Mittwoch, 30. Oktober 2013

Rezension: Der Königsberg-Plan von Alexander Weiss

Der Königsberg-Plan (eBook) (Front-Cover)
Das Bernsteinzimmer, ein Anfang des 18. Jahrhunderts für das Berliner Stadtschloss angefertigter und mit Bernsteinpaneelen verkleideter Raum, gilt zwar seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs als verschollen, beschäftigt aber bis heute die Gemüter. 1716 wurde es an den russischen Zaren verschenkt und in den Petersburger Katharinenpalast eingebaut.

1942 kam es zu einer Ausstellung nach Königsberg, wo sich seine Spur Anfang 1945 verliert.

Bis heute beschäftigt die Suche nach dem Bernsteinzimmer Wissenschaftler und Abenteurer. Aktuell wird beispielsweise in Wuppertal danach gesucht.

Anfang 1945 beginnt der packende Thriller von Alexander Weiss, „Der Königsberg-Plan“, der bis in die Gegenwart führt. Zitat aus der Verlagsinformation: „Königsberg, 1945. Die Rote Armee rüstet sich zum Sturm auf die Stadt, in der eine junge Frau fieberhaft versucht, ihre gefährliche Mission zu vollenden. Doch dabei gerät sie in die Schussline der SS … Berlin, Gegenwart. Ein mysteriöser Todesfall und ein geheimer Auftrag der Bundeskanzlerin verändern das Leben des Kunstrechtsexperten Benjamin Parker auf dramatische Weise: Gemeinsam mit der Journalistin Zoé Velázquez muss er um jeden Preis herausfinden, was damals in Königsberg geschah. So stößt er auf ein Komplott, das Deutschland in den Grundfesten erschüttert. Eine mörderische Jagd beginnt – und als Parker sich in einem bretonischen Chateau der Wahrheit nahe wähnt, kommt ein fürchterlicher Zweifel in ihm auf: War es ein Fehler, der Kanzlerin zu vertrauen?“

Weiss, wie sein Protagonist Kunsthistoriker und Jurist, der sich mit dem Aufspüren geraubter bzw. verloren geglaubter Kunstwerke und ihrer Rückgabe an die rechtmäßigen Eigentümer beschäftigt, schickt Parker und Velázquez samt einer Reihe deutscher Politiker auf 465 Seiten auf eine abenteuerliche Reise durch Berlin, die Alpen, Frankreich, die Kanalinseln und zurück. Schnell wissen sie nicht mehr, wem sie trauen können, wer Freund ist, wer Feind. 

Parker und Velázquez werden zu einigen der 130 Orte, an denen das Bernsteinzimmer vermutet wird, gejagt. Dabei absolvieren sie eine abenteuerliche Flucht aus dem Berliner Hotel Adlon, werden zu Jägern und Gejagten in den verschneiten Alpen, liefern sich einen Kampf auf Leben und Tod, der nicht nur einem deutschen Politiker das Leben kostet, auf dem Mont St. Michel, und werden fast mitsamt der Bundeskanzlerin in die Luft gesprengt. 

Der Thriller nimmt schnell Fahrt auf. Ausgebremst wird das rasante Tempo durch gelegentlich langatmige Schilderungen historischer Details zu den Kisten, in denen sich das Bernsteinzimmer befinden soll, und zur deutschen Geschichte seit 1933. Trotz gelegentlicher Längen ist das Buch durchaus packend – ich freute mich über eine Verfilmung à la Indiana Jones!

Weiss’ Figuren sind akkurat gezeichnet, die Fakten gut recherchiert. Die Jagd von Parker und Velázquez gleicht einer permanenten Achterbahnfahrt, bei der ich zwar gelegentlich den Eindruck hatte, weniger wäre mehr, weil immer noch eine neue unerwartete Wendung kommt, aber unterm Strich lautet mein Fazit: Ein packender, spannender Thriller und ein gelungenes Debüt!

Danke an BloggdeinBuch und dotbooks für das Rezensionsexemplar. 

Dienstag, 29. Oktober 2013

11. Hamburg kocht!-Treffen - Indien: Mango-Lassi nach Jamie Oliver und Miki-Lassi

Miki-Lassi.
Eigentlich wollten wir ganz viel Mango- und andere Lassi machen, aber die Mangos, die ich kaufte, waren sehr eigenwillig.

