmal ein wenig zusammen köcheln lassen.

Wenn die Küchlein gar sind, herausnehmen, mit einem Schaschlikspieß rundherum einstechen und mit dem Sirup tränken. Etwa drei Stunden ziehen lassen, bis der Sirup vollständig aufgesogen ist.

Sahne und Vanillezucker aufschlagen. Je ein Küchlein auf einen Teller setzen, mit Rumtopffrüchten garnieren und zusammen mit der Sahne servieren.

Quelle: Chestnut and Sage

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Mittwoch, 28. September 2016

Überbackener Tafelspitz in Rotwein-Tomaten-Sauce mit Kartoffel-Kräuter-Püree

Wer im Gedöns-Blog meiner monatlichen Zusammenfassung über die Bücher, die ich las, folgt, weiß, dass ich im August viel Vergnügen mit den Chiemsee-Krimis von Heinz von Wilk* hatte. Das war auch im September nicht anders, und inzwischen habe ich mir die Krimis gekauft.

Resteessen: Tafelspitz in Rotwein-Tomaten-Sauce, überbacken mit Kartoffel-Kräuter-Püree.
Von Wilk garniert die Fälle mit Rezepten, ist der Protagonist doch Kneipenwirt. Im ersten Band, "Chiemseejazz*", wird dieses Gericht drei rumänischen Mafiosi serviert. Mir gefiel diese andere Art, Tafelspitz zuzubereiten, auf Anhieb, denn immer nur klassisch ist doch langweilig.

Überbackener Tafelspitz in Rotwein-Tomaten-Sauce.
Dieser Beitrag geht rüber zu Shermins Lesehunger-Blogevent, denn das Gericht sprang von der Seite auf den Teller.

Kartoffel-Kräuter-Püree.
Überbackener Tafelspitz in Rotwein-Tomaten-Sauce mit Kartoffel-Kräuter-Püree

Zutaten für 6 Portionen:

Für den Tafelspitz:
6 Scheiben gekochten Tafelspitz (zum Beispiel von diesem Rezept)
500 ml passierte Tomaten
gute 125 ml trockenen Rotwein
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe, gepresst
Zucker
Salz
Pfeffer
1 kleine Zucchini, gewaschen, geputzt und feingewürfelt
ggf. etwas Tafelspitzbrühe
200 g Crème Fraîche
100 g geriebenen Emmentaler

Für das Püree:
800 g geschälte Kartoffeln, gerne mehlig-kochend
150 g Butter
150 ml Milch, erwärmt
geriebene Muskatnuss
Salz
Pfeffer
je 1 Zweig, Rosmarin und Basilikum sowie ein paar Zweige Petersilie und Schnittlauch

Zubereitung:

Für den Tafelspitz Tomaten mit Wein, Rosmarin und Knoblauch in einen Topf geben, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und auf etwa die Hälfte einköcheln lassen (wenn die Sauce zu lange eingekocht wurde, mit etwas Brühe und Wein verdünnen. Die Zucchiniwürfel zur Sauce geben, den Rosmarinzweig entfernen.

Tafelspitzscheiben in eine Auflaufform legen und mit der Sauce übergießen. Crème Fraîche und Emmentaler verrühren und auf die Sauce geben. In den Backofen geben und bei 220°C etwa 5 bis 7 Minuten überbacken, bis der Käse verlaufen ist (bei mir dauerte das knapp 15 Minuten, wobei ich am Ende noch den Grill dazuschaltete, also bleib besser am Ofen stehen).

Für das Püree die Kartoffeln kochen, das Kochwasser abgießen, mit der erwärmten Milch und der Butter stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Kräuter fein hacken und vor dem Servieren über das Püree geben. Zusammen mit dem überbackenen Tafelspitz servieren.

Reste lassen sich am nächsten Tag prima mit dem Püree überbacken.

*Affiliate links zu den Chiemsee-Krimis von Heinz von Wilk:

Dienstag, 27. September 2016

Mostschaumsuppe mit karamellisierten Walnüssen

Letztens brachte der Gatte die aktuelle "Lust auf Genuss"-Ausgabe mit und fand prompt einiges zum Nachkochen. Als wir vorgestern Gäste hatten, gab's diese Suppe als Vorspeise.

Statt der vorgeschlagenen Geflügelbrühe nahmen wir Tafelspitzbrühe, denn den Tafelspitz brauchte ich für's Hauptgericht, und die Brühe war gerade frisch da. Wenn Du Gemüsebrühe nimmst, ist die Suppe vegetarisch.

Beim Most entschied sich der Gatte für Federweißen.

Mostschaumsuppe mit karamellisierten Walnüssen (und Röstaromen).
Mostschaumsuppe mit karamellisierten Walnüssen

Zutaten für 4 - 6 Portionen:
2 Knobaluchzehen
2 Schalotten
5 EL Butter
500 ml Federweißer (oder anderen Most von Trauben, Äpfeln, Birnen oder Quitten)
750 ml Tafelspitzbrühe (oder eine andere Brühe)
2 Stangen Staudensellerie
1 Boskoop (oder einen anderen säuerlichen Apfel)
3 EL Zucker
100 g Walnusskerne
Salz
Pfeffer
200 g Schlagsahne
200 g Crème Fraîche
ggf. etwas Weißwein

Zubereitung:

Knoblauch und Schalotten abziehen und kleinwürfeln. 3 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, knoblauch und Schalotten darin glasig dünsten. Federweißen dazu gießen und zur Hälfte einkochen lassen. Brühe angießen und die Suppe etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Währenddessen Sellerie waschen, putzen, in feine Scheiben schneiden. Apfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, Apfel in feine Scheiben schneiden.

Zucker in einer Pfanne erhitzen und die Walnüsse darin karamellisieren, dann die Nüsse auf ein Szück Backpapier geben und auskühlen lassen.

Die restlichen beiden EL Butter in die Pfanne mit dem Karamell geben, das Karamell bei mittlerer Hitze unter Rühren lösen, Sellerie darin knackig dünsten, dann kurz die Apfelspalten dazu geben (das geht auch mit deutlich weniger Röstaromen als auf dem Bild oben). Mit Salz und Pfeffer würzen und bis zum Servieren beiseite stellen.

Sahne halb steif schlagen, 2 EL abnehmen und diese bis zum Servieren kaltstellen. Die übrige Sahne mit Crème Fraîche verrühren, unter die Suppe geben und alles noch etwas einkochen lassen. Abschmecken, ggf. nachwürzen. Der Gatte schmeckte noch mit etwas Weißwein ab, weil ihm die Suppe zu sauer war.

Suppe auf vorgewärmte Teller geben, dann einen Klecks Sahne, Apfel-Sellerie und Walnüssen garnieren und servieren.

Quelle: Lust auf Genuss 10/2016