Da ich zwei Tage vor dem Kochtreffen einkaufte, nahm ich keine reifen Flugmangos, sondern welche, die noch ein wenig nachreifen sollten, und lagerte sie extra neben Tomaten und Äpfeln, damit der Reifeprozess beschleunigt wird.

Nur: Zwei Tage später waren meine beim Koch schon recht weichen Mangos knüppelhart. So was habe ich noch nicht erlebt! Wir halfen mit Zucker nach, aber mit reifen Mangos schmeckt das Lassi auf jeden Fall besser.

Aber wer braucht schon reife Mangos für ein Rezept vom kochenden Duracell-Hasen, wenn er Miki hat? Miki guckte sich in Obstschale und Kühlschrank um, brachte zusammen, was zusammengehört und machte daraus ein leckeres Lassi.

Ähnlich wie Raita auch, dient Lassi zum Abmildern von Schärfe bei Curries. Normalerweise wird Milch oder Joghurt als Basis genommen und mit Wasser verdünnt, so dass es ein Getränk gibt. Ich verzichte gerne auf das Wasser, mache Lassi nur mit Joghurt und nehme es so gerade im Sommer als trinkbare Mahlzeit mit - gut gekühlt, versteht sich.

Mango-Lassi nach Jamie Oliver

Für 4 Gläser:
250 g Joghurt
130 ml Milch
200 g Mango, geschält
wenn nötig, 4 TL Zucker zum Abschmecken

Zubereitung:

Die Zubereitung ist denkbar kompliziert: Alle Zutaten mixen.

Quelle: Turbohausfrau

Miki-Lassi

Miki-Lassi wird aus der Lamäng gemacht, mit dem, was da ist. Praktisch wären:
2-3 Bananen
2-3 Äpfel
1 Mango
Joghurt
Agavendicksaft
1 - 2 Spritzer Zitrone oder Limette

Zubereitung:

Die Früchte schälen, mit dem Joghurt pürieren und mit Agavendicksaft und Zitrone abschmecken.

Montag, 28. Oktober 2013

11. Hamburg kocht!-Treffen - Indien: Naan - fluffige Brotfladen und ein Aufruf zur Rettung des Brotes

Fluffige Brotfladen indischer Art mit schwarzem Sesam.
Ich bin bekennende Brotbackniete. Also bin ich darauf angewiesen, dass es Bäcker gibt, die gutes Brot backen, keines aus industriellen Fertigmischungen. Brot, das wirklich nach Brot schmeckt. Das Zeit braucht. Und gute Zutaten.

Bäcker, die sich beides nehmen, gibt es aber immer weniger, denn immer weniger Menschen sind bereit, für gutes Brot gutes Geld zu zahlen.

Stattdessen wird im Discounter oder Backshop Brot aus Teiglingen, die aus aller Herren Länder kommen, gekauft, oder Industriebrot im Supermarkt.

Solches Brot kommt auch bei uns auf den Tisch, denn in unserer unmittelbaren Nähe gibt es keine traditionellen Bäcker mehr. Der Gatte kauft sein Brot also meistens im Supermarkt, meint, eigentlich schmecke es ihm nicht, aber Brot vom Bäcker sei ihm zu teuer ... Ich esse wenig Brot und hole uns einmal die Woche Brot von einer Bäckereikette, aber von einer, die auf Handarbeit setzt, eigene Rezepturen entwickelt und mit mehrstuftig geführtem Sauerteig arbeitet. Und wann immer es geht, mache ich einen Umweg zu einer der kleinen Bäckereien.

Sugarprincess startete jetzt einen Aufruf zur Unterstützung traditionellen Backhandwerks, dem ich mich gerne anschließe. Deswegen findest Du auch in meinem Blog auf der rechten Seite das runde, rote Logo, das zur Seite des Vereins "Die Bäcker. Zeit für Geschmack" führt.

Blogger für gutes Brot

Naan

Zutaten für ca. 10 Personen:
1 Würfel Hefe
280 ml lauwarmes Wasser
400 gr. Mehl
2 EL Joghurt (natur)
2 TL Salz
2 EL Ghee oder Butterschmalz plus geschmolzenes Ghee oder Butterschmalz zum Bepinseln
Schwarze Sesamsamen (oder alternativ Kümmel oder Kreuzkümmel)

Zubereitung:

Hefe in dem Wasser auflösen und 10 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit Mehl in eine Rührschüssel geben, eine kleine Mulde in der Mitte eindrücken und dort Ghee, Salz und Joghurt zugeben. Jetzt das Hefe-Wasser langsam zugießen und alles schön miteinander vermengen. Wenn es ein Teigklumpen geworden ist, diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche schön durchkneten, bis der Teig eine angenehme Konsistenz hat und sich in etwa so anfühlt wie Seide.

Jetzt den Teig in einer zugedeckten Schüssel im 50 Grad warmen Backofen für mindestens eine Stunde gehen lassen. Danach den Teig noch mal ordentlich auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten. In kleine Portionen teilen, zu Kugeln formen und daraus mit den Handballen kleine circa Handflächen-große Fladen formen.

Alle Fladen auf ein Backblech legen, mit Ghee bepinseln und die Samenkörner darüberstreuen. Nochmal 30 min ruhen lassen, bevor es bei rund 200 Grad in den vorgeheizten Ofen geht – wenn möglich, den Grill einschalten und die Fladen gut im Auge behalten. Sobald sie braun werden, 1 x wenden und schon sind sie fertig. Dauert bei so kleinen Fladen etwa fünf Minuten.

Quelle: German Abendbrot

Sonntag, 27. Oktober 2013

11. Hamburg kocht!-Treffen - Indien: Granatapfel-Raita

Granatapfel-Raita.
Raita ist für mich bei indischen Essen unverzichtbar.

Ich bin ein Mädchen.

Ich esse nicht scharf.

Gibt es Curries, stelle ich sicherheitshalber eine Schale Joghurt auf den Tisch. Raita ist die elegantere Variante: Der Joghurt wird mit allerlei Zutaten zu einer Beilage oder zu einem Dip, lindert aber immer noch die Schärfe eines Curries, wenn es notwendig ist.

Granatapfel-Raita

Zutaten:

1/2 Granatapfel
250g griechischer Joghurt (10% Fett)
2 Frühlingszwiebeln
1cm Ingwer
1 rote Chilischote
1/2 TL Kurkuma
Salz
1/4 TL Zucker
1-2 Stängel glatte Petersilie

Zubereitung:

Den Granatapfel entkernen.

Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in dünne Ringe schneiden. Ingwer schälen und fein reiben.

Chilischote waschen, längs aufschlitzen, Kerne entfernen und die Chilischote in dünne Ringe schneiden.

Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Petersilienblätter fein hacken.

Frühlingszwiebeln, Ingwer, Chili, Petersilie und Granatapfelkerne mit dem Joghurt vermengen, mit Kurkuma, Salz und Zucker würzen.

Quelle: Schöner Tag noch

Samstag, 26. Oktober 2013

11. Hamburg kocht!-Treffen - Indien: Chicken Vindaloo

Rechts unten: Chicken Vindaloo.
Angesichts der Mengen an Hühnern, die wir beim indischen Kochtreffen verzehrten, hätte ich das Vindaloo gerne mit Schwein oder Lamm gemacht. Aber die Mehrheit bestand auf Huhn. Die Hühnerfrau auf dem Markt freute es.

Beim Vindaloo wird einmal mehr die wechselhafte Geschichte Indiens deutlich. Die persischen Einflüsse beispielsweise zeigen sich beim Biryani. Das Vindaloo ist portugiesisch inspiriert: Es entstand in Goa, das 450 Jahre eine indische Kolonie Portugals war.

Die Portugiesen brachten nicht nur das Schweinefleisch mit, sondern auch die Technik des Marinierens in Wein, Essig oder Gewürzen. Traditionell wird ein Vindaloo mit Schweinefleisch zubereitet, während die Zubereitung mit Lamm oder Huhn eher bei Hindus und Muslimen verbreitet ist.

Vindaloo ist eine schärfere Curry-Variante (also eher nichts für mich), die oft mit Kartoffeln serviert wird. Wir aßen Reis dazu.

Chicken Vindaloo

Zutaten für 2 Portionen:

500 g Hähnchenbrustfilet, in mundgerechten Stücken
Salz
Curcuma
3 rote Chilis
3/4 TL schwarzer Pfeffer
1/8 TL Senfsaat
1/8 TL schwarzer Kreuzkümmel
2 Nelken
1 kleines Stück Zimt
1 grüne Kardamomkapsel
1 EL Ingwer, fein gehackt
1 EL Knoblauch, fein gehackt
5 Cashewnüsse, in Wasser eingeweicht
5 Rosinen
1 große Tomate, gehackt
1 große Zwiebel, fein gehackt
Koriandergrün
ca. 200 ml Wasser

Zubereitung:

Die Hühnerstücke mit ein bisschen Salz und Curcuma marinieren und für 30 Minuten beiseite stellen.

Chilis mit Pfeffer, Senfsaat, Kreuzkümmel, Nelken, Zimt sowie Kardamom mit ein bisschen Wasser zu einer Gewürzpaste verarbeiten. Die abgetropften Cashews mit den Rosinen fein mörsern.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln zufügen und anbraten, bis sie goldbraun sind, dann Knoblauch und Ingwer zufügen. Kurz anbraten, die Gewürzpaste zugeben und braten, bis sich das Öl trennt.

Tomaten unterrühren und nach 2 Minuten das Huhn zugeben. Wasser zugeben und salzen.
Zugedeckt auf mittlerer Hitze köcheln, bis das Huhn durch ist.

Cashew-Rosinen-Paste zugeben und mit gehacktem Koriandergrün bestreut servieren.

Quelle: Foodina

Freitag, 25. Oktober 2013

11. Hamburg kocht!-Treffen - Indien: Mattar Paneer – Erbsen-Curry mit Käse

Mattar Paneer.
Mattar Paneer ist ein typisches Gericht für den Punjab, also Nordindien: Erbsen und Frischkäse in einer Tomatensauce. Es ist echtes Fast Food, denn sogar der benötigte Frischkäse lässt sich flugs selbst herstellen.

Wie beim Chicken 65 auch, verzichtete ORsy auf den Kauf der Ingwer- und Knoblauchpaste, sondern pürierte gleich etwas mehr, so dass wir auch für dieses Gericht genug Paste hatten. Das Pürieren geht schnell, spart Geld und ist frei von überflüssigen Zusatzstoffen.

Mattar Paneer – Erbsen-Curry mit Käse

Zutaten für 2 Portionen:

150 g Paneer, gewürfelt
125 g Erbsen (TK und nicht aufgetaut - unsere waren aufgetaut, was der Farbe nicht gut bekam)
1 Zwiebel, fein gehackt
400 ml Tomatenpürree
½ TL Zucker
½ TL Ingwerpaste
½ TL Knoblauchpaste
1 TL Kreuzkümmelsaat
1 TL schwarze Kreuzkümmelsaat
1 TL getrocknete Bockshornkleeblätter
1 TL Chilipulver
1 EL Koriandersaat, gemahlen
1 TL Garam Masala
60 ml Sahne
Rapsöl
Salz
Koriandergrün, gehackt

Zubereitung:

Reichlich Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Paneer rundherum leicht bräunen, dann beiseite stellen.

In der gleichen Pfanne kurz Kreuzkümmel und schwarzen Kreuzkümmel anrösten, bis sie leicht rötlich sind. Dann die Zwiebel, Ingwer- und Knoblauchpaste zufügen und anschwitzen, bis die Zwiebeln weich sind. Erbsen und Tomatenpürree zugeben und kurz köcheln, dann Garam Masala, Korianderpulver, Chilipulver, Bockshornkleeblätter, Zucker und Salz unter-rühren. Für 5 Minuten sanft köcheln lassen.

Sahne sowie den gebratenen Paneer zugeben und auf kleiner Hitze köcheln, bis sich das Öl leicht absetzt.
Koriandergrün unterheben und servieren.

Quelle: Foodina

Donnerstag, 24. Oktober 2013

11. Hamburg kocht!-Treffen - Indien: Paneer - Frischkäse flott selbstgemacht

Paneer mit Marillen-Essig,
Macadamia-Öl und Fleur de Sel.
Boah, was hatte ich für einen Respekt vor der Herstellung von Paneer! Ich dachte, das ist bestimmt voll dolle kompliziert, diesen indischen Käse zu machen. Nö, das ist voll dolle einfach - so einfach, dass ich es inzwischen sogar in Frühschichtwochen schon morgens um sechs vor dem ersten Kaffee mache und Paneer mit ins Büro nehme.

Okay, eigentlich soll Paneer über Nacht beschwert im Kühlschrank abtropfen und fest werden, aber er schmeckt auch nicht ganz so fest.

Paneer ist nicht nur lecker, sondern auch eine Möglichkeit, Milch zu verwerten, wenn Du zu viel gekauft hast und sie nicht einfrieren magst oder kannst.

Inzwischen sind nicht nur Teile der Hamburger Kochgruppe von Paneer begeistert, sondern auch Kollegin Zwei, die überlegt, wie sie Paneer mit Salz und Kräutern herstellen kann. Ich bin gespannt.

Im Vorfeld des Kochtreffens überlegten wir, ob jede Milch zur Herstellung von Paneer geeignet ist oder nur Rohmilch. Grundsätzlich kannst Du jede Milch nehmen. Ich verwende frische Vollmilch, einfach, weil ich die am Liebsten mag. ESL- oder H-Milch kaufe ich höchstens für den Büro-Kaffee.

Bei der Käseherstellung bleibt viel Molke übrig. Die zu entsorgen, finde ich schade. Eine meiner Kochgruppen meint, aus der bei der Paneerherstellung entstehenden Molke kann Ricotta gemacht werden. Das werde ich auf jeden Fall probieren (und hier davon berichten).

Paneer mit Fleur de Sel gewürzt.
Paneer

Zutaten für ca. 250 g Paneer:

2 l Vollmilch
Saft einer Zitrone oder einen kräftigen Schuss Essig

Zubereitung:

Die Milch zum Kochen bringen, dabei gelegentlich rühren, damit die Milch nicht anbrennt.

Sobald die Milch kocht, Zitronensaft oder Essig dazu geben. Die Milch sollte jetzt sofort ausflocken (= sie wird dick gelegt) - falls nicht, noch etwas Zitronensaft oder Essig dazu geben.

Den Topf vom Herd nehmen und die Milch durch ein mit einem Passiertuch ausgelegtes Sieb gießen, dabei aufpassen, dass die Molke abfließen kann. Den Paneer mindestens 15 Minuten abtropfen lassen.

Paneer tropft im Passiertuch ab.
Wird eine schnittfeste Konsistenz gewünscht, den Paneer in einem Passiertuch eingeschlagen in einem Sieb, das über einer Schüssel hängt, und mit einer Dose o.ä. beschwert über Nacht in den Kühlschrank geben .

Mittwoch, 23. Oktober 2013

11. Hamburg kocht!-Treffen - Indien: Bihari Masala mit Grünen Bohnen

Bihari Masala mit Grünen Bohnen
Dieses Gericht kam durch eine Twitter-Plauderei mit Foodfreak auf die Liste unseres Indien-Kochtreffens. Es stammt aus der Region Bihar, an der Grenz zu Nepal.

Hier kamen auch wieder die Zwiebeln zum Einsatz, die Miki tapfer würfelte - erst eine große Schüssel mit feinen Würfeln für alle Gerichte, dann halbe Ringe für die Onion Bhajji. Einfach großartig, so ein Miki ;o)

Bihari Masala mit Grünen Bohnen

Zutaten für 2 bis 3 Portionen:

2 EL Öl
3 EL Mandelblättchen
½ Tasse fein gehackte Zwiebeln
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Korianderpulver
1 TL Paprika edelsüß
½ TL Chiliflocken
¾ TL grobes Meersalz
180 ml Kokosmilch
400 g grüne Bohnen, geputzt, nach Wunsch in 2,5-cm Stücke geschnitten
etwas frischer Limettensaft
gehacktes Koriandergrün

Zubereitung:

Öl in einer Pfanne erwärmen. Die Mandelblättchen darin goldbraun anrösten, dann herausheben. Beiseite stellen.

Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze in die nicht ausgewischte Pfanne geben und auf mittle-rer Hitze ca. 4 Minuten anschwitzen.

Kokosmilch zugießen, angebräunte Stellen loskochen, dann die Bohnen untermischen. Alles garen bis die Bohnen den gewünschten Biss haben.

Mit Limettensaft besprenkeln, Koriandergrün untermengen, und abschmecken. Mit den Mandelblättchen bestreuen.

Mit Basmatireis servieren.

Quelle: Foodfreak